Wir fassen die aktuellen Corona-Beschlüsse die für Kultur- und Kreativschaffende in Sachsen zusammen

CORONA-BESCHLÜSSE

Hilfsprogramme für Kultur- und Kreativschaffende

Für Kreative in ganz Sachsen

Wer wird gefördert

  • sächsische Kulturveranstalter:innen aus den Bereichen Darstellende Künste, Musik, Soziokultur, Film, Bibliothek/Literatur
  • unter bestimmten Bedingungen Einzelunternehmen
  • juristische Personen, die zivilgesellschaftliche Verbands- und Netzwerkarbeit zum Zwecke der Kulturpflege oder zur Förderung von Kunst und Kultur leisten
  • Träger von anderen Einrichtungen, die nachweislich kulturelle Angebote organisieren

Was wird gefördert

  • neue Veranstaltungsformate
  • Digitalisierung
  • Kampagnen zur Publikumsrückgewinnung
  • Rückgewinnung von Fachkräften
  • pandemiebedingt unterbrochene Kooperationen
  • Investitionen, wie Umsetzung von Hygienekonzepten, Infrastruktur und Digitalisierung, Beauftragung von Dienstleistern

Wie wird gefördert?

  • bis zu 80% der förderfähigen Ausgaben, maximal Zuwendung 100.000 EUR

Infos & Anträge: SAB Sachsen

Antragsfrist: 31. Oktober 2022

Wer wird gefördert

Der Zuschuss richtet sich an

  • gemeinnützig anerkannte juristische Personen des Privatrechts,
  • juristische Personen des Privatrechts ohne anerkannte Gemeinnützigkeit (auch Personengesellschaften),
  • Unternehmen des Privatrechts in Form von Personengesellschaften,
  • Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik, die im Haupterwerb Einzelunternehmer:innen oder selbständige Angehörige der Freien Berufe sind, sofern
    • der Betrieb einer kulturellen Spielstätte ihr hauptsächlicher Unternehmenszweck ist,
    • die Spielstätte mindestens 24 kulturelle Veranstaltungen pro Jahr vorweisen kann (Nachweis anhand des Jahresprogramms 2019),
    • die Veranstaltungen allgemein öffentlich zugänglich sind und
    • die Spielstätte maximal 2.000 Besucher:innenplätze (sitzend/stehend) hat.

Nicht gefördert werden Volkshochschulen, Kirchgemeinden oder sonstige Religionsgemeinschaften sowie Stadt- und Mehrzweckhallen.

Freiberufler:innen sind nicht antragsberechtigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik.

Was wird gefördert?
Geltend gemacht kann der sogenannte Liquiditätsbedarf: Darunter fallen unabweisbare Einnahmeausfälle (coronabedingte Mindereinnahmen) und/oder notwendige zusätzliche Betriebsausgaben (coronabedingte Mehrausgaben, z. B. für Hygienemaßnahmen, digitale Angebote als Veranstaltungsersatz).

Wie wird gefördert?
Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach erklärtem Liquiditätsbedarf jeweils für die Jahre 2020 bis 2022 bis zu 10.000 EUR, in Einzelfällen auch bis zu 50.000 EUR. So sollen finanzielle Engpässe überbrückt werden, die in der Corona-Pandemie entstanden sind.

Infos & Anträge: SAB Sachsen

Antragsfrist: 21. November 2022

FAQ und Anleitung zur Antragstellung hier im Video

Touring Artists konzentriert sich auf Informationen zu den Folgen der Pandemie für das grenzüberschreitende Arbeiten und bündelt diese Informationen entlang wichtiger Mobilitätsthemen.

Darüber hinaus verweist Touring Artists auf wichtige Newsletter, auf Quellen zu (regionalen) Hilfemaßnahmen für KünstlerInnen und Kulturschaffende, auf Informationen zum Umgang mit Fördermitteln sowie auf internationale Berichte, Initiativen und Kampagnen im Kunst und Kultursektor.

The touring artists HELPDESK SERVICE is in operation to answer international artists‘ individual questions also on the current corona situation. As always free of charge – not in person, but via email, telephone or skype. Appointments via email: beratung[at]touring-artists.info.

Für Kreative in Leipzig

Die Stadt Leipzig hat ihr Mittelstandsförderprogramm überarbeitet. Alte Maßnahmen wie „Corona-Krise kreativ meistern“ oder „Transfer kreativer Ideen“ gehen in den insgesamt vier neuen Teilprogrammen auf.

Konkreten Corona-Bezug hat die Maßnahme „Unternehmen sichern in Krisensituationen und bei der Nachfolge“

Wer wird gefördert?

Gefördert werden können kleinste, kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Leipzig. Die unternehmerische Tätigkeit muss im Haupterwerb ausgeübt werden. Der Mindestumsatz pro Jahr muss über der Grenze der Kleingewerbereglung im Steuerrecht (§19 UStG Abs. 1) liegen, derzeit 22.000 €.

Was wird gefördert?

Gefördert werden konkrete Projekte (Vorhaben), die Unternehmen anstoßen, um unter den besonderen Bedingungen der Pandemie oder anderen Krisensituationen arbeitsfähig zu bleiben, wieder zu werden oder neues, weniger krisenanfälliges Geschäft in Leipzig zu generieren, z. B. durch die

  • Einführung eigener neuer Waren und Dienstleistungen
  • Umstrukturierung von Prozessen
  • Erschließung neuer Märkte (Kundengruppen und Regionen) außerhalb Leipzigs
  • Anpassung von Betriebsstätten oder Produktionskapazitäten in Leipzig
  • unternehmenserhaltende Veränderung der Kapitalstruktur (Eigentümer, Fremdfinanzierung) unternehmenserhaltend

Die Projekte müssen darauf gerichtet sein, den Umsatz oder die Beschäftigtenanzahl im Leipziger Unternehmen zu stabilisieren. Dies ist im Antrag schlüssig zu beschreiben.

Voraussetzungen?

  • Mit dem Vorhaben ist noch nicht begonnen worden – es sei denn, dem Antragsteller wurde durch das Amt für Wirtschaftsförderung ein förderunschädlicher vorzeitiger Vorhabensbeginn gewährt.
  • Plausibles Unternehmenskonzept, inkl. einer Rentabilitätsvorschau, bei Unternehmen in Gründung oder jungen Unternehmen (bis drei Jahre).
  • Eine Förderung in dieser Maßnahme des Mittelstandsprogrammes ist nur einmal in 3 Jahren möglich.
  • Das Vorhaben darf nicht durch Bundes- oder Landesförderprogramme förderfähig sein.
  • Zustimmung zur Veröffentlichung von Bezeichnung des Förderprojektes, Unternehmensnamen und Förderhöhe durch die Stadt Leipzig.
  • Die Förderung erfolgt gemäß der De-minimis-Verordnung. Die Summe der einem Unternehmen von staatlichen Stellen insgesamt gewährten De-minimis-Beihilfen darf innerhalb des laufenden und der letzten zwei Kalenderjahre bis zu EUR 200.000 betragen.

Wie wird gefördert?

  • Der Fördersatz liegt zwischen 50 % (Regelsatz) und 80 % der beantragten Projektkosten.
  • Zu den förderfähigen Projektkosten zählen:
    • Sachkosten (bei Mieten netto-Kaltmieten)
    • Personalkosten (AN-brutto +15% Gemeinkosten)
    • Investitionen
  • Das Amt für Wirtschaftsförderung würdigt dabei:
    • Beschäftigung
    • Ausstrahlung („Leitprojekt“) auf andere Unternehmen
    • regionale Wertschöpfungsketten
    • Bildung größerer Unternehmen durch Zusammenschluss
    • ökologische Nachhaltigkeit mit dem Ziel der Steigerung der Ressourceneffizienz.
  • Es kann eine Fördersumme von max. 70.000 € ausgezahlt werden, für Soloselbstständige sind es max. 2.000 €.

Infos & Anträge: Steckbrief zum Programm

Hilfsprogramme für die einzelnen Teilmärkte

Buchmarkt

Wer wird gefördert?

Die Überbrückungsförderung wird als Stipendium zur Linderung der pandemiebedingten Einbußen vergeben. Sie richtet sich an professionelle freischaffende Bühnenautorinnen und -autoren.

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden deutschsprachige Theaterstücke/Überschreibungen/Bühnenadaptionen, die in folgenden Zeiträumen an einem professionellen Theater nachweislich zur Premiere angesetzt waren oder sind, und deren Vorstellungen, auch Gastspiele, pandemiebedingt gar nicht oder nur begrenzt stattfinden konnten oder können.
  • Zeiträume:
    • 1.9.2021 bis 30.6.2022
    • 1.7.2022 bis 31.12.2022

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Spielstätte, die für die Vorstellungen vorgesehen war oder ist. Die maximale Fördersumme beträgt EUR 8.000 pro Zeitraum.
    • Kleine Spielstätte bis 99 Plätze: EUR 1.500 je Premiere
    • Mittlere Spielstätte 100-199 Plätze: EUR 2.000 je Premiere
    • Große Spielstätte ab 200 Plätze: EUR 4.000 je Premiere

Infos & Anträge: Deutscher Literaturfonds

Antragsfrist: Die Einsendungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Das Programm ist auf bis zu eine Million Euro begrenzt und wird beendet, sobald die verfügbaren Sondermittel ausgeschöpft sind, spätestens zum 31. Dezember 2022.

Wer wird gefördert?

  • Durch die Corona-Pandemie in Not geratene WortautorInnen und VerlegerInnen 

Wie wird gefördert?

  • Im Rahmen der aktuellen Situation durch die Auswirkungen der CORONA Pandemie können in Not geratene Wortautoren und Verleger ein zinsloses Darlehen bis max. 1.000,- Euro beantragen.
  • Ein Nachweis der Bedürftigkeit ist erforderlich 

Infos & Anträge: VG Wort

Kunstmarkt

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind nur öffentliche Museen und Sammlungen.

Wie wird gefördert?

Geeignet sind Projekte von kleineren Restaurierungsarbeiten oder abgrenzbare Teilaufträge an kunsthistorisch relevanten Objekten in Museumseigentum (2.000 € – 25.000 €), Zuarbeiten oder Schlusssteinfinanzierungen für Bestandskataloge, Werkverzeichnisse oder Ausstellungskataloge (2.000 € – 15.000 €), die an Selbständige vergeben werden.

Infos & Anträge: Ernst von Siemens Kunststiftung

Wer wird gefördert?
Mit insgesamt 250 Millionen Euro fördert die Bundesregierung investive Schutzmaßnahmen in Kultureinrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird. Dazu gehören Museen, Theater, Musikclubs und Festivals, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren und Kinos. Im vom Deutschen Verband für Archäologie durchgeführten Programmteil können Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten Anträge stellen.

Was wird gefördert?
Gefördert werden investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen (ortsfeste und kulturelle Träger mit dezentralen Aktivitäten) sowie im Rahmen von Festivals und anderen kulturellen Veranstaltungen, die zur nachhaltigen Reduktion von Ansteckungsgefahren (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in deren öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen erforderlich sind, sowie projektbezogene Personal- und Sachausgaben.

Wie wird gefördert?
Die Fördermittel aus dem Programmteil „Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft“ sollen zwischen 5.000 und 100.000 € liegen. Bei der Finanzierung der Maßnahmen sollen mindestens 10 % Eigen- und/oder Drittmittel eingebracht werden.

Infos & Anträge: Deutscher Verband für Archäologie

Antragsfrist: 31. Dezember 2022

Wer wird gefördert?

  • Ein:e in Not geratene ältere:r Künstler:in kann sich selbst an die zuständige Behörde (siehe unten) wenden und Leistungen der Deutschen Künstlerhilfe gewissermaßen beantragen bzw. sich für sie bewerben.
  • Vorschlag durch fachkundige Dritte
  • Alternativ kann auch eine Künstlerorganisation, die Interessenvertretung oder ein Landesverband eine/n KünstlerIn oder mehrere KünstlerInnen bei der zuständigen Behörde des Landes für die deutsche Künstlerhilfe vorschlagen.
  • Die Hilfe richtet sich an professionelle Kunstschaffende, mit einer künstlerischen Tätigkeit als Haupterwerbsquelle.
  • Grundsätzlich unterstützt die Deutsche Künstlerhilfe KünstlerInnen und SchriftstellerInnen, die mit ihrem Werk eine kulturelle Leistung für die Bundesrepublik Deutschland erbracht haben und durch Krankheit, Alter oder widrige Umstände in finanzielle Bedrängnis geraten sind.

Voraussetzungen?

  • Lebensalter: Nach Angaben des Bundespräsidialamtes gibt es keine fest definierte Altersgrenze. Aber das Programm richtet sich eindeutig an lebensältere KünstlerInnen und Schriftsteller*innen, die auf ein jahrzehntelanges künstlerisches Schaffen zurückblicken. Erfahrungsgemäß dürfte es Personen unter einem Lebensalter von etwa Mitte 50 Jahren schwerfallen, dieses Kriterium zu erfüllen.
  • Künstlerische Leistungen: KünstlerInnen sollten sich von der Formulierung »Beitrag zum kulturellen Ansehen der Bundesrepublik Deutschland« nicht abschrecken lassen. Eine belegbare jahrzehntelange professionelle künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb bietet viele Ansatzpunkte für einen Beitrag zum Ansehen der Bundesrepublik Deutschland. Preise, Ehrungen, Würdigungen, eine besondere internationale Zusammenarbeit, ein besonderes Medienecho, die Bezugnahme anderer Künstler*innen auf das Werk etc. – all diese beispielhaft angeführten Punkte, können eine besondere künstlerischen Leistungen zusätzlich belegen.
  • Notlage: Gemeint ist eine besondere finanzielle Notlage – die durch verschiedenste Lebensumstände, Schicksalsschläge, Katastrophen oder z. B. durch eine schwere physische und psychische Krankheit bedingt sein kann. Eine Einschränkung der künstlerischen Arbeit durch die COVID-19-Pandemie kann grundsätzlich auch als Ursache für eine finanzielle Notlage angeführt werden. Aber es gilt: Alle drei der oben genannten Kriterien sollen erfüllt sein.

Wie wird gefördert?

  • Die KünstlerInnen können eine solche Hilfe bei ihrer Landeskulturverwaltung (z. B. beim Kulturministerium oder bei der Senatsverwaltung des jeweiligen Landes) »beantragen«. Die KünstlerInnen können gleichsam auch von ihren Interessenverbänden oder KünstlerInnen-Organisationen vorgeschlagen werden.
  • Die Förderung erfolgt entweder in Form regelmäßiger Zahlungen – hauptsächlich für lebensältere oder schwer erkrankte KünstlerInnen – oder als einmalige Zuwendung in akuten Notlagen. Bei einer auf Dauer angelegten Unterstützung beträgt die Zuwendungssumme jährlich 7.500 Euro, die in drei Teilbeträgen ausgezahlt wird. Die Einmalzahlungen belaufen sich derzeit auf einen Betrag von 2.300 Euro pro Kalenderjahr

Infos & Anträge: Bundesverband freie Darstellende Künste

Markt für Darstellende Künste

Rechercheförderung

Wer wird gefördert?
Einzelkünstler:innen und Kurator:innen aller Genres und Sparten der Freien Darstellenden Künste. Antragstellende müssen langjährig, d.h. seit mindestens drei Jahren, in den Freien Darstellenden Künsten professionell tätig sein.

Ausgeschlossen sind Personen, die bereits eine Residenzförderung im Rahmen von #TakeHeart erhalten.

Was wird gefördert?
Gefördert werden ergebnisoffene künstlerische Recherchen und konzeptionelle Entwicklungen künstlerischer Vorhaben, aber auch Vorhaben, die der künstlerischen Fort- und Weiterbildung sowie Qualifizierung dienen.

Wie wird gefördert?
Fördermittel werden an Einzelpersonen in Höhe von 7.500 € für drei aufeinanderfolgende Monate, je 2.500 € pro Monat, vergeben.

Infos & Anträge: Fonds Darstellende Künste

Antragsfrist: 30. September 2022

Residenzförderung

Wer wird gefördert?

Künstler:innen /-gruppen und Kurator:innen der Freien Darstellenden, sowie Absolvent:innen einschlägiger künstlerischer und kunstnaher Studiengänge der Darstellenden Künste, die in Verbindung mit einer der Spielstätten des Bündnis internationaler Produktionshäuser (BiP), des flausen+bundesnetzwerks oder des Netzwerks Freier Theater (NFT) stehen.

Was wird gefördert?

Ergebnisoffene Vorhaben wie Recherchen, Labore und Konzeptionen in Verbindung mit einer Spielstätte des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, des flausen+bundesnetzwerkes oder dem Netzwerk Freier Theater

Wie wird gefördert?

5.000 € (Einzelpersonen)
5 x 5.000 € (Kollektive und Gruppen) in gebündelten Einzelanträgen

Infos & Anträge: Fonds Darstellende Künste

Antragsfrist: 31. Oktober 2022 (für Anträge, die im Rahmen der #TakeAStand – Initiative des Fonds)

Wer wird gefördert?

Die Überbrückungsförderung wird als Stipendium zur Linderung der pandemiebedingten Einbußen vergeben. Sie richtet sich an professionelle freischaffende Bühnenautorinnen und -autoren.

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden deutschsprachige Theaterstücke/Überschreibungen/Bühnenadaptionen, die in folgenden Zeiträumen an einem professionellen Theater nachweislich zur Premiere angesetzt waren oder sind, und deren Vorstellungen, auch Gastspiele, pandemiebedingt gar nicht oder nur begrenzt stattfinden konnten oder können.
  • Zeiträume:
      • 1. Juli 2022 bis 31. Dezember 2022

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Spielstätte, die für die Vorstellungen vorgesehen war oder ist. Die maximale Fördersumme beträgt EUR 8.000 pro Zeitraum.
    • Kleine Spielstätte bis 99 Plätze: EUR 1.500 je Premiere
    • Mittlere Spielstätte 100-199 Plätze: EUR 2.000 je Premiere
    • Große Spielstätte ab 200 Plätze: EUR 4.000 je Premiere

Infos & Anträge: Deutscher Literaturfonds

Antragsfrist: Die Einsendungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Das Programm ist auf bis zu eine Million Euro begrenzt und wird beendet, sobald die verfügbaren Sondermittel ausgeschöpft sind, spätestens zum 31. Dezember 2022.

Wer wird gefördert?
Es werdenBerufseinsteiger:innen als Tänzer:innen mit einem staatlich anerkannten Berufsabschluss gefördert, die mindestens 18 Jahre alt sind, einen Wohnsitz in Deutschland nachweisen können und ihre Ausbildung in Deutschland absolviert haben. Der Abschluss der Berufsausbildung soll in der Regel nicht vor 2019 liegen. In besonderen Fällen sind Ausnahmen möglich. Darüber hinaus hat DIS-TANZ-START das Ziel, die Berufseinsteiger:innen in Ensembles/an Theatern sozialversicherungspflichtig, d.h. in einer abhängigen Beschäftigung, für mindestens sechs Monate, maximal 12 Monate, anstellen zu lassen.

Was wird gefördert?
Gefördert werden die Kosten für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Absolventinnen und Absolventen, welche Wohnsitz in Deutschland haben und eine Ausbildung im Tanz (i.d.R. Hochschule, Berufsfachschule oder staatlich anerkannte Ausbildung) abgeschlossenhaben.

Gefördert werden die Personalkosten bis zur Höhe des Arbeitnehmer-Brutto.
Zur Absicherung des begleitenden Berufsbildungsprogramms können in begrenzten Umfang notwendige Kosten für Honorare und zusätzliches Personal (Training, Choreografie, Koordination), Raum-, Sach- und Reisekosten gefördert werden.

Es erfolgt keine Förderung der Produktionen von Theatern, Produktionshäusern oder Tanzensembles.

Wie wird gefördert?
Die Förderung beträgt i.d.R. bis zu 2.000 € pro Monat (Mindestgage nach NV Bühne) bis zu maximal 12 Monaten für Absolvent.innen. Sie kann bis zu 2.300 € betragen, wenn die Mindestgage im Theater und die Lebenshaltungskosten in der Metropole deutlich höher liegen. Die Kosten für zusätzlich notwendige Kräfte für Training, Mentoring oder Weiterbildung der Absolvent.innen dürfen 30 % der Gesamtkosten der Fördermaßnahme nicht übersteigen.

Die nach § 15 des UStG als Vorsteuer abziehbare Umsatzsteuer ist nicht zuwendungsfähig.

Infos & Anträge: Dis-Tanz Start

Aktuell werden Vorhaben (Anstellungen) gefördert, die bis zum 31. Dezember 2022 laufen.

Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind juristische Personen (Tanz-/Ballettcompagnien, Theater- und Produktionshäuser) mit Sitz in Deutschland. Bitte stellen Sie sicher, dass die antragstellende natürliche Person berechtigt ist, das Ensemble/Theater für die Antragstellung zu vertreten. Aufnehmende Ensembles/Theater müssen in der Lage sein, die zusätzlichen Nachwuchstänzer:innen zusätzlich im Ensemble fest anzustellen und einen Eigenanteil in Form der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung einzubringen. In begründeten Fällen kann hiervon abgewichen werden, wenn die erforderlichen Mittel durch zweckgebundene Zuwendungen Dritter erbracht werden.

Was wird gefördert?
Gefördert werden die Kosten für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Absolventinnen und Absolventen, welche Wohnsitz in Deutschland haben und eine Ausbildung im Tanz (i.d.R. Hochschule, Berufsfachschule oder staatlich anerkannte Ausbildung) abgeschlossenhaben.

Gefördert werden die Personalkosten bis zur Höhe des Arbeitnehmer-Brutto.
Zur Absicherung des begleitenden Berufsbildungsprogramms können in begrenzten Umfang notwendige Kosten für Honorare und zusätzliches Personal (Training, Choreografie, Koordination), Raum-, Sach- und Reisekosten gefördert werden.

Es erfolgt keine Förderung der Produktionen von Theatern, Produktionshäusern oder Tanzensembles.

Wie wird gefördert?
Die Förderung beträgt i.d.R. bis zu 2.000 € pro Monat (Mindestgage nach NV Bühne) bis zu maximal 12 Monaten für Absolvent.innen. Sie kann bis zu 2.300 € betragen, wenn die Mindestgage im Theater und die Lebenshaltungskosten in der Metropole deutlich höher liegen. Die Kosten für zusätzlich notwendige Kräfte für Training, Mentoring oder Weiterbildung der Absolvent.innen dürfen 30 % der Gesamtkosten der Fördermaßnahme nicht übersteigen.

Die nach § 15 des UStG als Vorsteuer abziehbare Umsatzsteuer ist nicht zuwendungsfähig.

Infos & Anträge: Dis-Tanz Start

Aktuell werden Vorhaben (Anstellungen) gefördert, die bis zum 31. Dezember 2022 laufen.

Servicestelle Freie Szene Sachsen: Kontakt
Bundesverbands Schauspiel: Corona – Fragen und Antworten
Performing Arts Programm: Umgang mit Corona

Filmwirtschaft

Verleih- und Vertriebsförderung (Fördervolumen: 11 Millionen Euro)

Die Förderung soll Anreize zur Wiederaufnahme des Verleihs und Vertriebs deutscher Kinofilme und von Koproduktionen mit deutscher Beteiligung zur Stärkung zukunftsorientierter Maßnahmen von Weltvertrieben und Verleihunternehmen vor dem Hintergrund der Wiedereröffnung der Kinos nach deren pandemiebedingten Schließungen setzen.

Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind Verleih- oder Vertriebsunternehmen mit Sitz oder Niederlassung im Inland.

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden können Maßnahmen entsprechend § 116 Absatz 1 FFG für programmfüllende Filme
  1. zur Deckung von Vorkosten
  2. zur Herstellung von barrierefreien Fassungen
  3. für außergewöhnliche oder beispielhafte Werbemaßnahmen
  4. für besonderen Aufwand beim Absatz von Kinderfilmen
  5. zur Erweiterung bestehender und Erschließung neuer Absatzmärkte für Filme
  6. der vertraglich vereinbarten Zusammenarbeit, die darauf gerichtet sind, den Absatz zu verbessern.

Für die Gesamtfinanzierung der Maßnahme ist eine Kumulierung der Förderung mit anderen öffentlichen Mitteln zulässig. Der Gesamtanteil der öffentlichen Mittel darf maximal 50 Prozent betragen, bei Filmen, die einen schwierigen Absatz erwarten lassen kann eine Erhöhung auf 70 Prozent beantragt werden. Der Eigenanteil beträgt 30 Prozent der anerkannten Kosten.

Wie wird gefördert?

  • Zuwendungen an Verleihunternehmen können bis zu 25 Prozent der anerkennungsfähigen Kosten betragen, höchstens jedoch 600.000 Euro pro Maßnahme.
  • Zuwendungen an Vertriebsunternehmen können bis zu 50 Prozent der anerkennungsfähigen Kosten betragen, höchstens jedoch 50.000 Euro pro Maßnahme.
  • Es können nur Maßnahmen gefördert werden, bei denen der Kinostart oder deren Umsetzung bis spätestens 31. Mai 2021 erfolgt.

Infos & Anträge: Filmförderungerungsanstalt

Antragsfrist: Zuwendungen können nur für Vorhaben gewährt werden, deren Kinostart oder deren Umsetzung spätestens bis zum 31. August 2022 erfolgt.

Wer wird gefördert?

Anmelde- und leistungsberechtigt sind die Produktionsunternehmen von TV-Produktionen, die ihren Hauptsitz in einem Bundesland haben, das mit finanziellen Mitteln am Ausfallfonds II beteiligt ist. Folgende Bundesländer sind ab Programmstart an dem Fonds beteiligt: Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hamburg, Sachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Hessen.

Was wird gefördert?

Grundsätzlich können Schäden, die bis zum 30. Juni 2021 während der Risikophase einer Produktion entstehen, durch den Ausfallfonds II ausgeglichen werden. Die Risikophase umfasst die letzten vier Wochen der PreProduction und den originären Dreh. Es werden Leistungen für Produktionen gewährt, die ab dem 01. November 2020 in die Risikophase eingetreten sind.

Der Ausfallfonds II erfasst sowohl personenbezogene Risiken, wie eine Covid19-Erkrankung, eine Quarantäneanordnung bei Crew und Cast, als auch infrastrukturelle Risiken wie einen behördlich angeordneten Lockdown. Voraussetzung ist, dass sich das schadensauslösende Ereignis in Deutschland ereignet.

Wie wird gefördert?

Pro Projekt kann die Höhe der Ausgleichsleistungen bis zu 57,5% des anerkannten Covid19-Ausfallschadens betragen, maximal jedoch 57,5 % der kalkulierten Produktionskosten und maximal die nach TV-Formaten festgelegten Höchstsumme (zwischen 57.500 Euro und 402.500 Euro). Die Selbstbeteiligung des Herstellers beträgt 10 Prozent des anerkannten Schadens, mindestens aber 10.000 Euro. Der Auftraggeber der TV-Produktion muss sich mit mind. 32,5 % der anerkannten Schadenssumme bzw. mit mind. 32,5 % der Höchstsumme beteiligen.

Infos & Anträge: Die FFA

Antragsfrist: Nach der Verlängerung können grundsätzlich Schäden, die bis zum 30. Juni 2022 während der Risikophase einer Produktion entstehen, durch den Ausfallfonds II ausgeglichen werden. Die Risikophase umfasst die letzten vier Wochen der PreProduction und den originären Dreh.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden können ortsfeste Kinos mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland mit bis zu sieben Leinwänden, die mindestens eines der drei folgenden Kriterien erfüllen:

  1. Sitz in einer Gemeinde bis maximal 50.000 Einwohner oder
  2. prämierte Auszeichnung mit dem Kinoprogrammpreis der BKM, dem Kinopreis des Kinematheksverbunds oder mit einem der im Anhang aufgeführten Kinoprogrammpreise der Länder in den Jahren 2018, 2019 oder 2020 oder
  3. Besucheranteil von mindestens 40 % für deutsche und europäische Filme oder eine Programmierung von mindestens 40 % deutscher und anderer europäischer Filme im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019.

Gefördert werden können ortsfeste Kinos, bei denen die Wirtschaftlichkeit des Betriebs nachgewiesen und auf dieser Basis die Nachhaltigkeit der Förderung gewährleistet ist. Die Wirtschaftlichkeit wird in der Regel vermutet, wenn ein Kino durchschnittlich 275 Vorführungen und mindestens neun Monate fortlaufenden Spielbetrieb in den Jahren 2017 bis 2019 nachweisen kann.

Was wird gefördert?

  • Gegenstand der Förderung sind investive Maßnahmen zu folgenden Zwecken:
    • Umbau- und Ausstattungsmaßnahmen, die zur angemessenen Reduzierung der Ansteckungsgefahr (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in den öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen des Kinos erforderlich sind
    • Smart Data / Kundenbindung / investive Marketingmaßnahmen
    • Grünes Kino / Nachhaltigkeit / umweltschonende Verfahren
    • Barrierefreiheit im Kino
    • Kassentechnik
    • Projektions- und Tontechnik
    • Bestuhlung und Kinosaal-Ausstattung
    • Ausstattung der Besucherbereiche / Foyer
    • Maßnahmen zur Instandsetzung der Außenanlage

Wie wird gefördert?

Die Förderhilfen werden einmalig im Wege der Anteilfinanzierung als nicht rückzahlbare Zuwendung (Zuschuss) bewilligt. Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 80 % der förderfähigen Kosten, höchstens jedoch 60.000 Euro für Kinos mit einem Saal bzw. 45.000 Euro pro Leinwand für Kinos ab zwei Sälen.

Infos & Anträge: FFA Filmförderungsanstalt

Antragsfrist: 31. Dezember 2022

Der Blog der Film- und Fernsehbranche: Corona: Brancheninfos
Produzentenallianz: Sonderseite zum Coronavirus

Musikwirtschaft

Coronabedingt weitet die Initiative Musik ihre Tourförderung vorübergehend auf Streamingkonzerte aus. Eine Teilnahme an digitalen, international ausgerichteten Veranstaltungen soll damit auch ohne physischen Auftritt im Ausland gesichert werden.

Wer wird gefördert?

  • Solisten/-innen oder Ensembles aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Heavy Metal und elektronische Musik, die sich an digitalen, international ausgerichteten Steaming-Events (z.B. digitale Showcase-Festivals) beteiligen, welche sich vorrangig an ein Fachpublikum richten. Im Mittelpunkt der Förderung stehen Streamings mit Fokus auf absatzstarke Zielmärkte wie die USA, Kanada, Japan, Südkorea, Australien sowie Europa.

Was wird gefördert?

  • Ausgaben, die im Zusammenhang mit den Auftritten entstehen, z.B. Anmietung von Equipment/Technik und Studios, Honorare für Ton/LichttechnikerInnen
  • zusätzlich kann ein Zuschuss für begleitende PR gezahlt werden.
  • Konzerte, die sich ausschließlich an EndkonsumentInnen richten, sind nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe der bewilligten Fördersumme richtet sich nach der Höhe der ungedeckten Ausgaben, mit einem maximalen Förderbetrag von 1.500 Euro pro SolokünstlerIn bzw. Band; es sind bis zu 3 Anträge pro Kalenderjahr möglich.
  • Bei der Finanzierung sind mindestens 10 Prozent Eigenmittel erforderlich.

Infos & Anträge: Initiative Musik

Antragsfrist: Nach der Verlängerung können grundsätzlich Schäden, die bis zum 30. Juni 2022 während der Risikophase einer Produktion entstehen, durch den Ausfallfonds II ausgeglichen werden. Die Risikophase umfasst die letzten vier Wochen der PreProduction und den originären Dreh.

Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind alle Amateurmusikensembles bzw. deren Träger, die in den Jahren 2018-19 regelmäßig aktiv tätig waren. Es werden nur juristische Personen gefördert und es muss ein pandemischer Bezug bestehen.

Was wird gefördert?
NEUSTART AMATEURMUSIK dient zur Erhaltung und Wiederbelebung der Amateurmusik in Pandemiezeiten und wird gefördert durch die Staatsministerin für Kultur und Medien (BKM). Das Förderprogramm umfasst zwei Fördersäulen:

“direkte Förderung” von Amateurmusik-Ensembles durch NEUSTART-Projekte.
Der größte Teil des Fördervolumens von NEUSTART AMATEURMUSIK fließt in die direkte Förderung von Amateurmusikensembles zur Durchführung von Projekten, mit denen die musikalische Arbeit und der Probenbetrieb wiederbelebt, sowie Corona-konforme Konzert- und Veranstaltungsformate erproben werden können.

Das Ziel ist, ermutigend und beispielgebend auf andere Ensembles zu wirken und neue Wege aufzuzeigen. In der geplanten zweiten Förderrunde 2022 steht ein Gesamtvolumen von rund 5 Mio. € Fördergeldern zur Verfügung. Es lohnt sich einen Förderantrag zu stellen.

“Kompetenznetzwerk” bündelt Expertise und Unterstützungsangebote.
Im Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK sind Expert*innen aus Wissenschaft, Recht und Finanzen, Musikvermittlung und vielen weiteren Sparten der Amateurmusik vertreten, um Inhalte und Unterstützungsangebote zum musikalischen NEUSTART zu erarbeiten.

Die Bündelung von Fachexpertise, Vertretungsarbeit, Beratungsservice und Hilfestellungen für die zumeist ehrenamtlich getragene Amateurmusikszene als zentrale bundesweite Servicestelle ist einmalig. Der Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. (BMCO) unterstützt und koordiniert als Dachverband und mittelausreichende Stelle den Aufbau und die Fortführung, welche derzeit bis zum 30.09.2022 gesichert ist. In die Arbeit des Netzwerks bringen sich 15 Musikverbände mit 27 hauptamtlichen Fachkräften ein und bündeln Wissen und Praxishilfen zu Corona-spezifischen Fragestellungen. Diese Ergebnisse stehen kostenfrei auf dem BMCO-Infoportal der Amateurmusik www.frag-amu.de zur Verfügung.

Wie wird gefördert?
Es können Fördersummen in Höhe von 2.000-10.000 EUR / Festbetragsfinanzierung beantragt werden.

Infos & Anträge: Bundesmusikverband

Antragsfrist: 31. Juli 2022

Wer wird gefördert?
Das Programm richtet sich an Betreiber:innen von deutschen Musikclubs, in denen Livemusikveranstaltungen aller Genres stattfinden. Es unterstützt damit Projekte von Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden und einen unverzichtbaren Beitrag zum Musikleben in Deutschland leisten, ihre Programmvielfalt zu bewahren und in die Zukunft zu planen. Wir freuen uns verkünden zu dürfen, dass eine neue Förderrunde den Betreiber:innen von deutschen Musikclubs die Möglichkeit bietet, erneut Anträge zu stellen.

Was wird gefördert?
Die Förderung erfolgt als einmalige Projektförderung. Ein Projekt kann in diesem Fall z.B. die Programmplanung für die kommende Spielzeit sein (von der Planung über das künstlerische Booking, die Öffentlichkeitsarbeit bis zur Umsetzung und Durchführung der Konzerte), ebenso wie die Entwicklung eines (neuen) Konzert-Formats. Die Professionalisierung oder Neuausrichtung sowie neue Strategien in der Öffentlichkeitsarbeit und die Entwicklung alternativer (pandemiegerechter) Veranstaltungsformen (z.B. Online-Streams) sind ebenfalls mögliche Projekte.

Es können auch mehrere Maßnahmen in einem Projekt gebündelt werden. Damit richtet sich das Programm Neustart Kultur in die Zukunft. Projekte dürfen im Rahmen dieser Förderung noch nicht begonnen haben, bevor ein Fördervertrag mit der Initiative Musik abgeschlossen wurde. Es ist jedoch möglich, einen „förderunschädlichen vorzeitigen Vorhabenbeginn“ zu beantragen (siehe dazu FAQ: Was bedeutet förderunschädlicher vorzeitiger Vorhabenbeginn (Maßnahmenbeginn)?).

Wie wird gefördert?

  • Die Fördersumme beträgt bis zu 90 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Maximale Förderhöhe wird je nach Kapazität des Musikclubs bemessen
  • Projektbezogene Investitionen in technisches Equipment sind förderfähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen
  • Komplementärförderungen mit anderen Förderprogrammen des Bundes sind möglich

Infos & Anträge: Initiative Musik

Antragsfrist: 31. Dezember 2022

Der Wacken Foundation Rescue Fond unterstützt Künstler:innen aus dem Bereich Heavy Metal & Hard Rock mit einer Einmalzahlung von max. 1.000 EUR.

Antragsberechtigt ist, wer z.B.

  • Verluste aus kurzfristig abgesagten Tourneen hat
  • Verbindlichkeiten hat, die auf Grund ausfallender Engagements nicht mehr bedient werden können
  • als Veranstalter:in, Crewmitglied (Sound, Licht, Stagehand etc.) von Metal Konzerten, Kosten durch kurzfristige Konzertabsagen hat,
  • die Probenraummiete nicht mehr zahlen kann (z.B. durch Kurzarbeit; ausgefallene Engagements, Honorare, Gagen etc.)

Die Anträge sind formlos an zu stellen und sollten den Sachverhalt umschreiben, sowie eine plausible Kalkulation enthalten.

Infos & Antrag: Wacken Foundation

Soziokultur und Sonstiges

Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten.

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen (ortsfeste und kulturelle Träger mit dezentralen Aktivitäten) sowie im Rahmen von Festivals und anderen kulturellen Veranstaltungen, die zur nachhaltigen Reduktion von Ansteckungsgefahren (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in deren öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen erforderlich sind, sowie projektbezogene Personal- und Sachausgaben.

Wie wird gefördert?

  • Fördermaßnahmen können in Höhe von mindestens 5.000 Euro bis zu maximal 100.000 Euro beantragt werden.
  • Ein Eigenanteil von 10 Prozent der beantragten Fördergelder ist zu erbringen.

Infos & Anträge: DEUTSCHER VERBAND FÜR ARCHÄOLOGIE E.V.

Antragsfrist: 31. Dezember 2022

Weitere Unterstützungsangebote

Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen soll die Wiederaufnahme von kostenpflichtigen, im Inland statt findenden Kulturveranstaltungen durch Zuschüsse (Programm: Wirtschaftlichkeitshilfe) und Entschädigungen (Programm: Ausfallabsicherung) erleichtern. Dafür stehen bis zu 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Bei der Registrierung beider Programme gilt das Windhundprinzip. Es lohnt sich also, geplante Veranstaltungen zeitnah anzumelden!

Wer wird gefördert?

  • antragsberechtigt für die Wirtschaftlichkeitshilfe sind private und öffentlich getragene Veranstalter:innen
  • zwingende Voraussetzung für eine Förderung ist die Registrierung der Veranstaltung vor dem geplanten Veranstaltungsdatum. Mit Registrierung wird der mögliche Förderbetrag geblockt.
  • förderfähig sind Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Festivals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musicals, Comedy, Lesungen, Ausstellungen etc., die
    • ab dem 1. Juli 2021 geplant sind und max. 500 Gäste unter den geltenden Infektionsschutzbestimmungen zulassen
    • ab dem 1. August 2021 geplant sind und max. 2.000 Gäste unter den geltenden Infektionsschutzbestimmungen zulassen.

Was wird gefördert?

  • Erstattung von Einnahmeausfällen aufgrund verringerter Ticketkontingente für die ersten 1.000 Tickets
    • bei einer coronabedingten Verringerung des Ticketkontingents um mind. 20%: Verdopplung der Ticketeinnahmen
    • bei einer coronabedingten Verringerung des Ticketkontingents um mind. 75% : Verdreifachung der Ticketeinnahmen
    • NEU: Für Veranstaltungen, die ab dem 8.10.2021 registriert werden, gilt die Verdopplung bzw. Verdreifachung der Ticketeinnahmen auch dann, wenn die Platzkapazität freiwillig durch die Veranstalter:in um mind. 20% reduziert wird.

Wie wird gefördert?

  • Zeitlicher Ablauf: Registrierung der Veranstaltung inkl. erwarteter Besucher:innenzahl, Kosten und Einnahmen VOR dem Veranstaltungstag. Nach der Veranstaltung kann dann unter Angabe der tatsächlichen Zahlen der eigentliche Förderantrag gestellt werden.
  • Die Förderhöhe ergibt sich aus den veranstaltungsbezogenen Kosten zzgl. einer Durchführungspauschale von 10% abzüglich der erzielten Einnahmen.
    • Beispiel Reguläre Kapazität: 1.500 Personen, coronakonform 500, also 66% geringere Auslastung. Es werden 400 Tickets à 50 EUR verkauft, die Einnahmen liegen also bei 20.000 EUR. Die Wirtschaftlichkeitshilfe legt diesen Betrag theoretisch nochmal oben drauf (Verdopplung der Ticketeinnahmen). Praktisch erfolgt eine Gegenüberstellung von Veranstaltungskosten und -einnahmen. Bei  Kosten von z.B. 33.000 EUR (30.000 EUR Kosten + 10% Durchführungspauschale) und Ticketeinnahmen von 20.000 EUR bleibt eine Differenz von 13.000 EUR, die als Wirtschaftlichkeitshilfe ausbezahlt wird.
  • Einnahmeausfälle unter 1.000 EUR werden nicht erstattet; es können aber mehrere kleine Veranstaltungen zusammen gefasst werden, um die Bagatellgrenze zu überschreiten.

Infos & Anträge: sonderfonds-kulturveranstaltungen

Antragsfrist: Veranstaltungen, die bis zum 31. Dezember 2022 stattfinden, angelegt werden. Veranstaltungen müssen spätestens am Tag vor ihrer (geplanten) Durchführung auf der IT-Plattform registriert werden.

Infohotline: 0800 6648430
Die Kolleg:innen von Kreativ Kultur Berlin haben hier umfangreiches Infomaterial sowie Infosessions zum Sonderfonds zusammengestellt.

Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen soll die Wiederaufnahme von kostenpflichtigen, im Inland statt findenden Kulturveranstaltungen durch Zuschüsse (Programm: Wirtschaftlichkeitshilfe) und Entschädigungen (Programm: Ausfallabsicherung) erleichtern. Dafür stehen bis zu 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Bei der Registrierung beider Programme gilt das Windhundprinzip. Es lohnt sich also, geplante Veranstaltungen zeitnah anzumelden!

Wer wird gefördert?

  • antragsberechtigt sind nicht überwiegend öffentlich finanzierte Veranstalter:innen
  • förderfähig sind im Inland statt findende, kostenpflichtige Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Festivals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musicals, Comedy, Lesungen, Ausstellungen etc.,
  • die ab dem 1. September 2021 geplant sind und mehr als 2.000 Gäste unter den geltenden Infektionsschutzbestimmungen zulassen
  • Zwingende Voraussetzung für eine Förderung ist die Registrierung der Veranstaltung vor dem geplanten Veranstaltungsdatum. Dabei sind ein Hygienekonzept sowie eine durch prüfende Dritte bestätigte Kostenkalkulation vorzulegen.

Was wird gefördert?

  • Erstattung von Veranstaltungskosten bei coronabedingter Absage, Teilabsage oder Verschiebung.

Wie wird gefördert?

  • Zeitlicher Ablauf: Registrierung der Veranstaltung inkl. erwarteter Besucher:innenzahl, Kosten und Einnahmen VOR dem Veranstaltungstag. Nach der Veranstaltung kann dann unter Angabe der tatsächlichen Zahlen der eigentliche Förderantrag gestellt werden.
  • Erstattung von max. 80% der Veranstaltungskosten bei coronabedingter Absage, Teilabsage oder Verschiebung. Die Förderung ist auf 8 Mio. EUR pro Veranstaltung gedeckelt.
  • Zu den förderfähigen Veranstaltungskosten gehören z.B.
    • Betriebs- und Personalkosten, Anmietung, Wareneinsätze, Künstler:innengagen, beauftragte Dienstleister:innen
  • Eventuelle veranstaltungsbezogene Einnahmen werden von den Ausfallkosten abgezogen.
  • Veranstaltungskosten bzw. der entstandene Verlust muss durch eine:n prüfende:n Dritte:n bestätigt werden.

Infos & Anträge: sonderfonds-kulturveranstaltungen

Antragsfrist: Veranstaltungen, die bis zum 31. Dezember 2022 stattfinden. Veranstaltungen müssen spätestens am Tag vor ihrer (geplanten) Durchführung auf der IT-Plattform registriert werden.

Die Kolleg:innen von Kreativ Kultur Berlin haben hier umfangreiches Infomaterial sowie Infosessions zum Sonderfonds zusammengestellt.

Arbeitgeber:innen konnten ihren Beschäftigten in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei in Form von Zuschüssen und Sachbezügen gewähren. Diese Regelung wurde bis Märze 2022 verlängert.

Diese Möglichkeit des steuerfreien Zuschusses besteht unabhängig vom Umfang der Tätigkeit (Vollzeit, Teilzeit, geringfügig beschäftigt), und auch unabhängig davon, ob Kurzarbeitergeld gezahlt wird.

Voraussetzung ist jedoch, dass dieser Zuschuss zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet wird. Die in der Lohnsteuer-Richtlinien (LStR) genannten Voraussetzungen brauchen nicht vorzuliegen.

Infos: FAQ ‚Steuern‘ des Bundesministeriums der Finanzen

Wer wird gefördert?

  • Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder (bis 12 Jahre) eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist.

Was wird gefördert?

  • Die Landesdirektion Sachsen nimmt Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde.

Wie wird gefördert?

  • Die Entschädigung in Höhe von 67 % des Nettoeinkommens wird für bis zu sechs Wochen gewährt und ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2.016 Euro begrenzt. Selbständige müssen den Antrag als Sorgeberechtigte bei der LDS selbst stellen.

Infos & Anträge: Landesdirektion Sachsen

Wer wird gefördert?

  • Wer auf Grund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über die Landesdirektion Sachsen eine Entschädigung beantragen. Nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten auch Selbstständige und FreiberuflerInnen den Verdienstausfall ersetzt.

Wie wird gefördert?

  • Grundlage der Berechnung der Entschädigung ist der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid. Die Anträge sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Tätigkeitsunterbrechung oder dem Ende der Quarantäne bei der Landesdirektion Sachsen zu stellen.
  • Selbständige, die nicht gesetzlich kranken‑, renten- und pflegeversichert sind, haben Anspruch auf Erstattung ihrer Aufwendungen für soziale Sicherung in angemessenem Umfang.
  • Zwingende Voraussetzung für eine Entschädigung ist, dass durch ein Gesundheitsamt das Tätigkeitsverbot bzw. eine Quarantäne angeordnet wurde.

Infos & Anträge: Landesdirektion Sachsen

KREATIVES SACHSEN YouTube Kanal

Sozialversicherungsbeiträge von Arbeitgebern können nach § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV gestundet werden. Ansprechpartner sind die jeweiligen Krankenkassen, bei denen die ArbeitnehmerInnen versichert sind.

Im Rahmen des Konjunkturprogramms wurden die Sozialversicherungsbeiträge auf 40% gedeckelt.

Als Selbständige könnt Ihr Euch bei Eurer Krankenkasse erkundigen und darum bitten, aufgrund der wesentlich geringeren Umsatzprognose Eure Beiträge auf den Mindestbeitragssatz herabzusetzen.

KünstlerInnen und PublizistInnen, die in der Künstlersozialkasse (KSK) versichert sind, können eine Änderungsmitteilung darüber machen, dass sich ihr Arbeitseinkommen ändert. 

Es kann eine Stundung oder Ratenzahlung beantragt werden, wenn akute und schwerwiegende Zahlungsschwierigkeiten bestehen. Hierzu genügt eine formlose Nachricht an die KSK.

Als KSA-abgabepflichtiges Unternehmen könnt ihr versuchen, bei der Künstlersozialkasse eine Stundung oder Ratenzahlung der Künstlersozialabgabe zu erwirken.

Das Beziehen von Grundsicherung oder die Aufnahme einer nicht-künstlerischen oder publizistischen Tätigkeit führt nicht automatisch zur Beendigung der Mitgliedschaft in der KSK. Weitere Informationen dazu findet Ihr direkt auf der Seite der Künstlersozialkasse.

Bis zum 31. Dezember 2022 gilt zudem eine erhöhte Zuverdienstgrenze für KSK-Versicherte. Durch diese Regelung wird ein Zuverdienst von bis zu 1.300 EUR im Monat aus einer selbstständigen nicht künstlerischen Tätigkeit ermöglicht, ohne dass der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz entfällt. Weitere Infos hier.

Der Kinderzuschlag ist eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für erwerbstätige Eltern, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzukommen. Er beträgt seit dem 01.01.2021 bis zu 205 Euro für jedes im Haushalt lebende Kind, das unverheiratet,  unter 25 Jahre alt und kindergeldberechtigt ist.

Euer Einkommen darf eine gewisse Mindestgrenze nicht unterschreiten. Diese Mindestgrenze liegt bei 900 Euro brutto für Paare und 600 Euro brutto für Alleinerziehende. Das Einkommen ist für die vergangenen sechs Monate nachzuweisen.

Infos & Anträge: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Einen Schnellcheck zur Antragsberechtigung gibt es hier.

Ganz unabhängig von der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen: Mit dem Wohngeld soll Haushalten geholfen werden, deren Einkommen nicht ausreicht, um die Kosten einer angemessenen Wohnung zu tragen. Wohngeld können Mieterhaushalte und Haushalte, die im selbst genutzten Wohneigentum leben, auf Antrag erhalten. 

Der Anspruch auf Wohngeld und dessen Höhe hängt von drei Faktoren ab: Der Zahl der Haushaltsmitglieder, der Höhe des Gesamteinkommens der Haushaltsmitglieder und der Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung. Wohngeld wird als Mietzuschuss oder Lastenzuschuss bei Eigentümern gewährt. 

Empfänger anderer Sozialleistungen (z.B. Arbeitslosengeld II und Sozialgeld) sowie Mitglieder aus deren “Bedarfsgemeinschaft” sind vom Wohngeld ausgeschlossen, wenn ihre Unterkunftskosten bei der Berechnung der jeweiligen Sozialleistung berücksichtigt worden sind. Wohngeld kann hier berechnet werden.

Infos & Anträge: Amt24Sachsen

Bis zum 31. Dezember 2021 gilt ein vereinfachter Zugang zum Arbeitslosengeld II (Grundsicherung). Das bedeutet eine befristete Einschränkung der Vermögensprüfung, die befristete Anerkennung der tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung sowie Vereinfachungen bei der Bewilligung vorläufiger Leistungen. Alle Vereinfachungen hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hier aufgeführt.

Bei Selbstständigen wird ein Betrag von 8.000 Euro je Jahr der Selbstständigkeit als angemessene Altersvorsorge anerkannt (sogenanntes Schonvermögen, siehe Weisung der Bundesagentur für Arbeit). Auch atypische Anlagen wie Sparkonten, Wertpapierdepots oder Tagesgeldkonten zählen als Altersvorsorge und müssen nicht angetastet werden. 

Im Übergangszeitraum bis zur Wiederaufnahme der Tätigkeit müssen Selbstständige regelmäßig nicht vermittlerisch begleitet werden, sofern dies von den Betroffenen nicht selbst nachgefragt wird.

Die Bundesregierung hat angekündigt, den vereinfachten Zugang zur Grundsicherung bis Ende 2021 zu verlängern. Außerdem soll es einen einmaligen ‚Coronazuschuss‘ in Höhe von 150 Euro für erwachsene Grundsicherungsempfänger:innen geben.

Infos & Anträge: Bundesagentur für Arbeit und FAQ

Antragsfrist: Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. Dezember 2022 beginnen.

Verdi hat außerdem hier eine Basisbroschüre zur Grundsicherung für Selbstständige online gestellt. Die KREATIVES SACHSEN Info Session zur Corona-Grundsicherung findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal.

Menschen, die sich aufgrund der Corona Krisensituation oder aus anderen Gründen psychisch belastet fühlen, finden oftmals Hilfe und Unterstützung bei einer Person ihres Vertrauens in ihrem persönlichen Umfeld. Das können Angehörige, Freunde oder auch andere nahestehende Menschen sein. Wenn diese Unterstützung im persönlichen Umfeld jedoch nicht vorhanden ist oder diese nicht ausreicht, sollten sich Betroffene und/oder auch ihre Angehörigen Hilfe und professionelle Unterstützung holen. Hierfür steht in Deutschland ein breit gefächertes System von Unterstützungs- und Beratungsangeboten zur Verfügung:

  • Die Telefonberatung der BZgA steht Ihnen kostenlos unter 08002322783 zur Verfügung.
  • Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter folgenden Rufnummern: 08001110111 oder 08001110222.
  • Die Nummer gegen Kummer
    • für Kinder und Jugendliche: 116111 (Montag-Samstag von 14-20 Uhr)
    • für Eltern: 08001110550 (Montag-Freitag von 9-11 Uhr, Dienstag + Donnerstag von 17-19 Uhr)
  • Wichtige Anlaufstellen im Falle einer psychischen Belastung oder einer ernsthaften Krise sind Hausärzte/Hausärztinnen, Fachärztinnen/Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten. Die Arztsuche der Kassenärztlichen Bundesvereinigung bietet die Möglichkeit, entsprechende Ärzte und Psychotherapeuten gezielt nach deren Fremdsprachkenntnissen zu suchen.
  • Mental Health in MusicVerband zur Förderung der mentalen Gesundheit in der Musikbranche
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Kostenfreie Beratung für Kultur- und Kreativschaffende

Wir beraten Euch kostenfrei am Telefon zu den aktuellen Angeboten und Hilfsprogrammen für Kultur- und Kreativschaffende in Sachsen.

ZUR BERATUNG

Was wir momentan tun

Wir haben Eure wirtschaftlichen Herausforderungen und Bedarfe, die durch die Pandemie und ihre Folgen entstanden sind, in einer Umfrage gesammelt und weitergegeben. Die Ergebnisse sind hier zusammengefasst. Eine weitere bundesweiten Umfrage des Bundesverbands Kreative Deutschland und dem Netzwerk PCI, zieht die Bilanz des Corona-Jahrs 2020 für die Branche. Die Ergebnisse findet Ihr hier.

Unser Träger, der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V., hat eine Stellungnahme zu den Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen veröffentlicht.

Über aktuelle Corona-Hilfen informieren wir regelmäßig in unserem Newsletter und auf unseren Social Media Kanälen.

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