Vom 27. bis 29. April 2026 war KREATIVES SACHSEN beim German Creative Economy Summit in Hamburg vertreten. Claudia Muntschick und Christian Rost tauschten gemeinsam mit Henrike Terheyden und Alex Wonneberger von WIR GESTALTEN DRESDEN das Elbtal gegen die inspirierende Kulisse von Kampnagel in Hamburg. Ziel war es, sächsische Perspektiven auf Kultur- und Kreativwirtschaft, Cross Innovation und regionale Wertschöpfung vorzustellen.
Auf Kampnagel kamen Akteur:innen aus Kultur- und Kreativwirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um über aktuelle Entwicklungen, Zukunftsfragen und neue Kooperationsansätze der Branche zu diskutieren.
Der Auftakt begann mit einem intensiven Austausch beim Netzwerktreffen des Fördernetzwerks Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschland. Im Mittelpunkt standen bundesweite Perspektiven auf Förderung, Vernetzung und Sichtbarkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie die Frage, wie regionale Strukturen künftig noch wirkungsvoller zusammenarbeiten können.
Fotos: Alex Wonneberger
Ein zentrales Thema der Konferenz war der Einfluss von Künstlicher Intelligenz als Organisationswerkzeug kreativer Arbeit. In Präsentationen, Podien und Praxisbeispielen wurde deutlich, dass KI zunehmend nicht nur als punktuelle Unterstützung, sondern als strategisches Werkzeug für Organisation, Skalierung und neue Arbeitsprozesse verstanden wird. Gleichzeitig rückten damit auch neue Fragen in den Fokus: Welche Kompetenzen benötigen Kreativschaffende und Unternehmen? Wie verändern sich Arbeitsmodelle? Und welche Rahmenbedingungen braucht es, damit die technologische Entwicklung mit fairer Vergütung, Urheberrecht und sozialer Absicherung zusammengedacht werden kann?
Gerade für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft wurde deutlich: Empathie und Kreativität sind unersetzlich, egal wie ausgefeilt der Algorithmus ist.
Fotos: Alex Wonneberger
Besonders prägend waren Impulse zu Politik und Wirkung, zu resilienten Arbeitsweisen und Cross-Innovation-Formaten sowie zu kreativer Stadtentwicklung. Beispiele aus Dornbirn, Potsdam und Hamburg zeigten, wie kreative Mischnutzungen urbane Räume aktivieren und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen können. Auch für Sachsen ist dieses Thema sehr relevant, da kreative Orte, Leerstandsentwicklung und branchenübergreifende Kooperationen auch hier wichtige Bausteine für regionale Entwicklung sind.
Der German Creative Economy Summit bot wichtige Impulse, neue Kontakte und wertvolle Anknüpfungspunkte für die weitere Arbeit von KREATIVES SACHSEN. Die Gespräche in Hamburg haben einmal mehr gezeigt, wie relevant starke regionale Netzwerke, branchenübergreifende Zusammenarbeit und kreative Perspektiven für die Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft, Stadtentwicklung und Gesellschaft sind.
KREATIVES SACHSEN nimmt viele Impulse aus Hamburg mit nach Sachsen und führt den Austausch zu Cross Innovation, kreativer Arbeit und regionaler Wertschöpfung weiter.




















