Aktu­elle Corona-Beschlüsse für Kultur- und Kreativschaffende

CORONA-BESCHLÜSSE

Hilfs­pro­gramme für Kultur- und Kreativschaffende

Für Krea­tive in ganz Sachsen

Wer wird gefördert

Antrags­be­rech­tigt sind ausschließlich

  • Unter­nehmen, die ihren Haupt­sitz im Frei­staat Sachsen haben bzw.
  • Selbst­stän­dige, die ihren ersten Wohn­sitz im Frei­staat Sachsen haben und im Frei­staat Sachsen ertrags­steu­er­lich geführt werden.

Eine Antrags­be­rech­ti­gung besteht nur für Antragsteller:innen, die aufgrund außer­ge­wöhn­li­cher Fall­ge­stal­tungen in den nach­fol­gend genannten Bundes­pro­grammen nicht leis­tungs­be­rech­tigt sind. Billig­keits­leis­tungen nach dieser Richt­linie sind daher ausge­schlossen, wenn eine Leis­tungs­be­rech­ti­gung in folgenden Bundes­pro­grammen gegeben war:

  • Über­brü­ckungs­hilfe IV
  • Über­brü­ckungs­hilfe III Plus
  • Über­brü­ckungs­hilfe III
  • Über­brü­ckungs­hilfe II
  • Über­brü­ckungs­hilfe I
  • außer­or­dent­li­chen Wirt­schafts­hilfen bei Corona-bedingten Betriebs­schlie­ßungen bzw. Novem­ber­hilfe bzw. Dezemberhilfe.

Dies gilt auch dann, wenn die Leis­tungs­be­rech­ti­gung nur für einzelne Monate des Leis­tungs­zeit­raums bestand.

Was wird gefördert?

Die Billig­keits­leis­tungen werden  für pande­mie­be­dingte beson­dere Härten gewährt, die zwischen dem 01. Juni 2020 und dem 31. März 2022 entstanden sind.

Wie wird gefördert?
Die Höhe der Billig­keits­leis­tung richtet sich nach den Rege­lungen der Bundes­pro­gramme Über­brü­ckungs­hilfe für den jewei­ligen Leis­tungs­zeit­raum, also insbe­son­dere den jeweils erstat­tungs­fä­higen Fixkosten sowie den Rege­lungen der o. g. Bundes­pro­gramme zur umsatz­ori­en­tierten antei­ligen Erstat­tung der Fixkosten. Dabei ist die Gleich­be­hand­lung mit den im regu­lären Verfahren der Bundes­pro­gramme bewil­li­gungs­fä­higen Leis­tungen zu beachten.

Die Billig­keits­leis­tung für den gesamten Leis­tungs­zeit­raum soll 100.000 Euro nicht übersteigen.

Infos & Anträge: SAB Sachsen

Die Billig­keits­leis­tung ist im digi­talen Antrag­sportal durch eine:n vom Antrag­stel­lenden beauftragte:n Steuerberater:in, Wirtschaftsprüfer:in, verei­digten Buchprüfer:in, Steuerbevollmächtigte:n oder Rechtsan:wältin („prüfender Dritter“) zu beantragen.

Antrags­frist: 30. April 2022

Touring Artists konzen­triert sich auf Infor­ma­tionen zu den Folgen der Pandemie für das grenz­über­schrei­tende Arbeiten und bündelt diese Infor­ma­tionen entlang wich­tiger Mobilitätsthemen.

Darüber hinaus verweist Touring Artists auf wich­tige News­letter, auf Quellen zu (regio­nalen) Hilfe­maß­nahmen für Künst­le­rInnen und Kultur­schaf­fende, auf Infor­ma­tionen zum Umgang mit Förder­mit­teln sowie auf inter­na­tio­nale Berichte, Initia­tiven und Kampa­gnen im Kunst und Kultursektor.

The touring artists HELPDESK SERVICE is in opera­tion to answer inter­na­tional artists’ indi­vi­dual ques­tions also on the current corona situa­tion. As always free of charge — not in person, but via email, tele­phone or skype. Appoint­ments via email: beratung[at]touring-artists.info.

Für Krea­tive in Dresden

Wer wird gefördert?

Geför­dert werden Groß­ver­an­stal­tungen (Frei­luft­ver­an­stal­tungen über 500 Besucher:innen) in der Stadt Dresden von über­re­gio­naler Bedeutung.

Was wird gefördert?

Zu den zuwen­dungs­fä­higen Ausgaben gehören:

  • Hono­rare,
  • Vergü­tungen für gering­fügig Beschäftigte,
  • Fahrt- und Übernachtungskosten,
  • Material‑, Transport‑, Betriebs‑, Werbungs- und Druck­kosten und
  • Erstat­tungen an künst­le­ri­sche Verwertungsgesellschaften
  • Aufwen­dungen für die Entwick­lung und Umset­zung von Hygie­nekon­zepten und — maßnahmen.

Wie wird gefördert?

Die Zuwen­dungen werden als nicht rück­zahl­barer Zuschuss gewährt. Die Zuwen­dung wird grund­sätz­lich nur als Teil­fi­nan­zie­rung im Wege der Fehl­be­trags­fi­nan­zie­rung bewil­ligt und dabei auf einen Höchst­be­trag begrenzt.

Infos & Anträge: Stadt Dresden

Antrags­frist: 30. April 2022 (Anträge 2. Halb­jahr 2022)

Für Krea­tive in Leipzig

Die Stadt Leipzig hat ihr Mittel­stands­för­der­pro­gramm über­ar­beitet. Alte Maßnahmen wie “Corona-Krise kreativ meis­tern” oder “Transfer krea­tiver Ideen” gehen in den insge­samt vier neuen Teil­pro­grammen auf.

Konkreten Corona-Bezug hat die Maßnahme “Unter­nehmen sichern in Krisen­si­tua­tionen und bei der Nachfolge”

Wer wird gefördert?

Geför­dert werden können kleinste, kleine und mitt­lere Unter­nehmen mit Sitz oder Betriebs­stätte in Leipzig. Die unter­neh­me­ri­sche Tätig­keit muss im Haupt­er­werb ausgeübt werden. Der Mindest­um­satz pro Jahr muss über der Grenze der Klein­ge­wer­be­reg­lung im Steu­er­recht (§19 UStG Abs. 1) liegen, derzeit 22.000 €.

Was wird gefördert?

Geför­dert werden konkrete Projekte (Vorhaben), die Unter­nehmen anstoßen, um unter den beson­deren Bedin­gungen der Pandemie oder anderen Krisen­si­tua­tionen arbeits­fähig zu bleiben, wieder zu werden oder neues, weniger krisen­an­fäl­liges Geschäft in Leipzig zu gene­rieren, z. B. durch die

  • Einfüh­rung eigener neuer Waren und Dienstleistungen
  • Umstruk­tu­rie­rung von Prozessen
  • Erschlie­ßung neuer Märkte (Kunden­gruppen und Regionen) außer­halb Leipzigs
  • Anpas­sung von Betriebs­stätten oder Produk­ti­ons­ka­pa­zi­täten in Leipzig
  • unter­neh­mens­er­hal­tende Verän­de­rung der Kapi­tal­struktur (Eigen­tümer, Fremd­fi­nan­zie­rung) unternehmenserhaltend

Die Projekte müssen darauf gerichtet sein, den Umsatz oder die Beschäf­tig­ten­an­zahl im Leip­ziger Unter­nehmen zu stabi­li­sieren. Dies ist im Antrag schlüssig zu beschreiben.

Voraus­set­zungen?

  • Mit dem Vorhaben ist noch nicht begonnen worden – es sei denn, dem Antrag­steller wurde durch das Amt für Wirt­schafts­för­de­rung ein förde­run­schäd­li­cher vorzei­tiger Vorha­bens­be­ginn gewährt.
  • Plau­si­bles Unter­neh­mens­kon­zept, inkl. einer Renta­bi­li­täts­vor­schau, bei Unter­nehmen in Grün­dung oder jungen Unter­nehmen (bis drei Jahre).
  • Eine Förde­rung in dieser Maßnahme des Mittel­stands­pro­grammes ist nur einmal in 3 Jahren möglich.
  • Das Vorhaben darf nicht durch Bundes- oder Landes­för­der­pro­gramme förder­fähig sein.
  • Zustim­mung zur Veröf­fent­li­chung von Bezeich­nung des Förder­pro­jektes, Unter­neh­mens­namen und Förder­höhe durch die Stadt Leipzig.
  • Die Förde­rung erfolgt gemäß der De-minimis-Verord­nung. Die Summe der einem Unter­nehmen von staat­li­chen Stellen insge­samt gewährten De-minimis-Beihilfen darf inner­halb des laufenden und der letzten zwei Kalen­der­jahre bis zu EUR 200.000 betragen.

Wie wird gefördert?

  • Der Förder­satz liegt zwischen 50 % (Regel­satz) und 80 % der bean­tragten Projektkosten.
  • Zu den förder­fä­higen Projekt­kosten zählen: 
    • Sach­kosten (bei Mieten netto-Kaltmieten)
    • Perso­nal­kosten (AN-brutto +15% Gemeinkosten)
    • Inves­ti­tionen
  • Das Amt für Wirt­schafts­för­de­rung würdigt dabei: 
    • Beschäf­ti­gung
    • Ausstrah­lung („Leit­pro­jekt“) auf andere Unternehmen
    • regio­nale Wertschöpfungsketten
    • Bildung größerer Unter­nehmen durch Zusammenschluss
    • ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit mit dem Ziel der Stei­ge­rung der Ressourceneffizienz.
  • Es kann eine Förder­summe von max. 70.000 € ausge­zahlt werden, für Solo­selbst­stän­dige sind es max. 2.000 €.

Infos & Anträge: Steck­brief zum Programm

Hilfs­pro­gramme für die einzelnen Teilmärkte

Buch­markt

Durch die Pandemie und die Lock­down-Maßnahmen waren und sind Kultur­ver­an­stal­tungen, der Messe­be­trieb, aber auch der statio­näre Buch­handel in beson­derem Maße beein­träch­tigt. Autor:innen mit Neuerschei­nungen in den Jahren 2020/2021 wurden beson­ders benach­tei­ligt, da sie kaum Einnah­me­mög­lich­keiten durch Veran­stal­tungen hatten und durch die fehlende öffent­liche Aufmerk­sam­keit im Zeit­raum nach dem Erscheinen weniger Buch­ver­käufe hatten. Im Förder­pro­gramm „Ausge­fallen!“ sollen diese Autor:innen eine Kompen­sa­tion für Veran­stal­tungen erhalten, die wegen der Pandemie nicht statt­finden konnten oder verschoben wurden.

Wer wird gefördert?

Autor:innen, die

  • im Zeit­raum vom 01. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2021 ein deutsch­spra­chiges lite­ra­ri­sches Buch in einem Verlag veröf­fent­licht haben, der Mitglied im Börsen­verein des Deut­schen Buch­han­dels ist oder ein eigen­stän­diges Verlags­pro­gramm mit mindes­tens drei Autoren verlegt. Publi­ka­tionen im Eigen­verlag sind ausge­schlossen. Neben Belle­tristik (erzäh­lende Lite­ratur, Lyrik, Kinder- und Jugend­buch, grafi­sche Lite­ratur) werden auch Essay­istik und lite­ra­ri­sche Biogra­fien geför­dert. Nicht geför­dert werden Über­set­zungen, Sach­bü­cher, Fach­bü­cher, wissen­schaft­liche Werke und drama­ti­sche Texte.
  • im genannten Zeit­raum zumin­dest vorüber­ge­hend Mitglied der Künst­ler­so­zi­al­kasse gewesen sind. Alter­nativ kann der Nach­weis von Einnahmen aus lite­ra­ri­scher Tätig­keit (mind. 50% der Gesamt­ein­nahmen) erfolgen.
  • nach­weisen können, dass sie mit ihrer Publi­ka­tion eine hono­rierte Veran­stal­tung oder Lesung gehabt hätten.

Was wird gefördert?

Es wird pauschal pro Autor:in einmalig die Summe von 4.000 Euro gezahlt. Jede:r Autor:in kann sich nur einmal bewerben.

Wie wird gefördert?

Anträge können ab dem 15. September 2021 gestellt werden. Der Antrag ist in digi­taler Form mit allen Unter­lagen an den Deut­schen Lite­ra­tur­fonds zu richten. Es gilt das Wind­hund­prinzip, d.h. einge­hende Anträge werden in der Reihen­folge ihres Eingangs bear­beitet, bis die verfüg­baren Mittel ausge­schöpft sind.

Infos & Antrag­stel­lung: Deut­scher Literaturfonds

Wer wird gefördert?

  • Durch die Corona-Pandemie in Not gera­tene Wort­au­torInnen und VerlegerInnen 

Wie wird gefördert?

  • Im Rahmen der aktu­ellen Situa­tion durch die Auswir­kungen der CORONA Pandemie können in Not gera­tene Wort­au­toren und Verleger ein zins­loses Darlehen bis max. 1.000,- Euro beantragen.
  • Ein Nach­weis der Bedürf­tig­keit ist erforderlich 

Infos & Anträge: VG Wort

Wer wird gefördert?

Die Ausschrei­bung richtet sich an aktive Literaturübersetzer∙innen mit deut­schem Wohn­sitz, die ihre Einkünfte über­wie­gend aus lite­ra­ri­schen Tätig­keiten erzielen. Folgende Bewer­bungs­un­ter­lagen sind einzureichen:

Was wird gefördert?

Geför­dert werden die Recher­chen mit einem Stipen­dium für einen Zeit­raum von zwei bis vier Monaten (4.000 € — 8.000 €, zzgl. evtl. anfal­lender Reise- und Unter­kunfts­kosten gemäß dem Bundesreisekostengesetz).

Die Ergeb­nisse sind in einem Sach­be­richt darzu­legen, der spätes­tens drei Monate nach dem Ende des Förder­zeit­raums einzu­rei­chen ist. Ferner ist es möglich, einen aus der Recherche resul­tie­renden Essay auf unserer Wissens­platt­form Babel­werk online zu publi­zieren – sei es über ein Fund­stück, sei es über andere Beob­ach­tungen aus dem Nach­lass oder Vorlass.

Infos & Anträge: Deut­scher Übersetzerfonds

Antrags­frist: 31. Januar 2022

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind Übersetzer·innen mit Ziel­sprache Deutsch ebenso wie Übersetzer·innen mit Ausgangs­sprache Deutsch, sofern sie ihren Wohn­sitz in der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land haben.

Was wird gefördert?

  • Geför­dert werden können Über­set­zungen aus allen lite­ra­ri­schen Genres (inkl. Kinder- und Jugend­buch, Lyrik, Comic und Graphic Novel, Thea­ter­texte, Sach­buch und Essay) mit Anspruch an die sprach­liche Gestaltung.
  • Geför­dert werden können Über­set­zungen mit Verlags­ver­trag (bzw. Entwurf), wenn die Über­set­zung noch nicht abge­schlossen ist und das Vertrags­datum nach dem 1. Juli 2021 liegt

Wie wird gefördert?

  • Im Falle einer Förde­rung bezu­schusst der DÜF das mit dem Verlag verein­barte Honorar bis zur vollen Höhe des Grund­ho­no­rars (netto), zuzüg­lich eines von der Jury fest­zu­le­genden Stipen­dien­be­trags. Die Auszah­lung erfolgt grund­sätz­lich nur an die Übersetzer:in direkt und nur, wenn ein gültiger Verlags­ver­trag vorliegt bzw. nach­ge­reicht wird, sofern die Bewer­bung mit einem Vertrags­ent­wurf erfolgte.
  • Die Über­set­zungs­ver­träge müssen fair und übersetzer:innenfreundlich gestaltet sein und folgende Krite­rien erfüllen: Vertrag­lich vorzu­sehen sind bei deutsch­spra­chigen Verlagen eine den Ansprü­chen an die Über­set­zung ange­mes­sene Grund­ver­gü­tung sowie eine laufende, nicht degres­sive und nicht verre­chen­bare Betei­li­gung am Absatz ab dem 1. Exem­plar einer jeden Ausgabe (Hard­cover, Taschen­buch, Broschur etc.) sowie eine ange­mes­sene, nicht degres­sive und nicht verre­chen­bare Betei­li­gung an den Erlösen aus der Verwer­tung von Neben­rechten. Erwartet wird eine Betei­li­gung am Absatz von mindes­tens 1% einer jeden Ausgabe, beim E‑Book 2%. Wird ein Autoren­ver­trag mit entspre­chend höheren Betei­li­gungs­pro­zenten und einem zu verrech­nenden Vorschuss verein­bart, ist eine Verrech­nung gegen einen vom DÜF gewährten Zuschuss nicht zulässig.

Infos & Anträge: Deut­scher Übersetzerfonds

Antrags­frist: 15. Februar 2022

Kunst­markt

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind nur öffent­liche Museen und Sammlungen.

Wie wird gefördert?

Geeignet sind Projekte von klei­neren Restau­rie­rungs­ar­beiten oder abgrenz­bare Teil­auf­träge an kunst­his­to­risch rele­vanten Objekten in Muse­ums­ei­gentum (2.000 € – 25.000 €), Zuar­beiten oder Schluss­stein­fi­nan­zie­rungen für Bestands­ka­ta­loge, Werk­ver­zeich­nisse oder Ausstel­lungs­ka­ta­loge (2.000 € – 15.000 €), die an Selb­stän­dige vergeben werden.

Infos & Anträge: Ernst von Siemens Kunststiftung

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind bildende Künstler:innen, die
a. dauer­haft in Deutsch­land leben. Mitglieder der VG Bild-Kunst­/­Be­rufs­gruppe I sind auch bei Haupt­wohn­sitz im Ausland antragsberechtigt.
b. an keiner Hoch­schule imma­tri­ku­liert sind.
c. für die Förder­jahre 2021 und 2022 noch keinen Antrag auf ein Arbeits­sti­pen­dium, ein Künst­ler­pro­jekt, eine Werk­ver­zeich­nung oder eine Kata­log­för­de­rung bei der Stif­tung Kunst­fonds gestellt haben; davon ausge­nommen sind Förde­rungen im NEUSTART KULTUR-Programm.

Antrags­be­rech­tigt sind ferner Rechtsnachfolger:innen bildender Künstler:innen, sofern die Künstler:innen bis zu ihrem Tod dauer­haft in Deutsch­land lebten und für das Förder­jahr 2021 noch kein Antrag auf Werk­ver­zeich­nung bei der Stif­tung Kunst­fonds gestellt wurde.

Was wird gefördert?
Das Förder­pro­gramm unter­stützt einzelne bildende Künstler:innen bzw. deren Rechtsnachfolger:innen bei der Verzeich­nung und Inven­ta­ri­sie­rung eines künst­le­ri­schen Oeuvres. Der Schwer­punkt der Förde­rung liegt auf den Hono­rar­kosten für die Bearbeiter:innen und den projekt­be­zogen erfor­der­li­chen Honorar‑, Sach- und Reisekosten.

Wie wird gefördert?
Die Höchst­för­der­summe beträgt 30.000 Euro.

Infos & Anträge: Kunst­fonds

Antrags­frist: 31. März 2022

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind bildende Künstler:innen, die

  • im Haupt­beruf als freischaffende:r bildende:r Künstler:in tätig sind. Eine Teil­zeit-Beschäf­ti­gung in Fest­an­stel­lung unter 50% ist zulässig.
  • dauer­haft seit mindes­tens 01. Dezember 2020 in Deutsch­land leben.
  • nicht imma­tri­ku­liert sind.

Was wird gefördert?
Das Förder­pro­gramm will künst­le­ri­sches Arbeiten und Ideen unter­stützen, um den durch die Pandemie in ihrer künst­le­ri­schen Produk­tion einge­schränkten bildenden Künstler:innen einen Neustart zu ermöglichen.

Bildende Künstler:innen werden geför­dert durch ein Stipen­dium, das für den Zeit­raum vom 01. Mai 2022 bis zum 31. Oktober 2022 bewil­ligt wird. Der Bewil­li­gungs­zeit­raum des Stipen­diums beträgt sechs Monate.

Wie wird gefördert?
Die Höhe des Stipen­diums beträgt 9.000 EUR.

Die Förder­summe wird in drei Raten ausbe­zahlt: Zwei Raten 2 Raten à 4.000 EUR und eine dritte Rate in Höhe von 1.000 EUR. Die dritte Rate wird erst nach Vorlage des abschlie­ßenden Sach­be­richts zur künst­le­ri­schen Tätig­keit im Förder­zeit­raum über­wiesen. Der Sach­be­richt muss im Zeit­raum von 15. Oktober bis 15. November 2022 als PDF im online-Portal der Stif­tung Kunst­fonds auf bewerbung.kunstfonds.de einge­reicht werden.

Infos & Anträge: Stif­tung Kunstfonds

Antrags­frist: 31. Januar 2022

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind profes­sio­nelle Bildende Künstler:innen mit Wohn­sitz in Deutsch­land, nicht aber Studierende.

In Modul C kann ein:e Künstler:in auch einen Antrag für eine Gruppe von max. 5 Künstler:innen stellen. Profes­sio­na­lität ist gegeben, wenn entweder

  • durch ein abge­schlos­senes Kunst­stu­dium an einer deut­schen Kunst­hoch­schule oder einer vergleich­baren auslän­di­schen Einrich­tung (gemäß anabin-Liste) oder
  • durch eine profes­sio­nelle Praxis(z. B. Ausstel­lungs­be­tei­li­gungen) oder — durch die Mitglied­schaft in der Künst­ler­so­zi­al­kasse im Bereich bildende Kunst (KSK) oder
  • durch die Mitglied­schaft in einem Berufs­ver­band für Bildende Künstler:innen (z. B. BBK, Deut­scher Künst­ler­bund, GEDOK). Imma­tri­ku­lierte an einer Hoch- und Fach­schule sind von der Antrag­stel­lung ausgeschlossen

Was wird gefördert?
Dieses Förder­modul dient der Weiter­ent­wick­lung künst­le­ri­scher Praxis und Präsen­ta­tion. Drei Aspekte sollen für Konzept­ent­wick­lung und Umset­zung maßgeb­lich sein:

  1. Das Kunst­pro­jekt schafft eine Inter­ak­tion zwischen Analog und Digital. Dies können die künst­le­ri­schen Inhalte der entwi­ckelten und/oder präsen­tierten Werke oder auch die Präsen­ta­tion selbst betreffen.
  2. Die Umset­zung schließt mit einer Präsen­ta­tion und Vermitt­lung sowie öffent­li­chen Rezep­tion des Werks / der Werke ab und regt so die öffent­liche Ausein­an­der­set­zung mit den Inhalten der präsen­tierten Kunst an.
  3. Das Kunst­pro­jekt kann auch inno­va­tive Formate erproben sowie zukunfts­ori­en­tiert und damit nach­haltig vermitteln.

In Betracht kommen hier –auch –tempo­räre künst­le­ri­sche Inter­ven­tionen, Ausstel­lungen, Perfor­mances, die in Ausstel­lungs­räumen oder im öffent­li­chen Raum für Inter­es­sierte zugäng­lich gemacht werden. Empfohlen werden Koope­ra­tionen mit den jewei­ligen Präsen­ta­ti­ons­orten. Ausschlag­ge­bendes Krite­rium für die Vergabe der Projekt­för­de­rung sind eine über­zeu­gende künst­le­ri­sche Qualität des konzi­pierten Vorhabens.

Das Kunst­pro­jekt soll zwischen dem 23. Mai und dem 18. Dezember 2022 reali­siert und abge­schlossen sein.

Wie wird gefördert?
Inno­va­tive Kunst­pro­jekte werden mit einem Zuschuss bis zu 15.000 € gefördert.

Infos & Anträge: BBK

Antrags­frist: 20. Februar 2022

Markt für Darstel­lende Künste

Recher­che­för­de­rung

Wer wird gefördert?
Einzelkünstler:innen und Kurator:innen aller Genres und Sparten der Freien Darstel­lenden Künste. Antrag­stel­lende müssen lang­jährig, d.h. seit mindes­tens drei Jahren, in den Freien Darstel­lenden Künsten profes­sio­nell tätig sein.

Ausge­schlossen sind Personen, die bereits eine Resi­denz­för­de­rung im Rahmen von #TakeHeart erhalten.

Was wird gefördert?
Geför­dert werden ergeb­nis­of­fene künst­le­ri­sche Recher­chen und konzep­tio­nelle Entwick­lungen künst­le­ri­scher Vorhaben, aber auch Vorhaben, die der künst­le­ri­schen Fort- und Weiter­bil­dung sowie Quali­fi­zie­rung dienen.

Wie wird gefördert?
Förder­mittel werden an Einzel­per­sonen in Höhe von 7.500 € für drei aufein­an­der­fol­gende Monate, je 2.500 € pro Monat, vergeben.

Infos & Anträge: Fonds Darstel­lende Künste

Antrags­frist: 01. Februar 2022 und 01. Juni 2022

Resi­denz­för­de­rung

Wer wird gefördert?

Künstler:innen /-gruppen und Kurator:innen der Freien Darstel­lenden, sowie Absolvent:innen einschlä­giger künst­le­ri­scher und kunst­naher Studi­en­gänge der Darstel­lenden Künste, die in Verbin­dung mit einer der Spiel­stätten des Bündnis inter­na­tio­naler Produk­ti­ons­häuser (BiP), des flausen+bundesnetzwerks oder des Netz­werks Freier Theater (NFT) stehen.

Was wird gefördert?

Ergeb­nis­of­fene Vorhaben wie Recher­chen, Labore und Konzep­tionen in Verbin­dung mit einer Spiel­stätte des Bünd­nisses inter­na­tio­naler Produk­ti­ons­häuser, des flausen+bundesnetzwerkes oder dem Netz­werk Freier Theater

Wie wird gefördert?

5.000 € (Einzel­per­sonen)
5 x 5.000 € (Kollek­tive und Gruppen) in gebün­delten Einzelanträgen

Infos & Anträge: Fonds Darstel­lende Künste

Antrags­frist:  01. Februar 2022 und 01. Juni 2022

Prozess­för­de­rung

Wer wird gefördert?

Profes­sio­nelle Künstler:innen /-gruppen, Ensem­bles, Kollek­tive und Projekte aller Sparten und Genres der Freien Darstel­lenden Künste mit Sitz und Arbeits­schwer­punkt in Deutschland

Was wird gefördert?

Format- und ergeb­nis­of­fene künst­le­ri­sche (auch digi­tale) Arbeits­pro­zesse in den Freien Darstel­lenden Künsten, die der Erar­bei­tung und ggf. Präsen­ta­tion von Produk­tionen dienen

Wie wird gefördert?

10.000 € – 50.000 €, bzw. in ausführ­lich begrün­deten Ausnah­me­fällen bis 80.000 €

Infos & Anträge: Fonds Darstel­lende Künste

Antrags­frist:  15. März 2022

Wieder­auf­nah­me­för­de­rung

Wer wird gefördert?

Profes­sio­nelle Künstler:innen /-gruppen, Ensem­bles, Kollek­tive und Projekte aller Sparten und Genres der Freien Darstel­lenden Künste mit Sitz und Arbeits­schwer­punkt in Deutschland

Was wird gefördert?

Pande­mie­maß­nah­men­ge­rechte Wieder­auf­nahmen bzw. künst­le­ri­sche oder formale Umar­bei­tungen von Produk­tionen der Freien Darstel­lenden Künste

Wie wird gefördert?

10.000 € – 25.000 €

Infos & Anträge: Fonds Darstel­lende Künste

Antrags­frist:  01. März 2022

Netz­werk- und Strukturförderung

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind lang­jährig aktive Verbände, Produk­ti­ons­zen­tren, Netz­werke und über­re­gional strah­lende Festi­vals der Freien Darstel­lenden Künste, die als juris­ti­sche Person (beispiels­weise als einge­tra­gener Verein oder GmbH) orga­ni­siert sind.

Was wird gefördert?
Beför­dert werden (auch digi­tale) bundes­län­der­über­grei­fende Koope­ra­ti­ons­vor­haben im Bereich Wissens­transfer und Quali­fi­zie­rung in den Freien Darstel­lenden Künsten, die mindes­tens eine Diskus­si­ons­ver­an­stal­tung, ein Sympo­sium, einen Kongress oder eine andere größere Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zu Weiter­bil­dung oder fach­spe­zi­fi­schem Austausch von bundes­weiter Rele­vanz beinhalten. Nicht förder­fähig sind künst­le­ri­sche Produk­tionen und Gastspiele.

Wie wird gefördert?
25.000 € – 100.000 €
Kofi­nan­zie­rungen bzw. Eigen­mittel und/oder unbare Eigen­leis­tungen in Höhe von min. 10% der Antrags­summe sind für das bean­tragte Vorhaben bereits zur Antrag­stel­lung darzu­stellen bzw. nachzuweisen.

Infos & Anträge: Fonds Darstel­lende Künste

Antrags­frist: 15. Februar 2022

Das Stipen­di­en­pro­gramm “Neue Perspek­tiven für Drama­ti­ke­rinnen und Drama­tiker” setzt sich zum Ziel, durch die Linde­rung der pande­mie­be­dingten Einbußen den Autorinnen und Autoren eine Perspek­tive zu eröffnen, damit sie ihren Beruf fort­führen können und weiterhin für die Bühne schreiben.

Wer wird gefördert?

  • profes­sio­nelle frei­schaf­fende Bühnenautor:innen, deren origi­näre, eigen­stän­dige, deutsch­spra­chige Thea­ter­stücke zwischen 1.1.2020 und 31.8.2021 an einem profes­sio­nellen Theater in deut­scher Sprache nach­weis­lich zur Premiere ange­setzt waren oder sind, und deren Vorstel­lungen pande­mie­be­dingt gar nicht oder nur begrenzt statt­finden konnten oder können.
  • Die Bewerber:in darf 2020 und 2021 nicht in Voll­zeit in einem sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tigen Beschäf­ti­gungs­ver­hältnis gestanden haben oder stehen.
  • Die jewei­lige Bühne muss im Deut­schen Bühnen­jahr­buch verzeichnet sein.

Was wird gefördert?

  • Über­brü­ckungs­för­de­rung in Form eines Stipen­diums zur Linde­rung der pande­mie­be­dingten Einbußen
  • Eine Förde­rung im Rahmen des Programms „Neue Stücke für ein großes Publikum“ des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds ist kein Bewerbungshindernis.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe der Förde­rung richtet sich nach der Größe der Spiel­stätte, die für die Vorstel­lungen vorge­sehen waren oder sind.
  • Man kann bis zu drei Premieren geltend machen. 
    • Kleine Spiel­stätte bis 99 Plätze: EUR 1.500 je Premiere, maximal drei.
    • Mitt­lere Spiel­stätte 100–200 Plätze: EUR 2.000 je Premiere, maximal drei.
    • Große Spiel­stätte ab 200 Plätze: EUR 4.000 je Premiere, maximal zwei.
  • Die maxi­male Förder­summe beträgt insge­samt EUR 8.000.

Infos & Antrag­stel­lung: Deut­scher Literaturfonds

Frist: Anträge können fort­lau­fend gestellt werden. Es gilt das Wind­hund­prinzip. Die Gesamt­summe der Förder­gelder liegt bei 1 Mio. Euro.

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind natür­liche und juris­ti­sche Personen mit (Wohn-)Sitz in Deutsch­land und Arbeits­schwer­punkt im Tanz.

Was wird gefördert?
Geför­dert werden die medialen Umset­zungen tanz­künst­le­ri­scher und tanz­päd­ago­gi­scher / tanz­ver­mit­telnder Projekte. Zuwen­dungs­fähig sind damit verbun­denen Personal- und Hono­rar­kosten, Reise­kosten, Sach­kosten und Anschaffungen.

Wie wird gefördert?
Die Höhe der Förde­rung beträgt bis zu 60.000 €. Ein Eigen­an­teil von 10% barer Eigen­mittel ist bei allen Projekten einzubringen.

Infos & Anträge: Dach­ver­band Tanz

Antrags­frist: 31. Januar 2022

Wer wird gefördert?
Es werdenBerufseinsteiger:innen als Tänzer:innen mit einem staat­lich aner­kannten Berufs­ab­schluss geför­dert, die mindes­tens 18 Jahre alt sind, einen Wohn­sitz in Deutsch­land nach­weisen können und ihre Ausbil­dung in Deutsch­land absol­viert haben. Der Abschluss der Berufs­aus­bil­dung soll in der Regel nicht vor 2019 liegen. In beson­deren Fällen sind Ausnahmen möglich. Darüber hinaus hat DIS-TANZ-START das Ziel, die Berufseinsteiger:innen in Ensembles/an Thea­tern sozi­al­ver­si­che­rungs­pflichtig, d.h. in einer abhän­gigen Beschäf­ti­gung, für mindes­tens sechs Monate, maximal 12 Monate, anstellen zu lassen.

Was wird gefördert?
Geför­dert werden die Kosten für die sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tige Beschäf­ti­gung von Absol­ven­tinnen und Absol­venten, welche Wohn­sitz in Deutsch­land haben und eine Ausbil­dung im Tanz (i.d.R. Hoch­schule, Berufs­fach­schule oder staat­lich aner­kannte Ausbil­dung) abge­schlossenhaben.

Geför­dert werden die Perso­nal­kosten bis zur Höhe des Arbeitnehmer-Brutto.
Zur Absi­che­rung des beglei­tenden Berufs­bil­dungs­pro­gramms können in begrenzten Umfang notwen­dige Kosten für Hono­rare und zusätz­li­ches Personal (Trai­ning, Choreo­grafie, Koor­di­na­tion), Raum‑, Sach- und Reise­kosten geför­dert werden.

Es erfolgt keine Förde­rung der Produk­tionen von Thea­tern, Produk­ti­ons­häu­sern oder Tanzensembles.

Wie wird gefördert?
Die Förde­rung beträgt i.d.R. bis zu 2.000 € pro Monat (Mindest­gage nach NV Bühne) bis zu maximal 12 Monaten für Absolvent.innen. Sie kann bis zu 2.300 € betragen, wenn die Mindest­gage im Theater und die Lebens­hal­tungs­kosten in der Metro­pole deut­lich höher liegen. Die Kosten für zusätz­lich notwen­dige Kräfte für Trai­ning, Mento­ring oder Weiter­bil­dung der Absolvent.innen dürfen 30 % der Gesamt­kosten der Förder­maß­nahme nicht übersteigen.

Die nach § 15 des UStG als Vorsteuer abzieh­bare Umsatz­steuer ist nicht zuwendungsfähig.

Infos & Anträge: Dis-Tanz Start

Aktuell werden Vorhaben (Anstel­lungen) geför­dert, die bis zum 31. Dezember 2022 laufen.

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind juris­ti­sche Personen (Tanz-/Bal­lett­com­pa­gnien, Theater- und Produk­ti­ons­häuser) mit Sitz in Deutsch­land. Bitte stellen Sie sicher, dass die antrag­stel­lende natür­liche Person berech­tigt ist, das Ensemble/Theater für die Antrag­stel­lung zu vertreten. Aufneh­mende Ensembles/Theater müssen in der Lage sein, die zusätz­li­chen Nachwuchstänzer:innen zusätz­lich im Ensemble fest anzu­stellen und einen Eigen­an­teil in Form der Arbeit­ge­ber­bei­träge zur Sozi­al­ver­si­che­rung einzu­bringen. In begrün­deten Fällen kann hiervon abge­wi­chen werden, wenn die erfor­der­li­chen Mittel durch zweck­ge­bun­dene Zuwen­dungen Dritter erbracht werden.

Was wird gefördert?
Geför­dert werden die Kosten für die sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tige Beschäf­ti­gung von Absol­ven­tinnen und Absol­venten, welche Wohn­sitz in Deutsch­land haben und eine Ausbil­dung im Tanz (i.d.R. Hoch­schule, Berufs­fach­schule oder staat­lich aner­kannte Ausbil­dung) abge­schlossenhaben.

Geför­dert werden die Perso­nal­kosten bis zur Höhe des Arbeitnehmer-Brutto.
Zur Absi­che­rung des beglei­tenden Berufs­bil­dungs­pro­gramms können in begrenzten Umfang notwen­dige Kosten für Hono­rare und zusätz­li­ches Personal (Trai­ning, Choreo­grafie, Koor­di­na­tion), Raum‑, Sach- und Reise­kosten geför­dert werden.

Es erfolgt keine Förde­rung der Produk­tionen von Thea­tern, Produk­ti­ons­häu­sern oder Tanzensembles.

Wie wird gefördert?
Die Förde­rung beträgt i.d.R. bis zu 2.000 € pro Monat (Mindest­gage nach NV Bühne) bis zu maximal 12 Monaten für Absolvent.innen. Sie kann bis zu 2.300 € betragen, wenn die Mindest­gage im Theater und die Lebens­hal­tungs­kosten in der Metro­pole deut­lich höher liegen. Die Kosten für zusätz­lich notwen­dige Kräfte für Trai­ning, Mento­ring oder Weiter­bil­dung der Absolvent.innen dürfen 30 % der Gesamt­kosten der Förder­maß­nahme nicht übersteigen.

Die nach § 15 des UStG als Vorsteuer abzieh­bare Umsatz­steuer ist nicht zuwendungsfähig.

Infos & Anträge: Dis-Tanz Start

Aktuell werden Vorhaben (Anstel­lungen) geför­dert, die bis zum 31. Dezember 2022 laufen.

Tele­fon­in­for­ma­ti­ons­dienst der Service­stelle Freie Szene
Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter 0351 8021768.

Bundes­ver­bands Schau­spiel: Corona — Fragen und Antworten
Performing Arts Programm: Umgang mit Corona

Film­wirt­schaft

Wer wird gefördert?
Förder­be­rech­tigt sind Kinos mit bis zu sieben Lein­wänden, die mindes­tens eines der drei folgenden Krite­rien erfüllen:

  • Sitz in einer Gemeinde bis maximal 50.000 Einwohner,
  • Auszeich­nung mit dem Kino­pro­gramm­preis der BKM, dem Kino­preis des Kine­ma­theks­ver­bundes oder einem Kino­pro­gramm­preis der Länder (s. Anhang der Förder­grund­sätze) in den Jahren 2018, 2019 oder 2020,
  • Besu­cher­an­teil von durch­schnitt­lich mindes­tens 40 % für deut­sche und euro­päi­sche Filme oder Programm­an­teil von durch­schnitt­lich mindes­tens 40 % deut­sche und euro­päi­sche Filme im Durch­schnitt der Jahre 2017 bis 2019.

Das Kino muss seinen Sitz in einem Bundes­land haben, das eine Kino­för­de­rung bereit­stellt. Weiterhin muss die Wirt­schaft­lich­keit des Kino­be­triebs nach­ge­wiesen werden (275 Vorfüh­rungen und mindes­tens neun Monate fort­lau­fender Spiel­be­trieb in den Jahren 2017 bis 2019). Die Förde­rung wird als nicht rück­zahl­bare Zuwen­dung (Zuschuss) bewilligt.

Was wird gefördert?
Gegen­stand der Förde­rung sind inves­tive Maßnahmen zu folgenden Zwecken:

  • Umbau- und Ausstat­tungs­maß­nahmen, die zur ange­mes­senen Redu­zie­rung der Anste­ckungs­ge­fahr (insbe­son­dere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in den öffent­li­chen und nicht-öffent­li­chen Berei­chen des Kinos erfor­der­lich sind
  • Smart Data / Kunden­bin­dung / inves­tive Marketingmaßnahmen
  • Grünes Kino / Nach­hal­tig­keit / umwelt­scho­nende Verfahren
  • Barrie­re­frei­heit im Kino
  • Kassen­technik
  • Projek­tions- und Tontechnik
  • Bestuh­lung und Kinosaal-Ausstattung
  • Ausstat­tung der Besu­cher­be­reiche / Foyer
  • Maßnahmen zur Instand­set­zung der Außenanlage

Wie wird gefördert?
Die Höhe der Zuwen­dung beträgt bis zu 80 % der förder­fä­higen Kosten, höchs­tens jedoch 60.000 Euro für Kinos mit einem Saal bzw. 45.000 Euro pro Lein­wand für Kinos ab zwei Sälen.

Infos & Anträge: Film­för­de­rungs­an­stalt

Antrags­frist: 31. Dezember 2022

Der Ausfall­fonds erfasst sowohl perso­nen­be­zo­gene Risiken, wie eine Covid19-Erkran­kung, eine Quaran­tä­nean­ord­nung bei Crew und Cast, als auch infra­struk­tu­relle Risiken wie einen behörd­lich ange­ord­neten Lockdown.

Wer wird gefördert?

  • Hersteller von bundes­ge­för­derten Kino­film- und HighEnd-Seri­en­pro­duk­tionen, die im Rahmen des DFFF, GMPF, der kultu­rellen Film­för­de­rung der BKM oder der Projekt­film- oder Refe­renz­film­för­de­rung der FFA geför­dert werden.

Was wird gefördert?

  • Grund­sätz­lich können Schäden, die durch in Deutsch­land aufge­tre­tene Covid19-bedingte Produk­ti­ons­stö­rungen bis zum 30. Juni 2021 während der Risi­ko­phase einer Produk­tion entstehen, durch den Ausfall­fonds ausge­gli­chen werden. Die Risi­ko­phase umfasst die letzten vier Wochen der PrePro­duc­tion und den origi­nären Dreh. Die Absi­che­rung beginnt mit dem Zugang der Anmel­de­be­stä­ti­gung beim anmel­de­be­rech­tigten Hersteller.
    Für Projekte, die sich bei Inkraft­treten des Ausfall­fonds bereits in der Risi­ko­phase befinden, gilt eine Über­gangs­re­ge­lung. Diese Projekte können noch bis zum 20. November 2020 ange­meldet werden. Die Abde­ckung eines mögli­chen Scha­dens kommt für diese Projekte aber erst ab Zugang der Anmel­de­be­stä­ti­gung in Betracht; eine rück­wir­kende Geltung besteht nicht.

Wie wird gefördert?

  • Produk­tionen mit einem majo­ri­tären Förder­an­teil des Bundes werden im Scha­dens­fall mit bis zu 95 Prozent des aner­kannten Scha­dens, maximal aber bis zur Höhe der Gesamt­her­stel­lungs­kosten und maximal in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro durch die BKM unter­stützt. Produk­tionen, die majo­ritär durch die Länder geför­dert sind, erhalten bunde­seitig im Scha­dens­fall bis zu 750.000 Euro zusätz­liche Unter­stüt­zung. Eben­falls bis zu 750.000 Euro soll für diese Produk­tionen durch die sich am Ausfall­fonds betei­li­genden Länder bereit­ge­stellt werden (siehe dazu oben). Die Selbst­be­tei­li­gung des Herstel­lers beträgt 5 Prozent des aner­kannten Scha­dens, mindes­tens aber 10.000 Euro.

Infos & Anträge: Film­för­de­rungs­an­stalt

Antrags­frist: Die Anmel­dung zum Ausfall­fonds muss grund­sätz­lich spätes­tens sieben Wochen vor Dreh­be­ginn erfolgen.

Verleih- und Vertriebs­för­de­rung (Förder­vo­lumen: 11 Millionen Euro)

Die Förde­rung soll Anreize zur Wieder­auf­nahme des Verleihs und Vertriebs deut­scher Kino­filme und von Kopro­duk­tionen mit deut­scher Betei­li­gung zur Stär­kung zukunfts­ori­en­tierter Maßnahmen von Welt­ver­trieben und Verleih­un­ter­nehmen vor dem Hinter­grund der Wieder­eröff­nung der Kinos nach deren pande­mie­be­dingten Schlie­ßungen setzen.

Wer wird gefördert?

  • Antrags­be­rech­tigt sind Verleih- oder Vertriebs­un­ter­nehmen mit Sitz oder Nieder­las­sung im Inland.

Was wird gefördert?

  • Geför­dert werden können Maßnahmen entspre­chend § 116 Absatz 1 FFG für programm­fül­lende Filme
  1. zur Deckung von Vorkosten
  2. zur Herstel­lung von barrie­re­freien Fassungen
  3. für außer­ge­wöhn­liche oder beispiel­hafte Werbemaßnahmen
  4. für beson­deren Aufwand beim Absatz von Kinderfilmen
  5. zur Erwei­te­rung bestehender und Erschlie­ßung neuer Absatz­märkte für Filme
  6. der vertrag­lich verein­barten Zusam­men­ar­beit, die darauf gerichtet sind, den Absatz zu verbessern.

Für die Gesamt­fi­nan­zie­rung der Maßnahme ist eine Kumu­lie­rung der Förde­rung mit anderen öffent­li­chen Mitteln zulässig. Der Gesamt­an­teil der öffent­li­chen Mittel darf maximal 50 Prozent betragen, bei Filmen, die einen schwie­rigen Absatz erwarten lassen kann eine Erhö­hung auf 70 Prozent bean­tragt werden. Der Eigen­an­teil beträgt 30 Prozent der aner­kannten Kosten.

Wie wird gefördert?

  • Zuwen­dungen an Verleih­un­ter­nehmen können bis zu 25 Prozent der aner­ken­nungs­fä­higen Kosten betragen, höchs­tens jedoch 600.000 Euro pro Maßnahme.
  • Zuwen­dungen an Vertriebs­un­ter­nehmen können bis zu 50 Prozent der aner­ken­nungs­fä­higen Kosten betragen, höchs­tens jedoch 50.000 Euro pro Maßnahme.
  • Es können nur Maßnahmen geför­dert werden, bei denen der Kino­start oder deren Umset­zung bis spätes­tens 31. Mai 2021 erfolgt.

Infos & Anträge: Film­för­de­run­ge­rungs­an­stalt

Wer wird gefördert?

Anmelde- und leis­tungs­be­rech­tigt sind die Produk­ti­ons­un­ter­nehmen von TV-Produk­tionen, die ihren Haupt­sitz in einem Bundes­land haben, das mit finan­zi­ellen Mitteln am Ausfall­fonds II betei­ligt ist. Folgende Bundes­länder sind ab Programm­start an dem Fonds betei­ligt: Nord­rhein-West­falen, Bayern, Hamburg, Sachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Berlin, Bran­den­burg, Hessen.

Was wird gefördert?

Grund­sätz­lich können Schäden, die bis zum 30. Juni 2021 während der Risi­ko­phase einer Produk­tion entstehen, durch den Ausfall­fonds II ausge­gli­chen werden. Die Risi­ko­phase umfasst die letzten vier Wochen der PrePro­duc­tion und den origi­nären Dreh. Es werden Leis­tungen für Produk­tionen gewährt, die ab dem 01. November 2020 in die Risi­ko­phase einge­treten sind.

Der Ausfall­fonds II erfasst sowohl perso­nen­be­zo­gene Risiken, wie eine Covid19-Erkran­kung, eine Quaran­tä­nean­ord­nung bei Crew und Cast, als auch infra­struk­tu­relle Risiken wie einen behörd­lich ange­ord­neten Lock­down. Voraus­set­zung ist, dass sich das scha­dens­aus­lö­sende Ereignis in Deutsch­land ereignet.

Wie wird gefördert?

Pro Projekt kann die Höhe der Ausgleichs­leis­tungen bis zu 57,5% des aner­kannten Covid19-Ausfall­scha­dens betragen, maximal jedoch 57,5 % der kalku­lierten Produk­ti­ons­kosten und maximal die nach TV-Formaten fest­ge­legten Höchst­summe (zwischen 57.500 Euro und 402.500 Euro). Die Selbst­be­tei­li­gung des Herstel­lers beträgt 10 Prozent des aner­kannten Scha­dens, mindes­tens aber 10.000 Euro. Der Auftrag­geber der TV-Produk­tion muss sich mit mind. 32,5 % der aner­kannten Scha­dens­summe bzw. mit mind. 32,5 % der Höchst­summe beteiligen.

Infos & Anträge: Die FFA

Der Blog der Film- und Fern­seh­branche: Corona: Bran­chen­infos
Produ­zen­ten­al­lianz: Sonder­seite zum Coronavirus

Musik­wirt­schaft

Coro­nabe­dingt weitet die Initia­tive Musik ihre Tour­för­de­rung vorüber­ge­hend auf Strea­ming­kon­zerte aus. Eine Teil­nahme an digi­talen, inter­na­tional ausge­rich­teten Veran­stal­tungen soll damit auch ohne physi­schen Auftritt im Ausland gesi­chert werden.

Wer wird gefördert?

  • Solis­ten/-innen oder Ensem­bles aus den Berei­chen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Heavy Metal und elek­tro­ni­sche Musik, die sich an digi­talen, inter­na­tional ausge­rich­teten Stea­ming-Events (z.B. digi­tale Show­case-Festi­vals) betei­ligen, welche sich vorrangig an ein Fach­pu­blikum richten. Im Mittel­punkt der Förde­rung stehen Strea­mings mit Fokus auf absatz­starke Ziel­märkte wie die USA, Kanada, Japan, Südkorea, Austra­lien sowie Europa.

Was wird gefördert?

  • Ausgaben, die im Zusam­men­hang mit den Auftritten entstehen, z.B. Anmie­tung von Equipment/Technik und Studios, Hono­rare für Ton/LichttechnikerInnen
  • zusätz­lich kann ein Zuschuss für beglei­tende PR gezahlt werden.
  • Konzerte, die sich ausschließ­lich an Endkon­su­men­tInnen richten, sind nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe der bewil­ligten Förder­summe richtet sich nach der Höhe der unge­deckten Ausgaben, mit einem maxi­malen Förder­be­trag von 1.500 Euro pro Solo­künst­lerIn bzw. Band; es sind bis zu 3 Anträge pro Kalen­der­jahr möglich.
  • Bei der Finan­zie­rung sind mindes­tens 10 Prozent Eigen­mittel erforderlich.

Infos & Anträge: Initia­tive Musik

Der Wacken Foun­da­tion Rescue Fond unter­stützt Künstler:innen aus dem Bereich Heavy Metal & Hard Rock mit einer Einmal­zah­lung von max. 1.000 EUR.

Antrags­be­rech­tigt ist, wer z.B.

  • Verluste aus kurz­fristig abge­sagten Tour­neen hat
  • Verbind­lich­keiten hat, die auf Grund ausfal­lender Enga­ge­ments nicht mehr bedient werden können
  • als Veranstalter:in, Crew­mit­glied (Sound, Licht, Stage­hand etc.) von Metal Konzerten, Kosten durch kurz­fris­tige Konzert­ab­sagen hat,
  • die Proben­raum­miete nicht mehr zahlen kann (z.B. durch Kurz­ar­beit; ausge­fal­lene Enga­ge­ments, Hono­rare, Gagen etc.)

Die Anträge sind formlos an rescue-fund@wacken-foundation.com zu stellen und sollten den Sach­ver­halt umschreiben, sowie eine plau­sible Kalku­la­tion enthalten.

Infos & Antrag: Wacken Foun­da­tion

Weitere Unter­stüt­zungs­an­ge­bote

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind private und öffent­liche Unter­nehmen, die als Veran­stalter Messen oder Ausstel­lungen in Deutsch­land orga­ni­sieren und durch­führen. Die Absi­che­rung deckt das Risiko einer Corona-bedingten Veran­stal­tungs­ab­sage ab. Grund für die Absage muss eine behörd­liche Unter­sa­gung im Zusam­men­hang mit der Corona-Pandemie sein. Das Risiko einer Verschie­bung oder Teil­ab­sage (im Sinne einer Kapa­zi­täts­re­du­zie­rung) ist aus beihil­fe­recht­li­chen Gründen von der Absi­che­rung nicht umfasst.

Was wird gefördert?
Ähnlich wie bei der durch die Bundes­re­gie­rung ange­bo­tenen Über­brü­ckungs­hilfe gibt es eine feste Liste der berück­sich­ti­gungs­fä­higen Kosten. Abge­deckt von der Absi­che­rung sind zum Beispiel Betriebs­kosten, Kosten für Personal, Anmie­tung, Waren­ein­sätze, beauf­tragte Dienst­leis­te­rinnen und Dienst­leister etc. Kosten können auch dann geltend gemacht werden, wenn sie vor der Regis­trie­rung oder Antrag­stel­lung ange­fallen sind.

Wie wird gefördert?
Im Falle einer pande­mie­be­dingten Absage über­nimmt die Absi­che­rung maximal 80 Prozent der dadurch entstan­denen veran­stal­tungs­be­zo­genen Kosten. Die maxi­male Entschä­di­gungs­summe beträgt 8 Millionen Euro pro Veran­stal­tung. Sofern vorhanden, werden die erzielten veran­stal­tungs­be­zo­genen Einnahmen sowie etwaige Versi­che­rungs­leis­tungen und Förde­rungen von den Ausfall­kosten abgezogen.

Infos & Aufträge: SoMA

Antrags­frist: 28. Februar 2022

Der Sonder­fonds des Bundes für Kultur­ver­an­stal­tungen soll die Wieder­auf­nahme von kosten­pflich­tigen, im Inland statt findenden Kultur­ver­an­stal­tungen durch Zuschüsse (Programm: Wirt­schaft­lich­keits­hilfe) und Entschä­di­gungen (Programm: Ausfall­ab­si­che­rung) erleich­tern. Dafür stehen bis zu 2,5 Milli­arden Euro zur Verfügung.

Bei der Regis­trie­rung beider Programme gilt das Wind­hund­prinzip. Es lohnt sich also, geplante Veran­stal­tungen zeitnah anzumelden!

Wer wird gefördert?

  • antrags­be­rech­tigt für die Wirt­schaft­lich­keits­hilfe sind private und öffent­lich getra­gene Veranstalter:innen
  • zwin­gende Voraus­set­zung für eine Förde­rung ist die Regis­trie­rung der Veran­stal­tung vor dem geplanten Veran­stal­tungs­datum. Mit Regis­trie­rung wird der mögliche Förder­be­trag geblockt.
  • förder­fähig sind Kultur­ver­an­stal­tungen wie Konzerte, Festi­vals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musi­cals, Comedy, Lesungen, Ausstel­lungen etc., die 
    • ab dem 1.7.21 geplant sind und max. 500 Gäste unter den geltenden Infek­ti­ons­schutz­be­stim­mungen zulassen
    • ab dem 1.8.21 geplant sind und max. 2.000 Gäste unter den geltenden Infek­ti­ons­schutz­be­stim­mungen zulassen.

Was wird gefördert?

  • Erstat­tung von Einnah­me­aus­fällen aufgrund verrin­gerter Ticket­kon­tin­gente für die ersten 1.000 Tickets 
    • bei einer coro­nabe­dingten Verrin­ge­rung des Ticket­kon­tin­gents um mind. 20%: Verdopp­lung der Ticketeinnahmen
    • bei einer coro­nabe­dingten Verrin­ge­rung des Ticket­kon­tin­gents um mind. 75% : Verdrei­fa­chung der Ticketeinnahmen
    • NEU: Für Veran­stal­tungen, die ab dem 8.10.2021 regis­triert werden, gilt die Verdopp­lung bzw. Verdrei­fa­chung der Ticket­ein­nahmen auch dann, wenn die Platz­ka­pa­zität frei­willig durch die Veranstalter:in um mind. 20% redu­ziert wird.

Wie wird gefördert?

  • Zeit­li­cher Ablauf: Regis­trie­rung der Veran­stal­tung inkl. erwar­teter Besucher:innenzahl, Kosten und Einnahmen VOR dem Veran­stal­tungstag. Nach der Veran­stal­tung kann dann unter Angabe der tatsäch­li­chen Zahlen der eigent­liche Förder­an­trag gestellt werden.
  • Die Förder­höhe ergibt sich aus den veran­stal­tungs­be­zo­genen Kosten zzgl. einer Durch­füh­rungs­pau­schale von 10% abzüg­lich der erzielten Einnahmen. 
    • Beispiel Regu­läre Kapa­zität: 1.500 Personen, coro­na­kon­form 500, also 66% gerin­gere Auslas­tung. Es werden 400 Tickets à 50 EUR verkauft, die Einnahmen liegen also bei 20.000 EUR. Die Wirt­schaft­lich­keits­hilfe legt diesen Betrag theo­re­tisch nochmal oben drauf (Verdopp­lung der Ticket­ein­nahmen). Prak­tisch erfolgt eine Gegen­über­stel­lung von Veran­stal­tungs­kosten und ‑einnahmen. Bei  Kosten von z.B. 33.000 EUR (30.000 EUR Kosten + 10% Durch­füh­rungs­pau­schale) und Ticket­ein­nahmen von 20.000 EUR bleibt eine Diffe­renz von 13.000 EUR, die als Wirt­schaft­lich­keits­hilfe ausbe­zahlt wird.
  • Einnah­me­aus­fälle unter 1.000 EUR werden nicht erstattet; es können aber mehrere kleine Veran­stal­tungen zusammen gefasst werden, um die Baga­tell­grenze zu überschreiten.

Infos & Anträge: sonder­fonds-kultur­ver­an­stal­tungen

Info­hot­line: 0800 6648430

Die Kolleg:innen von Kreativ Kultur Berlin haben hier umfang­rei­ches Info­ma­te­rial sowie Info­ses­sions zum Sonder­fonds zusammengestellt.

Der Sonder­fonds des Bundes für Kultur­ver­an­stal­tungen soll die Wieder­auf­nahme von kosten­pflich­tigen, im Inland statt findenden Kultur­ver­an­stal­tungen durch Zuschüsse (Programm: Wirt­schaft­lich­keits­hilfe) und Entschä­di­gungen (Programm: Ausfall­ab­si­che­rung) erleich­tern. Dafür stehen bis zu 2,5 Milli­arden Euro zur Verfügung.

Bei der Regis­trie­rung beider Programme gilt das Wind­hund­prinzip. Es lohnt sich also, geplante Veran­stal­tungen zeitnah anzumelden!

Wer wird gefördert?

  • antrags­be­rech­tigt sind nicht über­wie­gend öffent­lich finan­zierte Veranstalter:innen
  • förder­fähig sind im Inland statt findende, kosten­pflich­tige Kultur­ver­an­stal­tungen wie Konzerte, Festi­vals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musi­cals, Comedy, Lesungen, Ausstel­lungen etc.,
  • die ab dem 1.9.21 geplant sind und mehr als 2.000 Gäste unter den geltenden Infek­ti­ons­schutz­be­stim­mungen zulassen
  • Zwin­gende Voraus­set­zung für eine Förde­rung ist die Regis­trie­rung der Veran­stal­tung vor dem geplanten Veran­stal­tungs­datum. Dabei sind ein Hygie­nekon­zept sowie eine durch prüfende Dritte bestä­tigte Kosten­kal­ku­la­tion vorzulegen.

Was wird gefördert?

  • Erstat­tung von Veran­stal­tungs­kosten bei coro­nabe­dingter Absage, Teil­ab­sage oder Verschiebung.

Wie wird gefördert?

  • Zeit­li­cher Ablauf: Regis­trie­rung der Veran­stal­tung inkl. erwar­teter Besucher:innenzahl, Kosten und Einnahmen VOR dem Veran­stal­tungstag. Nach der Veran­stal­tung kann dann unter Angabe der tatsäch­li­chen Zahlen der eigent­liche Förder­an­trag gestellt werden.
  • Erstat­tung von max. 80% der Veran­stal­tungs­kosten bei coro­nabe­dingter Absage, Teil­ab­sage oder Verschie­bung. Die Förde­rung ist auf 8 Mio. EUR pro Veran­stal­tung gedeckelt.
  • Zu den förder­fä­higen Veran­stal­tungs­kosten gehören z.B.
    • Betriebs- und Perso­nal­kosten, Anmie­tung, Waren­ein­sätze, Künstler:innengagen, beauf­tragte Dienstleister:innen
  • Even­tu­elle veran­stal­tungs­be­zo­gene Einnahmen werden von den Ausfall­kosten abgezogen.
  • Veran­stal­tungs­kosten bzw. der entstan­dene Verlust muss durch eine:n prüfende:n Dritte:n bestä­tigt werden.

Der Sonder­fonds erkennt deshalb frei­wil­lige Absagen von Kultur­ver­an­stal­tungen, die vom 18. November 2021 bis 28. Februar 2022 statt­finden sollten, als „pande­mie­be­dingt“ an. Dies gilt unab­hängig von der Verord­nungs­lage in den jewei­ligen Bundes­län­dern und für Veran­stal­tungen aller Größen (also sowohl in der „inte­grierten Ausfall­ab­si­che­rung“ für Veran­stal­tungen mit bis zu 2.000 mögli­chen Teil­neh­mern und in der „Ausfall­ab­si­che­rung“ für Veran­stal­tungen mit mehr als 2.000 mögli­chen Teilnehmern).

Die frei­wil­lige Absage muss bis zum 23. Dezember 2021 erfolgen!

Infos & Anträge: sonder­fonds-kultur­ver­an­stal­tungen

Die Kolleg:innen von Kreativ Kultur Berlin haben hier umfang­rei­ches Info­ma­te­rial sowie Info­ses­sions zum Sonder­fonds zusammengestellt.

Die Über­brü­ckungs­hilfe III Plus ist die Fort­set­zung der Über­brü­ckungs­hilfe III für die Monate Juli bis September 2021. Die Bedin­gungen entspre­chen denen der Über­brü­ckungs­hilfe III. Neu ist u.a. eine Perso­nal­kos­ten­hilfe („Restart-Prämie“), sowie die erwei­terte Möglich­keit der Geltend­ma­chung von Ausfall­kosten für die Kultur- und Veranstaltungsbranche.

Wer wird gefördert?

  • Unter­nehmen, Solo­selbst­stän­dige sowie Frei­be­ruf­le­rinnen und Frei­be­rufler im Haupt­er­werb mit einem jähr­li­chen Umsatz von bis zu 750 Millionen Euro.
  • Sitz oder Betriebs­stätte im Inland und bereits vor dem 1. November 2020 am Markt tätig.
  • Umsatz­ein­bruch im Zeit­raum Juli 2021 bis September 2021 von mindes­tens 30 Prozent in einem Monat im Vergleich zum Refe­renz­monat im Jahr 2019. Für Unter­nehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Oktober 2020 gegründet wurden und in begrün­deten Fällen bei außer­ge­wöhn­li­chen betrieb­li­chen Umständen gelten beson­dere Vorschriften.

Was wird gefördert?

Es werden betrieb­liche Fixkosten bezu­schusst. Siehe hierzu die Ausfüh­rungen zur Über­brü­ckungs­hilfe III auf dieser Infoseite.

  • Der Zeit­raum, in dem erstat­tungs­fä­hige Ausfall­kosten bei Corona-bedingten Absagen von Veran­stal­tungen berück­sichtig werden können, beträgt nun Januar bis August 2021.
  • Der Eigen­ka­pi­tal­zu­schuss für Unter­nehmen mit mind. 50% Umsatz­ein­bruch kann auch für die Monate Juli bis September 2021 bean­tragt werden.
  • Restart-Prämie (nur für Juli-September): Statt der Perso­nal­kostenpauschale kann alter­nativ eine Perso­nal­kostenhilfe (Restart-Prämie) bean­tragt werden, wenn im Zuge der Wieder­eröff­nung sozi­al­ve­ri­sche­rungs­pflich­tige Beschäf­ti­gung (wieder-)aufgebaut wird, z.B. bei Rück­ho­lung von Mitarbeiter:innen aus Kurz­ar­beit, Neuein­stel­lung, Auft­sto­ckung von Arbeits­zeit. Hono­rar­kosten für externe Dienstleister:innen sind nicht förderfähig.

Unter­nehmen, die im Zeit­raum 01. November bis 31. Dezember 2021 wegen behörd­lich ange­ord­neter Corona-bedingter Einschrän­kungen wie z.B. der 3G- oder 2G-Regel, oder vergleich­barer Maßnahmen (Verbot touris­ti­scher Über­nach­tungen, Sperr­stun­den­re­ge­lungen) ihre Öffnungs­zeiten stark redu­zieren oder gar frei­willig schließen, weil eine Aufrecht­erhal­tung des Betriebs unwirt­schaft­liche wäre, können Über­brü­ckungs­hilfe III Plus bean­tragen. Bei entspre­chenden Umsatz­ein­brü­chen von mindes­tens 30 Prozent im Vergleich zu 2019 erhalten sie laufende Fixkosten erstattet. Das hilft unter anderem betrof­fenen Betrieben in der Gastro­nomie, Konzert­ver­an­stal­tern oder auch Betrei­bern von Weihnachtsmarktständen.

Wie wird gefördert?

Die Höhe der Betriebs­kos­ten­zu­schusses richtet sich nach der Höhe des Umsatz­ein­bruchs, die Höhe des Eigen­ka­pi­tal­zu­schusses nach der Anzahl der Monate mit mehr als 50% Umsatz­ein­bruch. Siehe hierzu die Ausfüh­rungen zur Über­brü­ckungs­hilfe III auf dieser Infoseite.

Die Höhe der Restart-Prämie ist gestaf­felt. Zugrunde gelegt werden die Perso­nal­kosten im Mai 2021, erstattet wird anteilig die Diffe­renz zwischen diesen Perso­nal­kosten und jenen im Juli (Zuschuss in Höhe von 60% der Diffe­renz), im  August (40%) und im September (20%).

Infos & Anträge:  ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Die Bean­tra­gung muss über prüfende Dritte (Steuerberater:innen u.a.) erfolgen.

Antrags­frist: 31. März 2022

Wer wird gefördert?
Grund­sätz­lich sind Unter­nehmen bis zu einem welt­weiten Umsatz von 750 Millionen Euro im Jahr 2020, Solo­selb­stän­dige und selb­stän­dige Ange­hö­rige der Freien Berufe im Haupt­er­werb aller Bran­chen für den Förder­zeit­raum Januar 2022 bis März 2022 antrags­be­rech­tigt, die in einem Monat des Förder­zeit­raums einen coro­nabe­dingten Umsatz­ein­bruch von mindes­tens 30 Prozent im Vergleich zum Refe­renz­monat im Jahr 2019 erlitten haben.

Was wird gefördert?
Förder­fähig sind fort­lau­fende, im Förder­zeit­raum Januar bis März 2022 anfal­lende vertrag­lich begrün­dete oder behörd­lich fest­ge­setzte und nicht einseitig verän­der­bare betrieb­liche Fixkosten, die auch bran­chen-spezi­fi­schen Beson­der­heiten Rech­nung trägt. Kosten gelten dann als nicht einseitig verän­derbar, wenn das zugrunde liegende Vertrags­ver­hältnis nicht inner­halb des Förder­zeit­raums gekün­digt oder im Leis­tungs­um­fang redu­ziert werden kann, ohne das Aufrecht­erhalten der betrieb­li­chen Tätig­keit zu gefährden.

Wie wird gefördert?
Die Über­brü­ckungs­hilfe IV kann für bis zu drei Monate (Januar 2022 bis März 2022) bean­tragt werden. Der maxi­male Zuschuss beträgt 10.000.000 Euro pro Förder­monat. Dies gilt auch für verbun­dene Unternehmen.

Die Über­brü­ckungs­hilfe IV erstattet einen Anteil in Höhe von

  • bis zu 90 Prozent der förder­fä­higen Fixkosten bei Umsatz­ein­bruch > 70 Prozent
  • bis zu 60 Prozent der förder­fä­higen Fixkosten bei Umsatz­ein­bruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • bis zu 40 Prozent der förder­fä­higen Fixkosten bei Umsatz­ein­bruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

im Förder­monat im Vergleich zum entspre­chenden Monat des Jahres 2019.

Unter­nehmen, die infolge von Corona-Rege­lungen wegen Unwirt­schaft­lich­keit frei­willig geschlossen haben, können zeit­lich befristet zunächst vom 1. bis 31. Januar 2022 Über­brü­ckungs­hilfe IV beantragen.

Infos & Anträge: ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Antrags­frist: 30. April 2022
Die Über­brü­ckungs­hilfe IV kann nur über einen prüfenden Dritten bean­tragt werden.

Neustart­hilfe für Soloselbständige

Solo­selbst­stän­dige und Teilhaber:innen von Personen- und Kapi­tal­ge­sell­schaften können statt einer Einzel­er­stat­tung von förder­fä­higen Fixkosten eine einma­lige Betriebs­kos­ten­pau­schale bean­tragen, die auch für den Lebens­un­ter­halt genutzt werden darf.

Eine kombi­nierte Inan­spruch­nahme von Neustart­hilfe Plus und Über­brü­ckungs­hilfe III Plus ist nicht möglich. Einzige Ausnahme bilden Kapi­tal­ge­sell­schaften mit Gesellschafter:innen, die weniger als 25 Prozent der Anteile an der Kapi­tal­ge­sell­schaft halten.

Wer wird gefördert?

  • Solo­selbst­stän­dige und Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften, die ihr Einkommen im Refe­renz­zeit­raum (im Normal­fall das Jahr 2019) zu mindes­tens 51 % aus ihrer selb­stän­digen Tätig­keit erzielt haben. Bei Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften muss die Gesellschafter:in 100% der Anteile halten und mind. 20 h/Woche von der Gesell­schaft beschäf­tigt werden.
  • Mehr-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften, sofern mindes­tens eine der Gesellschafter:innen mind. 25% der Anteile hält, mind. 20 h/Woche von der Gesell­schaft beschäf­tigt wird und die Kapi­tal­ge­sell­schaft mind. 51 % der Einkünfte aus Tätig­keiten erzielt wird, die bei Solo­selbst­stän­digen als frei­be­ruf­lich oder gewerb­lich einge­stuft wird. (vgl. Punkt 2.2. und 2.4. der FAQ)
  • Die Geschäfts­tä­tig­keit muss vor dem 01.November 2020 aufge­nommen worden sein.
  • Im Rahmen der Neustart­hilfe Plus können auch kurz befris­tete Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse (mit Dauer von bis zu 14 Wochen) in den Darstel­lenden Künsten sowie unstän­dige Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse (mit Dauer von bis zu sieben aufein­an­der­fol­genden Kalen­der­tagen) im Vergleichs­zeit­raum berück­sich­tigt werden. Voraus­set­zung ist hierfür, dass die Antrag­stel­lenden für Juli 2021 kein Arbeits­losen- oder Kurz­ar­bei­ter­geld bezogen haben.

Was wird gefördert?

  • Gezahlt wird eine Pauschale in Höhe von 50 Prozent eines drei­mo­na­tigen Vergleichs­zeit­raums für die Monate Juli 2021 bis September 2021 sowie für Oktober 2021 bis Dezember 2021, maximal insge­samt 4.500 Euro für Solo­selbst­stän­dige und Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften, sowie bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften und Genossenschaften.
  • Beispiel­rech­nung: 18.000 Euro Umsatz in 2019, Refe­renz­um­satz = 18.000 / 12 *3 =  4.500 Euro. Davon werden 50% gezahlt, also insge­samt 2.250 Euro für die Monate Juli — September 2021.
  • Der VGSD und ISDV stellen ein Bere­chungs­tool zur Verfü­gung (Excel-Down­load)
  • In die Berech­nung der Neustart­hilfe fließen neben den Umsätzen aus der eigenen freiberuflichen/gewerblichen Tätig­keit auch ein: 
    • Einnahmen aus Ange­stell­ten­ver­hält­nissen, sofern der Anteil des Einkom­mens aus selbst­stän­diger Tätig­keit im Refe­renz­zeit­raum mindes­tens 51% beträgt
    • im Ausland gene­rierte Umsätze
    • Umsätze aus Betei­li­gungen an Personen- und Kapitalgesellschaften
  • Stipen­dien, Weiter­bil­dungs-Bafög und Einnahmen aus Crowd­fun­ding gelten nicht als Umsätze.
  • Wer 2019 keine Refe­renz­um­sätze vorweisen kann (aufgrund von Krank­heit, Neugrün­dung, Umbau­ar­beiten etc.), darf alter­na­tive Zeit­räume in 2020 angeben (vgl. Punkte 3.3 und 6.2 der FAQ). Wer 2019 in Eltern­zeit war, kann das Eltern­geld für die Berech­nung des Refe­renz­um­satzes heran­ziehen (vgl. Punkt 6.3 der FAQ).

Wie wird gefördert?

  • Die Neustart­hilfe wird als Liqui­di­täts­vor­schuss gezahlt, da bei Antrag­stel­lung nur Prognosen über die Umsatz­ent­wick­lung gestellt werden können. Stellt sich am Ende des Förder­zeit­raums (Juli — September 2021) heraus, dass Ihr mehr als 40% des Refe­renz­um­satzes aus 2019 erzielt habt (also weniger als 60% Umsatz­ein­bußen habt), muss die Neustart­hilfe anteilig zurück gezahlt werden. Dabei gilt: Erzielter Umsatz + erhal­tene Förde­rung = maximal 90% des Refe­renz­um­satzes. Was darüber hinaus geht, müsst Ihr zurück­zahlen. Vgl. Punkt 3.4 der FAQ.
  • Die Neustart­hilfe wird nicht auf die Grund­si­che­rung sowie die Berech­nung des Kinder­zu­schlags ange­rechnet. Sie stellt eine steu­er­pflich­tige Einnahme dar.
  • Natür­liche Personen, die Umsätze aus ihrer eigenen selbst­stän­digen Tätig­keit und ggf.  antei­lige Umsätze aus Perso­nen­ge­sell­schaften geltend machen wollen, können dies per Direkt­an­trag mit ELSTER-Zerti­fikat tun. Kapi­tal­ge­sell­schaften müssen dafür einen Prüfenden Dritten beauf­tragen (Antrag­stel­lung aktuell noch nicht möglich).
  • Achtung: Es kann nur 1 Antrag auf Neustart­hilfe Plus gestellt werden. Solltet Ihr antei­lige Umsätze aus Personen- oder Kapi­tal­ge­sell­schaften haben, diese aber nicht zur Berech­nung der Neustart­hilfe Plus heran­ziehen wollen, seid Ihr dennoch verpflichtet, diese Umsätze in der Endab­rech­nung anzugeben.

Der Verband der Gründer und Selbst­stän­digen Deutsch­land (VGSD) e.V. fasst hier die wich­tigsten Infor­ma­tionen zur Neustart­hilfe Plus zusammen.

Infos & Anträge: Bundes­fi­nanz­mi­nis­te­rium und FAQ, Anträge beim Portal für Direkt­an­träge.

Antrags­frist: 31. März 2022

Wer wird gefördert?
Für die Neustart­hilfe 2022 grund­sätz­lich antrags­be­rech­tigt sind selb­ständig erwerbs­tä­tige Solo­selb­stän­dige, Kapi­tal­ge­sell­schaften und Genos­sen­schaften (im Folgenden zusammen mit den Solo­selb­stän­digen: Antrag­stel­lende) aller Bran­chen, wenn sie

  • als Solo­selb­stän­dige ihre selb­stän­dige Tätig­keit im Haupt­er­werb ausüben, das heißt dass der über­wie­gende Teil der Summe ihrer Einkünfte (mindes­tens 51 Prozent) aus einer gewerb­li­chen und/oder frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit stammt derals Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaft den über­wie­genden Teil der Summe der Einkünfte (mindes­tens 51 Prozent) aus vergleich­baren Tätig­keiten erzielen und die Gesell­schaf­terin oder der Gesell­schafter 100 Prozent der Geschäfts­an­teile an der Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaft hält und mindes­tens 20 Stunden pro Woche von dieser beschäf­tigt wird oderals Mehr-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaft den über­wie­genden Teil ihrer Einkünfte (mindes­tens 51 Prozent) aus vergleich­baren Tätig­keiten erzielen und mindes­tens eine oder einer der Gesell­schaf­te­rinnen oder Gesell­schafter 25 Prozent oder mehr der Gesell­schafts­an­teile hält und mindes­tens 20 Stunden pro Woche von der Gesell­schaft beschäf­tigt wird oderals Genos­sen­schaft den über­wie­genden Teil ihrer Einkünfte (mindes­tens 51 Prozent) aus vergleich­baren Tätig­keiten  erzielen und mindes­tens ein Mitglied mindes­tens 20 Stunden pro Woche von der Genos­sen­schaft beschäf­tigt wird und die Genos­sen­schaft insge­samt nicht mehr als zehn Ange­stellte beschäf­tigt, wobei Ange­stellte, die nicht Mitglieder sind, weniger als ein Voll­zeit-Äqui­va­lent ausma­chen müssen,
  • weniger als eine Ange­stellte oder einen Ange­stellten (Voll­zeit-Äqui­va­lent) beschäf­tigen, die oder der nicht Gesell­schaf­terin oder Gesell­schafter oder Mitglied der oder des Antrag­stel­lenden ist,
  • bei einem deut­schen Finanzamt für steu­er­liche Zwecke erfasst sind,
  • ihre selb­stän­dige Geschäfts­tä­tig­keit vor dem 1. Oktober 2021 aufge­nommen haben bezie­hungs­weise vor dem 1. Oktober 2021 gegründet wurden und
  • keine Fixkos­ten­er­stat­tung in der Über­brü­ckungs­hilfe IV bean­tragt oder erhalten haben und für denselben Förder­zeit­raum noch keine Neustart­hilfe Plus bean­tragt oder erhalten haben; siehe im Einzelnen hierzu die unten­ste­henden Hinweise.

Was wird gefördert?

Mit der Neustart­hilfe 2022 werden Solo­selb­stän­dige, Kapi­tal­ge­sell­schaften und Genos­sen­schaften unter­stützt, deren wirt­schaft­liche Tätig­keit in dem Förder­zeit­raum 1. Januar bis 31. März 2022 Corona-bedingt einge­schränkt ist. Die Neustart­hilfe 2022 knüpft an die bishe­rige Neustart­hilfe Plus an und ergänzt auch weiterhin die bestehenden Siche­rungs­sys­teme, wie zum Beispiel die Grund­si­che­rung. Antrag­stel­lende, welche die Fixkos­ten­er­stat­tung im Rahmen der Über­brü­ckungs­hilfe IV nicht in Anspruch nehmen, können einmalig für das erste Quartal 2022 als Unter­stüt­zungs­leis­tung (Neustart­hilfe 2022) 50 Prozent des im Vergleichs­zeit­raum erwirt­schaf­teten Refe­renz­um­satzes erhalten

Die Neustart­hilfe 2022 wird in einem ersten Schritt als Vorschuss ausge­zahlt, bevor die tatsäch­li­chen Umsätze in dem Förder­zeit­raum 1. Januar bis 31. März 2022 fest­stehen. Erst nach Ablauf des Förder­zeit­raumes wird auf Basis des endgültig reali­sierten Umsatzes im Förder­zeit­raum die Höhe der Neustart­hilfe 2022 berechnet, auf den die oder der Antrag­stel­lende Anspruch hat. Die oder der Antrag­stel­lende darf die als Vorschuss gewährte Neustart­hilfe 2022 in voller Höhe behalten, wenn sie oder er Umsatz­ein­bußen von 60 Prozent oder mehr zu verzeichnen hat. Fallen die Umsatz­ein­bußen geringer aus, ist die Neustart­hilfe 2022 (anteilig) zurück­zu­zahlen. Sie ist somit als Liqui­di­täts­vor­schuss zu verstehen, der im Falle eines posi­tiven Geschäfts­ver­laufs der oder des Antrag­stel­lenden (anteilig) zurück­ge­zahlt werden muss.

Wie wird gefördert?

Die „Neustart­hilfe 2022“ umfasst einen einma­ligen Zuschuss von bis zu 4.500 Euro für Solo­selb­stän­dige und Kapi­tal­ge­sell­schaften mit einer Gesell­schaf­terin bezie­hungs­weise einem Gesell­schafter sowie von bis zu 18.000 Euro für Kapi­tal­ge­sell­schaften mit mehreren Gesell­schaf­te­rinnen bezie­hungs­weise Gesell­schaf­tern und Genossenschaften.

Infos & Anträge: BMWK

Antrags­frist: 30. April 2022

Gewährt werden finan­zi­elle Zuschüsse für die Um- und Aufrüs­tung von statio­nären, zentralen RLT-Anlagen in öffent­li­chen Gebäuden und Versamm­lungs­stätten. Zu den förder­fä­higen Maßnahmen gehören nicht nur der Erwerb und Einbau von Filter­technik mit Viren­schutz­funk­tion, sondern auch umfang­reiche Umbaumaßnahmen.

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind:

  • Länder
  • Kommunen
  • Unter­nehmen*
  • Univer­si­täten / Hochschulen*
  • Träger öffent­li­cher Einrichtungen*
  • insti­tu­tio­neller Zuwendungsempfänger*

Nicht antrags­be­rech­tigt ist der Bund.

*Eine Antrags­be­rech­ti­gung besteht, sofern die Finan­zie­rung durch Betei­li­gung oder sons­tige Weise zu mindes­tens 50 Prozent durch den Bund, die Länder oder Kommunen erfolgt.

Was wird gefördert?

Geför­dert werden Maßnahmen an bestehenden statio­nären, zentralen RLT-Anlagen in öffent­li­chen Gebäuden und Versamm­lungs­stätten. Die RLT-Anlage muss mindes­tens einen Raum, der für größere Perso­nen­an­samm­lungen bestimmt ist (Versamm­lungs­raum), mit einem Regel­luft­vo­lu­men­strom von 1.500 m³/h oder mehr versorgen. Die Maßnahmen müssen dazu dienen, das Infek­ti­ons­ri­siko ausge­hend von poten­ziell virus­be­la­denen Aero­solen durch unzu­rei­chende Lüftung in geschlos­senen Räumen zu senken. Es dürfen ausschließ­lich eigens für die Maßnahmen neu erwor­bene Kompo­nenten verwendet und einge­baut werden.

Förder­fä­hige Maßnahmen sind insbesondere:

  • Der Erwerb und der Einbau von hoch­wer­tigen Filtern in bestehende Filterstufen
    (Der Erwerb von bis zu 3 voll­stän­digen Filter­sätzen ist förderfähig)
  • Maßnahmen zur Erhö­hung des Frisch­luft­an­teils durch die Umrüs­tung von Umluft- auf Zu-/ Abluftbetrieb
  • Umbauten an der RLT-Anlage durch Zubau von Filter­stufen oder durch Ergän­zung und Opti­mie­rung der Rege­lungs­technik sowie die Erstel­lung eines Konzeptes zum infek­ti­ons­schutz­ge­rechten Lüften

Darüber hinaus werden Begleit­maß­nahmen, die den zuvor genannten Maßnahmen eindeutig zuge­ordnet werden können, bezuschusst.

Weitere Infor­ma­tionen stehen im tech­ni­schen Merk­blatt zur Förder­richt­linie „Bundes­för­de­rung Corona-gerechte Um- und Aufrüs­tung von raum­luft­tech­ni­schen Anlagen in öffent­li­chen Gebäuden und Versammlungsstätten“.

Wie wird gefördert?

Geför­dert werden die Inves­ti­ti­ons­aus­gaben sowie die Ausgaben für Planung und Montage in Höhe von bis zu 80 Prozent der förder­fä­higen Ausgaben. Die maxi­male Förde­rung beträgt 200.000 Euro pro RLT-Anlage.

Es bestehen folgende Baga­tell­grenzen, ab der eine Förde­rung gewährt werden kann:

Maßnahmen (nach 5.1.1 bis 5.1.2 der Richt­linie des Förderprogramms) Baga­tell­grenzen in Bezug auf die förder­fä­higen Ausgaben
Filter­maß­nahmen (5.1.1) 2.000 €
Maßnahmen zur Erhö­hung des Frisch­luft­an­teils (5.1.2) 2.000 €
Maßnahmen zur Erhö­hung der Frisch­luft­zu­fuhr (5.1.2) 2.000 €
Alle anderen förder­fä­higen Maßnahmen nach 5.1.2 5.000 €

Infos & Anträge: Bundesamt für Wirt­schaft und Ausfuhrkontrolle

Wer wird gefördert?

  • Selbst­stän­dige und Unter­nehmen, unab­hängig von der Zahl der Mitarbeitenden
  • die mindes­tens seit Januar 2019 am Markt sind und
  • in der Summe der Jahre 2017–2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Sofern das Unter­nehmen bislang nur für einen kürzeren Zeit­raum am Markt ist, wird dieser Zeit­raum herangezogen.

Was wird gefördert?

  • Anschaf­fungen wie Maschinen und Ausstat­tung (Inves­ti­tionen)
  • Alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Waren­lager (Betriebs­mittel)
  • auch der eigene Unter­neh­mer­lohn ist finanzierbar

Wie wird gefördert?

  • Kredit mit 3,00 %  Soll­zins p.a.
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rück­zah­lung, bis zu 2 Jahre tilgungsfrei
  • keine Risi­ko­prü­fung vorab, es müssen keine Sicher­heiten gestellt werden
  • Die KfW über­nimmt 100 % des Banken­ri­sikos, für die Rück­zah­lung haftet Ihr als Kredit­neh­mende zu 100%.
  • Kredit­höhe:
    • für Unter­nehmen mit mehr als 50 Beschäf­tigten 2,3 Mio. Euro (bisher 1,8 Mio. Euro),
    • für Unter­nehmen mit über zehn bis 50 Beschäf­tigten 1,5 Mio. Euro (bisher 1,125 Mio. Euro),
    • für Unter­nehmen mit bis zu zehn Beschäf­tigten 850.000 Euro (bisher 675.000 Euro).

Die maxi­male Kredit­ober­grenze je Unter­neh­mens­gruppe von 25 Prozent des Jahres­um­satzes 2019 wird beibehalten.
Es können maximal 2 Anträge gestellt werden, wenn dadurch die Höchst­summe nicht über­schritten wird.

  • Kombi­na­tion mit Zuschüssen der Sofort­hilfe­programme des Bundes und der Länder ist möglich, soweit die Förde­rung insge­samt unter 800.000 Euro (Gesamt­nenn­betrag) pro Unter­nehmen bleibt.

Infos & Anträge: KfW

Antrags­frist: 30. April 2022

Weitere KfW-Sonder­pro­gramme findet Ihr hier.

Arbeitgeber:innen konnten ihren Beschäf­tigten in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unter­stüt­zungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steu­er­frei in Form von Zuschüssen und Sach­be­zügen gewähren. Diese Rege­lung wurde bis Märze 2022 verlängert.

Diese Möglich­keit des steu­er­freien Zuschusses besteht unab­hängig vom Umfang der Tätig­keit (Voll­zeit, Teil­zeit, gering­fügig beschäf­tigt), und auch unab­hängig davon, ob Kurz­ar­bei­ter­geld gezahlt wird.

Voraus­set­zung ist jedoch, dass dieser Zuschuss zusätz­lich zum ohnehin geschul­deten Arbeits­lohn geleistet wird. Die in der Lohn­steuer-Richt­li­nien (LStR) genannten Voraus­set­zungen brau­chen nicht vorzuliegen.

Infos: FAQ ‘Steuern’ des Bundes­mi­nis­te­riums der Finanzen

Wer wird gefördert?

  • Start-ups und kleine mittel­stän­di­sche Unter­nehmen mit einem zukunfts­fä­higen Geschäftsmodell

Wie wird gefördert?

  • Das Paket besteht aus zwei Säulen: Auf der einen Seite werden Wagnis­ka­pi­tal­fonds über die neue Corona Matching Fazi­lität Start-ups und KMUs zur Verfü­gung gestellt. So können die bestehenden Koope­ra­tionen mit öffent­li­chen Part­nern genutzt werden, um die öffent­li­chen Mittel den Start-ups schnell zu Verfü­gung zu stellen. Auf der anderen Seite sollen Start Ups und KMUs, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazi­lität haben, weitere Wege zur Sicher­stel­lung ihrer Finan­zie­rung zur Verfü­gung gestellt werden. 

Infos & Anträge: Bundes­wirt­schafts­mi­nis­te­rium

Wer wird gefördert?

Unter­nehmen mit mindes­tens einem/r Mitar­bei­terIn können Kurz­ar­bei­ter­geld bean­tragen, wenn mindes­tens 10% der Beleg­schaft von einem erheb­li­chen Arbeits­aus­fall betroffen ist.

Wie wird gefördert?

Beim Kurz­ar­bei­ter­geld über­nimmt die Bundes­agentur für Arbeit 60 Prozent (bei Eltern mit mind. einem Kind: 67 Prozent) des ausge­fal­lenen Netto­lohns, wenn eine Firma ihre Beschäf­tigten in Kurz­ar­beit schickt. Ab dem 4. Monat kann dieser Satz sukzes­sive ange­hoben werden. Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge werden den Arbeit­ge­be­rInnen bei Kurz­ar­beit komplett erstattet

Wer wird gefördert?

  • Die Entschä­di­gung wird gewährt, wenn die Sorge­be­rech­tigten ihrer Tätig­keit infolge der Schlie­ßung nicht weiter nach­gehen konnten und für die Kinder (bis 12 Jahre) eine ander­wei­tige zumut­bare Betreu­ungs­mög­lich­keit nicht verfügbar ist.

Was wird gefördert?

  • Die Landes­di­rek­tion Sachsen nimmt Anträge auf Entschä­di­gung wegen Verdienst­aus­fall entgegen, wenn die Kinder­be­treu­ungs­ein­rich­tung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde.

Wie wird gefördert?

  • Die Entschä­di­gung in Höhe von 67 % des Netto­ein­kom­mens wird für bis zu sechs Wochen gewährt und ist auf einen monat­li­chen Höchst­be­trag von 2.016 Euro begrenzt. Selb­stän­dige müssen den Antrag als Sorge­be­rech­tigte bei der LDS selbst stellen.

Infos & Anträge: Landes­di­rek­tion Sachsen

Wer wird gefördert?

  • Wer auf Grund des Coro­na­virus offi­ziell unter Quaran­täne gestellt wird, einem Tätig­keits­verbot unter­liegt und dadurch einen Verdienst­aus­fall erleidet, kann über die Landes­di­rek­tion Sachsen eine Entschä­di­gung bean­tragen. Nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz erhalten auch Selbst­stän­dige und Frei­be­ruf­le­rInnen den Verdienst­aus­fall ersetzt.

Wie wird gefördert?

  • Grund­lage der Berech­nung der Entschä­di­gung ist der letzte vorlie­gende Einkom­mens­steu­er­be­scheid. Die Anträge sind inner­halb einer Frist von drei Monaten nach Tätig­keits­un­ter­bre­chung oder dem Ende der Quaran­täne bei der Landes­di­rek­tion Sachsen zu stellen.
  • Selb­stän­dige, die nicht gesetz­lich kranken‑, renten- und pfle­ge­ver­si­chert sind, haben Anspruch auf Erstat­tung ihrer Aufwen­dungen für soziale Siche­rung in ange­mes­senem Umfang.
  • Zwin­gende Voraus­set­zung für eine Entschä­di­gung ist, dass durch ein Gesund­heitsamt das Tätig­keits­verbot bzw. eine Quaran­täne ange­ordnet wurde.

Infos: KREA­TIVES SACHSEN YouTube Kanal
Anträge: hier

Stun­dung und Herab­set­zung von Steuerzahlungen

Auf Antrag können laufende Voraus­zah­lungen zur Einkom­men­steuer bzw. Körper­schaft­steuer herab­ge­setzt oder ausge­setzt werden. Fällige Steu­er­zah­lungen lassen sich zins­frei stunden, Säum­nis­zu­schläge können erlassen werden. Auf Voll­stre­ckungs­maß­nahmen kann vorüber­ge­hend verzichtet werden. Außerdem können alle Umsatz­steuer-Sonder­vor­aus­zah­lungen für das Jahr 2020 nach­träg­lich bis auf Null Euro herab­ge­setzt werden.

Bitte wendet Euch direkt an das für Euch zustän­dige Finanzamt. Für die schrift­liche Antrag­stel­lung könnt Ihr dieses Formular nutzen.

Steu­er­pflich­tige, die durch die Corona-Krise unmit­telbar und nicht uner­heb­lich negativ wirt­schaft­lich betroffen sind, konnten bei ihrem Finanzamt bis 31. März 2021 einen Antrag auf (Anschluss-)Stundung grund­sätz­lich aller Ansprüche aus dem Steu­er­schuld­ver­hältnis stellen. Weitere Infos hier.

Auf Voll­stre­ckungen und Säum­nis­zu­schläge bei bis zum 31. März 2021 fällig gewor­denen Steuern wird bis zum 30. Juni 2021 verzichtet, wenn eine unmit­tel­bare und nicht uner­heb­liche Auswir­kung der Corona-Pandemie vorliegt. Dies betrifft die Einkommen- und Körper­schaft­steuer sowie die Umsatzsteuer.

Die Frist für die Abgabe der Steu­er­erklä­rung für 2020 wurde auf den 31.10.2021 verlegt; wird sie durch Dritte erstellt (Steuerberater:innen, Lohn­steu­er­hil­fe­ver­eine), verlän­gert sich die Frist auf den 31.05.2022.

Verlust­rück­trag

Der steu­er­liche Verlust­rück­trag wird für die Jahre 2020 und 2021 auf 5 Millionen Euro bzw. 10 Millionen Euro (bei Zusam­men­ver­an­la­gung) erwei­tert sowie ein Mecha­nismus einge­führt, um den Verlust­rück­trag für 2020 unmit­telbar finanz­wirksam schon mit der Steu­er­erklä­rung 2019 nutzbar zu machen.

Weitere Infor­ma­tionen zu steu­er­li­chen Erleich­te­rungen findet Ihr auf den Seiten des Bundes­fi­nanz­mi­nis­te­riums sowie im Eckpunk­te­pa­pier des Konjunk­tur­pro­gramms der Bundes­re­gie­rung.

Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge von Arbeit­ge­bern können nach § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV gestundet werden. Ansprech­partner sind die jewei­ligen Kran­ken­kassen, bei denen die Arbeit­neh­me­rInnen versi­chert sind.

Im Rahmen des Konjunk­tur­pro­gramms wurden die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge auf 40% gedeckelt.

Als Selb­stän­dige könnt Ihr Euch bei Eurer Kran­ken­kasse erkun­digen und darum bitten, aufgrund der wesent­lich gerin­geren Umsatz­pro­gnose Eure Beiträge auf den Mindest­bei­trags­satz herabzusetzen.

Künst­le­rInnen und Publi­zis­tInnen, die in der Künst­ler­so­zi­al­kasse (KSK) versi­chert sind, können eine Ände­rungs­mit­tei­lung darüber machen, dass sich ihr Arbeits­ein­kommen ändert. 

Es kann eine Stun­dung oder Raten­zah­lung bean­tragt werden, wenn akute und schwer­wie­gende Zahlungs­schwie­rig­keiten bestehen. Hierzu genügt eine form­lose Nach­richt an die KSK.

Als KSA-abga­be­pflich­tiges Unter­nehmen könnt ihr versu­chen, bei der Künst­ler­so­zi­al­kasse eine Stun­dung oder Raten­zah­lung der Künst­ler­so­zi­al­ab­gabe zu erwirken.

Das Beziehen von Grund­si­che­rung oder die Aufnahme einer nicht-künst­le­ri­schen oder publi­zis­ti­schen Tätig­keit führt nicht auto­ma­tisch zur Been­di­gung der Mitglied­schaft in der KSK. Weitere Infor­ma­tionen dazu findet Ihr direkt auf der Seite der Künst­ler­so­zi­al­kasse.

Bis zum 31. Dezember 2022 gilt zudem eine erhöhte Zuver­dienst­grenze für KSK-Versi­cherte. Durch diese Rege­lung wird ein Zuver­dienst von bis zu 1.300 EUR im Monat aus einer selbst­stän­digen nicht künst­le­ri­schen Tätig­keit ermög­licht, ohne dass der Versi­che­rungs­schutz in der gesetz­li­chen Kranken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung nach dem Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rungs­ge­setz entfällt. Weitere Infos hier.

Die Rege­lung, dass Selbst­stän­dige, die inner­halb von 12 Monaten zwei Mal ALG I beziehen, aus der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung ausge­schlossen werden, ist vorüber­ge­hend ausge­setzt. Fällt die wieder­holte Arbeits­lo­sig­keit in den Zeit­raum 30. März 2020 bis 30. Juni 2021, ist eine erneute frei­wil­lige Absi­che­rung möglich. 

Außerdem endet die frei­wil­lige Versi­che­rung derzeit nicht auto­ma­tisch, wenn aufgrund der Corona-Krise Versi­che­rungs­bei­träge nicht gezahlt werden können. In diesem Fall gilt aktuell ein Zahlungs­auf­schub bis Juli 2021. Die Agentur für Arbeit wird Euch anschlie­ßend auffor­dern, die laufenden monat­li­chen Zahlungen wieder­auf­zu­nehmen und ausste­hende Beiträge nach­zu­zahlen. Hierfür ist eine Raten­zah­lung von monat­lich mindes­tens 20 Euro vorgesehen.

Weitere Infor­ma­tionen findet Ihr auf der Seite der Bundes­agentur für Arbeit.

Wer wird gefördert?

  • Antrag/Bewerbung der Künstlerin/des Künst­lers selbst: Ein/e in Not gera­tene ältere/r Künst­lerIn kann sich selbst an die zustän­dige Behörde (siehe unten) wenden und Leis­tungen der Deut­schen Künst­ler­hilfe gewis­ser­maßen bean­tragen bzw. sich für sie bewerben.
  • Vorschlag durch fach­kun­dige Dritte
  • Alter­nativ kann auch eine Künst­ler­or­ga­ni­sa­tion, die Inter­es­sen­ver­tre­tung oder ein Landes­ver­band eine/n Künst­lerIn oder mehrere Künst­le­rInnen bei der zustän­digen Behörde des Landes für die deut­sche Künst­ler­hilfe vorschlagen.
  • Die Hilfe richtet sich an profes­sio­nelle Kunst­schaf­fende, mit einer künst­le­ri­schen Tätig­keit als Haupterwerbsquelle.
  • Grund­sätz­lich unter­stützt die Deut­sche Künst­ler­hilfe Künst­le­rInnen und Schrift­stel­le­rInnen, die mit ihrem Werk eine kultu­relle Leis­tung für die Bundes­re­pu­blik Deutsch­land erbracht haben und durch Krank­heit, Alter oder widrige Umstände in finan­zi­elle Bedrängnis geraten sind.

Voraus­set­zungen?

  • Lebens­alter: Nach Angaben des Bundes­prä­si­di­al­amtes gibt es keine fest defi­nierte Alters­grenze. Aber das Programm richtet sich eindeutig an lebens­äl­tere Künst­le­rInnen und Schriftsteller*innen, die auf ein jahr­zehn­te­langes künst­le­ri­sches Schaffen zurück­bli­cken. Erfah­rungs­gemäß dürfte es Personen unter einem Lebens­alter von etwa Mitte 50 Jahren schwer­fallen, dieses Krite­rium zu erfüllen.
  • Künst­le­ri­sche Leis­tungen: Künst­le­rInnen sollten sich von der Formu­lie­rung »Beitrag zum kultu­rellen Ansehen der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land« nicht abschre­cken lassen. Eine beleg­bare jahr­zehn­te­lange profes­sio­nelle künst­le­ri­sche Tätig­keit im Haupt­er­werb bietet viele Ansatz­punkte für einen Beitrag zum Ansehen der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land. Preise, Ehrungen, Würdi­gungen, eine beson­dere inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit, ein beson­deres Medi­en­echo, die Bezug­nahme anderer Künstler*innen auf das Werk etc. – all diese beispiel­haft ange­führten Punkte, können eine beson­dere künst­le­ri­schen Leis­tungen zusätz­lich belegen.
  • Notlage: Gemeint ist eine beson­dere finan­zi­elle Notlage – die durch verschie­denste Lebens­um­stände, Schick­sals­schläge, Kata­stro­phen oder z. B. durch eine schwere physi­sche und psychi­sche Krank­heit bedingt sein kann. Eine Einschrän­kung der künst­le­ri­schen Arbeit durch die COVID-19-Pandemie kann grund­sätz­lich auch als Ursache für eine finan­zi­elle Notlage ange­führt werden. Aber es gilt: Alle drei der oben genannten Krite­rien sollen erfüllt sein.

Wie wird gefördert?

  • Die Künst­le­rInnen können eine solche Hilfe bei ihrer Landes­kul­tur­ver­wal­tung (z. B. beim Kultur­mi­nis­te­rium oder bei der Senats­ver­wal­tung des jewei­ligen Landes) »bean­tragen«. Die Künst­le­rInnen können gleichsam auch von ihren Inter­es­sen­ver­bänden oder Künst­le­rInnen-Orga­ni­sa­tionen vorge­schlagen werden.
  • Die Förde­rung erfolgt entweder in Form regel­mä­ßiger Zahlungen – haupt­säch­lich für lebens­äl­tere oder schwer erkrankte Künst­le­rInnen – oder als einma­lige Zuwen­dung in akuten Notlagen. Bei einer auf Dauer ange­legten Unter­stüt­zung beträgt die Zuwen­dungs­summe jähr­lich 7.500 Euro, die in drei Teil­be­trägen ausge­zahlt wird. Die Einmal­zah­lungen belaufen sich derzeit auf einen Betrag von 2.300 Euro pro Kalenderjahr

Infos & Anträge: bundes­ver­band freie darstel­lende künste

Der Kinder­zu­schlag ist eine zusätz­liche finan­zi­elle Unter­stüt­zung für erwerbs­tä­tige Eltern, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzu­kommen. Er beträgt seit dem 01.01.2021 bis zu 205 Euro für jedes im Haus­halt lebende Kind, das unver­hei­ratet,  unter 25 Jahre alt und kinder­geld­be­rech­tigt ist.

Euer Einkommen darf eine gewisse Mindest­grenze nicht unter­schreiten. Diese Mindest­grenze liegt bei 900 Euro brutto für Paare und 600 Euro brutto für Allein­er­zie­hende. Das Einkommen ist für die vergan­genen sechs Monate nachzuweisen.

Weitere Infor­ma­tionen zum Kinder­zu­schlag findet Ihr hier. Einen Schnell­check zur Antrags­be­rech­ti­gung gibt es hier.

Ganz unab­hängig von der Corona-Pandemie und ihren Auswir­kungen: Mit dem Wohn­geld soll Haus­halten geholfen werden, deren Einkommen nicht ausreicht, um die Kosten einer ange­mes­senen Wohnung zu tragen. Wohn­geld können Mieter­haus­halte und Haus­halte, die im selbst genutzten Wohn­ei­gentum leben, auf Antrag erhalten. 

Der Anspruch auf Wohn­geld und dessen Höhe hängt von drei Faktoren ab: Der Zahl der Haus­halts­mit­glieder, der Höhe des Gesamt­ein­kom­mens der Haus­halts­mit­glieder und der Höhe der zuschuss­fä­higen Miete bzw. Belas­tung. Wohn­geld wird als Miet­zu­schuss oder Lasten­zu­schuss bei Eigen­tü­mern gewährt. 

Empfänger anderer Sozi­al­leis­tungen (z.B. Arbeits­lo­sen­geld II und Sozi­al­geld) sowie Mitglieder aus deren “Bedarfs­ge­mein­schaft” sind vom Wohn­geld ausge­schlossen, wenn ihre Unter­kunfts­kosten bei der Berech­nung der jewei­ligen Sozi­al­leis­tung berück­sich­tigt worden sind. Wohn­geld kann hier bean­tragt und hier berechnet werden.

Bis zum 31. Dezember 2021 gilt ein verein­fachter Zugang zum Arbeits­lo­sen­geld II (Grund­si­che­rung). Das bedeutet eine befris­tete Einschrän­kung der Vermö­gens­prü­fung, die befris­tete Aner­ken­nung der tatsäch­li­chen Kosten für Unter­kunft und Heizung sowie Verein­fa­chungen bei der Bewil­li­gung vorläu­figer Leis­tungen. Alle Verein­fa­chungen hat das Bundes­mi­nis­te­rium für Arbeit und Soziales (BMAS) hier aufgeführt.

Bei Selbst­stän­digen wird ein Betrag von 8.000 Euro je Jahr der Selbst­stän­dig­keit als ange­mes­sene Alters­vor­sorge aner­kannt (soge­nanntes Schon­ver­mögen, siehe Weisung der Bundes­agentur für Arbeit). Auch atypi­sche Anlagen wie Spar­konten, Wert­pa­pier­de­pots oder Tages­geld­konten zählen als Alters­vor­sorge und müssen nicht ange­tastet werden. 

Im Über­gangs­zeit­raum bis zur Wieder­auf­nahme der Tätig­keit müssen Selbst­stän­dige regel­mäßig nicht vermitt­le­risch begleitet werden, sofern dies von den Betrof­fenen nicht selbst nach­ge­fragt wird.

Die Bundes­re­gie­rung hat ange­kün­digt, den verein­fachten Zugang zur Grund­si­che­rung bis Ende 2021 zu verlän­gern. Außerdem soll es einen einma­ligen ‘Coro­na­zu­schuss’ in Höhe von 150 Euro für erwach­sene Grundsicherungsempfänger:innen geben.

Infos & Anträge: Bundes­agentur für Arbeit und FAQ

Antrags­frist: Die Rege­lungen über den erleich­terten Zugang zur Grund­si­che­rung gelten für Bewil­li­gungs­zeit­räume, die bis zum 31. März 2022 beginnen.

Verdi hat außerdem hier eine Basis­bro­schüre zur Grund­si­che­rung für Selbst­stän­dige online gestellt.

Die KREA­TIVES SACHSEN Info Session zur Corona-Grund­si­che­rung findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal.

Wer wird gefördert?

  • Geför­dert werden Eltern und Allein­er­zie­hende* mit ihren Kindern oder Pfle­ge­kin­dern bis 18 Jahre und Kindern mit einer Behin­de­rung, für die ein Kinder­geld­an­spruch besteht, die ihren Haupt­wohn­sitz oder stän­digen Aufent­halt im Frei­staat Sachsen haben (förder­fä­hige Fami­li­en­mit­glieder). — * Als Allein­er­zie­hende gelten Mütter und Väter, die den Fami­li­en­haus­halt ohne Lebens­partner führen.

Was wird gefördert? 

  • Pro Kalen­der­jahr ist ein Urlaubs­auf­ent­halt für die Dauer von sieben bis vier­zehn Tagen förder­fähig. Erho­lungs­maß­nahmen unter 7 Tagen werden nicht geför­dert. Aufent­halte über 14 Tagen sind grund­sätz­lich möglich, werden aber nur bis zu max. 14 Tagen geför­dert. Bei der Berech­nung des Zuschusses werden An- und Abrei­setag als ein Aufent­haltstag gerechnet.
  • Erho­lungs­auf­ent­halte in Deutsch­land in Fami­li­en­fe­ri­en­stätten der Verbände der freien Wohl­fahrts­pflege und der Fami­li­en­ver­bände sowie in Einrich­tungen, die für die Fami­li­en­er­ho­lung als geeignet aner­kannt werden (z. B. Bauern­höfe, Ferienwohnungen).
  • Verwand­ten­be­suche und sons­tige private Besuche werden nicht gefördert.

Wie wird gefördert? 

  • Der Zuschuss beträgt pro teil­neh­mendes förder­fä­higes Fami­li­en­mit­glied und Aufent­haltstag bis zu 9 EUR Berech­nungs­grund­lage ist das monat­liche Netto­ein­kommen aller zum Haus­halt gehö­renden Fami­li­en­mit­glieder ohne gesetz­li­ches Kinder­geld, Kinder­pflege- und Pfle­ge­geld, Wohn­geld, Kinder­zu­schlag, Landes­blin­den­geld und Landes­er­zie­hungs­geld oder den Mindest­be­trag des Eltern­geldes. Die indi­vi­du­elle Einkom­mens­be­rech­nung wird nach Einrei­chung der notwen­digen Unter­lagen bei den unten genannten Antrag­stellen für Fami­li­en­ur­laube durchgeführt.

Infos & Anträge: Kommu­naler Sozi­al­ver­band Sachsen

Die Unter­lagen sind spätes­tens einen Monat nach Been­di­gung des Urlaubs bei der Antrag­stelle einzu­rei­chen. Ansonsten verfällt der Urlaubs­zu­schuss automatisch.

Menschen, die sich aufgrund der Corona Krisen­si­tua­tion oder aus anderen Gründen psychisch belastet fühlen, finden oftmals Hilfe und Unter­stüt­zung bei einer Person ihres Vertrauens in ihrem persön­li­chen Umfeld. Das können Ange­hö­rige, Freunde oder auch andere nahe­ste­hende Menschen sein. Wenn diese Unter­stüt­zung im persön­li­chen Umfeld jedoch nicht vorhanden ist oder diese nicht ausreicht, sollten sich Betrof­fene und/oder auch ihre Ange­hö­rigen Hilfe und profes­sio­nelle Unter­stüt­zung holen. Hierfür steht in Deutsch­land ein breit gefä­chertes System von Unter­stüt­zungs- und Bera­tungs­an­ge­boten zur Verfügung:

  • Die Tele­fon­be­ra­tung der BZgA steht Ihnen kostenlos unter 08002322783 zur Verfügung.
  • Die Tele­fon­seel­sorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter folgenden Rufnum­mern: 08001110111 oder 08001110222.
  • Die Nummer gegen Kummer
    • für Kinder und Jugend­liche: 116111 (Montag-Samstag von 14–20 Uhr)
    • für Eltern: 08001110550 (Montag-Freitag von 9–11 Uhr, Dienstag + Donnerstag von 17–19 Uhr)
  • Wich­tige Anlauf­stellen im Falle einer psychi­schen Belas­tung oder einer ernst­haften Krise sind Hausärzte/Hausärztinnen, Fachärztinnen/Fachärzte für Psych­ia­trie und Psycho­the­rapie sowie Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten. Die Arzt­suche der Kassen­ärzt­li­chen Bundes­ver­ei­ni­gung bietet die Möglich­keit, entspre­chende Ärzte und Psycho­the­ra­peuten gezielt nach deren Fremd­sprach­kennt­nissen zu suchen.
  • Mental Health in MusicVerband zur Förde­rung der mentalen Gesund­heit in der Musikbranche
ALLE EINREICH­FRISTEN

Kosten­freie Bera­tung für Kultur- und Kreativschaffende

Wir beraten Euch kosten­frei am Telefon zu den aktu­ellen Ange­boten und Hilfs­pro­grammen für Kultur- und Krea­tiv­schaf­fende in Sachsen.

ZUR BERA­TUNG

Was wir momentan tun

Wir haben Eure wirt­schaft­li­chen Heraus­for­de­rungen und Bedarfe, die durch die Pandemie und ihre Folgen entstanden sind, in einer Umfrage gesam­melt und weiter­ge­geben. Die Ergeb­nisse sind hier zusam­men­ge­fasst. Eine weitere bundes­weiten Umfrage des Bundes­ver­bands Krea­tive Deutsch­land und dem Netz­werk PCI, zieht die Bilanz des Corona-Jahrs 2020 für die Branche. Die Ergeb­nisse findet Ihr hier.

Unser Träger, der Landes­ver­band der Kultur- und Kreativ­wirtschaft Sachsen e.V., hat eine Stel­lung­nahme zu den Auswir­kungen der Covid-19-Krise auf die Kultur- und Kreativ­wirtschaft in Sachsen veröffentlicht.

Über aktu­elle Corona-Hilfen infor­mieren wir regel­mäßig in unserem News­letter und auf unseren Social Media Kanälen.

NEWS­LETTER

NEWS­LETTER ABONNIEREN