Aktuelle Corona-Beschlüsse für Kultur- und Kreativschaffende

CORONA-BESCHLÜSSE

Hilfsprogramme für Kultur- und Kreativschaffende

Für Kreative in ganz Sachsen

Wer wird gefördert?

Der Zuschuss richtet sich an

  • gemeinnützig anerkannte juristische Personen des Privatrechts,
  • juristische Personen des Privatrechts ohne anerkannte Gemeinnützigkeit (auch Personengesellschaften),
  • Unternehmen des Privatrechts in Form von Personengesellschaften,
  • Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik, die im Haupterwerb Einzelunternehmer oder selbständige Angehörige der Freien Berufe sind, sofern
    • der Betrieb einer kulturellen Spielstätte ihr hauptsächlicher Unternehmenszweck ist,
    • die Spielstätte mindestens 24 kulturelle Veranstaltungen pro Jahr vorweisen kann (Nachweis anhand des Jahresprogramms 2019),
    • die Veranstaltungen allgemein öffentlich zugänglich sind und
    • die Spielstätte maximal 2.000 Besucherplätze (sitzend/stehend) hat.

die satzungsgemäß als freie Träger in einem der folgenden Bereiche der Förderung von Kunst und Kultur tätig sind:

  • Bibliotheken, Literatur
  • Bildende Kunst
  • Darstellende Künste
  • Film
  • Heimat- und sonstige Kulturpflege, einschließlich Festivals
  • Kulturelle Bildung (Kulturelle Spielstätten)
  • Museen, Sammlungen, Ausstellungen
  • Musik
  • Soziokultur
  • Zoologische und Botanische Gärten, Landschaftsparks

FreiberuflerInnen sind nicht antragsberechtigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik.

Was wird gefördert?

  • Mit dem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen freie Träger im Bereich Kunst und Kultur, die infolge amtlicher Maßnahmen während der Corona-Pandemie mit Einschränkungen konfrontiert sind, die sich auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dieser Träger auswirken.
  • Ziel ist es, durch den Zuschuss finanzielle Engpässe zu überbrücken, die im Verlauf des Jahres 2020 entstehen, und so die Existenz der Träger zu sichern sowie zum Fortbestand der vielfältigen Kulturlandschaft beizutragen.
  • Im Rahmen der Förderung können Sie Liquiditätsbedarf geltend machen, der aus unabweisbaren Einnahmeausfällen (coronabedingte Mindereinnahmen) und/oder notwendige zusätzliche Betriebsausgaben (coronabedingte Mehrausgaben, z. B. für Hygienemaßnahmen, digitale Angebote als Veranstaltungsersatz) entsteht.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach erklärtem Liquiditätsbedarf bis zu 10.000 Euro jeweils für 2020 und 2021.
  • Können Sie einen höheren Liquiditätsbedarf nachweisen (Angaben im Antrag), kann der Zuschuss bis zu 50.000 Euro jeweils für 2020 und 2021 betragen.
  • Der Liquiditätsbedarf ergibt sich aus der Summe der coronabedingten Mehrausgaben und weiteren laufenden Betriebsausgaben. Einnahmen, die zwischen 15. März 2020 und 31. Dezember 2020 bzw. zwischen 1. Januar 2021 und 31. Dezember 2021 entstehen, werden bei der Ermittlung des Liquiditätsbedarfs abgezogen.
  • Leistungen Dritter, die der Antragsteller tatsächlich erhalten hat oder beanspruchen kann, sind als Einnahmen zu berücksichtigen (z. B. Zuschüsse des Landes, Zuschüsse des Bundes einschließlich der Überbrückungshilfe, Leistungen der Kommunen und Kulturräume, Ansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz, Versicherungsleistungen).
  • Es ist nur möglich, gleichzeitig mehrere Zuschussprogramme des Freistaates Sachsen mit ähnlicher Zielrichtung in Anspruch zu nehmen, wenn die Summe der Zuschüsse den Bedarf nicht übersteigt (keine Überkompensation).

Infos & Anträge: SAB

Antragsfrist: 20. November 2021

Wer kann Projektideen einreichen?

  • Insbesondere freischaffende, hauptberuflich tätige KünstlerInnen mit Hauptwohnsitz in Sachsen

Was wird finanziert?

  • Ausgaben für digitale Projekte, die die kulturelle Vielfalt im Internet steigern und einen Bezug zu Sachsen haben.
  • Auf Basis eines zu schließenden Kooperationsvertrages werden Ausgaben beispielsweise für Aufwandsentschädigungen, KünstlerInnenhonorare, Künstlersozialabgaben, für künstlerische und kreative Leistungen wie Konzeption und Umsetzung einschließlich Animation, für Compositing, technischen und logistischen Support sowie für Aufnahme- und Übertragungskosten berücksichtigt.
  • Der Inhalt der Kooperation wird individuell abgestimmt und orientiert sich an den Möglichkeiten, die Marke „So geht sächsisch.“ möglichst öffentlichkeitswirksam einzubinden. Die Projekte sollten über die Kommunikationskanäle der Kampagne (Facebook, Youtube, Instagram, Twitter) ausgespielt werden und so zur Steigerung der regionalen und überregionalen Bekanntheit Sachsens beitragen können.
  • Ein Kostenplan für die Projektumsetzung ist vorzulegen.
  • Denkzeit-StipendiatInnen sind nicht antragsberechtigt, sofern es sich um ein und dasselbe Projekt handelt.

Infos & Anträge: So geht sächsisch.

Touring Artists konzentriert sich auf Informationen zu den Folgen der Pandemie für das grenzüberschreitende Arbeiten und bündelt diese Informationen entlang wichtiger Mobilitätsthemen.

Darüber hinaus verweist Touring Artists auf wichtige Newsletter, auf Quellen zu (regionalen) Hilfemaßnahmen für KünstlerInnen und Kulturschaffende, auf Informationen zum Umgang mit Fördermitteln sowie auf internationale Berichte, Initiativen und Kampagnen im Kunst und Kultursektor.

The touring artists HELPDESK SERVICE is in operation to answer international artists‘ individual questions also on the current corona situation. As always free of charge – not in person, but via email, telephone or skype. Appointments via email: beratung[at]touring-artists.info.

Für Kreative in Leipzig

Anlässlich der Pandemie wird das Mittelstandsförderprogramm der Leipziger Wirtschaftsförderung um die Maßnahme „Corona-Krise kreativ meistern“ erweitert.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden können kleinste, kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Leipzig.

Was wird gefördert?

Gefördert werden konkrete Projekte, die Unternehmen anstoßen, um unter den besonderen Bedingungen der Corona-Krise arbeitsfähig zu bleiben, wieder zu werden oder neues, weniger krisenanfälliges Geschäft in Leipzig zu generieren, z. B. durch:

  • Anpassung des bestehenden Geschäftsmodells, z. B. durch neue Marketing-, Vertriebs-, Beschaffungs- und Lieferwege (Aufbau lokaler und regionaler Wirtschaftskreisläufe, Digitalisierung von Prozessen)
  • Entwicklung neuer krisenresistenter Geschäftsmodelle
  • technische oder betriebs-organisatorische Maßnahmen gegen eine Ausbreitung der Infektion.

Die Maßnahme muss darauf gerichtet sein, nachhaltig spürbar höhere Umsätze gegenüber dem Status Quo zu generieren. Dies ist im Antrag schlüssig zu beschreiben.

Voraussetzungen?

  • Die Umsetzung der Maßnahme erhöht maßgeblich die Wettbewerbsfähigkeit des antragstellenden Unternehmens.
  • Mit dem Vorhaben ist noch nicht begonnen worden – es sei denn, dem Antragsteller wurde durch das Amt für Wirtschaftsförderung ein förderunschädlicher vorzeitiger Vorhabensbeginn gewährt.
  • Der Mindestauftragswert darf 1.000 € netto nicht unterschreiten.
  • Eine Förderung in dieser Maßnahme des Mittelstandsprogrammes ist nur einmal möglich.
  • Zustimmung, dass die geförderte Maßnahme vom Amt für Wirtschaftsförderung veröffentlicht werden darf (www.leipzig.de). Ziel ist eine Verbreitung kreativer Ideen bei möglichst vielen Unternehmen in Leipzig. So können auch Unternehmen profitieren, die keine finanzielle Förderung erhalten. Zusätzlich steht es Ihnen frei, auch Ihren Unternehmensnamen und Ansprechpartner mit zu veröffentlichen.
  • Das Vorhaben darf nicht durch Bundes- oder Landesförderprogramme förderfähig sein.
  • Die Förderung erfolgt gemäß der De-minimis-Verordnung. Die Summe der einem Unternehmen von staatlichen Stellen insgesamt gewährten De-minimis-Beihilfen darf innerhalb des laufenden und der letzten zwei Kalenderjahre bis zu EUR 200.000 betragen.

Wie wird gefördert?

  • max. 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Der Fördersatz kann zwischen 50 % (Regelsatz) und 80 % der beantragten Projektkosten betragen. Das Amt für Wirtschaftsförderung würdigt:
    • die Wirkung auf regionale Wirtschaftskreisläufe, –
    • die erwartete Rentabilität des Projektes (Umsatzwirkung),
    • die Ausstrahlungswirkung („Leitprojekt“) auf andere Unternehmen.
  • Es kann eine Fördersumme von max. 10.000 € ausgezahlt werden.

Infos & Anträge: Steckbrief zum Programm

Für Kreative in Dresden

Mit „Kunst trotzt Corona“ unterstützt Wir gestalten Dresden mithilfe der Landeshauptstadt Dresden privatwirtschaftlich organisierte Veranstaltungen und Kulturevents in Zeiten von Corona. Das Programm richtet sich an Dresdner Kulturbetriebe und die Kultur- und Kreativwirtschaft und ermöglicht es, Projekte und Veranstaltungen trotz der durch Corona entstehenden finanziellen Mehraufwände umzusetzen. Dafür stehen insgesamt 225.000 Euro zur Verfügung, von denen nun in der 2. Förderrunde 45.000 Euro in einem startnext Matchingfonds bereitgestellt werden.

Wer wird gefördert?

  • Kunst trotzt Corona unterstützt Unternehmen und Institutionen, Solo-Selbstständige, FreiberuflerInnen, gemeinnützige und nicht gemeinnützige Vereine sowie freie Träger des Kulturbetriebs und der Kultur- und Kreativwirtschaft in Dresden, die wirtschaftlich von Corona betroffen sind.
  • Ihr könnt mit euern Projekten am Kunst-trotzt-Corona-Matchingfonds teilnehmen, sofern ihr eines dieser Unternehmen oder Institutionen seid und Mehraufwände in euerm Projekt / eurer Veranstaltung durch Corona zu verzeichnen habt. Voraussetzung ist außerdem, dass euer Unternehmenssitz in Dresden und Umgebung liegt (PLZ-Gebiet 01) und ihr neben- oder hauptberuflich in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig seid. Außerdem sollte eure Veranstaltung / euer Projekt in Dresden stattfinden und bis zum 31.03.2021 durchgeführt worden sein.

Was wird gefördert?

  • Eure Veranstaltungen konnten wegen Corona nicht durchgeführt werden, Projekte mit Publikum wurden gestrichen? Und nun plant ihr neue Events, die sich aber aufgrund der Hygienevorschriften kaum rechnen? Dann seid ihr hier genau richtig!
  • Mit dem Kunst-trotzt-Corona-Matchingfonds unterstützt Wir gestalten Dresden gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden die Durchführung von Veranstaltungen und Projekten aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in Dresden, die aufgrund von Corona nicht ohne Weiteres umgesetzt werden konnten und können. Ziel ist es, durch finanzielle Unterstützungen v.a. Veranstaltungen im Kulturbereich zu ermöglichen und so nicht nur Kreativschaffende zu supporten, sondern auch Bewohner*innen und Gästen der Stadt Dresden wieder Kulturevents zu ermöglichen.

Wie wird gefördert?

  • Durch den Matchingfonds werden Crowdfundingprojekte aus Dresden im Veranstaltungsbereich mit bis zu 2.500 Euro pro Projekt unterstützt. Dabei gilt das Prinzip, dass jeder über die Crowd eingeworbene Euro verdoppelt wird.

Infos & Anträge: Wir gestalten Dresden

Antragsfrist: 13. Dezember 2020

Unter dem Titel „Bouncing Forward – Resiliente Kultur“ fördert das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden freiberuflich bzw. selbstständig tätige Kunst- und Kulturschaffende. Ziel des Stipendienprogramms ist es, Kunst- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichen Kunstsparten in ihrer Soloselbstständigkeit zu unterstützen, ihre freiberufliche Tätigkeit nachhaltiger zu gestalten und auch in Krisenzeiten in ihrer künstlerischen Praxis zu stärken.

Wer wird gefördert?

  • freiberuflich und im Haupterwerb tätige KünstlerInnen mit Hauptwohnsitz in Dresden (PLZ 01), die nicht an einer Hochschule immatrikuliert oder anderweitig in Ausbildung sind und in den Bereichen
  • Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik, Film, Literatur oder einer vergleichbaren Sparte arbeiten. Auch interdisziplinär arbeitende KünstlerInnen sind explizit angesprochen.
  • Freiberuflich Beschäftigte im Kulturbereich können sich ebenfalls bewerben.
  • Die haupterwerbsmäßige Tätigkeit muss durch Mitgliedschaft in der KSK, in einem entsprechenden Berufsverband oder durch eine Eidesstattliche Erklärung nachgewiesen werden.

Was wird gefördert?

  • Projektkonzeption, künstlerische Produktion oder künstlerische Auseinandersetzung mit der Krise und/oder dem Thema Resilienz
  • Zusätzliche Workshops zu Themen wie Digitalisierung (Vermittlung von Kunst und Kultur im Digitalen) oder Resilienz. Die Teilnahme an diesem Programm ist für die ausgewählten StipendiatInnen obligatorisch.

Wie wird gefördert?

  • Stipendium in Form einer einmaligen Zahlung in Höhe von 1.250 Euro

Infos & Anträge: Dresden.de

Antragsfrist: 04. Dezember 2020

Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind sowohl natürliche als auch juristische Personen als Musikveranstalter, soziokulturelle Einrichtungen, Theater, Kleinkunstbühnen sowie Clubs mit Sitz in Dresden, die 2019 mindestens Veranstaltungen oder zwei Veranstaltungen monatlich durchgeführt und einen Jahresumsatz unter 1 Million Euro erzielt haben.
  • Der Antragsteller bzw. die Antragstellerin muss von Veranstaltungseinschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie betroffen sein, insbesondere müssen die in dem geförderten Zeitraum geplanten Veranstaltungen in den betreffenden Räumlichkeiten von den Einschränkungen der Corona Schutzverordnungen des Freistaates Sachsen betroffen gewesen sein.

Was wird gefördert?

  • Fördergegenstand ist die aus einem langfristigen Vertrag zu zahlende Miete, Pacht oder vergleichbare Verpflichtung ohne Neben- und Betriebskosten einer Kultureinrichtung oder einer vergleichbaren Veranstaltungsstätte in Dresden für maximal drei Monate im Zeitraum März bis Dezember 2020. Diese Miete, Pacht oder vergleichbare Verpflichtung wird für diesen Zeitraum bis zu 100 % gefördert.

Infos & Anträge: dresden.de

Antragsfrist: 31. Dezember 2020

Hilfsprogramme für die einzelnen Teilmärkte

Buchmarkt

Unter dem Titel „Neustart Literatur“ hat der Deutsche Literaturfonds ein Programm mit Sondermaßnahmen aufgelegt. Die vier Module des Förderprogramms richten sich an Akteurinnen und Akteure der Deutschen Kultur- und Literaturlandschaft.

Modul 1: „Hundert Autoren präsentieren ihre Arbeit im Internet

Im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“ haben Autorinnen und Autoren, die bereits durch den Deutschen Literaturfonds gefördert wurden, die Möglichkeit, für einen selbst erstellten literarischen Videobeitrag eine Unterstützung zu erhalten.

Wer wird gefördert?

  • AutorInnen, die in den vergangenen 15 Jahren vom Deutschen Literaturfonds gefördert wurden.
  • Angenommen werden die ersten 100 Bewerbungen.

Wie wird gefördert?

  • Honorar von 500 EUR (ggfls. zzgl. MwSt.), das gegen Rechnungstellung direkt ausgezahlt wird. Weitere Kosten werden nicht erstattet.

Infos & Anträge: Literaturfonds und Förderrichtlinie

Antragsfrist: 31. Dezember 2021

Modul 2: „Tausende literarische (Wieder-)Begegnungen mit Autorinnen und Autoren“ 

Das Programm zielt in die Breite des Landes, auch in den ländlichen Raum, und richtet sich unmittelbar an alle Institutionen und VeranstalterInnen, z.B. an Bibliotheken und Buchhandlungen, Literaturhäuser und Literaturbüros (insbesondere jene in den kleineren Städten), Kulturhäuser, Lesereihen und Lesebühnen, Museen und Theater, auch literarische Programme an Schulen und Hochschulen.

Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind ausschließlich Organisationen, die Kulturveranstaltungen mit deutschsprachiger Literatur (ausgenommen Sachbücher und verwandte Genres) planen
  • Gefördert werden (auch digitale) Einzelveranstaltungen und Programmpakete. Werden geförderte Veranstaltungen pandemiebedingt abgesagt, können Ausfallhonorare gezahlt werden.

Was wird gefördert?

  • AutorInnenhonorare
  • In begründeten Fällen auch Mittel für die in der aktuellen Pandemiesituation zur Realisierung der Veranstaltung erforderliche Technik sowie weitere nicht anders finanzierbare Sach- oder Honorarkosten, z.B. Aufwendungen für Raumanmietungen, Öffentlichkeitsarbeit, Aufbau und Support, Moderation oder KSK-Gebühren.

Wie wird gefördert?

  • in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses, in der Regel als Festbetragsfinanzierung
  • Der maximale Förderbetrag für Programmpakete beträgt 400.000 EUR, für Einzelveranstaltungen max 1.000 EUR pro AutorIn (verpflichtend 500 EUR zzgl. ggf. MwSt. für Honorar, dazu Reise- und Übernachtungskosten).

Infos & Anträge: Literaturfonds

Antragsfrist: 31. Dezember 2021

Modul 3: „Digitales interaktives Programm für Kinder und Jugendliche

Kinder- und Jugendliche bewegen sich besonders gern und im wachsenden Maß im Internet. Bei dem digitalen interaktiven Programm des Deutschen Literaturfonds werden Kinder- und Jugendliche dort abgeholt, wo sie gerne sind, dies verbunden mit für sie interessanten und zugleich gehaltvollen Inhalten.

Wer wird gefördert?

  • Bibliotheken und vergleichbare Einrichtungen der Literaturvermittlung und der außerschulischen Bildungsarbeit.

Was wird gefördert?

  • Projekte zur digitalen, interaktiven literarischen Bildung, wobei dies bewusst offen für vielfältige, auch zielgruppenspezifische Ansätze zu verstehen ist.

Wie wird gefördert?

  • Vorhaben können bis zu einer Gesamthöhe von maximal 200.000 EUR als nicht rückzahlbarer Zuschuss und in der Regel als Festbetragsfinanzierung gefördert werden.
  • Beantragt werden können sämtliche zur Realisierung des Vorhabens notwendigen Kosten.
  • Wenn eine Einrichtung oder ein Verband ein größeres Projekt mit mehreren beteiligten Partnern realisiert, beispielsweise in der gemeinsamen Entwicklung digitaler Angebote und ihrer koordinierten Umsetzung, können hierfür auch Organisationskosten beantragt werden.

Infos & Anträge: Literaturfonds

Antragsfrist: 31. Dezember 2021

Modul 4: „Hundert neue Stücke für ein großes Publikum“ 

Dieses Programm sieht vor, dass die Theatertexte von der jeweiligen Bühne zur Lektüre auf die theatereigene Website gestellt werden, so dass die Stücke auf diese Weise eigenständig für ein breiteres Publikum, als das im Theater zugelassene, zugänglich und rezipierbar sind. Dieses Format lässt sich durch z.B. Video- oder Audioaufnahmen begleiten, das ist aber keine Voraussetzung für die Bewerbung.

Wer wird gefördert?

  • deutschsprachige AutorInnen, deren Theaterstücke in den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 in deutscher Sprache zur Premiere kamen und kommen.

Was wird gefördert?

  • Honorar in Höhe von je 1.000 EUR (ggfls. zzgl. MwSt.) für die jeweilgen TheaterautorInnen

Wie wird gefördert?

  • Das Honorar wird gegen Rechnungstellung direkt ausgezahlt. Weitere Kosten werden nicht erstattet.
  • Die Zusage erfolgt per E-Mail an die ersten 100 BewerberInnen, die ihre Unterlagen vollständig und sachlich korrekt eingereicht haben.

Infos & Anträge: Literaturfonds

Antragsfrist: 31. Dezember 2021

Der Projektfonds im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“ unterstützt Kultureinrichtungen, aber auch Akteure der freien Szene, die das Übersetzen als Kunst oder auch als soziale Praxis in den Mittelpunkt von Veranstaltungen, Workshops und Initiativen stellen. Der Ausbau einer digitalen Infrastruktur für Veranstaltungen und Vermittlungsangebote mit Fokus Literaturübersetzung geht damit einher.

Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen und -initiativen in Deutschland wie Literaturhäuser und Theater, Museen und Archive, Kulturvereine und Kulturzentren, Schulen und gemeinnützige Vereine und Gesellschaften.
  • Ebenfalls antragsberechtigt sind Einzelpersonen mit Wohnsitz in Deutschland, die eine ordnungsgemäße Geschäftsführung gewährleisten können und deren Tätigkeit in den letzten zwei Jahren einen kulturellen Schwerpunkt hatte (ggf. Nachweis erforderlich). Bei Anträgen von Einzelpersonen ist eine Kooperationszusage durch eine Einrichtung wie oben vorzulegen.
  • Pro Antragsteller·in (Institution/Einzelperson) ist nur eine Förderung aus Neustart-Mitteln möglich
  • Antragsberatung, Prüfung, Gewährung und Auszahlung der Fördermittel erfolgen durch den Deutschen Übersetzerfonds. Grundlage für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Mittel ist ein Zuwendungsvertrag.

Was wird gefördert?

  • Projekte, die das Übersetzen von Literatur und das Wirken von Übersetzer·innen in den Mittelpunkt stellen,
  • Aufbau oder Ausbau einer (digitalen) Infrastruktur für Veranstaltungen und Vermittlungsangebote mit Fokus Literaturübersetzung (z.B. eine digitale Fortbildungsreihe, für die der Erwerb von Soft- und Hardware sowie Honorare für Webdesigner·innen, Grafik·innen, Techniker·innen, Moderator·innen und vermittelnde Übersetzerinnen beantragt wird)
  • Entwicklung innovativer Konzepte der Vermittlung

Wie wird gefördert?

  • Die maximale Förderhöhe aus Neustart-Mitteln beträgt 200.000 €.

Infos & Anträge: Deutscher Übersetzerfonds

Anstragsfrist: 31. Januar 2021 und 30. April 2021

Förderung alternativer, auch digitaler Angebote, Förderung digitaler Vertriebsangebote von Buchhandlungen
Wer wird gefördert?
  • kleine und mittlere Buchhandlungen (max. 2 Mio. Euro Umsatz im letzten Geschäftsjahr) mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland, deren Gesamtumsatz sich zu mind. 50 % aus dem Verkauf von Büchern zusammensetzt
Was wird gefördert?
  • Digitalisierung ihrer Vertriebswege, u.a.:
    • die Erstellung oder Aktualisierung von individuellen Webshops, Webseiten, Social-Media-Accounts, Newslettern oder Apps sowie die Teilnahme an entsprechenden Schulungen
    • die Anschaffung zeitgemäßer Hardware: PCs, Notebooks, Tablets, Headsets oder Webcams sowie Schulungen im Bereich EDV/IT
    • die Erstellung professioneller digitaler Werbematerialien (z. B. Imagefilme)
    • Beratungsleistungen
  • Es ist eine Bestätigung erforderlich, dass die geförderte Maßnahme ohne die Fördermittel nicht, oder jedenfalls nicht zeitnah, d.h. bis zum 30.06.2021, finanziert werden könnte.
Wie wird gefördert?
  • Einmaliger, projektbezogener Zuschuss über bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben (Festbetragsfinanzierung). Die Mindestförderhöhe liegt bei 1.500 EUR, die maximale Förderhöhe beträgt 7.500 EUR.
  • Pro Buchhandlung kann nur ein Antrag gestellt werden.
  • Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen, die denselben Zweck verfolgen, ist nicht möglich.

Infos & Anträge: Börsenverein

Antragsfrist: 31. Januar 2021

Wer wird gefördert?
  • Buchverlage mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland, die in den letzten zwei Jahren pro Jahr mindestens drei Titel verschiedener AutorInnen publiziert haben und nicht überwiegend öffentlich finanziert oder rechtlich, tatsächlich oder wirtschaftlich von anderen Institutionen abhängig sind.
  • Nicht förderfähig sind Verlage, deren Programm ausschließlich Periodika, Lexika, Registerproduktionen (Adressbücher, Formularbücher etc.), Werbekataloge, Plakate, Land‑, Post- und andere Karten oder persönliche Publikationen der Verlegerin/des Verlegers (reine Selbstverlage) umfasst.
Was wird gefördert?
  • Druckkosten, z.B. Papier, Druck inkl. Einrichtungskosten und Farbe, buchbinderische Verarbeitung und Bereitstellung bei gedruckten Büchern und Hörbüchern (Booklets)
  • Produktionskosten für gedruckte Bücher, Ebooks, Kalender: Kosten externer Dienstleister, die für die Herstellung eines Buches anfallen, z.B. Satz und Lithographie, Lektorat und Korrektorat, Illustration und Layout, soweit der/die UrheberIn der gestaltenden Elemente nicht gleichzeitig AutorIn des Buches ist (AutorInnenhonorare sind nicht förderfähig).
  • Produktionskosten für Hörbücher: Studiomiete und ‑technik, SprecherInnenhonorare, Lektorat sowie die Kosten für Erstellung von Booklet und Verpackung
  • Es ist eine Bestätigung erforderlich, dass die geförderte Maßnahme ohne die Fördermittel nicht, oder jedenfalls nicht zeitnah, d.h. bis zum 30.06.2021, finanziert werden könnte.
Wie wird gefördert?
  • Einmaliger, projektbezogener Zuschuss über bis zu 70 Prozent der Gesamtausgaben (Festbetragsfinanzierung). Die Mindestförderhöhe liegt bei 2.500 EUR, die maximale Förderhöhe beträgt 10.000 EUR (siehe Punkt 4.2 und 4.3 der Fördergrundsätze).
  • Pro Verlag kann nur ein Antrag für einen Buchtitel gestellt werden, bei verbundenen Unternehmen maximal 2 Anträge für 2 Buchtitel.
  • Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen, die denselben Zweck verfolgen, ist nicht möglich.

Infos & Anträge: Börsenverein

Antragsfrist: 31. Januar 2021

Mit dem Förderprogramm „WissensWandel“ unterstützt der Deutsche Bibliotheksverband Bibliotheken und Archive ab November 2020 bei ihrer digitalen Weiterentwicklung.

Wer wird gefördert?
  • Bewerben können sich öffentlich zugängliche Bibliotheken und Archive in kommunaler, kirchlicher, freier oder sonstiger nichtstaatlicher Trägerschaft sowie Organisationen, die im Bibliotheks- und Archivbereich für die Aus- und Fortbildung zuständig sind.
  • In den Stadtstaaten sind Bezirksbibliotheken, auch wenn sie vom Land finanziert werden, antragsberechtigt.
Was wird gefördert?
  • „WissensWandel“ fördert Maßnahmen zur Schaffung und Ausbau von nachhaltigen digitalen Angeboten in öffentlich zugänglichen Bibliotheken und Archiven, mit dem Ziel, ein vielfältiges Angebot breit und zeitgemäß zugänglich zu machen – unabhängig von der physischen Öffnung der Einrichtung. Der Förderschwerpunkt liegt auf der Einführung und dem Ausbau innovativer Angebote und Services sowie neuer Nutzungsmöglichkeiten von Bibliotheken und Archiven.Die Maßnahmen müssen bis zum 31. August 2021 umgesetzt werden.Gefördert werden Maßnahmen in folgenden Bereichen:
    • Digitales Medienangebot
    • Vermittlungsangebote von digitaler Bildung, Kompetenz und Kultur (Digitale Transformation)
    • Digitalisierung und Aufbereitung von Beständen als Grundlage für deren digitale Verarbeitung, Zugänglichmachung und Vermittlung
    • Infrastruktur & Leistungsangebote als Grundlagen für die digitale Vermittlung
Wie wird gefördert?
  • Die Mindestantragssumme beträgt 10.000 €.
  • Die maximale Antragssumme ist abhängig von dem gewählten Förderbereich und liegt zwischen 50.000-200.000 €.
  • Erforderlich ist die finanzielle Eigenbeteiligung der Einrichtungen durch bare Eigenmittel oder Drittmittel in Höhe von 10% der Gesamtkosten.

Infos & Anträge: Bibliotheksverband

Antragsfrist: 31. Januar 2021

Antragsfrist „Leuchtturmprojekte“: 31. Dezember 2020

Wer wird gefördert?

  • Durch die Corona-Pandemie in Not geratene WortautorInnen und VerlegerInnen 

Wie wird gefördert?

  • Im Rahmen der aktuellen Situation durch die Auswirkungen der CORONA Pandemie können in Not geratene Wortautoren und Verleger ein zinsloses Darlehen bis max. 1.000,- Euro beantragen.
  • Ein Nachweis der Bedürftigkeit ist erforderlich 

Infos & Anträge: VG Wort

Markt für Darstellende Künste

NPN-STEPPING OUT

Wer wird gefördert?

  • EinzelkünstlerInnen, TanzdozentInnen, Tanzensembles, Kollektive, Produktionszentren, Spielstätten, Festivals, Produktionsbüros und Tanznetzwerke, natürliche und juristische Personen, die mit weniger als 50% öffentlichen Mitteln kontinuierlich gefördert werden.

Was wird gefördert?

  • Neue Arbeits- und Präsentationsmöglichkeiten im Bereich Tanz und Performance, die zeitnah geplant und/oder umgesetzt werden können und eine andere künstlerische Praxis ermöglichen.

Wie wird gefördert?

  • mind. 10.000€ bis max. 50.000€. (10 % Eigenanteil bzw. Drittmittel)

Infos & Anträge: JOINT ADVENTURES

Antragsfrist: 15. Januar 2021

Der Fonds Darstellende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat auf.

#TakeThat umfasst insgesamt 11 Programme, die sich an frei produzierende KünstlerInnen/-gruppen aller Sparten sowie Produktionsorte und Festivals der Freien Szene in Deutschland richten. Darüber hinaus ergänzen die Programme AUTONOM und GLOBAL VILLAGES PROJECTS sowie die Konzeptionsförderung die Förderangebote des Fonds Darstellende Künste. Anträge für die ersten #TakeThat-Programme können hier gestellt werden.

/// NEUSTART KULTUR: Fonds Darstellende Künste #TakeCare
Antragsfrist: 01. Februar 2021

/// AUTONOM — Sonderprogramm für Projektvorhaben zur Künstlichen Intelligenz (KI) und Darstellenden Künsten
Antragsfrist: 01. Februar 2021

/// KONZEPTIONSFÖRDERUNG — dreijährige Förderung von Produktionen und Konzeptionen für KünstlerInnen
Antragsfrist: 01. Dezember 2020

Zuschüsse zu den Ausgaben für das künstlerische Personal an Privattheatern in der Spielzeit 2020/2021.

Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind rechtsfähige juristische Personen oder Personengesellschaften mit Sitz in Deutschland, die nicht überwiegend öffentlich finanzierte, professionell arbeitende Privattheater betreiben, sowie
  • eine ordnungsgemäße Geschäftsführung gewährleisten und in der Lage sind, die Verwendung der Fördermittel bestimmungsgemäß nachzuweisen, und
  • mindestens eines der folgenden Merkmale aufweisen können:
    • Aufführung in der Theaterstatistik (Abteilung Privattheater) des Deutschen Bühnenvereins;
    • Regelmäßiger Spielbetrieb von mindestens zwei vergangenen Spielzeiten (2017/18 und 2018/19), dabei entweder Entwicklung eigener künstlerischer Programme selbst bzw. in Koproduktion und Aufführungen bzw. auch Austausch mit anderen selbstproduzierenden Theatern (siehe hierzu ergänzend unter Punkt „Regelmäßiger Spielbetrieb“).

Was wird gefördert?

  • Ausgaben für das künstlerische Personal
  • Aufgrund der Vielfältigkeit der Vertragskonstellationen im künstlerischen Bereich eines Privattheaters können folgende künstlerische Verträge zur Berechnung des Gagenvolumens herangezogen werden:
    • Arbeitsverträge, auch Teilspielzeitverträge, mit unmittelbarer Bezugnahme auf den Normalvertrag Bühne (NV Bühne);
    • Arbeitsverträge ohne Bezugnahme auf den NV Bühne, die aber aufgrund der vertraglichen Tätigkeits- und/oder Aufgabenbeschreibung analog eine Zuordnung zu den in § 1 NV Bühne festgeschriebenen überwiegend künstlerisch geprägten Funktionen zulässt. Details hierzu unter Punkt „Normalvertrag Bühne“.
    • Künstlerische Honorarverträge, dabei sollen die Mindesthonorarempfehlungen des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste nicht unterschritten werden.
  • Ausgewiesene vertragliche Nebenkosten (z.B. Übernachtungskosten, Reisekosten) sind nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?

  • Pro Privattheater können Fördermittel des Bundes in einer Höhe von insgesamt maximal 140.000 Euro beantragt und bewilligt werden.

Infos & Anträge: Deutscher Bühnenverein

Antragsfrist: 31. Januar 2021

Telefoninformationsdienst der Servicestelle Freie Szene Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter 0351 8021768.

Bundesverbands Schauspiel: Corona – Fragen und Antworten
Performing Arts Programm: Umgang mit Corona

Filmwirtschaft

Der Ausfallfonds erfasst sowohl personenbezogene Risiken, wie eine Covid19-Erkrankung, eine Quarantäneanordnung bei Crew und Cast, als auch infrastrukturelle Risiken wie einen behördlich angeordneten Lockdown.

Wer wird gefördert?

  • Hersteller von bundesgeförderten Kinofilm- und HighEnd-Serienproduktionen, die im Rahmen des DFFF, GMPF, der kulturellen Filmförderung der BKM oder der Projektfilm- oder Referenzfilmförderung der FFA gefördert werden.

Was wird gefördert?

  • Grundsätzlich können Schäden, die durch in Deutschland aufgetretene Covid19-bedingte Produktionsstörungen bis zum 30. Juni 2021 während der Risikophase einer Produktion entstehen, durch den Ausfallfonds ausgeglichen werden. Die Risikophase umfasst die letzten vier Wochen der PreProduction und den originären Dreh. Die Absicherung beginnt mit dem Zugang der Anmeldebestätigung beim anmeldeberechtigten Hersteller.
    Für Projekte, die sich bei Inkrafttreten des Ausfallfonds bereits in der Risikophase befinden, gilt eine Übergangsregelung. Diese Projekte können noch bis zum 20. November 2020 angemeldet werden. Die Abdeckung eines möglichen Schadens kommt für diese Projekte aber erst ab Zugang der Anmeldebestätigung in Betracht; eine rückwirkende Geltung besteht nicht.

Wie wird gefördert?

  • Produktionen mit einem majoritären Förderanteil des Bundes werden im Schadensfall mit bis zu 95 Prozent des anerkannten Schadens, maximal aber bis zur Höhe der Gesamtherstellungskosten und maximal in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro durch die BKM unterstützt. Produktionen, die majoritär durch die Länder gefördert sind, erhalten bundeseitig im Schadensfall bis zu 750.000 Euro zusätzliche Unterstützung. Ebenfalls bis zu 750.000 Euro soll für diese Produktionen durch die sich am Ausfallfonds beteiligenden Länder bereitgestellt werden (siehe dazu oben). Die Selbstbeteiligung des Herstellers beträgt 5 Prozent des anerkannten Schadens, mindestens aber 10.000 Euro.

Infos & Anträge: Filmförderungsanstalt

Antragsfrist: Die Anmeldung zum Ausfallfonds muss grundsätzlich spätestens sieben Wochen vor Drehbeginn erfolgen.

Verleih- und Vertriebsförderung (Fördervolumen: 11 Millionen Euro)

Die Förderung soll Anreize zur Wiederaufnahme des Verleihs und Vertriebs deutscher Kinofilme und von Koproduktionen mit deutscher Beteiligung zur Stärkung zukunftsorientierter Maßnahmen von Weltvertrieben und Verleihunternehmen vor dem Hintergrund der Wiedereröffnung der Kinos nach deren pandemiebedingten Schließungen setzen.

Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind Verleih- oder Vertriebsunternehmen mit Sitz oder Niederlassung im Inland.

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden können Maßnahmen entsprechend § 116 Absatz 1 FFG für programmfüllende Filme
  1. zur Deckung von Vorkosten
  2. zur Herstellung von barrierefreien Fassungen
  3. für außergewöhnliche oder beispielhafte Werbemaßnahmen
  4. für besonderen Aufwand beim Absatz von Kinderfilmen
  5. zur Erweiterung bestehender und Erschließung neuer Absatzmärkte für Filme
  6. der vertraglich vereinbarten Zusammenarbeit, die darauf gerichtet sind, den Absatz zu verbessern.

Für die Gesamtfinanzierung der Maßnahme ist eine Kumulierung der Förderung mit anderen öffentlichen Mitteln zulässig. Der Gesamtanteil der öffentlichen Mittel darf maximal 50 Prozent betragen, bei Filmen, die einen schwierigen Absatz erwarten lassen kann eine Erhöhung auf 70 Prozent beantragt werden. Der Eigenanteil beträgt 30 Prozent der anerkannten Kosten.

Wie wird gefördert?

  • Zuwendungen an Verleihunternehmen können bis zu 25 Prozent der anerkennungsfähigen Kosten betragen, höchstens jedoch 600.000 Euro pro Maßnahme.
  • Zuwendungen an Vertriebsunternehmen können bis zu 50 Prozent der anerkennungsfähigen Kosten betragen, höchstens jedoch 50.000 Euro pro Maßnahme.
  • Es können nur Maßnahmen gefördert werden, bei denen der Kinostart oder deren Umsetzung bis spätestens 31. Mai 2021 erfolgt.

Infos & Anträge: Filmförderungerungsanstalt

Der Blog der Film- und Fernsehbranche: Corona: Brancheninfos
Produzentenallianz: Sonderseite zum Coronavirus

Kunstmarkt

Das Modul dient der nachhaltigen Stärkung der digitalen Kompetenz und der Webpräsenz professioneller Bildender KünstlerInnen.

Wer wird gefördert?

  • Professionell arbeitende Bildende KünstlerInnen mit Wohnsitz in Deutschland

Was wird gefördert?

  • A 1: Digital-Gutschein Fortbildung/Beratung
    • Zuschuss bis zu einer maximalen Höhe von 1.000 € für die Teilnahme an einer Fortbildungsmaßnahme eines anerkannten Bildungsträgers oder eine individuelle Beratung durch ein anerkanntes Unternehmen bzw. einen entsprechenden Verein im Bereich Netzauftritt und/oder digitale Medien (siehe Erläuterungen)
    • Es sind bis zu drei Maßnahmen möglich, sofern die maximale Zuschusshöhe nicht überschritten wird
  • A2: Digital-Gutschein Modernisierung
    • Kosten für Modernisierungsmaßnahmen des eigenen Online-Auftritts bis insgesamt 1.000 € brutto.
    • davon maximal 500 Euro brutto für Hardware
    • Lizenzen und laufende Kosten sind nicht förderfähig
  • Die Fortbildung/Beratung oder Modernisierung muss zwischen dem 15. März 2021 und 30. August 2021 stattfinden.

Wie wird gefördert?

  • in Form eines einmaligen Zuschusses

Infos & Anträge: Deutscher Künstlerbund

Antragsfrist: 01. Januar 2021 – 31. Januar 2021

Das Modul zielt darauf ab, den Erfahrungsaustausch zwischen erfahrenen KünstlerInnen und dem professionellen künstlerischen Nachwuchs zu befördern.

Wer wird gefördert?

  • Professionell arbeitende bildende KünstlerInnen mit Wohnsitz in Deutschland, die als MentorInnen für BerufskollegInnen agieren wollen

Was wird gefördert?

  • Die auf den Eintritt in den künstlerischen Berufsalltag bezogene strategische Beratung von AbsolventInnen der Kunsthochschulen oder BerufsanfängerInnen mit einer mindestens dreijährigen professionellen Praxis
  • MentorInnen, die im Rahmen dieses Moduls Fördermittel beantragen, bieten z.B. an Einrichtungen, die die Zielgruppe niedrigschwellig erreichen, Informationsveranstaltungen an, die Einstieg und Orientierung im Kunstbetrieb, das Netzwerken und die wirtschaftliche und soziale Sicherung zum Gegenstand haben
  • Das Mentoring muss zwischen dem 15. April 2021 bis 31. August 2021 stattfinden.

Wie wird gefördert?

  • MentorInnen erhalten eine Förderung von bis zu 1.700 Euro für ihre Leistung.

Infos & Anträge: Deutscher Künstlerbund

Bewerbungsfrist: 01. Januar 2021 bis 31. Januar 2021

Wer wird gefördert?

  • Teilnahmeberechtigt sind bildende Künstler:innen mit Hauptwohnsitz in Sachsen, die nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind.

Was wird gefördert?

  • Der Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. (LBK) vergibt einmalig und zeitlich begrenzt Mittel zur Unterstützung der Weiterarbeit von unverschuldet durch die Corona-Pandemie in finanzielle Notlage geratenen freiberuflichen Künstler:innen in Sachsen, die keine Mittel aus Soforthilfe- oder aus Online-Bewerbungsverfahren erhalten oder beantragt haben.

Wie wird gefördert?

  • Die im Hilfsfonds bereitstehenden Mittel werden in festen Zuwendungsbeträgen von je 500–700 Euro an die Zuwendungsempfänger vergeben, die sich bis zum 14. Dezember postalisch beworben haben. Die Vergabe erfolgt, bis die zur Verfügung stehenden Mittel aufgebraucht sind. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Infos & Anträge: Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V.

Antragsfrist: 14. Dezember 2020

Musikwirtschaft

Wer wird gefördert?

  • Im Bereich der aktuellen Musik professionell und überwiegend freischaffend Tätige als MusikerInn, KomponistInn, KlangkünstlerIn oder MusikperformerInn. KuratorInnen sind nicht antragsberechtigt.

Was wird gefördert?

  • Diese Mittel sollen innovative Projektvorhaben trotz der durch die Corona-Krise erschwerten Bedingungen ermöglichen und den Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland stimulieren.
    Änderung der möglichen Projektlaufzeit: Projekte, die Unterstützung durch Mittel aus Neustart-Kultur beantragen, müssen bis zum 30.11.2021 beendet und abgerechnet sein. Die geplanten Veranstaltungen müssen vor Mitte Oktober 2021 stattfinden, Verwendungsnachweise sind spätestens Ende November 2021 einzureichen.

Wie wird gefördert?

  • Anträge mit einer Antragssumme höher als 2.000 EUR bis maximal 50.000 EUR.

Infos & Anträge: Musikfonds

Antragsfrist: 31. Januar 2021

Wer wird gefördert?

  • Freischaffende MusikerInnen, die eine KSK-Mitgliedschaft nachweisen können.
  • DOV-Mitglieder stellen ihren Antrag direkt bei der Deutschen Orchestervereinigung 

Wie wird gefördert?

  • Im Bewilligungsfall einmalig 600 EUR

Infos & Anträge: Orchesterstiftung

Wer wird gefördert?

  • GEMA-UrheberInnen

Wie wird gefördert?

  • Eine Vorauszahlung der Ausschüttungen (100% der Ausschüttungen aus 2018, die mit künftigen Ausschüttungen verrechnet werden)

Infos & Anträge: GEMA

Wer wird gefördert?

  • freischaffende SängerInnen und Beschäftigte des Musiktheaters

Wie wird gefördert?

  • Hilfszahlungen, sobald wieder Mittel verfügbar sind

Infos & Anträge: Sängerhilfe

Soziokultur und spartenübergreifende Programme

Das Sonderprogramm des Fonds Soziokultur e.V. fördert Projekte von Einrichtungen bzw. Trägern der kulturellen Bildung und Medienbildung, der Soziokultur und Kulturarbeit in freier Trägerschaft bei der krisenbedingten Neuausrichtung und Stärkung ihrer Arbeit im Schnittfeld von Kunst und Gesellschaft. Im Fokus stehen Teams aus freien und festen MitarbeiterInnen sowie Netzwerke vor Ort, die neue Formen und Wege kultureller Arbeit mit gesellschaftlicher Wirkung erproben und mittelfristig etablieren möchten.

Was wird gefördert?

Themenausschreibung 3: Diversität + Inklusion + Vielfalt

T3 sucht Projekte, die Lücken und Leerstellen der gesellschaftlichen Vielfältigkeit in der eigenen Arbeit hinsichtlich der Bausteine Angebote, Personal oder Kommunikation aufspüren und Schritt für Schritt verändern.

  • Antragsmöglichkeit: 04. — 31. Januar 2021
  • Projektstart: ab Mitte März 2021
Themenausschreibung 4: Digitalität + Soziokultur

Gesucht ist die sinnvolle Nutzung der Digitalität etwa für die Sichtbarkeit von Vielfalt, das Mitgestalten, des neuen Storytellings, der passenden Mischung aus real und digital mit neuen Formaten, Teilhabe anderer und ungewöhnlicher Ästhetik.
  • Antragsmöglichkeit 01. — 31. März 2021
  • Projektstart: ab Mitte Mai 2021

Infos & Anträge: Fonds Soziokultur

Weitere Unterstützungsangebote

Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen (Überbrückungshilfe II) für September bis Dezember 2020

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen, (Solo-)Selbstständige im Haupterwerb und gemeinnützige Organisationen, die mindestens eines der beiden folgenden Kriterien erfüllen:
      • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten.
      • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Was wird gefördert? 

  • Zuschuss in Höhe von maximal 90% zu den förderfähigen betrieblichen Fixkosten, d.h. Büromieten, Leasingkosten, betriebliche Versicherungen, Personalkosten (sofern nicht durch das Kurzarbeitergeld gedeckt), Steuerberatungskosten, Zinsaufwendungen etc. Es werden maximal 50.000 Euro pro Monat gefördert.

Wie wird gefördert?

  • Die Antragstellung kann ausschließlich durch SteuerberaterInnen, WirtschaftsprüferInnen, BuchprüferInnen und RechtsanwältInnen vorgenommen werden. 

Infos & Anträge: BMWI und FAQ

Antragsfrist: 31. Januar 2021

Außerordentliche Wirtschaftshilfe (‚Novemberhilfe‘)

Wer wird gefördert?

  • als direkt Betroffene: Unternehmen, Betriebe, (Solo-)Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die aufgrund des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten, und somit direkt betroffen sind. Auch Veranstaltungsstätten werden als direkt betroffene Unternehmen angesehen. Der Nachweis einer direkten Betroffenheit kann z.B. erfolgen durch die im Gewerbeschein, Handelsregister oder der steuerlichen Anmeldung angegebene wirtschaftliche Tätigkeit.
  • als indirekt Betroffene: o.g. Selbständige und Organisationen, die zwar nicht direkt von einer staatlichen Schließungsanordnung betroffen sind, aber faktisch im November dennoch an der Ausübung ihres Gewerbes gehindert sind. Dies ist der Fall, wenn sie nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen. Genannt wird das Beispiel einer Wäscherei, die vorwiegend für Hotels arbeitet, die von der Schließungsanordnung direkt betroffen sind. Übertragbar ist dies auch für bspw. VeranstaltungstechnikerInnen, die regelmäßig auf Honorarbasis von Konzerthäusern beauftragt werden.
  • als mittelbar Betroffene (indirekt über Dritte Betroffene): o.g Selbständige und Organisationen, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistungen im Auftrag von Unternehmen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, über Dritte erzielen, z.B. Veranstaltungsagenturen und andere Unternehmen, die keine direkte Vertragsbeziehung mit einem Unternehmen haben, das unmittelbar von den Schließungs-Anordnungen betroffen ist. Mittelbar Betroffene müssen zweifelsfrei nachweisen, dass sie wegen der aktuellen Schließungsverordnungen einen Umsatzeinbruch von mehr als 80 Prozent erleiden. Als Nachweis hierfür – sowie für die indirekte Betroffenheit – können z.B. geeignete Umsatzaufstellungen, betriebliche Auswertungen oder Jahresabschlüsse dienen.
  • Explizit antragsberechtigt sind auch gemeinnützige und öffentliche Einrichtungen, wenn sie regelmäßig am Markt tätig sind und Umsätze erzielen.

Was wird gefördert? 

  • Es werden Zuschüsse in Form einer einmaligen Kostenpauschale pro Tag der Schließung in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019 gewährt.
  • Soloselbständige haben ein Wahlrecht: Sie können alternativ auch den durchschnittlichen wöchentlichen Umsatz aus dem gesamten Jahr 2019 ansetzen.
  • Antragsberechtigte, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, können als Vergleichsumsatz den durchschnittlichen Wochenumsatz im Oktober 2020 oder den durchschnittlichen Wochenumsatz seit Gründung ansetzen.
  • Soloselbständige, die kaum oder keine Fixkosten haben, können die Novemberhilfe auch für die privaten Lebenshaltungskosten verwenden. Eine Verrechnung mit der Grundsicherung erfolgt nicht.

Wie wird gefördert?

  • Die Antragstellung erfolgt über SteuerberaterInnen, WirtschaftsprüferInnen, vereidigte BuchprüferInnen oder RechtsanwältInnen. Die Antragsbearbeitung und die Auszahlung erfolgen in Sachsen über die Sächsische Aufbaubank (SAB).
  • Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von ingesamt 5.000 Euro direkt antragsberechtigt, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben.
  • Es können Abschlagszahlungen, d.h. Vorauszahlungen auf die eigentliche Novemberhilfe, beantragt werden. Soloselbständige können hierbei max. 5.000 Euro beantragen, andere Unternehmen max. 10.000 Euro.
  • Ähnliche Leistungen, wie z. B. die Überbrückungshilfe oder das Kurzarbeitergeld, werden auf die Novemberhilfe angerechnet. Das gilt auch für Landesprogramme mit gleichem Förderzeitraum. Reine Liquiditätshilfen, wie zum Beispiel rückzahlbare Kredite der KfW, werden nicht angerechnet.
  • Ebenfalls angerechnet werden Umsätze, wenn sie 25 Prozent des angesetzten Vergleichsumsatzes übersteigen. Für Restaurants gilt eine Sonderregelung.
  • Bei Zahlungen bis zu 1 Million Euro gilt die Kleinbeihilfenregelung (De-Minimis) und von 1 bis 4 Millionen Euro die Bundesregelung Fixkostenhilfe.

Infos & Anträge: BMWI und FAQ. Für Soloselbstständige, die einen Direktantrag stellen dürfen, wurde eine Service-Hotline eingerichtet: +49 30-1200 21034,
Servicezeiten Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr. Für Antrag stellende prüfende Dritte lautet die Nummer der Hotline:  +49 30-52685087. Es kann auch ein Kontaktformular genutzt werden. 

Für Soloselbständige: Direktantrag Solo-Selbständige
Für SteuerberaterInnen, WirtschaftsprüferInnen etc.: Anträge mit prüfender/m Dritten

Antragsfrist: 31. Januar 2021

Unsere Infosession zur Novemberhilfe mit dem Sächsischen Wirtschaftsministerium findet Ihr hier.

Wer wird gefördert?

  • Selbstständige und Unternehmen, unabhängig von der Zahl der Mitarbeitenden
  • die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind und
  • in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Sofern das Unternehmen bislang nur für einen kürzeren Zeitraum am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen.

Was wird gefördert?

  • Anschaffungen wie Maschinen und Ausstattung (Investitionen)
  • Alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Waren­lager (Betriebsmittel)
  • auch der eigene Unternehmerlohn ist finanzierbar

Wie wird gefördert?

  • Kredit mit 3,00 %  Sollzins p.a.
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, bis zu 2 Jahre tilgungsfrei
  • keine Risikoprüfung vorab, es müssen keine Sicherheiten gestellt werden
  • Die KfW übernimmt 100 % des Bankenrisikos, für die Rückzahlung haftet Ihr als Kreditnehmende zu 100%.
  • Kredithöhe:
    • max. 300.000 Euro bei bis zu 10 Beschäftigten, max. 500.000 Euro bei bis zu 50 Beschäftigten, max. 800.000 Euro bei über 50 Beschäftigten
    • Es können maximal 2 Anträge gestellt werden, wenn dadurch die Höchstsumme nicht überschritten wird.
  • Kombination mit Zuschüssen der Sofort­hilfe­programme des Bundes und der Länder ist möglich, soweit die Förderung insgesamt unter 800.000 Euro (Gesamt­nenn­betrag) pro Unternehmen bleibt.

Infos & Anträge: KFW

Antragsfrist: 31. Dezember 2020

ArbeitgeberInnen können ihren ArbeitnehmerInnen in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei in Form von Zuschüssen und Sachbezügen gewähren.

Voraussetzung ist, dass diese zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Die in der Lohnsteuer-Richtlinien (LStR) genannten Voraussetzungen brauchen nicht vorzuliegen.

Arbeitgeberseitig geleistete Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld fallen nicht unter diese Steuerbefreiung. Auch Zuschüsse, die der Arbeitgeber als Ausgleich zum Kurzarbeitergeld wegen Überschreitens der Beitragsbemessungsgrenze leistet, fallen nicht unter die vorstehende Steuerbefreiung.

Infos: Bundesministerium der Finanzen

Wer wird gefördert?

  • Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell

Wie wird gefördert?

  • Das Paket besteht aus zwei Säulen: Auf der einen Seite werden Wagniskapitalfonds über die neue Corona Matching Fazilität Start-ups und KMUs zur Verfügung gestellt. So können die bestehenden Kooperationen mit öffentlichen Partnern genutzt werden, um die öffentlichen Mittel den Start-ups schnell zu Verfügung zu stellen. Auf der anderen Seite sollen Start Ups und KMUs, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazilität haben, weitere Wege zur Sicherstellung ihrer Finanzierung zur Verfügung gestellt werden. 

Infos & Anträge: Bundeswirtschaftsministerium

Ab sofort können kleine Unternehmen mit überwiegend regionalem Absatz bei der SAB Anträge auf die Corona-Auflage des Programms “Regionales Wachstum” stellen.

Wer wird gefördert?

  • Kleine Unternehmen (10 bis 49 Angestellte) mit überwiegend regionalem Absatz
  • Vorhaben in Sachsen außerhalb der Städte Dresden, Leipzig und Chemnitz

Was wird gefördert?

  • Errichtung einer neuen Betriebsstätte
  • Ausbau der Kapazitäten einer bestehenden Betriebsstätte
  • Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in neue zusätzliche Produkte
  • grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer bestehenden Betriebsstätte

Wie wird gefördert?

  • Es wird ein anteiliger Zuschuss von bis zu 50 Prozent auf die zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt.
  • Der maximale Investitionszuschuss beträgt 200 000 EUR.

Voraussetzungen?

  • das Investitionsvorhaben dient der Steigerung der betrieblichen Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit (z. B. Angebotserweiterung, Umsatzausweitung, Prozessoptimierung, Verbesserung der Angebotsqualität)
  •  das Investitionsvolumen beträgt mindestens 20 000 EUR
  • die Produkte und Leistungen des Antragstellers werden überwiegend innerhalb eines Radius von 50 Kilometern um die zu fördernde Betriebsstätte abgesetzt
  • der jahresdurchschnittliche Investitionsbetrag übersteigt die in den letzten drei Jahren durchschnittlich verdienten Abschreibungen um mindestens 50 Prozent oder der Investitionsbetrag beträgt mindestens 10 Prozent des jahresdurchschnittlichen Umsatzes der letzten drei Jahre (gilt nicht für die Errichtung einer neuen Betriebsstätte)
  • das Vorhaben soll grundsätzlich innerhalb von 24 Monaten durchgeführt werden
  • die zum Zeitpunkt der Antragstellung vorhandenen Dauerarbeitsplätze müssen für mindestens drei Jahre nach Beendigung des Vorhabens erhalten und besetzt bleiben
    die geförderten Wirtschaftsgüter müssen für mindestens drei Jahre nach Abschluss des Vorhabens im Unternehmen verbleiben

Infos & Anträge: SAB

Wer wird gefördert?

Unternehmen mit mindestens einem/r MitarbeiterIn können Kurzarbeitergeld beantragen, wenn mindestens 10% der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen ist.

Wie wird gefördert?

Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit in den ersten vier Monaten 60 Prozent (bei Eltern mit mind. einem Kind: 67 Prozent) des ausgefallenen Nettolohns, wenn eine Firma ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schickt. Ab dem 4. Monat kann dieser Satz sukzessive angehoben werden. Sozialversicherungsbeiträge werden den ArbeitgeberInnen bei Kurzarbeit komplett erstattet

Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ will die Bundesregierung Ausbildungsbetriebe in allen Bereichen der Wirtschaft und ausbildende Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation unterstützen und sie dazu motivieren, ihr Ausbildungsplatzangebot aufrecht zu erhalten und jungen Menschen die Fortführung und den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu ermöglichen.

Wer wird gefördert?

  • Für die Förderung kommen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit maximal 249 Beschäftigten in Betracht, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen und in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind.

Wie wird gefördert?

  • Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot fortführen): Ausbildende KMU, die ihre Ausbildungsleistung trotz Pandemiebelastung im Vergleich zu den drei Vorjahren aufrechterhalten, werden mit einer Ausbildungsprämie gefördert. Sie erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 2.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  • Ausbildungsprämie plus (Ausbildungsangebot erhöhen): Ausbildende KMU, die ihre Ausbildungsleistung trotz Pandemiebelastung im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen, erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 zusätzlich abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 3.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  • Vermeidung von Kurzarbeit: KMU, die trotz erheblichen Arbeitsausfalls (mindestens 50 Prozent) ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  • Auftrags- und Verbundausbildung: Wenn KMU die Ausbildung pandemiebedingt temporär nicht fortsetzen können, können andere KMU, Überbetriebliche Berufsbildungsstätten oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister befristet die Ausbildung übernehmen und dafür eine Prämie von 4.000 Euro je Auszubildender bzw. Auszubildendem erhalten. Dies gilt, wenn der Geschäftsbetrieb des ursprünglich ausbildenden KMU vollständig oder zu wesentlichen Teilen pandemiebedingt von Schließungen oder erheblichen Auflagen betroffen ist, die eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs maßgeblich behindern.
  • Übernahmeprämie: KMU, die Auszubildende aus pandemiebedingt insolventen KMU bis zum Abschluss ihrer Ausbildung übernehmen, können je Auszubildender bzw. Auszubildendem eine Prämie von 3.000 Euro erhalten.

Förderungen werden für folgende Zeiträume möglich sein:

    • Ausbildungsprämien: für das Ausbildungsjahr 2020/2021.
    • Vermeidung von Kurzarbeit: bis zum 31. Dezember 2020.
    • Auftrags- und Verbindausbildung: bis zum 30. Juni 2021.
    • Übernahmeprämie: bis 30. Juni 2021.

Infos & Anträge: Bundesagentur für Arbeit und BundesarbeitsministeriumFAQ

Wer wird gefördert?

  • Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder (bis 12 Jahre) eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist.

Was wird gefördert?

  • Die Landesdirektion Sachsen nimmt Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde.

Wie wird gefördert?

  • Die Entschädigung in Höhe von 67 % des Nettoeinkommens wird für bis zu sechs Wochen gewährt und ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2.016 Euro begrenzt. Selbständige müssen den Antrag als Sorgeberechtigte bei der LDS selbst stellen.

Infos & Anträge: Landesdirektion Sachsen

Wer wird gefördert?

  • Wer auf Grund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über die Landesdirektion Sachsen eine Entschädigung beantragen. Nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten auch Selbstständige und FreiberuflerInnen den Verdienstausfall ersetzt.

Wie wird gefördert?

  • Grundlage der Berechnung der Entschädigung ist der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid. Die Anträge sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Tätigkeitsunterbrechung oder dem Ende der Quarantäne bei der Landesdirektion Sachsen zu stellen.
  • Selbständige, die nicht gesetzlich kranken‑, renten- und pflegeversichert sind, haben Anspruch auf Erstattung ihrer Aufwendungen für soziale Sicherung in angemessenem Umfang.
  • Zwingende Voraussetzung für eine Entschädigung ist, dass durch ein Gesundheitsamt das Tätigkeitsverbot bzw. eine Quarantäne angeordnet wurde.

Infos: KREATIVES SACHSEN YouTube Kanal
Anträge: hier

Die Neuregelung tritt rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft und gilt vorerst bis 31. Dezember 2020.

Stundung und Herabsetzung von Steuerzahlungen

Auf Antrag können laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden. Fällige Steuerzahlungen lassen sich zinsfrei stunden, Säumniszuschläge können erlassen werden. Auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend verzichtet werden. Außerdem können alle Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen für das Jahr 2020 nachträglich bis auf Null Euro herabgesetzt werden.

Bitte wendet Euch direkt an das für Euch zuständige Finanzamt. Für die schriftliche Antragstellung könnt Ihr dieses Formular nutzen.

Mehrwertsteuersenkung

Ab dem 1. Juli 2020 gilt unter anderem eine niedrigere Mehrwertsteuer. Der reguläre Satz sinkt von 19 auf 16 Prozent, der ermäßigte von 7 auf 5 Prozent. 

Verlustrücktrag

Der steuerliche Verlustrücktrag wird für die Jahre 2020 und 2021 auf 5 Millionen Euro bzw. 10 Millionen Euro (bei Zusammenveranlagung) erweitert sowie ein Mechanismus eingeführt, um den Verlustrücktrag für 2020 unmittelbar finanzwirksam schon mit der Steuererklärung 2019 nutzbar zu machen.

Weitere Informationen zu steuerlichen Erleichterungen findet Ihr auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums sowie im Eckpunktepapier des Konjunkturprogramms der Bundesregierung.

Sozialversicherungsbeiträge von Arbeitgebern können nach § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV gestundet werden. Ansprechpartner sind die jeweiligen Krankenkassen, bei denen die ArbeitnehmerInnen versichert sind.

Im Rahmen des Konjunkturprogramms wurden die Sozialversicherungsbeiträge auf 40% gedeckelt.

Als Selbständige könnt Ihr Euch bei Eurer Krankenkasse erkundigen und darum bitten, aufgrund der wesentlich geringeren Umsatzprognose Eure Beiträge auf den Mindestbeitragssatz herabzusetzen.

KünstlerInnen und PublizistInnen, die in der Künstlersozialkasse (KSK) versichert sind, können eine Änderungsmitteilung darüber machen, dass sich ihr Arbeitseinkommen ändert. 

Es kann eine Stundung oder Ratenzahlung beantragt werden, wenn akute und schwerwiegende Zahlungsschwierigkeiten bestehen. Hierzu genügt eine formlose Nachricht an die KSK.

Das Beziehen von Grundsicherung führt nicht automatisch zur Beendigung der Mitgliedschaft in der KSK. Weitere Informationen dazu findet Ihr direkt auf der Seite der Künstlersozialkasse.

Auch als KSA-abgabepflichtiges Unternehmen könnt ihr versuchen, bei der Künstlersozialkasse eine Stundung oder Ratenzahlung der Künstlersozialabgabe zu erwirken.

Die Regelung, dass Selbstständige, die innerhalb von 12 Monaten zwei Mal ALG I beziehen, aus der Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen werden, ist vorübergehend ausgesetzt. 

Fällt die wiederholte Arbeitslosigkeit in den Zeitraum 30. März 2020 bis 30. Juni 2021, ist eine erneute freiwillige Absicherung möglich. Weitere Informationen findet Ihr auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

Bis zum 31. März 2021 gilt ein vereinfachter Zugang zum Arbeitslosengeld II (Grundsicherung). Das bedeutet eine befristete Einschränkung der Vermögensprüfung, die befristete Anerkennung der tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung sowie Vereinfachungen bei der Bewilligung vorläufiger Leistungen. Alle Vereinfachungen hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hier aufgeführt.

Bei Selbstständigen wird ein Betrag von 8.000 Euro je Jahr der Selbstständigkeit als angemessene Altersvorsorge anerkannt (sogenanntes Schonvermögen, siehe Weisung der Bundesagentur für Arbeit). Auch atypische Anlagen wie Sparkonten, Wertpapierdepots oder Tagesgeldkonten zählen als Altersvorsorge und müssen nicht angetastet werden. 

Im Übergangszeitraum bis zur Wiederaufnahme der Tätigkeit müssen Selbstständige regelmäßig nicht vermittlerisch begleitet werden, sofern dies von den Betroffenen nicht selbst nachgefragt wird.

Infos & Anträge: Bundesagentur für Arbeit und FAQ

Die KREATIVES SACHSEN Info Session zur Corona-Grundsicherung findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal.

Ganz unabhängig von der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen: Mit dem Wohngeld soll Haushalten geholfen werden, deren Einkommen nicht ausreicht, um die Kosten einer angemessenen Wohnung zu tragen. Wohngeld können Mieterhaushalte und Haushalte, die im selbst genutzten Wohneigentum leben, auf Antrag erhalten. 

Der Anspruch auf Wohngeld und dessen Höhe hängt von drei Faktoren ab: Der Zahl der Haushaltsmitglieder, der Höhe des Gesamteinkommens der Haushaltsmitglieder und der Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung. Wohngeld wird als Mietzuschuss oder Lastenzuschuss bei Eigentümern gewährt. 

Empfänger anderer Sozialleistungen (z.B. Arbeitslosengeld II und Sozialgeld) sowie Mitglieder aus deren “Bedarfsgemeinschaft” sind vom Wohngeld ausgeschlossen, wenn ihre Unterkunftskosten bei der Berechnung der jeweiligen Sozialleistung berücksichtigt worden sind. Wohngeld kann hier beantragt und hier berechnet werden.

Wer wird gefördert?

  • Antrag/Bewerbung der Künstlerin/des Künstlers selbst: Ein/e in Not geratene ältere/r KünstlerIn kann sich selbst an die zuständige Behörde (siehe unten) wenden und Leistungen der Deutschen Künstlerhilfe gewissermaßen beantragen bzw. sich für sie bewerben.
  • Vorschlag durch fachkundige Dritte
  • Alternativ kann auch eine Künstlerorganisation, die Interessenvertretung oder ein Landesverband eine/n KünstlerIn oder mehrere KünstlerInnen bei der zuständigen Behörde des Landes für die deutsche Künstlerhilfe vorschlagen.
  • Die Hilfe richtet sich an professionelle Kunstschaffende, mit einer künstlerischen Tätigkeit als Haupterwerbsquelle.
  • Grundsätzlich unterstützt die Deutsche Künstlerhilfe KünstlerInnen und SchriftstellerInnen, die mit ihrem Werk eine kulturelle Leistung für die Bundesrepublik Deutschland erbracht haben und durch Krankheit, Alter oder widrige Umstände in finanzielle Bedrängnis geraten sind.

Voraussetzungen?

  • Lebensalter: Nach Angaben des Bundespräsidialamtes gibt es keine fest definierte Altersgrenze. Aber das Programm richtet sich eindeutig an lebensältere KünstlerInnen und Schriftsteller*innen, die auf ein jahrzehntelanges künstlerisches Schaffen zurückblicken. Erfahrungsgemäß dürfte es Personen unter einem Lebensalter von etwa Mitte 50 Jahren schwerfallen, dieses Kriterium zu erfüllen.
  • Künstlerische Leistungen: KünstlerInnen sollten sich von der Formulierung »Beitrag zum kulturellen Ansehen der Bundesrepublik Deutschland« nicht abschrecken lassen. Eine belegbare jahrzehntelange professionelle künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb bietet viele Ansatzpunkte für einen Beitrag zum Ansehen der Bundesrepublik Deutschland. Preise, Ehrungen, Würdigungen, eine besondere internationale Zusammenarbeit, ein besonderes Medienecho, die Bezugnahme anderer Künstler*innen auf das Werk etc. – all diese beispielhaft angeführten Punkte, können eine besondere künstlerischen Leistungen zusätzlich belegen.
  • Notlage: Gemeint ist eine besondere finanzielle Notlage – die durch verschiedenste Lebensumstände, Schicksalsschläge, Katastrophen oder z. B. durch eine schwere physische und psychische Krankheit bedingt sein kann. Eine Einschränkung der künstlerischen Arbeit durch die COVID-19-Pandemie kann grundsätzlich auch als Ursache für eine finanzielle Notlage angeführt werden. Aber es gilt: Alle drei der oben genannten Kriterien sollen erfüllt sein.

Wie wird gefördert?

  • Die KünstlerInnen können eine solche Hilfe bei ihrer Landeskulturverwaltung (z. B. beim Kulturministerium oder bei der Senatsverwaltung des jeweiligen Landes) »beantragen«. Die KünstlerInnen können gleichsam auch von ihren Interessenverbänden oder KünstlerInnen-Organisationen vorgeschlagen werden.
  • Die Förderung erfolgt entweder in Form regelmäßiger Zahlungen – hauptsächlich für lebensältere oder schwer erkrankte KünstlerInnen – oder als einmalige Zuwendung in akuten Notlagen. Bei einer auf Dauer angelegten Unterstützung beträgt die Zuwendungssumme jährlich 7.500 Euro, die in drei Teilbeträgen ausgezahlt wird. Die Einmalzahlungen belaufen sich derzeit auf einen Betrag von 2.300 Euro pro Kalenderjahr

Infos & Anträge: bundesverband freie darstellende künste

Menschen, die sich aufgrund der Corona Krisensituation oder aus anderen Gründen psychisch belastet fühlen, finden oftmals Hilfe und Unterstützung bei einer Person ihres Vertrauens in ihrem persönlichen Umfeld. Das können Angehörige, Freunde oder auch andere nahestehende Menschen sein. Wenn diese Unterstützung im persönlichen Umfeld jedoch nicht vorhanden ist oder diese nicht ausreicht, sollten sich Betroffene und/oder auch ihre Angehörigen Hilfe und professionelle Unterstützung holen. Hierfür steht in Deutschland ein breit gefächertes System von Unterstützungs- und Beratungsangeboten zur Verfügung:

  • Die Telefonberatung der BZgA steht Ihnen kostenlos unter 08002322783 zur Verfügung.
  • Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter folgenden Rufnummern: 08001110111 oder 08001110222.
  • Die Nummer gegen Kummer
    • für Kinder und Jugendliche: 116111 (Montag-Samstag von 14-20 Uhr)
    • für Eltern: 08001110550 (Montag-Freitag von 9-11 Uhr, Dienstag + Donnerstag von 17-19 Uhr)
  • Wichtige Anlaufstellen im Falle einer psychischen Belastung oder einer ernsthaften Krise sind Hausärzte/Hausärztinnen, Fachärztinnen/Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten. Die Arztsuche der Kassenärztlichen Bundesvereinigung bietet die Möglichkeit, entsprechende Ärzte und Psychotherapeuten gezielt nach deren Fremdsprachkenntnissen zu suchen.
ALLE EINREICHFRISTEN

Kostenfreie Beratung für Kultur- und Kreativschaffende

Wir beraten Euch kostenfrei am Telefon zu den aktuellen Angeboten und Hilfsprogrammen für Kultur- und Kreativschaffende in Sachsen.

ZUR BERATUNG

Was wir momentan tun

Wir haben Eure wirtschaftlichen Herausforderungen und Bedarfe, die durch die Pandemie und ihre Folgen entstanden sind, in einer Umfrage gesammelt und weitergegeben. Die Ergebnisse sind hier zusammengefasst. Für November 2020 planen wir eine erneute Befragung zu den Auswirkungen auf die Kultur- und Kreativwirtschaft.

Unser Träger, der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V., hat eine Stellungnahme zu den Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen veröffentlich.

Über aktuelle Corona-Hilfen informieren wir regelmäßig in unserem Newsletter und auf unseren Social Media Kanälen.

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