Wie kann soziale Absicherung den realen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kreativen besser gerecht werden?
Die soziale Absicherung ist eine notwendige Stütze, um die wirtschaftliche Prekarität auszugleichen und eine Existenzsicherung für Kreative zu gewährleisten. Sie ist jedoch oft unzureichend, dementsprechend ist der Bedarf an staatlicher Unterstützung und Anpassung der Sicherungssysteme nötig. In der Diskussion geht es um die Notwendigkeit sozialer Absicherung und Aufklärung, gerade bei prekären Einkommensverhältnissen und starke Erwerbsschwankungen.

REFERENTIN
Dr. Alexandra Manske ist Soziologin und habilitierte Sozialwissenschaftlerin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Soziologie der Kultur- und Kreativarbeit, der Geschlechterforschung sowie der Arbeits- und Sozialpolitik. Sie war an verschiedenen Universitäten tätig, zuletzt als Vertretungsprofessorin an der Universität Duisburg-Essen, und leitete mehrere Forschungsprojekte zu kreativer Arbeit, Interessenvertretung und sozialer Sicherung. Aktuell untersucht sie die Alterssicherungsstrategien von Solo-Selbstständigen in Gesundheits- und Kulturberufen. Alexandra Manske ist regelmäßig als Sachverständige in arbeits- und kulturpolitischen Kontexten tätig, unter anderem für den Deutschen Bundestag, den DGB und verschiedene Kulturministerien und Berufsverbände. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlicht sie in Fachbüchern und Zeitschriften und vermittelt sie zudem in Essays und Interviews, unter anderem für Deutschlandfunk, SPIEGEL, taz und ARTE.
Hinweis: Die Veranstaltung ist ein Nachholtermin eines Programmpunkts der BETA Konferenz 2026, da die Referentin kurzfristig wegen Krankheit absagen musste.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir bitten um eine rechtzeitige Absage, wenn ihr nicht teilnehmen könnt.







