Was macht Sachsen zum spannenden Design-Standort? Und wie wird gestalterisches Denken zum messbaren Innovationstreiber in Unternehmen? Diesen Fragen widmet sich KREATIVES SACHSEN bei der Open – Design Week Frankfurt RheinMain – mit einem Abend, der sächsische Design-Praxis sichtbar macht und mit Frankfurt ins Gespräch bringt.

In Kooperation mit dem Sächsischen Staatspreis für Design im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz lädt KREATIVES SACHSEN Designer:innen, Unternehmen und Kreative ins CAMERA ein. Das ehemalige Kino ist heute Sitz der Agentur Script Communications.

In der Gesprächsrunde diskutieren zwei Juror:innen des Staatspreises gemeinsam mit ausgewählten Preisträger:innen und den Gästen, welche Rahmenbedingungen Design braucht, um wirtschaftlichen Mehrwert zu erzeugen – und ob regionale Unterschiede dabei spürbar sind.

Vier Preisträger:innen geben Einblicke in die Geschichten hinter ihren Produkten und zeigen, welche Möglichkeiten Designer:innen in Sachsen vorfinden. Dabei geht es um Fragen wie: Wie entstehen Designentscheidungen? In welchen cross-sektoralen Kooperationen wird gestalterisches Denken wirksam? Welche Rolle spielt der Sächsische Staatspreis für Design – und wie wird Design in Sachsen gefördert? 

Begleitend ist die Ausstellung des Sächsischen Staatspreises für Design 2025 zu sehen, ein Schaufenster für gestalterische Qualität und wirtschaftliche Relevanz aus der Region. Der anschließende Netzwerkabend schafft Raum für Austausch, neue Kooperationen und den informellen Dialog zwischen Gestalter:innen und Wirtschaft.

KREATIVES SACHSEN bringt sächsische Design-Erfolge auf die Frankfurter Bühne – für neue Kontakte und cross-sektorale Impulse.

WANN? 10. Juni 2026 | 18.00 bis 22.00 Uhr
WO? CAMERA | Gräfstraße 79, 60486 Frankfurt am Main

Die Referent:innen:

Preisträger:innen des Sächsischen Staatspreis für Design 2025:

Portrait Marek Holovac, schwarzweiß, ein junger Mann mit Brille, er trägt ein dunkles Hemd und steht vor einem grauen Hintergrund

Marek Holovac | Research Associate und Industriedesigner der Professur für Technisches Design TU Dresden

Marek Holovac ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Industriedesigner an der Professur Technisches Design der TU Dresden.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf cyber-physischen Systemen und Bedienkonzepten für komplexe und hochtechnische Anwendungen. In den ersten Jahren arbeitete er hauptsächlich am Forschungsprojekt Feldschwarm und danach wurden diese Kompetenzen durch weitere Projekte im Bereich der autonomen und Outdoor-Robotik vertieft. Darüber hinaus unterstützt er Start-ups und Transferprojekte bei der Entwicklung von MVPs und ersten Prototypen

Portrait Jessica Haustein, schwarzweiß, jüngere Frau mit längeren zum Zopf gebundenen Haaren, Sie lächelt.Jessica Haustein | Unimory
Jessica Haustein ist Gründerin, Ideengeberin und Geschäftsführerin von unimory®, einem Start-up für barrierearme Spiele. Mit visionärem Blick verbindet sie Design, Funktionalität und gesellschaftliche Relevanz zu ganzheitlichen Konzepten und bringt so Inklusion spielend und nachhaltig voran. Für ihre Arbeit wurde die studierte Designerin unter anderem mit dem Sächsischer Staatspreis für Design und dem universal design award ausgezeichnet.

Portait Stephanie Röthlingshöfer, schwarzweiß, jüngere Frau mit dunkel langen Haaren, sie lächelt

Stephanie Röthlingshöfer, PI ROPE GmbH 
Stephanie Röthlingshöfer ist Mitgründerin der PI ROPE GmbH in Chemnitz, die seit 2018 textile High-End-Fahrradspeichen in Manufakturarbeit fertigt und weltweit verkauft. Aufgewachsen am Bodensee und geprägt von Sport und Technik, führte sie das
Sports-Engineering-Studium nach Sachsen. Heute verbindet sie technische Präzision, textiles Materialverständnis und Designanspruch, um Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern leichtere, komfortablere und individuellere Lösungen zu bieten.

Portrait Marco Zichner, schwarzweiß, jüngerer Mann, er trägt ein weißes Shirt, darüber ein offenes Hemd, er lehnt an einem Regal, im Hintergrund sind weitere Regale zu sehen.

Marco Zichner | neongrau
Marco Zichner ist Gestalter von Produkten, Unternehmen und Marken. Design wird von ihm als Motor für Veränderung, als Einladung zum Neudenken und als Grundlage sinnvoller Innovation verstanden. Als Mitgründer von vier Unternehmen hat er bei veloheld Ideen in Produkte überführt, bei neongrau Prozesse und Strategien gestaltet, bei intolight analoge und digitale Welten miteinander verbunden und nutzt mit bettter Design als Werkzeug für echten Wandel.

Juror:innen beim Sächsischen Staatspreis für Design 2025: 

Portrait Stephan Ott, schwarzweiß, Mann mit kurzen Haaren, er steht vor einer Wand und lächelt leicht

Stephan Ott | Leiter des Institute for Design and Research an Appliance beim Rat für Formgebung | Journalist und freier Autor
Stephan Ott ist seit 2020 Leiter des neu gegründeten, beim Rat für Formgebung angesiedelten Institute for Design Research and Appliance (IfDRA). Er hat Germanistik, Geschichte, Politik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studiert, bevor er begann, als freier Autor, Journalist und Redakteur mit dem Schwerpunkt Design zu arbeiten. Von 1999 bis 2012 leitete er beim Rat für Formgebung/German Design Council den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und war später für die Bereiche Kommunikationsstrategie und -konzeption sowie das Editorial Department verantwortlich. Von 2012 bis 2020 war er Chefredakteur der Fachzeitschrift form.

Portrait Pia Reichel, schwarzweiß, jüngere Frau mit kurzen Haaren, sie trägt eine Brille und eine schwarze Jacke, sie steht vor einer weißen Wand

Pia Reichel | Produktdesignerin, NeuSchnee StoreKulturWerk Schneeberg
Nach ihrer Schreinerlehre studierte Pia Holzgestaltung an der Angewandten Kunst Schneeberg und erkundete die Schnittstellen von Möbel, Spiel und Raum. Nach Stationen in Designbüros kehrte sie ins Erzgebirge zurück, wo sie nun Formate für erlebbares Handwerk und Produkte entwickelt, baut den Makerspace KulturWerk mit auf und ist im Vorstand des Kreativen Erzgebirges aktiv. Mit dem „Neuschnee Store“ schafft sie mit ihrem Partner ein Schaufenster für regionale Designideen – handgefertigt, klar, sinnlich.

Moderation:

Portrait Claudi Muntschick, schwarzweiß, eine Frau mit dunklen Haaren und dunklen Augen, sie lächelt leicht.Claudia Muntschick | KREATIVES SACHSEN
Claudia Muntschick studierte Architektur, Denkmalpflege und Stadtentwicklung in Dresden und war jahrelang als freie Architektin tätig. Seit 2007 ist sie als Referentin für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen und Deutschland unterwegs, mit Schwerpunkt Regional- und Bestandsentwicklung. Bei KREATIVES SACHSEN unterstützt sie seit Anfang des Projekts Kreative mit ihrem Erfahrungswissen, fördert aktiv Kooperationen und setzt sich bei Politik und Verwaltung für die Anerkennung sowie Förderung der Branche ein.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir bitten um eine rechtzeitige Absage, wenn ihr nicht teilnehmen könnt.

Eine Veranstaltung von KREATIVES SACHSEN im Rahmen der WDC 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.