Kultur- und Kreativ­wirtschaft und Hand­werk passen zusammen: beide Bran­chen sind in Sachsen stark und profes­sio­nell aufge­stellt und geprägt durch eine Viel­zahl an Kleinst- und Klein­un­ter­nehmen. Gemeinsam mit der Kreis­hand­wer­ker­schaft Region Meißen sind wir über­zeugt: Inno­va­tionen entstehen nicht im stillen Kämmer­lein, sondern durch sinn­volle Koope­ra­tionen von jenen, die sich im unter­neh­me­ri­schen Alltag noch viel zu selten begegnen. Den passenden Anlass bot das Pilot­pro­jekt “Das Hand­werk als Inno­va­ti­ons­motor in der Elbe­re­gion Meißen”.

Wir orga­ni­sierten einen Work­shop im Rahmen der Auftakt­kon­fe­renz und stellten wir nicht nur ganz konkrete Erfolgs­bei­spiele für die Koope­ra­tion zwischen Hand­werk und Kultur- und Kreativ­wirtschaft in Sachsen wie beispiels­weise die DJ-Möbel von Hoer­board die Taschen von Katrin Langer oder die ultra­leichte Prothe­sen­hand von Three Dee System vor. Außerdem stellten das Design­büro West­osteron und die Seif­fener Volks­kunst Genos­sen­schaft vor, wie sie ihre Koope­ra­tion in der Praxis ausge­stalten, vom Konzept bis zum Verwer­tungs­mo­dell.

Das Pilot­pro­jekt wurde Anfang 2019 durch das Bundes­mi­nis­te­rium für Bildung und Forschung für die Umset­zungs­phase ausge­wählt. Das Konsor­tium aus Kreis­hand­wer­ker­schaft Region Meißen, Staat­liche Studi­en­aka­demie Riesa, Univer­sität Leipzig und Cono­scope GmbH geht damit nun neue Wege in der Aus- und Weiter­bil­dung für Hand­werks­un­ter­nehmen und werden die Branche durch die Anbah­nung neuer Koope­ra­tionen zukunfts­fähig machen.