Aktu­elle Corona-Beschlüsse für Kultur- und Kreativschaffende

CORONA-BESCHLÜSSE

Hilfs­pro­gramme für Kultur- und Kreativschaffende

Für Krea­tive in ganz Sachsen

Wer wird gefördert?

Der Zuschuss richtet sich an

  • gemein­nützig aner­kannte juris­ti­sche Personen des Privatrechts,
  • juris­ti­sche Personen des Privat­rechts ohne aner­kannte Gemein­nüt­zig­keit (auch Personengesellschaften),
  • Unter­nehmen des Privat­rechts in Form von Personengesellschaften,
  • Träger von kleinen und mitt­leren kultu­rellen Spiel­stätten in den Berei­chen Darstel­lende Künste und Musik, die im Haupt­er­werb Einzel­un­ter­nehmer oder selb­stän­dige Ange­hö­rige der Freien Berufe sind, sofern 
    • der Betrieb einer kultu­rellen Spiel­stätte ihr haupt­säch­li­cher Unter­neh­mens­zweck ist,
    • die Spiel­stätte mindes­tens 24 kultu­relle Veran­stal­tungen pro Jahr vorweisen kann (Nach­weis anhand des Jahres­pro­gramms 2019),
    • die Veran­stal­tungen allge­mein öffent­lich zugäng­lich sind und
    • die Spiel­stätte maximal 2.000 Besu­cher­plätze (sitzend/stehend) hat.

die satzungs­gemäß als freie Träger in einem der folgenden Bereiche der Förde­rung von Kunst und Kultur tätig sind:

  • Biblio­theken, Literatur
  • Bildende Kunst
  • Darstel­lende Künste
  • Film
  • Heimat- und sons­tige Kultur­pflege, einschließ­lich Festivals
  • Kultu­relle Bildung (Kultu­relle Spielstätten)
  • Museen, Samm­lungen, Ausstellungen
  • Musik
  • Sozio­kultur
  • Zoolo­gi­sche und Bota­ni­sche Gärten, Landschaftsparks

Frei­be­ruf­le­rInnen sind nicht antrags­be­rech­tigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mitt­leren kultu­rellen Spiel­stätten in den Berei­chen Darstel­lende Künste und Musik.

Was wird gefördert?

  • Mit dem Zuschuss unter­stützt der Frei­staat Sachsen freie Träger im Bereich Kunst und Kultur, die infolge amtli­cher Maßnahmen während der Corona-Pandemie mit Einschrän­kungen konfron­tiert sind, die sich auf die wirt­schaft­liche Leis­tungs­fä­hig­keit dieser Träger auswirken.
  • Ziel ist es, durch den Zuschuss finan­zi­elle Engpässe zu über­brü­cken, die im Verlauf des Jahres 2020 entstehen, und so die Exis­tenz der Träger zu sichern sowie zum Fort­be­stand der viel­fäl­tigen Kultur­land­schaft beizutragen.
  • Im Rahmen der Förde­rung können Sie Liqui­di­täts­be­darf geltend machen, der aus unab­weis­baren Einnah­me­aus­fällen (coro­nabe­dingte Minder­ein­nahmen) und/oder notwen­dige zusätz­liche Betriebs­aus­gaben (coro­nabe­dingte Mehr­aus­gaben, z. B. für Hygie­ne­maß­nahmen, digi­tale Ange­bote als Veran­stal­tungs­er­satz) entsteht.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach erklärtem Liqui­di­täts­be­darf bis zu 10.000 Euro jeweils für 2020 und 2021.
  • Können Sie einen höheren Liqui­di­täts­be­darf nach­weisen (Angaben im Antrag), kann der Zuschuss bis zu 50.000 Euro jeweils für 2020 und 2021 betragen.
  • Der Liqui­di­täts­be­darf ergibt sich aus der Summe der coro­nabe­dingten Mehr­aus­gaben und weiteren laufenden Betriebs­aus­gaben. Einnahmen, die zwischen 15. März 2020 und 31. Dezember 2020 bzw. zwischen 1. Januar 2021 und 31. Dezember 2021 entstehen, werden bei der Ermitt­lung des Liqui­di­täts­be­darfs abgezogen.
  • Leis­tungen Dritter, die der Antrag­steller tatsäch­lich erhalten hat oder bean­spru­chen kann, sind als Einnahmen zu berück­sich­tigen (z. B. Zuschüsse des Landes, Zuschüsse des Bundes einschließ­lich der Über­brü­ckungs­hilfe, Leis­tungen der Kommunen und Kultur­räume, Ansprüche nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, Versicherungsleistungen).
  • Es ist nur möglich, gleich­zeitig mehrere Zuschuss­pro­gramme des Frei­staates Sachsen mit ähnli­cher Ziel­rich­tung in Anspruch zu nehmen, wenn die Summe der Zuschüsse den Bedarf nicht über­steigt (keine Überkompensation).

Infos & Anträge: SAB

Unsere Info­ses­sion führt Euch durch den Antrag und beant­wortet die wich­tigsten Fragen.

Antrags­frist: 20. November 2021

Wer wird gefördert?

  • profes­sio­nell tätige Künstler:innen in den Berei­chen bildende Kunst, Foto­grafie, Illus­tra­tion, Design und Film mit Haupt­wohn­sitz in Deutschland,
  • die solo-selbst­ständig tätig oder (im Film­be­reich) auf Produk­ti­ons­dauer beschäf­tigt sind
  • und in 2020 ein maxi­males Einkommen von unter EUR 60.000,- erzielt haben
  • Die profes­sio­nelle Tätig­keit muss nach­ge­wiesen werden durch eine Mitglied­schaft in der VG Bild-Kunst oder einer Verwer­tungs­ge­sell­schaft mit glei­chem Tätig­keits­be­reich, sowie durch einschlä­gige Ausbil­dung oder die Mitglied­schaft in der KSK.
  • Inner­halb des vier­mo­na­tigen Förder­zeit­raums darf kein anderes Stipen­dium des Bundes, eines Landes oder einer Kommune in Anspruch genommen werden.

Was wird gefördert?

  • Vorbe­rei­tung von oder die Recherche zu neuen Projekten,
  • Reali­sie­rung von Projekten, mit denen zum Zeit­punkt des Abschlusses des Förder­ver­trags noch nicht begonnen worden ist und die keine ander­wei­tige Förde­rung erhalten (haben),
  • Reali­sie­rung von Projekten, mit denen zum Zeit­punkt des Abschlusses des Förder­ver­trags noch nicht begonnen worden ist und die keine ander­wei­tige Förde­rung erhalten (haben),
  • Aneig­nung und Erpro­bung neuer Tech­niken und Arbeitsweisen
  • Anpas­sung der eigenen Arbeit an die Anfor­de­rungen der Digitalisierung,
  • Erstel­lung und/oder Digi­ta­li­sie­rung eines eigenen Archivs bzw. Werkverzeichnisses.

Die Stipen­dien dürfen nicht einge­setzt werden zur Umset­zung oder Unter­stüt­zung von Projekten Dritter.

Wie wird gefördert?

  • Stipen­dium in Höhe von EUR 5.000,- pro Person für eine Stipen­di­en­dauer von vier Monaten
  • Auszah­lung erfolgt in zwei Tran­chen: 4.500 EUR nach Abschluss des Förder­ver­trags, 500 EUR nach Vorlage des Sach­be­richts am Ende der Stipendienzeit.
  • Die Stipen­dien dienen anderen Zwecken als der Siche­rung des Lebens­un­ter­halts. Sie sind deshalb nicht unmit­telbar als Einkommen (eigener Art neben dem Einkommen aus selb­stän­diger Erwerbs­tä­tig­keit) in der Grund­si­che­rung für Arbeits­su­chende (Arbeits­lo­sen­geld II) zu berücksichtigen.

Infos & Antrag­stel­lung: Stif­tung Bild­Kunst, Antrags­start ist der 02.08.2021.

Achtung: Die Regis­trie­rung VOR der geplanten Veran­stal­tung ist Voraus­set­zung für den Förder­an­trag. Es gilt das Windhundprinzip.

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind Veran­stalter folgender – in Deutsch­land statt­fin­dender – Kultur­ver­an­stal­tungen, welche Einnahmen aus dem Verkauf von Tickets erzielen:

  • Auffüh­rungen der darstel­lenden Kunst 
    • Theater (Musik­theater, Schauspiel)
    • Musical
    • Tanz (einschließ­lich Volkstanz)
    • Puppen‑, Figuren- und Objekttheater
    • Performing Arts
    • Varieté, Zirkus
    • Klein­kunst (Kaba­rett, Comedy, Artistik)
  • Konzerte einschließ­lich Live­musik-Konzerte mit einem kura­tierten Musik­pro­gramm, sofern der Veran­stalter in Musik­clubs im Jahr 2019 oder im Jahr 2020 mindes­tens 12 kura­tierte Live­musik-Konzerte verschie­dener Künstler*innen veran­staltet hat. Live­musik-Konzerte in diesem Sinne sind gezielte Auffüh­rungen von Musiker*innen (einschließ­lich Ereig­nisse mit kreativen/ künstlerischen/ selbst produ­zie­renden DJs) grund­sätz­lich auf einer Bühne vor einem Publikum, für die speziell geworben wurde.
  • Vorfüh­rungen in den Berei­chen Film und Medien, einschließ­lich Kinos und Freiluftfilmvorführungen
  • Sonder­aus­stel­lungen zur Vermitt­lung künst­le­ri­scher oder kultu­reller Inhalte, einschließlich 
    • Sonder­aus­stel­lungen der Bildenden Kunst sowie Foto­grafie und Lichtkunst
    • Natur- und kultur­his­to­ri­sche Sonderausstellungen
    • Sonder­aus­stel­lungen der Erinnerungskultur
  • Lesungen und sons­tige Literaturveranstaltungen
  • Festi­vals aller Kunst­sparten und spar­ten­über­grei­fende Kultur­ver­an­stal­tungen in den o.g. Sparten

Die Antrags­be­rech­ti­gung von Kultur­ver­an­stal­tungen ist grund­sätz­lich unab­hängig vom Veran­stal­tungsort. Typi­sche Veran­stal­tungs­orte der oben genannten Veran­stal­tungen sind Museen, Archive, Biblio­theken, Kunst- und Kultur­zen­tren oder ‑stätten, Theater, Opern­häuser, Konzert­häuser, sons­tige Einrich­tungen für Live-Auffüh­rungen sowie Einrich­tungen zur Erhal­tung und zum Schutz des Filmerbes und ähnliche Infra­struk­turen und Einrich­tungen im Bereich Kunst und Kultur sowie Orte des mate­ri­ellen Kultur­erbes einschließ­lich archäo­lo­gi­scher Stätten, Denk­mäler, histo­ri­scher Stätten und Gebäude.

Wie wird gefördert?

Der Sonder­fonds umfasst zwei Programme:

  • Wirt­schaft­lich­keits­hilfe: Ausgleichs­zah­lung für coro­nabe­dingt vermin­derte Ticketeinnahmen 
    • für geplante Veran­stal­tungen ab 1. Juli 2021 mit max. 500 Teilnehmer:innen bzw. ab dem 1. August 2021 bis max. 2.000 Teilnehmer:innen
    • Bei einer infek­ti­ons­schutz­be­dingten Verrin­ge­rung des Ticket­kon­tin­gents von mind. 20% verdop­pelt die Wirt­schaft­lich­keits­hilfe theo­re­tisch die Einnahmen aus den ersten 1.000 verkauften Tickets. Muss das Kontin­gent um mind. 75% redu­ziert werden, werden die Einnahmen verdreifacht.
    • Prak­tisch ergibt sich die Förder­höhe aus der Diffe­renz der veran­stal­tungs­be­zo­genen Kosten (zzgl. 10% Durch­füh­rungs­pau­schale) und den tatsäch­lich erzielten Einnahmen. Sie ist bei 100.000 EUR pro Veran­stal­tung gedeckelt.
    • Muss die Veran­stal­tung coro­nabe­dingt abge­sagt werden, werden im Rahmen der Wirt­schaft­lich­keits­hilfe 50% der Ausfall­kosten übernommen.
    • Antrags­be­rech­tigt sind in diesem Programm auch Veranstalter:innen in öffent­li­cher Trägerschaft.
  • Ausfall­ab­si­che­rung: Erstat­tung von Ausfall- und Verschiebungskosten 
    • für ab dem 1. September 2021 geplante Veran­stal­tungen mit mehr als 2.000 Teilnehmer:innen
    • Über­nahme von maximal 80% der durch pande­mie­be­dingte Absage, Teil­ab­sage oder Verschie­bung entstan­denen veran­stal­tungs­be­zo­genen Kosten, z.B. Betriebs- und Perso­nal­kosten, Anmie­tung, Waren­ein­sätze, Künstler:innengagen, beauf­tragte Dienstleister:innen.
    • Veran­stal­tungs­be­zo­gene erzielte Einnahmen werden von den Ausfall­kosten abge­zogen. Decke­lung bei 8 Mio EUR pro Veranstaltung.
    • Bereits bei der Regis­trie­rung sind prüfende Dritte nötig: Sie müssen die Kosten­kal­ku­la­tion bestätigen.

Infos & Anträge: Sonder­fonds Kulturveranstaltungen

Antrags­frist:

Der Sonder­fonds für Kultur­ver­an­stal­tungen startet gestaffelt:

  • ab 1. Juli bis 31. Juli 2021: Wirt­schaft­lich­keits­hilfe für Veran­stal­tungen mit bis zu 500 Teilnehmer:innen
  • ab 1. August 2021: Wirt­schaft­lich­keits­hilfe für Veran­stal­tungen mit bis zu 2.000 Teilnehmer:innen
  • ab 1. September 2021: Ausfall­ab­si­che­rung für Veran­stal­tungen mit mehr als 2.000 Teilnehmer:innen

Wer wird gefördert?

  • kleine und mitt­lere Unternehmen
  • kommu­nale Unternehmen
  • Vereine
  • Kommunen, sofern sie verant­wort­liche Koor­di­na­toren eines Modell­pro­jekts sind

Was wird gefördert?

  • Die wissen­schaft­liche Beglei­tung von Modell­vor­haben zum Neustart nach § 8g Säch-sCoro­naSchVO vom 29. März 2021 (oder einer Nach­fol­ge­be­stim­mung in der jeweils geltenden Fassung)
  • Maßnahmen nach coro­nabe­dingtem Betriebs­aus­fall im laufenden Jahr 2021 zum Erhalt touris­ti­scher Einrich­tungen oder zur Vorbe­rei­tung der kommenden Saison
  • Maßnahmen zur Entwick­lung und Umset­zung von Konzepten, die zur Wieder­auf­nahme touris­ti­scher Einrich­tungen erfor­der­lich sind, insbe­son­dere die Umset­zung von Corona-Pande­mie­be­dingten Hygie­nekon­zepten wie zum Beispiel Maßnahmen zur Gästelenkung

Leis­tungen und Zuschüsse aus Förder­pro­grammen des Bundes oder der Euro­päi­schen Union mit ähnli­cher Ziel­rich­tung, auch soweit diese während der Lauf­zeit des Programmes noch in Kraft treten, sind vorrangig in Anspruch zu nehmen.

Eine Kumu­lie­rung mit anderen öffent­li­chen Mitteln, insbe­son­dere mit Zuwen­dungen des Landes und des Bundes, ist zulässig, soweit dadurch keine Über­kom­pen­sa­tion eintritt.

Wie wird gefördert?
Die Höhe des Zuschusses beträgt maximal 90 % der zuwen­dungs­fä­higen Ausgaben. Die Zuwen­dungs­höhe ist auf maximal 300.000 EUR begrenzt.

Infos & Anträge: SAB

Antrags­frist: 30. September 2021

Touring Artists konzen­triert sich auf Infor­ma­tionen zu den Folgen der Pandemie für das grenz­über­schrei­tende Arbeiten und bündelt diese Infor­ma­tionen entlang wich­tiger Mobilitätsthemen.

Darüber hinaus verweist Touring Artists auf wich­tige News­letter, auf Quellen zu (regio­nalen) Hilfe­maß­nahmen für Künst­le­rInnen und Kultur­schaf­fende, auf Infor­ma­tionen zum Umgang mit Förder­mit­teln sowie auf inter­na­tio­nale Berichte, Initia­tiven und Kampa­gnen im Kunst und Kultursektor.

The touring artists HELPDESK SERVICE is in opera­tion to answer inter­na­tional artists’ indi­vi­dual ques­tions also on the current corona situa­tion. As always free of charge — not in person, but via email, tele­phone or skype. Appoint­ments via email: beratung[at]touring-artists.info.

Für Krea­tive in Dresden

Wer wird gefördert?

Geför­dert werden Groß­ver­an­stal­tungen (Frei­luft­ver­an­stal­tungen über 500 Besu­cher) in der Stadt Dresden von über­re­gio­naler Bedeutung.

Was wird gefördert?

Zu den zuwen­dungs­fä­higen Ausgaben gehören:

  • Hono­rare,
  • Vergü­tungen für gering­fügig Beschäftigte,
  • Fahrt- und Übernachtungskosten,
  • Material‑, Transport‑, Betriebs‑, Werbungs- und Druck­kosten und
  • Erstat­tungen an künst­le­ri­sche Verwertungsgesellschaften
  • Aufwen­dungen für die Entwick­lung und Umset­zung von Hygie­nekon­zepten und — maßnahmen.

Wie wird gefördert?

Die Zuwen­dungen werden als nicht rück­zahl­barer Zuschuss gewährt. Die Zuwen­dung wird grund­sätz­lich nur als Teil­fi­nan­zie­rung im Wege der Fehl­be­trags­fi­nan­zie­rung bewil­ligt und dabei auf einen Höchst­be­trag begrenzt.

Infos & Anträge: Stadt Dresden

Antrags­frist: 31. Oktober 2021 (Anträge 1. Halb­jahr 2022) und 30. April 2022 (Anträge 2. Halb­jahr 2022)

Die Dresdner Stif­tung Licht­blick gewährt Selbst­stän­digen unter dem Titel “Corona-Licht­blick” Sofort­hilfen in Höhe von einmalig max. 500 Euro.

Antrags­be­rech­tigt sind selbst­stän­dige Einzel­per­sonen, die kurz­fristig Unter­stüt­zung zum Lebens­un­ter­halt benö­tigen und keine ander­wei­tige Hilfe finden, da sie weder ange­stellt sind, noch Leis­tungen aus Arbeits­lo­sen­geld I oder II beziehen. Unter­nehmen und Vereine sind nicht antragsberechtigt.

Infor­ma­tionen & Antrag­stel­lung: Licht­blick Sachsen

Antrags­frist: 31. August 2021

Dresdner Kleinst- und Klein­un­ter­nehmen, die mit Leis­tungen der hiesigen Kultur- und Kreativ­wirtschaft die Coro­na­krise über­winden möchten, können eine finan­zi­elle Unter­stüt­zung in Form einer Projekt­för­de­rung der Landes­haupt­stadt bean­tragen! Die Zuwen­dung wird in Form einer Projekt­för­de­rung ausgereicht.

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind:

  • Kleinst- und Klein­un­ter­nehmen (KuK) aller Bran­chen mit Sitz oder selbst­stän­diger Zweig­nie­der­las­sung in Dresden,
  • von Corona betrof­fene Unter­nehmen, die ein Projekt / eine Maßnahme einrei­chen, um die Weiter­ent­wick­lung des Unter­neh­mens respek­tive der eigenen Arbeit zu unter­stützen und besten­falls auf bestehende Vorhaben bzw. Resul­tate früherer Projekte (Anschluss­fä­hig­keit und Weiter­ent­wick­lung) aufbauen,
  • Unter­nehmen, die noch keinen Antrag auf „Unter­nehmen helfen Unter­nehmen“ in den
    Jahren 2021 bis 2022 gestellt haben.

Was wird gefördert?

Die zuwen­dungs­fä­higen Maßnahmen umfassen insbesondere:

  • Konzep­tio­nie­rung und Umset­zung eines neuen (Produkt-)Designs oder einer neuen
    Dienstleistung,
  • gemein­same Entwick­lung und Erpro­bung neuer Formate, z. B. Präsen­ta­ti­ons­for­mate (z. B. Messe­auf­tritte, Außen­wir­kung/-werbung, Konzept-Pitching oder Plenums),
  • Prozess­op­ti­mie­rung, neue Stra­te­gie­ent­wick­lung eines Unter­neh­mens, Unternehmenscoaching
    u. a. im Bereich Agile Manage­ment, Design Thin­king, Digi­ta­li­sie­rung, Kommunikation,
  • Konzep­tion von Team-Events, Steue­rung von Grup­pen­dy­namik, Team­buil­ding, Verbes­se­rung des Betriebs­klimas mittels künst­le­risch-kreativ inspi­rierter, parti­zi­pa­tiver Methoden,
  • Rhetorik-Semi­nare, Präsentations‑, Körperhaltungs‑, Pitch-Trainings,
  • Umstel­lung von statio­närem Handel auf Online­handel und/oder hybride Vertriebswege,
  • New Work: flexible Geschäfts- und Arbeits­mo­delle und in diesem Zusammenhang
    Maßnahmen, die geeignet sind, Personal zu binden ,
  • Bera­tung und Umset­zung im Bereich Digi­ta­li­sie­rung, Projekt­ma­nage­ment, Personalführung,
  • Konzep­tion oder gemein­same Entwick­lung einer App, z. B. im Kultur­kon­text (z. B. Theater) oder
    schnelle Inte­gra­tion neuer Technologien
  • Konzep­tion oder Umset­zung einer neuen Marke­ting­kam­pagne, einer neuen Website, neuer Werbe­mittel etc.

Wie wird gefördert?
Bezu­schusst werden sollen 50 Prozent der förder­fä­higen Maßnah­me­kosten; der Zuwen­dungs­be­trag liegt i. d. R. zwischen 1.000 und 5.000 EUR.

Infos & Anträge: Wir gestalten Dresden
Antrags­frist: 19. September 2021

Für Krea­tive in Leipzig

Die Stadt Leipzig hat ihr Mittel­stands­för­der­pro­gramm über­ar­beitet. Alte Maßnahmen wie “Corona-Krise kreativ meis­tern” oder “Transfer krea­tiver Ideen” gehen in den insge­samt vier neuen Teil­pro­grammen auf.

Konkreten Corona-Bezug hat die Maßnahme “Unter­nehmen sichern in Krisen­si­tua­tionen und bei der Nachfolge”

Wer wird gefördert?

Geför­dert werden können kleinste, kleine und mitt­lere Unter­nehmen mit Sitz oder Betriebs­stätte in Leipzig. Die unter­neh­me­ri­sche Tätig­keit muss im Haupt­er­werb ausgeübt werden. Der Mindest­um­satz pro Jahr muss über der Grenze der Klein­ge­wer­be­reg­lung im Steu­er­recht (§19 UStG Abs. 1) liegen, derzeit 22.000 €.

Was wird gefördert?

Geför­dert werden konkrete Projekte (Vorhaben), die Unter­nehmen anstoßen, um unter den beson­deren Bedin­gungen der Pandemie oder anderen Krisen­si­tua­tionen arbeits­fähig zu bleiben, wieder zu werden oder neues, weniger krisen­an­fäl­liges Geschäft in Leipzig zu gene­rieren, z. B. durch die

  • Einfüh­rung eigener neuer Waren und Dienstleistungen
  • Umstruk­tu­rie­rung von Prozessen
  • Erschlie­ßung neuer Märkte (Kunden­gruppen und Regionen) außer­halb Leipzigs
  • Anpas­sung von Betriebs­stätten oder Produk­ti­ons­ka­pa­zi­täten in Leipzig
  • unter­neh­mens­er­hal­tende Verän­de­rung der Kapi­tal­struktur (Eigen­tümer, Fremd­fi­nan­zie­rung) unternehmenserhaltend

Die Projekte müssen darauf gerichtet sein, den Umsatz oder die Beschäf­tig­ten­an­zahl im Leip­ziger Unter­nehmen zu stabi­li­sieren. Dies ist im Antrag schlüssig zu beschreiben.

Voraus­set­zungen?

  • Mit dem Vorhaben ist noch nicht begonnen worden – es sei denn, dem Antrag­steller wurde durch das Amt für Wirt­schafts­för­de­rung ein förde­run­schäd­li­cher vorzei­tiger Vorha­bens­be­ginn gewährt.
  • Plau­si­bles Unter­neh­mens­kon­zept, inkl. einer Renta­bi­li­täts­vor­schau, bei Unter­nehmen in Grün­dung oder jungen Unter­nehmen (bis drei Jahre).
  • Eine Förde­rung in dieser Maßnahme des Mittel­stands­pro­grammes ist nur einmal in 3 Jahren möglich.
  • Das Vorhaben darf nicht durch Bundes- oder Landes­för­der­pro­gramme förder­fähig sein.
  • Zustim­mung zur Veröf­fent­li­chung von Bezeich­nung des Förder­pro­jektes, Unter­neh­mens­namen und Förder­höhe durch die Stadt Leipzig.
  • Die Förde­rung erfolgt gemäß der De-minimis-Verord­nung. Die Summe der einem Unter­nehmen von staat­li­chen Stellen insge­samt gewährten De-minimis-Beihilfen darf inner­halb des laufenden und der letzten zwei Kalen­der­jahre bis zu EUR 200.000 betragen.

Wie wird gefördert?

  • Der Förder­satz liegt zwischen 50 % (Regel­satz) und 80 % der bean­tragten Projektkosten.
  • Zu den förder­fä­higen Projekt­kosten zählen: 
    • Sach­kosten (bei Mieten netto-Kaltmieten)
    • Perso­nal­kosten (AN-brutto +15% Gemeinkosten)
    • Inves­ti­tionen
  • Das Amt für Wirt­schafts­för­de­rung würdigt dabei: 
    • Beschäf­ti­gung
    • Ausstrah­lung („Leit­pro­jekt“) auf andere Unternehmen
    • regio­nale Wertschöpfungsketten
    • Bildung größerer Unter­nehmen durch Zusammenschluss
    • ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit mit dem Ziel der Stei­ge­rung der Ressourceneffizienz.
  • Es kann eine Förder­summe von max. 70.000 € ausge­zahlt werden, für Solo­selbst­stän­dige sind es max. 2.000 €.

Infos & Anträge: Steck­brief zum Programm

Wer wird gefördert?

Am Ideen­wett­be­werb teil­nehmen können Leip­ziger Unter­nehmen (KMU), aber auch Netz­werke. Ein Haupt­an­sprech­partner (späterer Förder­mit­tel­nehmer) ist bei der Abgabe zu benennen.

Was wird gefördert?

Ziel ist das beste Geschäfts­mo­dell für einen Online-Markt­platz Plus zu iden­ti­fi­zieren und anschlie­ßend auch zu fördern. Die Stadt Leipzig möchte eine möglichst fundierte Entschei­dung treffen und hofft, die Inno­va­ti­ons­kraft und das geschäft­liche Geschick der Leip­ziger Wirt­schaft hierfür nutzen zu können.

Wie wird gefördert?

In einem Wett­be­werbs­ver­fahren werden alle einge­reichten Konzepte durch eine Fach­jury bewertet und die besten drei Konzepte durch das Amt für Wirt­schafts­för­de­rung ausge­wählt und mit 2.500 Euro prämiert.

Im Rahmen dieses Wett­be­werbs­ver­fah­rens kann darüber hinaus ein Projekt geför­dert werden, wenn die Jury zu dem Ergebnis kommt, dass hier ein eigen­ständig trag­fä­higes, umset­zungs­fä­higes Konzept vorge­stellt wurde.

Bewertet werden die Konzepte anhand der unten darge­stellten Bewertungskriterien.

Die Förde­rung dient dem Aufbau des Online-Markt­platzes. Dies schließt alle hiermit notwendig zusam­men­hän­genden Maßnahmen wie beispiels­weise Vermark­tung und Pflege der Platt­form sowie Betei­li­gungs­pro­zesse ein. Es ist eine Projekt­lauf­zeit von zwei Jahren vorge­sehen. Die Auszah­lung der Förde­rung erfolgt entlang des Projekt­fort­schritts begin­nend im Jahr 2021.

Die Höhe des Förder­be­trages orien­tiert sich an der Konzep­tion des lokalen Online-Markt­platzes und kann bis zu 200.000 Euro über zwei Jahre bei maximal 80 % Förder­quote betragen.

Das Projekt soll so schnell wie möglich in 2021 starten. Ziel ist es die Platt­form für das Weih­nachts­ge­schäft 2021 einzu­setzen, mit mindes­tens 30 lokalen Nahver­sor­gern. Kosten des Betriebs sind bis Dezember 2022 förder­fähig. Danach muss das Projekt finan­ziell unab­hängig von öffent­li­chen Zuwen­dungen der Stadt sein.

Infos & Anträge: Stadt Leipzig

Antrags­frist: 19. Juli 2021

Hilfs­pro­gramme für die einzelnen Teilmärkte

Buch­markt

Unter dem Titel “Neustart Lite­ratur” hat der Deut­sche Lite­ra­tur­fonds ein Programm mit Sonder­maß­nahmen aufge­legt. Die vier Module des Förder­pro­gramms richten sich an Akteu­rinnen und Akteure der Deut­schen Kultur- und Literaturlandschaft.

Modul 1: “Hundert Autoren präsen­tieren ihre Arbeit im Internet

Im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“ haben Autorinnen und Autoren, die bereits durch den Deut­schen Lite­ra­tur­fonds geför­dert wurden, die Möglich­keit, für einen selbst erstellten lite­ra­ri­schen Videobei­trag eine Unter­stüt­zung zu erhalten.

Wer wird gefördert?

  • AutorInnen, die in den vergan­genen 15 Jahren vom Deut­schen Lite­ra­tur­fonds geför­dert wurden.
  • Ange­nommen werden die ersten 100 Bewerbungen.

Wie wird gefördert?

  • Honorar von 500 EUR (ggfls. zzgl. MwSt.), das gegen Rech­nungstel­lung direkt ausge­zahlt wird. Weitere Kosten werden nicht erstattet.

Infos & Anträge: Lite­ra­tur­fonds und Förder­richt­linie

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Modul 2: “Tausende lite­ra­ri­sche (Wieder-)Begegnungen mit Autorinnen und Autoren” 

Das Programm zielt in die Breite des Landes, auch in den länd­li­chen Raum, und richtet sich unmit­telbar an alle Insti­tu­tionen und Veran­stal­te­rInnen, z.B. an Biblio­theken und Buch­hand­lungen, Lite­ra­tur­häuser und Lite­ra­tur­büros (insbe­son­dere jene in den klei­neren Städten), Kultur­häuser, Lese­reihen und Lese­bühnen, Museen und Theater, auch lite­ra­ri­sche Programme an Schulen und Hochschulen.

Wer wird gefördert?

  • Antrags­be­rech­tigt sind ausschließ­lich Orga­ni­sa­tionen, die Kultur­ver­an­stal­tungen mit deutsch­spra­chiger Lite­ratur (ausge­nommen Sach­bü­cher und verwandte Genres) planen
  • Geför­dert werden (auch digi­tale) Einzel­ver­an­stal­tungen und Programm­pa­kete. Werden geför­derte Veran­stal­tungen pande­mie­be­dingt abge­sagt, können Ausfall­ho­no­rare gezahlt werden.

Was wird gefördert?

  • AutorIn­nen­ho­no­rare
  • In begrün­deten Fällen auch Mittel für die in der aktu­ellen Pande­mie­si­tua­tion zur Reali­sie­rung der Veran­stal­tung erfor­der­liche Technik sowie weitere nicht anders finan­zier­bare Sach- oder Hono­rar­kosten, z.B. Aufwen­dungen für Rauman­mie­tungen, Öffent­lich­keits­ar­beit, Aufbau und Support, Mode­ra­tion oder KSK-Gebühren.

Wie wird gefördert?

  • in Form eines nicht rück­zahl­baren Zuschusses, in der Regel als Festbetragsfinanzierung
  • Der maxi­male Förder­be­trag für Programm­pa­kete beträgt 400.000 EUR, für Einzel­ver­an­stal­tungen max 1.000 EUR pro AutorIn (verpflich­tend 500 EUR zzgl. ggf. MwSt. für Honorar, dazu Reise- und Übernachtungskosten).

Infos & Anträge: Lite­ra­tur­fonds

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Modul 3: “Digi­tales inter­ak­tives Programm für Kinder und Jugend­liche

Kinder- und Jugend­liche bewegen sich beson­ders gern und im wach­senden Maß im Internet. Bei dem digi­talen inter­ak­tiven Programm des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds werden Kinder- und Jugend­liche dort abge­holt, wo sie gerne sind, dies verbunden mit für sie inter­es­santen und zugleich gehalt­vollen Inhalten.

Wer wird gefördert?

  • Biblio­theken und vergleich­bare Einrich­tungen der Lite­ra­tur­ver­mitt­lung und der außer­schu­li­schen Bildungsarbeit.

Was wird gefördert?

  • Projekte zur digi­talen, inter­ak­tiven lite­ra­ri­schen Bildung, wobei dies bewusst offen für viel­fäl­tige, auch ziel­grup­pen­spe­zi­fi­sche Ansätze zu verstehen ist.

Wie wird gefördert?

  • Vorhaben können bis zu einer Gesamt­höhe von maximal 200.000 EUR als nicht rück­zahl­barer Zuschuss und in der Regel als Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung geför­dert werden.
  • Bean­tragt werden können sämt­liche zur Reali­sie­rung des Vorha­bens notwen­digen Kosten.
  • Wenn eine Einrich­tung oder ein Verband ein größeres Projekt mit mehreren betei­ligten Part­nern reali­siert, beispiels­weise in der gemein­samen Entwick­lung digi­taler Ange­bote und ihrer koor­di­nierten Umset­zung, können hierfür auch Orga­ni­sa­ti­ons­kosten bean­tragt werden.

Infos & Anträge: Lite­ra­tur­fonds

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Modul 4: “Hundert neue Stücke für ein großes Publikum” 

Dieses Programm sieht vor, dass die Thea­ter­texte von der jewei­ligen Bühne zur Lektüre auf die theater­ei­gene Website gestellt werden, so dass die Stücke auf diese Weise eigen­ständig für ein brei­teres Publikum, als das im Theater zuge­las­sene, zugäng­lich und rezi­pierbar sind. Dieses Format lässt sich durch z.B. Video- oder Audio­auf­nahmen begleiten, das ist aber keine Voraus­set­zung für die Bewerbung.

Wer wird gefördert?

  • deutsch­spra­chige AutorInnen, deren Thea­ter­stücke in den Spiel­zeiten 2019/20 und 2020/21 in deut­scher Sprache zur Premiere kamen und kommen.

Was wird gefördert?

  • Honorar in Höhe von je 1.000 EUR (ggfls. zzgl. MwSt.) für die jeweilgen TheaterautorInnen

Wie wird gefördert?

  • Das Honorar wird gegen Rech­nungstel­lung direkt ausge­zahlt. Weitere Kosten werden nicht erstattet.
  • Die Zusage erfolgt per E‑Mail an die ersten 100 Bewer­be­rInnen, die ihre Unter­lagen voll­ständig und sach­lich korrekt einge­reicht haben.

Infos & Anträge: Lite­ra­tur­fonds

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

RADIAL-STIPEN­DIEN

Wer wird gefördert?

In Deutsch­land lebende Über­set­ze­rInnen deutsch­spra­chiger Lite­ratur in jedwede Ziel­sprache können sich um Radial-Arbeits­sti­pen­dien, Radial- Mobi­li­tätsti­pen­dien oder Radial-Initia­tivsti­pen­dien bewerben. Voraus­set­zung ist, dass die Bewer­be­rInnen sich durch bereits erfolgte Publi­ka­tionen als erfah­rene Über­set­ze­rInnen ausweisen und dass die Über­set­zung der bean­tragten Werke eine anspruchs­volle sprach­liche, lite­ra­ri­sche Gestal­tung in der Ziel­sprache erfor­dert. Geför­dert werden können Über­set­zungen von Prosa, Lyrik, Theater, Kinder- und Jugend­li­te­ratur, Comic, Sach­buch, Essay u.ä.

Wie wird gefördert?

Die RADIAL-Stipen­dien haben drei Zielrichtungen:

  • Arbeits­sti­pen­dien ermög­li­chen längeres und inten­si­veres Arbeiten an einem Über­set­zungs­pro­jekt mit deut­scher Ausgangs­sprache, für Recherche und Nach­be­ar­bei­tung. Die Höhe vari­iert nach Art und Umfang des zu über­set­zenden Werks.
  • Mobi­li­täts­sti­pen­dien dienen der Recherche, dem Gespräch mit Autor·innen oder der Auffri­schung sprach­li­cher und landes­kund­li­cher Kennt­nisse – in Verbin­dung mit einem bestimmten Über­set­zungs­pro­jekt. Sie können indi­vi­duell gestaltet werden, oder sie werden verbunden mit einem Arbeits­auf­ent­halte in den euro­päi­schen Über­set­zer­zen­tren, die im RE-CIT vernetzt sind (www.re-cit.org, z.B. das Über­setzer-Kolle­gium Straelen, Collège Inter­na­tional des Traduc­teurs Littér­aires in Arles, Baltic Centre for Writers and Trans­la­tors in Visby, Über­set­zer­haus Looren, Lite­ra­ri­sches Collo­quium Berlin) verbunden sein. Diese bieten eine konzen­trierte Arbeits­at­mo­sphäre und den Austausch mit Kolle­ginnen und Kollegen aus aller Welt. Die Stipen­dien werden für zwei- bis vier­wö­chige Aufent­halte vergeben und sind mit 400 Euro/Woche dotiert zuzüg­lich einer Pauschale für die Reise- und Unterkunftskosten
  • Initia­tivsti­pen­dien werden für die Vermitt­lung und Entwick­lung viel­ver­spre­chender, lite­ra­risch hoch­wer­tiger Projekte vergeben, für die noch keine Zusage eines fremd­spra­chigen Verlags besteht, oder für ein persön­li­ches Weiter­bil­dungs­pro­jekt, das in Zusam­men­hang mit der Über­set­zung und Vermitt­lung deutsch­spra­chiger Lite­ratur steht. Sie sind mit 3.000 Euro dotiert.

Infos & Anträge: Deut­scher Übersetzerfonds

Antrags­frist: 15. September 2021

Wer wird gefördert?

  • Durch die Corona-Pandemie in Not gera­tene Wort­au­torInnen und VerlegerInnen 

Wie wird gefördert?

  • Im Rahmen der aktu­ellen Situa­tion durch die Auswir­kungen der CORONA Pandemie können in Not gera­tene Wort­au­toren und Verleger ein zins­loses Darlehen bis max. 1.000,- Euro beantragen.
  • Ein Nach­weis der Bedürf­tig­keit ist erforderlich 

Infos & Anträge: VG Wort

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind Veranstalter*innen von Live-Kultur­ver­an­stal­tungen oder Veran­stal­tungs­reihen im Bereich Wort, Varieté und Klein­kunst mit über­re­gio­naler Bedeutung

Was wird gefördert?
Es soll die Entwick­lung von Programmen und Projekten unter­stützen, die einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise in der Kultur­land­schaft leisten und die Zukunftsfähigkeit der Kultur­ver­an­stal­tungs­branche in Deutsch­land sichern.

Neben der Programm­pla­nung zur Wieder­ge­win­nung eines vielfältigen kultu­rellen Live­an­ge­bots in den Metro­polen und dem ländlichen Raum stehen auch Formate der Nachwuchsförderung, Profes­sio­na­li­sie­rung oder Vernet­zung im Fokus. Auch können Maßnahmen zur Entwick­lung alter­na­tiver „pande­mie­ge­rechter“ Kultur­er­leb­nis­mo­delle (bspw. Modi­fi­ka­tionen der Veran­stal­tungs­formen, Trans­for­ma­tionen in den digi­talen Raum) ebenso wie nach­hal­tige oder barrie­re­freie Formate gefördert werden.

  • Die Förder­höhe muss mindes­tens einen Umfang von 10.000 Euro haben
  • Gefördert werden Maßnahmen, die bis zum 31. Dezember 2022 umge­setzt werden

  • Projekt­be­zo­gene Inves­ti­tionen in tech­ni­sches Equip­ment sind förder­fähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamt­aus­gaben ausmachen

Wie wird gefördert?
Die Förde­rung erfolgt als einma­lige Projekt­för­de­rung als nicht rück­zahl­barer Zuschuss im Wege einer Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung. Mit Blick auf die aktu­elle Situa­tion kann ein Schwer­punkt auch auf der Programm­pla­nung bis einschließ­lich 2023 liegen. Gleich­wohl sind nur kassen­mä­ßige Ausgaben bis zum Ende des Jahres 2022 zuwendungsfähig.

  • Die Förder­summe beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förde­rung erfolgt einmalig, projekt­be­zogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Komple­men­tär­för­de­rungen mit anderen Förder­pro­grammen des Bundes sind möglich

Infos & Anträge: DTHG

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Kunst­markt

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind nur öffent­liche Museen und Sammlungen.

Wie wird gefördert?

Geeignet sind Projekte von klei­neren Restau­rie­rungs­ar­beiten oder abgrenz­bare Teil­auf­träge an kunst­his­to­risch rele­vanten Objekten in Muse­ums­ei­gentum (2.000 € – 25.000 €), Zuar­beiten oder Schluss­stein­fi­nan­zie­rungen für Bestands­ka­ta­loge, Werk­ver­zeich­nisse oder Ausstel­lungs­ka­ta­loge (2.000 € – 15.000 €), die an Selb­stän­dige vergeben werden.

Infos & Anträge: Ernst von Siemens Kunststiftung

Modul C: INNO­VA­TIVE KUNSTPROJEKTE

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind profes­sio­nelle Bildende Künstler:innen mit Wohn­sitz in Deutsch­land. Ein:e Künstler:in kann auch einen Antrag für eine Gruppe von max. 5 Künstler:innen stellen.

Was wird gefördert?

Dieses Förder­modul dient der Weiter­ent­wick­lung künst­le­ri­scher Praxis und Präsen­ta­tion. Drei Aspekte sollen für Konzept­ent­wick­lung und Umset­zung maßgeb­lich sein:

  • Das Kunst­pro­jekt schafft eine Inter­ak­tion zwischen Analog und Digital. Dies können die künst­le­ri­schen Inhalte der entwi­ckelten und/oder präsen­tierten Werke oder auch die Präsen­ta­tion selbst betreffen.
  • Die Umset­zung schließt mit einer Präsen­ta­tion und Vermitt­lung sowie öffent­li­chen Rezep­tion des Werks/der Werke ab und regt so die öffent­liche Ausein­an­der­set­zung mit den Inhalten der präsen­tierten Kunst an.
  • Das Kunst­pro­jekt kann auch inno­va­tive Formate erproben sowie zukunfts­ori­en­tiert und damit nach­haltig vermit­teln. In Betracht kommen hier – auch – tempo­räre künst­le­ri­sche Inter­ven­tionen, Ausstel­lungen, Perfor­mances, die in Ausstel­lungs­räumen oder im öffent­li­chen Raum für Inter­es­sierte zugäng­lich gemacht werden. Empfohlen werden Koope­ra­tionen mit den jewei­ligen Präsen­ta­ti­ons­orten. Ausschlag­ge­bendes Krite­rium für die Vergabe der Projekt­för­de­rung sind eine über­zeu­gende künst­le­ri­sche Qualität des konzi­pierten Vorhabens.

Grund­sätz­lich förder­fähig sind vorha­ben­be­zo­gene Ausgaben (Hono­rare, GEMA, Miet­kosten, etc.), allge­meine Ausgaben wie z. B. für Planung, Orga­ni­sa­tion, für Atelier- und/oder Ausstel­lungs­räume, Verwal­tung, Werbung, Akquise, Öffent­lich­keits­ar­beit, Miet- und Leih­ge­bühren, Reise‑, Trans­port- und Unter­brin­gungs­kosten. Darüber hinaus sind auch Ausgaben für Equip­ment, das für neue tech­ni­sche Präsen­ta­ti­ons­formen benö­tigt wird, möglich.

Wie wird gefördert?

max. 15.000 €

Infos & Anträge: Bundes­ver­band Bildender Künst­le­rinnen und Künstler

Antrags­frist: 31. Juli 2021

Modul D: DIGI­TALE VERMITTLUNGSFORMATE

Wer wird gefördert?

Geför­dert werden im Rahmen des Moduls D inno­va­tive Vorhaben von Künstler*innen im Bereich zeit­ge­nös­si­scher, digi­taler und medi­en­ba­sierter Kunst. Das Stipen­dium soll Künstler*innen die Möglich­keit geben, durch die Entwick­lung und Reali­sie­rung digi­taler Projekte oder durch die Erkun­dung des Digi­talen inner­halb zeit­ge­nös­si­scher künst­le­ri­scher Prak­tiken neue Wege zu gehen.

Das fünf­mo­na­tige Stipen­dium soll die Erschlie­ßung, Entwick­lung, Fort­füh­rung und/oder Veröf­fent­li­chung und Vermitt­lung eigener digi­taler Formate, Thema­tiken und Tech­niken ermöglichen.

Reflek­tiert werden können dabei:

  • das Verhältnis von Gegen­warts­kunst, künst­le­ri­scher Forschung und digi­taler Technologie
  • das Selbst­ver­ständnis digi­taler und sozialer Medien und ihr Verhältnis zum gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Raum
  • Fragen digi­taler Teilhabe
  • das Verhältnis von künst­le­ri­scher Frei­heit, Utopie und Digitalität
  • Kunst im Stadt­raum und Prozesse der Digitalisierung

Was wird gefördert?

Dieses Förder­modul dient der Weiter­ent­wick­lung künst­le­ri­scher Praxis und Präsen­ta­tion. Drei Aspekte sollen für Konzept­ent­wick­lung und Umset­zung maßgeb­lich sein:

  • Das Kunst­pro­jekt schafft eine Inter­ak­tion zwischen Analog und Digital. Dies können die künst­le­ri­schen Inhalte der entwi­ckelten und/oder präsen­tierten Werke oder auch die Präsen­ta­tion selbst betreffen.
  • Die Umset­zung schließt mit einer Präsen­ta­tion und Vermitt­lung sowie öffent­li­chen Rezep­tion des Werks/der Werke ab und regt so die öffent­liche Ausein­an­der­set­zung mit den Inhalten der präsen­tierten Kunst an.
  • Das Kunst­pro­jekt kann auch inno­va­tive Formate erproben sowie zukunfts­ori­en­tiert und damit nach­haltig vermit­teln. In Betracht kommen hier – auch – tempo­räre künst­le­ri­sche Inter­ven­tionen, Ausstel­lungen, Perfor­mances, die in Ausstel­lungs­räumen oder im öffent­li­chen Raum für Inter­es­sierte zugäng­lich gemacht werden. Empfohlen werden Koope­ra­tionen mit den jewei­ligen Präsen­ta­ti­ons­orten. Ausschlag­ge­bendes Krite­rium für die Vergabe der Projekt­för­de­rung sind eine über­zeu­gende künst­le­ri­sche Qualität des konzi­pierten Vorhabens.

Grund­sätz­lich förder­fähig sind vorha­ben­be­zo­gene Ausgaben (Hono­rare, GEMA, Miet­kosten, etc.), allge­meine Ausgaben wie z. B. für Planung, Orga­ni­sa­tion, für Atelier- und/oder Ausstel­lungs­räume, Verwal­tung, Werbung, Akquise, Öffent­lich­keits­ar­beit, Miet- und Leih­ge­bühren, Reise‑, Trans­port- und Unter­brin­gungs­kosten. Darüber hinaus sind auch Ausgaben für Equip­ment, das für neue tech­ni­sche Präsen­ta­ti­ons­formen benö­tigt wird, möglich.

Wie wird gefördert?

Das Stipen­dium im Rahmen des Moduls D wird in Höhe von 6.000 Euro vergeben. Die Auszah­lung des Stipen­diums erfolgt in drei Raten inner­halb des Förderzeitraumes.

Infos & Anträge: Deut­scher Künst­ler­bund e.V.

Antrags­frist: 13. August 2021

Markt für Darstel­lende Künste

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind Kultur­ein­rich­tungen deren Regel­be­trieb nicht über­wie­gend von der öffent­li­chen Hand finan­ziert wird.

  • Theater: künst­le­ri­sche Produk­ti­ons­orte, Fest­spiel­häuser, auch Festivals
  • Klein­kunst­bühnen und Varieté-Theater

Es kann nur ein Antrag pro Kultur­ein­rich­tung gestellt werden. Erneute Anträge, Aufsto­ckungen oder Erwei­te­rungen früherer Anträge in diesem Programm sind nicht möglich.

Was wird gefördert?

Geför­dert werden inves­tive Umbau‑, Moder­ni­sie­rungs- und Ausstat­tungs­maß­nahmen von Kultur­ein­rich­tungen (orts­feste und kultu­relle Träger mit dezen­tralen Akti­vi­täten) sowie im Rahmen von Festi­vals und anderen kultu­rellen Veran­stal­tungen, die zur nach­hal­tigen Reduk­tion von Anste­ckungs­ge­fahren (insbe­son­dere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in deren öffent­li­chen und nicht-öffent­li­chen Berei­chen erfor­der­lich sind, sowie projekt­be­zo­gene Personal- und Sachausgaben.

Förder­fä­hige Maßnahmen sind z.B.

  • Einbau von Schutz­vor­rich­tungen (z.B. Schutz­scheiben an Kassen, Garde­roben, Probe­räumen, Arbeits­plätzen usw.)
  • Opti­mie­rung der Besu­cher­steue­rung vor und in der Einrich­tung. Dazu zählen beispiel­weise die Umstruk­tu­rie­rung von Einlass­kon­trollen und der Wege­füh­rung bzw. Perso­nen­leit­sys­teme wie auch ggf. der Umbau, die Erwei­te­rung oder der Ersatz von Ausstat­tungs­ge­gen­ständen, z.B. fester Bestuh­lungen und Bühnen
  • Erstel­lung und Veröf­fent­li­chung von Hinweisen v.a. für Besu­cher vor und in der Einrich­tung (z.B. Infor­ma­tionen, Aushänge, Beschil­de­rungen und sons­tige Visualisierungen
  • Anschaf­fung von Technik und Ausstat­tung für Open-Air-Veran­stal­tungen und dezen­tralen Einsatz, mobile Formate
  • Maßnahmen zum Ausbau der eigenen IT-Infra­struktur (z.B. Telefon- und Video­kon­fe­renz-Technik; Laptops und sichere Internet-Lösungen für „Mobiles Arbeiten“)
  • Tech­ni­sche und sons­tige Ausstat­tung und Anwen­dungen einschließ­lich Program­mie­rung (z.B. bargeld­lose Kassen­sys­teme, Online-Ticke­ting-Systeme ggf. mit Termin-/Platz­ver­gabe-Tool, Laut­spre­cher-Anlagen, digi­tale Präsentations‑, Veran­stal­tungs- und Bühnen­technik, Audio­guides, App-Tech­niken, markt­un­ab­hän­gige Streamingdienste)
  • Beschaf­fung von Reini­gungs- und Infek­ti­ons­schutz­aus­stat­tung inkl. Bedarf an Desin­fek­ti­ons­mit­teln, Einweg-Hand­schuhen und Mund-Nasen-Bedeckungen
  • Moder­ni­sie­rung und Einbau von sani­tären Einrichtungen
  • Klima- bzw. Belüf­tungs­sys­teme inkl. entspre­chender Filteranlagen
  • Pande­mie­be­dingt notwen­dige Erwei­te­rung oder Verän­de­rung der Nutz­flä­chen für Publikum, Künstler und Verwaltung/Organisation

Wie wird gefördert?

  • Es sollen mindes­tens 10% an Eigen- und/oder Dritt­mit­teln einge­bracht werden. In begrün­deten Ausnah­me­fällen kann hiervon abge­wi­chen werden.
  • Der Eigen­an­teil kann durch zweck­ge­bun­dene Zuwen­dungen Dritter (auch Spon­so­ring, Spenden) und durch Eigen­mittel erbracht werden. Hierzu zählen auch Einnahmen aus allen Formen von Bezahl­an­ge­boten und Teilnehmergebühren.
  • Bundes­mittel können in einer Höhe von 5.000 Euro bis 100.000 Euro pro Kultur­ein­rich­tung bzw. ‑akteur bewil­ligt werden. Ausnahmen sind in begrün­deten Einzel­fällen möglich.
  • Pro Kultur­ein­rich­tung wird maximal eine Zuwen­dung aus diesem Programm­teil gewährt. Aufsto­ckungs­an­träge sind grund­sätz­lich ausgeschlossen.
  • Die nach § 15 des UStG als Vorsteuer abzieh­bare Umsatz­steuer ist nicht zuwendungsfähig.
  • Die Bundes­mittel stehen nur einmalig zur Verfü­gung. Aus einer Förde­rung erwächst kein Anspruch auf etwaige weitere Förderungen
  • Die Auszah­lung der Mittel richtet sich nach den geltenden haus­halts­recht­li­chen Bestim­mungen. Die Zuwen­dung darf nur auf Anfor­de­rung ausge­zahlt und nur inso­weit und nicht eher ange­for­dert werden, als sie alsbald, d.h. inner­halb von sechs Wochen nach der Auszah­lung, für fällige Zahlungen benö­tigt wird.

Infos & Anträge: Deut­sche Thea­ter­tech­ni­sche Gesellschaft

Antrags­frist: 30. November  2021

Das Akti­ons­bündnis Darstel­lende Künste vergibt erneut spen­den­fi­nan­zierte Sofort­hilfen an frei­be­ruf­liche Thea­ter­schaf­fende, die Corona-bedingt in Exis­tenznot geraten sind und finan­zi­elle Unter­stüt­zung benötigen.

Gewährt wird eine Einmal­zah­lung in Höhe von 1000 Euro für, Studie­rende erhalten 500 Euro. In der aktuell anlau­fenden 5. Runde gibt es eben­falls die Möglich­keit einen Kinder­zu­schlag von 200€ pro Kind im Haus­halt unter 18 Jahren zu beantragen.

Antrag­stel­lende müssen, sofern sie keine Thea­ter­stu­die­rende sind, Mitglied in einem der zum Akti­ons­bündnis gehö­renden Verbände sein.

Eine wieder­holte Bewer­bung bereits geför­derter Anträge aus den voran gegan­genen Bewer­bungs­runden ist mit neuer­li­chen Nach­weisen der Bedürf­tig­keit möglich.

Infos und Anträge: ensemble netz­werk

Wer wird gefördert?

Ensem­bles, Künstler:innen, Kollek­tive, Produk­ti­ons­zen­tren, Spiel­stätten, Festi­vals, Archive, Produk­ti­ons­büros und Tanz­netz­werke, natür­liche und juris­ti­sche Personen mit Wohn­sitz bzw. Sitz in Deutsch­land, die nicht über 50% aus öffent­li­chen Mitteln geför­dert werden.

Was wird gefördert?

Z.B. Maßnahmen zur Verstär­kung der Perso­nal­struktur, Verbes­se­rung der Produk­tions- und Trai­nings­be­din­gungen, Entwick­lung neuer Programm- und Vermitt­lungs­for­mate, Anmie­tung von Proben- und Büro­räumen, Ausstat­tung von Räumen, Tech­nik­an­schaf­fungen und Ausgaben für Marke­ting, Ausbau von Manage­ment­struk­turen sowie die Auswei­tung von inter­na­tio­nalen Kooperationen.

Wie wird gefördert?

  • 50.000 € — 400.000 € pro Maßnahme
  • Es müssen mindes­tens 10% gesi­cherte Eigen- bzw. Dritt­mittel einge­bracht werden. Die Eigen­leis­tung kann durch zweck­ge­bun­dene Zuwen­dungen Dritter, Eigen­mittel sowie unbare Leis­tungen, sofern sie in nach­voll­zieh­barer Weise der Maßnahme zuzu­ordnen sind, erbracht werden.

Infos & Anträge: Ritter + Diehl

Antrags­frist: 05. August 2021

Das Stipen­di­en­pro­gramm “Neue Perspek­tiven für Drama­ti­ke­rinnen und Drama­tiker” setzt sich zum Ziel, durch die Linde­rung der pande­mie­be­dingten Einbußen den Autorinnen und Autoren eine Perspek­tive zu eröffnen, damit sie ihren Beruf fort­führen können und weiterhin für die Bühne schreiben.

Wer wird gefördert?

  • profes­sio­nelle frei­schaf­fende Bühnenautor:innen, deren origi­näre, eigen­stän­dige, deutsch­spra­chige Thea­ter­stücke zwischen 1.1.2020 und 31.8.2021 an einem profes­sio­nellen Theater in deut­scher Sprache nach­weis­lich zur Premiere ange­setzt waren oder sind, und deren Vorstel­lungen pande­mie­be­dingt gar nicht oder nur begrenzt statt­finden konnten oder können.
  • Die Bewerber:in darf 2020 und 2021 nicht in Voll­zeit in einem sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tigen Beschäf­ti­gungs­ver­hältnis gestanden haben oder stehen.
  • Die jewei­lige Bühne muss im Deut­schen Bühnen­jahr­buch verzeichnet sein.

Was wird gefördert?

  • Über­brü­ckungs­för­de­rung in Form eines Stipen­diums zur Linde­rung der pande­mie­be­dingten Einbußen
  • Eine Förde­rung im Rahmen des Programms „Neue Stücke für ein großes Publikum“ des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds ist kein Bewerbungshindernis.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe der Förde­rung richtet sich nach der Größe der Spiel­stätte, die für die Vorstel­lungen vorge­sehen waren oder sind.
  • Man kann bis zu drei Premieren geltend machen. 
    • Kleine Spiel­stätte bis 99 Plätze: EUR 1.500 je Premiere, maximal drei.
    • Mitt­lere Spiel­stätte 100–200 Plätze: EUR 2.000 je Premiere, maximal drei.
    • Große Spiel­stätte ab 200 Plätze: EUR 4.000 je Premiere, maximal zwei.
  • Die maxi­male Förder­summe beträgt insge­samt EUR 8.000.

Infos & Antrag­stel­lung: Deut­scher Literaturfonds

Frist: Anträge können fort­lau­fend gestellt werden. Es gilt das Wind­hund­prinzip. Die Gesamt­summe der Förder­gelder liegt bei 1 Mio. Euro.

NEUSTART KULTUR — Junges Publikum will alle Theater unter­stützen, die Ange­bote für junges Publikum machen. Mit “Theater” meinen wir hier Einzelkünstler*innen mit eigenem Gast­spiel­pro­gramm, freie Theater mit und ohne Spiel­stätte, mobile Theater sowie Spiel­stätten und Thea­ter­häuser, die nicht in öffent­li­cher Träger­schaft sind (Vereine, GmbHs, GbRs).

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind profes­sio­nelle Kinder- und Jugend­theater in freier Träger­schaft mit Sitz in Deutsch­land, die folgende Krite­rien erfüllen:

  • Theater erhalten entweder unter 50% ihres Gesamt­etats aus öffent­li­cher (insti­tu­tio­neller) Förde­rung oder die öffent­li­chen Zuwen­dungen (insti­tu­tio­nelle Förde­rung) betragen bis zu 70% des Gesamt­etats, sind aber nied­riger als die regel­mä­ßigen Perso­nal­kosten einschließ­lich regel­mäßig anfal­lender Hono­rar­kosten z.B. für Technik, Gäste und Theaterpädagogik.
  • Theater zeigen mindes­tens 30 Auffüh­rungen pro Spiel­zeit für junges Publikum.
  • Theater haben in den Spiel­zeiten 2017/18 und 2018/19 mindes­tens eine Neuin­sze­nie­rung für junges Publikum zur Premiere gebracht.
  • Theater bieten für Gruppen einen ermä­ßigten Preis des Einzel­ti­ckets in Höhe von maximal 10 Euro an.
  • Profes­sio­nelle Ausbil­dung und/oder entspre­chende Berufs­er­fah­rung des künst­le­ri­schen Personals.
  • Mindes­tens 2‑jährige Tätig­keit im Bereich Kinder- und Jugendtheater

Man braucht kein eigenes Haus oder eine eigene Spielstätte.

Wie wird gefördert?

Modul A: Reali­sie­rung aktu­eller Spiel­be­trieb (SAVE)
Förder­summe: 5.000 € — 200.000 €
Mit diesem Modul sollen bereits konzi­pierte und vorbe­rei­tete Spiel­pläne auch unter den einschrän­kenden Maßnahmen zur Eindäm­mung der Pandemie reali­siert und umge­setzt werden. Diese Förde­rung soll dazu beitragen, Kinder- und Jugend­theater als Kultur­orte zu erhalten. Sie richtet sich vor allem an Theater mit eigener Spiel­stätte. Es können bis zu 80% der Ausgaben für künst­le­ri­sches Personal über­nommen werden. Der Eigen­an­teil an den Gesamt­aus­gaben muss mindes­tens 20% betragen.
Modul B: Gast­spiel­rea­li­sie­rung (SHOW)
Förder­summe: 5.000 € — 200.000 €
Ziel ist, auch unter erschwerten Bedin­gungen Gast­spiele zu ermög­li­chen, und das Theater auch im Rahmen einer aktiven Publi­kums­ge­win­nung an andere Orte zu bringen, um Kindern und Jugend­li­chen Thea­ter­er­leb­nisse zu ermög­li­chen. Die Förde­rung ermög­licht Thea­tern und Einzelkünstler*innen Gast­spiele vor Ort. 80% der Ausgaben für künst­le­ri­sches Personal werden über­nommen. Der Eigen­an­teil an den Gesamt­aus­gaben muss mindes­tens 20% betragen.
Modul C: Die Zukunft jetzt gestalten: Publi­kums­ge­win­nung und ‑entwick­lung in den Darstel­lenden Künsten für junges Publikum (SUPPORT)
Förder­summe: 15.000 € — 200.000 €
Geför­dert werden Projekte, die die Entwick­lung neuer Stra­te­gien in der Thea­ter­ar­beit und Thea­ter­ver­mitt­lung für ein junges Publikum unter verän­derten Bedin­gungen in den Fokus setzen, zum Beispiel:
  • Anpas­sungen vorhan­dener künst­le­ri­scher Arbeiten an verän­derte Bedingungen
  • Ideen­werk­stätten oder Labore für die Entwick­lung inno­va­tiver Veran­stal­tungs- und Vermittlungsformate
    im Kontakt mit Kindern, Jugend­li­chen, Fami­lien, Bildungs­ein­rich­tungen, Künstler*innen und ggf. weiteren Institutionen.
  • Klau­sur­ta­gungen für Spiel­plan­kon­zep­tionen unter verän­derten Bedin­gungen (ggf. mit externer Beratung)
  • Produk­ti­ons­un­ab­hän­gige Recher­chen zur Gene­rie­rung von Inhalten und zukünf­tigen Konzeptentwicklungen
    mit Fokus auf ein junges Publikum (z.B. Zusam­men­ar­beit zwischen Thea­tern und Autor*innen, inter­na­tio­nalen Partnern

Der Eigen­an­teil an den Gesamt­aus­gaben muss mindes­tens 20% betragen.

Infos & Anträge: ASSITEJ

Antrags­frist Modul A und B: 15. Oktober 2021

Antrafs­frist Modul C: 12. August 2021

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind Veranstalter*innen von Live-Kultur­ver­an­stal­tungen oder Veran­stal­tungs­reihen im Bereich Wort, Varieté und Klein­kunst mit über­re­gio­naler Bedeutung

Was wird gefördert?
Es soll die Entwick­lung von Programmen und Projekten unter­stützen, die einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise in der Kultur­land­schaft leisten und die Zukunftsfähigkeit der Kultur­ver­an­stal­tungs­branche in Deutsch­land sichern.

Neben der Programm­pla­nung zur Wieder­ge­win­nung eines vielfältigen kultu­rellen Live­an­ge­bots in den Metro­polen und dem ländlichen Raum stehen auch Formate der Nachwuchsförderung, Profes­sio­na­li­sie­rung oder Vernet­zung im Fokus. Auch können Maßnahmen zur Entwick­lung alter­na­tiver „pande­mie­ge­rechter“ Kultur­er­leb­nis­mo­delle (bspw. Modi­fi­ka­tionen der Veran­stal­tungs­formen, Trans­for­ma­tionen in den digi­talen Raum) ebenso wie nach­hal­tige oder barrie­re­freie Formate gefördert werden.

  • Die Förder­höhe muss mindes­tens einen Umfang von 10.000 Euro haben
  • Gefördert werden Maßnahmen, die bis zum 31. Dezember 2022 umge­setzt werden

  • Projekt­be­zo­gene Inves­ti­tionen in tech­ni­sches Equip­ment sind förder­fähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamt­aus­gaben ausmachen

Wie wird gefördert?
Die Förde­rung erfolgt als einma­lige Projekt­för­de­rung als nicht rück­zahl­barer Zuschuss im Wege einer Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung. Mit Blick auf die aktu­elle Situa­tion kann ein Schwer­punkt auch auf der Programm­pla­nung bis einschließ­lich 2023 liegen. Gleich­wohl sind nur kassen­mä­ßige Ausgaben bis zum Ende des Jahres 2022 zuwendungsfähig.

  • Die Förder­summe beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förde­rung erfolgt einmalig, projekt­be­zogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Komple­men­tär­för­de­rungen mit anderen Förder­pro­grammen des Bundes sind möglich

Infos & Anträge: DTHG

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Wer wird gefördert?

  • Solo­selb­ständig tätige Musik- und Tanzlehrkräfte 
    • die im Haupt­er­werb tätig sind und
    • ihr Einkommen über­wie­gend durch außer­schu­li­schen Musik- und Tanz­un­ter­richt erzielen und
    • am 1.1.21 ihren Haupt­wohn­sitz in Sachsen hatten.

Es muss ein Hono­rar­ver­ein­ba­rung oder Vertrag vorliegen, der vor dem 01.01.2021 abge­schlossen wurde und sich auf eine Leis­tungs­er­brin­gung im Jahr 2021 bezieht. Die Einnah­me­aus­fälle müssen nach­ge­wiesen werden, z.B. durch Vorlage der vorläu­figen Einnah­me­dar­stel­lung (Finanzamt). Es muss eine Mitglied­schaft in der KSK zum Stichtag 01.01.2021 bestehen.

  • weitere Voraus­set­zung:
    • Der Unter­richt konnte aufgrund der Corona-bedingten Maßnahmen ganz oder teil­weise nicht statt­finden und kann nicht in alter­na­tiver Form, z. B. als Online-Unter­richt durch­ge­führt werden

Förder­fähig ist ausschließ­lich der Zeit­raum 01.01.2021 bis 23.07.2021.

Was wird gefördert?

Es werden Erstat­tungen für entgan­gene Einnahmen gezahlt.

Wie wird gefördert?

Tanz- und Musik­lehr­kräfte erhalten einen Zuschuss in Höhe von 60% der ausge­fal­lenen Einnahmen (Nach­weis­pflicht beachten) im Förder­zeit­raum, maximal 750 EUR/Woche.

Die Förde­rung erfolgt nach­ran­ging und nur inso­weit andere Förder­an­ge­bote und Unter­stüt­zungs­leis­tungen des Frei­staates Sachsen, des Bundes oder der Euro­päi­schen Union nicht zur Verfü­gung stehen.

Für Musik­schulen sind die Bemes­sungs­grund­lage die von der Landes­di­rek­tion Sachsen bestä­tigten und geplanten Einnahmen aus den  Unter­richts­ge­bühren. Auf dieser Basis wird pauschal ein Einnah­me­aus­fall in Höhe von 1/3 ange­nommen. Dieser wird pro ausfal­lender Unter­richts­woche als Zuschuss gezahlt.

Erhal­tene oder bean­trag­bare Leis­tungen Dritter sind vom Liqui­di­täts­be­darf abzu­ziehen (z. B. Über­brü­ckungs­hilfe, Leis­tungen der Kommunen und Kultur­räume). Die Kombi­na­tion mit anderen vergleich­baren Zuschuss­pro­grammen des Frei­staates Sachsen ist möglich, wenn die Summe der Zuschüsse den Bedarf nicht über­steigt (keine Überkompensation).

Rechen­bei­spiel auf der Seite der SAB

Infos & Anträge: SAB
Antrags­frist: 31. Juli 2021

Tele­fon­in­for­ma­ti­ons­dienst der Service­stelle Freie Szene
Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter 0351 8021768.

Bundes­ver­bands Schau­spiel: Corona — Fragen und Antworten
Performing Arts Programm: Umgang mit Corona

Film­wirt­schaft

Zukunfts­pro­gramm Kino I

Um die Kinos in der aktu­ellen Krisen­lage weiterhin bei nach­hal­tigen Moder­ni­sie­rungen zu unter­stützen, wird das Zukunfts­pro­gramm Kino I in der aktu­ellen Fassung im Jahr 2021 fortgesetzt.

Wer wird gefördert?

  • Die Förde­rung können Kinos mit bis zu sieben Lein­wänden bean­tragen, die mindes­tens eines der drei folgenden Krite­rien erfüllen: 
    • Sitz in einer Gemeinde bis maximal 50.000 Einwohner oder
    • Auszeich­nung mit dem Kino­pro­gramm­preis der BKM, dem Kino­preis des Kine­ma­theks­ver­bundes oder einem Kino­pro­gramm­preis der Länder (s. Anhang der Förder­grund­sätze) inner­halb der vergan­genen drei Jahre vor Antrag­stel­lung oder
    • Besu­cher­an­teil von durch­schnitt­lich mindes­tens 40 % für deut­sche und euro­päi­sche Filme oder Programm­an­teil von durch­schnitt­lich mindes­tens 40 % deut­sche und euro­päi­sche Filme in den letzten drei Kalenderjahren.

    Das Kino muss seinen Sitz in einem Bundes­land haben, das eine Kino­för­de­rung bereit­ge­stellt. Weiterhin muss die Wirt­schaft­lich­keit des Kino­be­triebs nach­ge­wiesen werden (275 Vorfüh­rungen und mindes­tens neun Monate fort­lau­fender Spiel­be­trieb in den letzten drei Jahren). Die Förde­rung wird als nicht rück­zahl­bare Zuwen­dung (Zuschuss) bewilligt.

    Was wird gefördert?

  • inves­tive Maßnahmen, u.a. Erwei­te­rung der Nutz­flä­chen, Einbau von Schutz­vor­rich­tungen, Umbauten zur Opti­mie­rung der Besu­cher­steue­rung, Beschil­de­rungen und Anschaf­fung tech­ni­scher Ausstat­tung (Hard- und Software)

Wie wird gefördert?

  • bis zu 80 % der förder­fä­higen Ausgaben, höchs­tens jedoch 60.000 Euro für Kinos mit einem Saal bzw. 45.000 Euro pro Lein­wand für Kinos ab zwei Sälen, maximal jedoch 315.000 Euro pro Kino.
  • Es können mehrere Anträge pro Kino gestellt werden, solange der Förder­höchst­grenze nicht erreicht wird.

Infos & Anträge: Film­för­de­rungs­an­stalt

Wer wird gefördert?

Was wird gefördert?

  • Kosten für inves­tive Umbau‑, Moder­ni­sie­rungs- und Ausstat­tungs­maß­nahmen zur Redu­zie­rung von Anste­ckungs­ge­fahren (insbe­son­dere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in den öffent­li­chen und nicht-öffent­li­chen Berei­chen des Kinos, u.a.
    • bargeld­lose Kassen­sys­teme, Online-Ticke­ting-Systeme sowie nach­hal­tige und umwelt­scho­nende Verfahren wie die Moder­ni­sie­rung und der Einbau von sani­tären Einrich­tungen und Klima- bzw. Belüftungssysteme

Wie wird gefördert?

  • Zuschuss von bis zu 80 % der förder­fä­higen Kosten.
  • Die maxi­male Förder­summe beträgt 60.000 € für Kinos mit einem Saal bzw. 45.000 € pro Lein­wand für Kinos ab zwei Sälen, maximal jedoch 315.000,00 € pro Kino.

Infos & Anträge: Film­för­de­rungs­an­stalt

Der Ausfall­fonds erfasst sowohl perso­nen­be­zo­gene Risiken, wie eine Covid19-Erkran­kung, eine Quaran­tä­nean­ord­nung bei Crew und Cast, als auch infra­struk­tu­relle Risiken wie einen behörd­lich ange­ord­neten Lockdown.

Wer wird gefördert?

  • Hersteller von bundes­ge­för­derten Kino­film- und HighEnd-Seri­en­pro­duk­tionen, die im Rahmen des DFFF, GMPF, der kultu­rellen Film­för­de­rung der BKM oder der Projekt­film- oder Refe­renz­film­för­de­rung der FFA geför­dert werden.

Was wird gefördert?

  • Grund­sätz­lich können Schäden, die durch in Deutsch­land aufge­tre­tene Covid19-bedingte Produk­ti­ons­stö­rungen bis zum 30. Juni 2021 während der Risi­ko­phase einer Produk­tion entstehen, durch den Ausfall­fonds ausge­gli­chen werden. Die Risi­ko­phase umfasst die letzten vier Wochen der PrePro­duc­tion und den origi­nären Dreh. Die Absi­che­rung beginnt mit dem Zugang der Anmel­de­be­stä­ti­gung beim anmel­de­be­rech­tigten Hersteller.
    Für Projekte, die sich bei Inkraft­treten des Ausfall­fonds bereits in der Risi­ko­phase befinden, gilt eine Über­gangs­re­ge­lung. Diese Projekte können noch bis zum 20. November 2020 ange­meldet werden. Die Abde­ckung eines mögli­chen Scha­dens kommt für diese Projekte aber erst ab Zugang der Anmel­de­be­stä­ti­gung in Betracht; eine rück­wir­kende Geltung besteht nicht.

Wie wird gefördert?

  • Produk­tionen mit einem majo­ri­tären Förder­an­teil des Bundes werden im Scha­dens­fall mit bis zu 95 Prozent des aner­kannten Scha­dens, maximal aber bis zur Höhe der Gesamt­her­stel­lungs­kosten und maximal in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro durch die BKM unter­stützt. Produk­tionen, die majo­ritär durch die Länder geför­dert sind, erhalten bunde­seitig im Scha­dens­fall bis zu 750.000 Euro zusätz­liche Unter­stüt­zung. Eben­falls bis zu 750.000 Euro soll für diese Produk­tionen durch die sich am Ausfall­fonds betei­li­genden Länder bereit­ge­stellt werden (siehe dazu oben). Die Selbst­be­tei­li­gung des Herstel­lers beträgt 5 Prozent des aner­kannten Scha­dens, mindes­tens aber 10.000 Euro.

Infos & Anträge: Film­för­de­rungs­an­stalt

Antrags­frist: Die Anmel­dung zum Ausfall­fonds muss grund­sätz­lich spätes­tens sieben Wochen vor Dreh­be­ginn erfolgen.

Verleih- und Vertriebs­för­de­rung (Förder­vo­lumen: 11 Millionen Euro)

Die Förde­rung soll Anreize zur Wieder­auf­nahme des Verleihs und Vertriebs deut­scher Kino­filme und von Kopro­duk­tionen mit deut­scher Betei­li­gung zur Stär­kung zukunfts­ori­en­tierter Maßnahmen von Welt­ver­trieben und Verleih­un­ter­nehmen vor dem Hinter­grund der Wieder­eröff­nung der Kinos nach deren pande­mie­be­dingten Schlie­ßungen setzen.

Wer wird gefördert?

  • Antrags­be­rech­tigt sind Verleih- oder Vertriebs­un­ter­nehmen mit Sitz oder Nieder­las­sung im Inland.

Was wird gefördert?

  • Geför­dert werden können Maßnahmen entspre­chend § 116 Absatz 1 FFG für programm­fül­lende Filme
  1. zur Deckung von Vorkosten
  2. zur Herstel­lung von barrie­re­freien Fassungen
  3. für außer­ge­wöhn­liche oder beispiel­hafte Werbemaßnahmen
  4. für beson­deren Aufwand beim Absatz von Kinderfilmen
  5. zur Erwei­te­rung bestehender und Erschlie­ßung neuer Absatz­märkte für Filme
  6. der vertrag­lich verein­barten Zusam­men­ar­beit, die darauf gerichtet sind, den Absatz zu verbessern.

Für die Gesamt­fi­nan­zie­rung der Maßnahme ist eine Kumu­lie­rung der Förde­rung mit anderen öffent­li­chen Mitteln zulässig. Der Gesamt­an­teil der öffent­li­chen Mittel darf maximal 50 Prozent betragen, bei Filmen, die einen schwie­rigen Absatz erwarten lassen kann eine Erhö­hung auf 70 Prozent bean­tragt werden. Der Eigen­an­teil beträgt 30 Prozent der aner­kannten Kosten.

Wie wird gefördert?

  • Zuwen­dungen an Verleih­un­ter­nehmen können bis zu 25 Prozent der aner­ken­nungs­fä­higen Kosten betragen, höchs­tens jedoch 600.000 Euro pro Maßnahme.
  • Zuwen­dungen an Vertriebs­un­ter­nehmen können bis zu 50 Prozent der aner­ken­nungs­fä­higen Kosten betragen, höchs­tens jedoch 50.000 Euro pro Maßnahme.
  • Es können nur Maßnahmen geför­dert werden, bei denen der Kino­start oder deren Umset­zung bis spätes­tens 31. Mai 2021 erfolgt.

Infos & Anträge: Film­för­de­run­ge­rungs­an­stalt

Wer wird gefördert?

Anmelde- und leis­tungs­be­rech­tigt sind die Produk­ti­ons­un­ter­nehmen von TV-Produk­tionen, die ihren Haupt­sitz in einem Bundes­land haben, das mit finan­zi­ellen Mitteln am Ausfall­fonds II betei­ligt ist. Folgende Bundes­länder sind ab Programm­start an dem Fonds betei­ligt: Nord­rhein-West­falen, Bayern, Hamburg, Sachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Berlin, Bran­den­burg, Hessen.

Was wird gefördert?

Grund­sätz­lich können Schäden, die bis zum 30. Juni 2021 während der Risi­ko­phase einer Produk­tion entstehen, durch den Ausfall­fonds II ausge­gli­chen werden. Die Risi­ko­phase umfasst die letzten vier Wochen der PrePro­duc­tion und den origi­nären Dreh. Es werden Leis­tungen für Produk­tionen gewährt, die ab dem 01. November 2020 in die Risi­ko­phase einge­treten sind.

Der Ausfall­fonds II erfasst sowohl perso­nen­be­zo­gene Risiken, wie eine Covid19-Erkran­kung, eine Quaran­tä­nean­ord­nung bei Crew und Cast, als auch infra­struk­tu­relle Risiken wie einen behörd­lich ange­ord­neten Lock­down. Voraus­set­zung ist, dass sich das scha­dens­aus­lö­sende Ereignis in Deutsch­land ereignet.

Wie wird gefördert?

Pro Projekt kann die Höhe der Ausgleichs­leis­tungen bis zu 57,5% des aner­kannten Covid19-Ausfall­scha­dens betragen, maximal jedoch 57,5 % der kalku­lierten Produk­ti­ons­kosten und maximal die nach TV-Formaten fest­ge­legten Höchst­summe (zwischen 57.500 Euro und 402.500 Euro). Die Selbst­be­tei­li­gung des Herstel­lers beträgt 10 Prozent des aner­kannten Scha­dens, mindes­tens aber 10.000 Euro. Der Auftrag­geber der TV-Produk­tion muss sich mit mind. 32,5 % der aner­kannten Scha­dens­summe bzw. mit mind. 32,5 % der Höchst­summe beteiligen.

Infos & Anträge: Die FFA

Der Blog der Film- und Fern­seh­branche: Corona: Bran­chen­infos
Produ­zen­ten­al­lianz: Sonder­seite zum Coronavirus

Musik­wirt­schaft

Coro­nabe­dingt weitet die Initia­tive Musik ihre Tour­för­de­rung vorüber­ge­hend auf Strea­ming­kon­zerte aus. Eine Teil­nahme an digi­talen, inter­na­tional ausge­rich­teten Veran­stal­tungen soll damit auch ohne physi­schen Auftritt im Ausland gesi­chert werden.

Wer wird gefördert?

  • Solis­ten/-innen oder Ensem­bles aus den Berei­chen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Heavy Metal und elek­tro­ni­sche Musik, die sich an digi­talen, inter­na­tional ausge­rich­teten Stea­ming-Events (z.B. digi­tale Show­case-Festi­vals) betei­ligen, welche sich vorrangig an ein Fach­pu­blikum richten. Im Mittel­punkt der Förde­rung stehen Strea­mings mit Fokus auf absatz­starke Ziel­märkte wie die USA, Kanada, Japan, Südkorea, Austra­lien sowie Europa.

Was wird gefördert?

  • Ausgaben, die im Zusam­men­hang mit den Auftritten entstehen, z.B. Anmie­tung von Equipment/Technik und Studios, Hono­rare für Ton/LichttechnikerInnen
  • zusätz­lich kann ein Zuschuss für beglei­tende PR gezahlt werden.
  • Konzerte, die sich ausschließ­lich an Endkon­su­men­tInnen richten, sind nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe der bewil­ligten Förder­summe richtet sich nach der Höhe der unge­deckten Ausgaben, mit einem maxi­malen Förder­be­trag von 1.500 Euro pro Solo­künst­lerIn bzw. Band; es sind bis zu 3 Anträge pro Kalen­der­jahr möglich.
  • Bei der Finan­zie­rung sind mindes­tens 10 Prozent Eigen­mittel erforderlich.

Infos & Anträge: Initia­tive Musik

Wer wird gefördert?

  • GEMA-Urhe­be­rInnen

Wie wird gefördert?

  • Eine Voraus­zah­lung der Ausschüt­tungen (100% der Ausschüt­tungen aus 2018, die mit künf­tigen Ausschüt­tungen verrechnet werden)

Infos & Anträge: GEMA

Wer wird gefördert?

  • Solo­selb­ständig tätige Musik- und Tanzlehrkräfte 
    • die im Haupt­er­werb tätig sind und
    • ihr Einkommen über­wie­gend durch außer­schu­li­schen Musik- und Tanz­un­ter­richt erzielen und
    • am 1.1.21 ihren Haupt­wohn­sitz in Sachsen hatten.

Es muss ein Hono­rar­ver­ein­ba­rung oder Vertrag vorliegen, der vor dem 01.01.2021 abge­schlossen wurde und sich auf eine Leis­tungs­er­brin­gung im Jahr 2021 bezieht. Die Einnah­me­aus­fälle müssen nach­ge­wiesen werden, z.B. durch Vorlage der vorläu­figen Einnah­me­dar­stel­lung (Finanzamt). Es muss eine Mitglied­schaft in der KSK zum Stichtag 01.01.2021 bestehen.

  • weitere Voraus­set­zung:
    • Der Unter­richt konnte aufgrund der Corona-bedingten Maßnahmen ganz oder teil­weise nicht statt­finden und kann nicht in alter­na­tiver Form, z. B. als Online-Unter­richt durch­ge­führt werden

Förder­fähig ist ausschließ­lich der Zeit­raum 01.01.2021 bis 23.07.2021.

Was wird gefördert?

Es werden Erstat­tungen für entgan­gene Einnahmen gezahlt.

Wie wird gefördert?

Tanz- und Musik­lehr­kräfte erhalten einen Zuschuss in Höhe von 60% der ausge­fal­lenen Einnahmen (Nach­weis­pflicht beachten) im Förder­zeit­raum, maximal 750 EUR/Woche.

Die Förde­rung erfolgt nach­ran­ging und nur inso­weit andere Förder­an­ge­bote und Unter­stüt­zungs­leis­tungen des Frei­staates Sachsen, des Bundes oder der Euro­päi­schen Union nicht zur Verfü­gung stehen.

Für Musik­schulen sind die Bemes­sungs­grund­lage die von der Landes­di­rek­tion Sachsen bestä­tigten und geplanten Einnahmen aus den  Unter­richts­ge­bühren. Auf dieser Basis wird pauschal ein Einnah­me­aus­fall in Höhe von 1/3 ange­nommen. Dieser wird pro ausfal­lender Unter­richts­woche als Zuschuss gezahlt.

Erhal­tene oder bean­trag­bare Leis­tungen Dritter sind vom Liqui­di­täts­be­darf abzu­ziehen (z. B. Über­brü­ckungs­hilfe, Leis­tungen der Kommunen und Kultur­räume). Die Kombi­na­tion mit anderen vergleich­baren Zuschuss­pro­grammen des Frei­staates Sachsen ist möglich, wenn die Summe der Zuschüsse den Bedarf nicht über­steigt (keine Überkompensation).

Rechen­bei­spiel auf der Seite der SAB

Infos & Anträge: SAB
Antrags­frist: 31.Juli 2021

Der Wacken Foun­da­tion Rescue Fond unter­stützt Künstler:innen aus dem Bereich Heavy Metal & Hard Rock mit einer Einmal­zah­lung von max. 1.000 EUR.

Antrags­be­rech­tigt ist, wer z.B.

  • Verluste aus kurz­fristig abge­sagten Tour­neen hat
  • Verbind­lich­keiten hat, die auf Grund ausfal­lender Enga­ge­ments nicht mehr bedient werden können
  • als Veranstalter:in, Crew­mit­glied (Sound, Licht, Stage­hand etc.) von Metal Konzerten, Kosten durch kurz­fris­tige Konzert­ab­sagen hat,
  • die Proben­raum­miete nicht mehr zahlen kann (z.B. durch Kurz­ar­beit; ausge­fal­lene Enga­ge­ments, Hono­rare, Gagen etc.)

Die Anträge sind formlos an rescue-fund@wacken-foundation.com zu stellen und sollten den Sach­ver­halt umschreiben, sowie eine plau­sible Kalku­la­tion enthalten.

Infos & Antrag: Wacken Foun­da­tion

Teil­markt­über­grei­fende Programme

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind gegen­warts­ori­en­tierte Kultur­in­sti­tu­tionen in allen künst­le­ri­schen Sparten, Gedenk­stätten, Biblio­theken, Archive mit Archivgut in künst­le­ri­schen Sparten, Sozio­kul­tu­relle Zentren sowie Festi­vals mit Sitz in Deutsch­land. Die antrag­stel­lenden Insti­tu­tionen müssen eine rechts­fä­hige juris­ti­sche Person des privaten oder öffent­li­chen Rechts sein und regel­mäßig öffent­liche Veran­stal­tungen anbieten (Ausstel­lungen, Veran­stal­tungen, Lesungen, Auffüh­rungen, Konzerte o.ä.).

Was wird gefördert?
Das Programm fördert die Entwick­lung und Umset­zung von digi­talen Projekten und Formaten, die Kultur­in­sti­tu­tionen neue Wege des Austauschs und der Inter­ak­tion mit ihrem Publikum ermög­li­chen. Die digi­talen Vorhaben wie etwa Games, Virtual Reality- und Augmented Reality-Anwen­dungen, Motion Capture sowie Apps, inter­ak­tive Webseiten, Platt­formen, Citizen Science Projekte oder KI müssen neue Formen der Vermitt­lung, der spie­le­ri­schen Aneig­nung oder der Parti­zi­pa­tion mit Besu­che­rinnen und Besu­chern erproben. Geför­dert werden zudem eigen­stän­dige digi­tale Projekte und Proto­typen, die auf bereits bestehende Anwen­dungen der Kultur­in­sti­tu­tionen aufsetzen und diese mit neuen Features weiterentwickeln.

Wie wird gefördert?
Die Finan­zie­rung muss einen gesi­cherten Anteil an baren Eigen- und/oder Dritt­mit­teln in Höhe von mindes­tens 10 Prozent der Gesamt­aus­gaben aufweisen. Weitere Eigen- und/oder Dritt­mittel können darüber hinaus einge­bracht werden.

Infos & Anträge: Kultur­stif­tung des Bundes

Antrags­frist: 15. September 2021

Neben der Möglich­keit, sich tele­fo­nisch beraten zu lassen, bietet die Kultur­stif­tung des Bundes vier Termine zur Online-Antrags­be­ra­tung an.
Die Online-Antrags­be­ra­tung für die zweite Förder­runde findet am 6. August und 6. September 2021 statt.
Die Teil­nahme ist für die Antrags­stel­lung nicht verpflichtend.

Weitere Unter­stüt­zungs­an­ge­bote

Der Sonder­fonds des Bundes für Kultur­ver­an­stal­tungen soll die Wieder­auf­nahme von kosten­pflich­tigen, im Inland statt findenden Kultur­ver­an­stal­tungen durch Zuschüsse (Programm: Wirt­schaft­lich­keits­hilfe) und Entschä­di­gungen (Programm: Ausfall­ab­si­che­rung) erleich­tern. Dafür stehen bis zu 2,5 Milli­arden Euro zur Verfügung.

Bei der Regis­trie­rung beider Programme gilt das Wind­hund­prinzip. Es lohnt sich also, geplante Veran­stal­tungen zeitnah anzumelden!

Wer wird gefördert?

  • antrags­be­rech­tigt für die Wirt­schaft­lich­keits­hilfe sind private und öffent­lich getra­gene Veranstalter:innen
  • zwin­gende Voraus­set­zung für eine Förde­rung ist die Regis­trie­rung der Veran­stal­tung vor dem geplanten Veran­stal­tungs­datum. Mit Regis­trie­rung wird der mögliche Förder­be­trag geblockt.
  • förder­fähig sind Kultur­ver­an­stal­tungen wie Konzerte, Festi­vals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musi­cals, Comedy, Lesungen, Ausstel­lungen etc., die 
    • ab dem 1.7.21 geplant sind und max. 500 Gäste unter den geltenden Infek­ti­ons­schutz­be­stim­mungen zulassen
    • ab dem 1.8.21 geplant sind und max. 2.000 Gäste unter den geltenden Infek­ti­ons­schutz­be­stim­mungen zulassen.

Was wird gefördert?

  • Erstat­tung von Einnah­me­aus­fällen aufgrund verrin­gerter Ticket­kon­tin­gente für die ersten 1.000 Tickets 
    • bei einer coro­nabe­dingten Verrin­ge­rung des Ticket­kon­tin­gents um mind. 20%: Verdopp­lung der Ticketeinnahmen
    • bei einer coro­nabe­dingten Verrin­ge­rung des Ticket­kon­tin­gents um mind. 75% : Verdrei­fa­chung der Ticketeinnahmen

Wie wird gefördert?

  • Zeit­li­cher Ablauf: Regis­trie­rung der Veran­stal­tung inkl. erwar­teter Besucher:innenzahl, Kosten und Einnahmen VOR dem Veran­stal­tungstag. Nach der Veran­stal­tung kann dann unter Angabe der tatsäch­li­chen Zahlen der eigent­liche Förder­an­trag gestellt werden.
  • Die Förder­höhe ergibt sich aus den veran­stal­tungs­be­zo­genen Kosten zzgl. einer Durch­füh­rungs­pau­schale von 10% abzüg­lich der erzielten Einnahmen. 
    • Beispiel Regu­läre Kapa­zität: 1.500 Personen, coro­na­kon­form 500, also 66% gerin­gere Auslas­tung. Es werden 400 Tickets à 50 EUR verkauft, die Einnahmen liegen also bei 20.000 EUR. Die Wirt­schaft­lich­keits­hilfe legt diesen Betrag theo­re­tisch nochmal oben drauf (Verdopp­lung der Ticket­ein­nahmen). Prak­tisch erfolgt eine Gegen­über­stel­lung von Veran­stal­tungs­kosten und ‑einnahmen. Bei  Kosten von z.B. 33.000 EUR (30.000 EUR Kosten + 10% Durch­füh­rungs­pau­schale) und Ticket­ein­nahmen von 20.000 EUR bleibt eine Diffe­renz von 13.000 EUR, die als Wirt­schaft­lich­keits­hilfe ausbe­zahlt wird.
  • Einnah­me­aus­fälle unter 1.000 EUR werden nicht erstattet; es können aber mehrere kleine Veran­stal­tungen zusammen gefasst werden, um die Baga­tell­grenze zu überschreiten.

Infos & Anträge: sonder­fonds-kultur­ver­an­stal­tungen
Regis­trie­rung ab 15. Juni, Antrag­stel­lung für regis­trierte Veran­stal­tungen ab 01. Juli 2021 über die SAB.

Der Sonder­fonds des Bundes für Kultur­ver­an­stal­tungen soll die Wieder­auf­nahme von kosten­pflich­tigen, im Inland statt findenden Kultur­ver­an­stal­tungen durch Zuschüsse (Programm: Wirt­schaft­lich­keits­hilfe) und Entschä­di­gungen (Programm: Ausfall­ab­si­che­rung) erleich­tern. Dafür stehen bis zu 2,5 Milli­arden Euro zur Verfügung.

Bei der Regis­trie­rung beider Programme gilt das Wind­hund­prinzip. Es lohnt sich also, geplante Veran­stal­tungen zeitnah anzumelden!

Wer wird gefördert?

  • antrags­be­rech­tigt sind nicht über­wie­gend öffent­lich finan­zierte Veranstalter:innen
  • förder­fähig sind im Inland statt findende, kosten­pflich­tige Kultur­ver­an­stal­tungen wie Konzerte, Festi­vals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musi­cals, Comedy, Lesungen, Ausstel­lungen etc.,
  • die ab dem 1.9.21 geplant sind und mehr als 2.000 Gäste unter den geltenden Infek­ti­ons­schutz­be­stim­mungen zulassen
  • Zwin­gende Voraus­set­zung für eine Förde­rung ist die Regis­trie­rung der Veran­stal­tung vor dem geplanten Veran­stal­tungs­datum. Dabei sind ein Hygie­nekon­zept sowie eine durch prüfende Dritte bestä­tigte Kosten­kal­ku­la­tion vorzulegen.

Was wird gefördert?

  • Erstat­tung von Veran­stal­tungs­kosten bei coro­nabe­dingter Absage, Teil­ab­sage oder Verschiebung.

Wie wird gefördert?

  • Zeit­li­cher Ablauf: Regis­trie­rung der Veran­stal­tung inkl. erwar­teter Besucher:innenzahl, Kosten und Einnahmen VOR dem Veran­stal­tungstag. Nach der Veran­stal­tung kann dann unter Angabe der tatsäch­li­chen Zahlen der eigent­liche Förder­an­trag gestellt werden.
  • Erstat­tung von max. 80% der Veran­stal­tungs­kosten bei coro­nabe­dingter Absage, Teil­ab­sage oder Verschie­bung. Die Förde­rung ist auf 8 Mio. EUR pro Veran­stal­tung gedeckelt.
  • Zu den förder­fä­higen Veran­stal­tungs­kosten gehören z.B.
    • Betriebs- und Perso­nal­kosten, Anmie­tung, Waren­ein­sätze, Künstler:innengagen, beauf­tragte Dienstleister:innen
  • Even­tu­elle veran­stal­tungs­be­zo­gene Einnahmen werden von den Ausfall­kosten abgezogen.
  • Veran­stal­tungs­kosten bzw. der entstan­dene Verlust muss durch eine:n prüfende:n Dritte:n bestä­tigt werden.

Infos & Anträge: sonder­fonds-kultur­ver­an­stal­tungen
Regis­trie­rung ab 15. Juni, Antrag­stel­lung für regis­trierte Veran­stal­tungen ab 01. September 2021 über die SAB.

Wer wird gefördert?

Die Härte­fall­hilfen richten sich an Unter­nehmen, Selbst­stän­dige, Vereine und andere am Markt tätige Orga­ni­sa­tionen, die aus den bishe­rigen Corona-Hilfs­pro­grammen des Bundes ausge­schlossen und durch die Krise in eine exis­tenz­be­dro­hende wirt­schaft­liche Lage geraten sind.

Voraus­set­zungen:
  • Antragsteller:in ist aufgrund außer­ge­wöhn­li­cher Fall­ge­stal­tungen in den Corona-Hilfs­pro­grammen im jewei­ligen Leis­tungs­zeit­raum nicht antrags­be­rech­tigt und hat keinen Zugang zu einem Corona-Hilfs­pro­gramm des Bundes, der Länder oder der Kommunen. Das betrifft z.B. Fälle, in denen wegen Krank­heit, Eltern­zeit oder Umbau­maß­nahmen keine Refe­renz­um­sätze aus 2019 vorhanden sind.
  • Antragsteller:in hat pande­mie­be­dingt außer­or­dent­liche Belas­tungen zu tragen, die absehbar die wirt­schaft­liche Exis­tenz bedrohen
  • Haupt­er­werb­liche Tätigkeit

Was wird gefördert?

Der Leis­tungs­um­fang richtet sich nach den Leis­tungen im Programm Über­brü­ckungs­hilfe im jewei­ligen Leis­tungs­zeit­raum. Es werden also bestimmte betrieb­liche Fixkosten wie die Miete, Versi­che­rungs­bei­träge usw. anteilig erstattet.

Als förder­fä­hige Härte­fälle sind im Frei­staat Sachsen insbe­son­dere die nach­fol­gend aufge­führten Fall­kon­stel­la­tionen zu bewerten. Diese Aufzäh­lung ist nicht abschlie­ßend und dient als orien­tie­rungs­ge­bende Grundlage.

Förder­fä­hige Härte­fälle können vorliegen, wenn die vorge­se­henen oder auf Grund bestimmter Härten mögli­chen alter­na­tiven Vergleichs­mo­nate der Über­brü­ckungs­hilfen I‑III beispiels­weise aufgrund der nach­fol­genden Umstände zu außer­or­dent­lich nied­rigen oder voll­ständig entfal­lenden Umsätzen in den Refe­renz­zeit­räumen, inklu­sive in den bestehenden Hilfen mögli­chen Alter­na­tiven auf Grund von Härte­fällen, geführt haben (nicht abschließend):

  • Sanie­rungen,
  • Reno­vie­rungen oder Umbau­maß­nahmen im Geschäftsbetrieb,
  • Krank­heit,
  • Schwan­ger­schaft,
  • Pflege- oder Erziehungszeit,
  • nicht selbst verschul­dete Unfälle mit Scha­dens­er­eig­nissen (z. B. Brand, Hochwasser),
  • Witte­rungs­be­din­gungen,
  • auf Grund behörd­li­cher Auflagen im Zusam­men­hang mit der Corona-Pandemie
  • Einschrän­kungen während der Anlauf­phase bei Unternehmensgründungen

Als alter­na­tive Vergleichs­zeit­räume können unter Wahrung der beihil­fe­recht­li­chen Vorgaben einzelne Monate oder Durch­schnitts­werte mehrerer Monate zurück­lie­gend bis einschließ­lich Januar 2018 ange­setzt werden.

Wie wird gefördert?

  • Decke­lung der Leis­tung auf 100.000 Euro pro Unter­nehmen im Regelfall
  • Der Antrag wird durch den prüfenden Dritten (durch eine:n vom Antrag­stel­lenden beauf­tragten Steuerberater:in, Wirtschaftsprüfer:in, verei­digten Buchprüfer:in, Steuerbevollmächtigte:n oder Rechtsanwält:innen) im Namen des Antrags­stel­lenden über die digi­tale Schnitt­stelle www.haertefallhilfen.de an die Bewil­li­gungs­stellen, die Säch­si­sche Aufbau­bank — Förder­bank, einge­reicht. So sollen eine möglichst schnelle Antrags­be­wil­li­gung ermög­licht und Miss­brauchs­fälle ausge­schlossen werden. Direkt­an­träge sind nicht zuge­lassen. Hier geht es zum Antrag­sportal.
  • Der maxi­male Förder­zeit­raum umfasst Juni 2020 bis Juni 2021

Infos & Anträge: haer­te­fall­hilfen

Antrags­frist: 30. September 2021

Die Über­brü­ckungs­hilfe unter­stützt Unter­nehmen, Solo­selbst­stän­dige sowie Frei­be­ruf­le­rInnen, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämp­fung beson­ders stark betroffen sind. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurück­ge­zahlt werden müssen. Die Über­brü­ckungs­hilfe II wurde als Über­brü­ckungs­hilfe III bis Ende Juni 2021 verlän­gert und erwei­tert. Sie kann nur durch prüfende Dritte (Steuerberater:innen u.a.) bean­tragt werden.

Wer wird gefördert?
  • Unter­nehmen, Solo­selbst­stän­dige sowie Frei­be­ruf­le­rinnen und Frei­be­rufler im Haupt­er­werb mit einem jähr­li­chen Umsatz von bis zu 750 Millionen Euro.
  • Sitz oder Betriebs­stätte im Inland und bereits vor dem 1. Mai 2020 am Markt tätig.
  • Umsatz­ein­bruch im Zeit­raum November 2020 bis Juni 2021 von mindes­tens 30 Prozent in einem Monat im Vergleich zum Refe­renz­monat im Jahr 2019.
  • Eine Doppel­för­de­rung ist ausge­schlossen, daher sind Unter­nehmen, die November bzw. Dezem­ber­hilfe erhalten haben, für diese beiden Monate nicht antrags­be­rech­tigt, Leis­tungen nach der Über­brü­ckungs­hilfe II für diese Monate werden angerechnet

Was wird gefördert? 

  • unter anderem Mieten und Pachten
  • Finan­zie­rungs­kosten und ähnliche Kosten, die nicht umsatz­ab­hängig sind (Kosten für Auszu­bil­dende oder Grundsteuern)
  • Aufwen­dungen für Personal, das Kurz­ar­beit nicht nutzen kann (Pauschale in Höhe von 20 Prozent der übrigen förder­fä­higen Fixkosten)
  • Modernisierungs‑, Reno­vie­rungs- und Umbau­maß­nahmen zur Umset­zung von Hygie­nekon­zepten bis zu 20.000 Euro pro Monat
  • Inves­ti­tionen in Digi­ta­li­sie­rung (z.B. Aufbau oder Erwei­te­rung eines Online-Shops), sofern sie im Zeit­raum März 2020 bis Juni 2021 anfallen, bis zu 20.000 Euro pro Monat
  • Abschrei­bungen von Wirt­schafts­gü­tern bis zu 50 %
  • Einzel­händ­le­rInnen können unter bestimmten Voraus­set­zungen zusätz­lich Waren­ab­schrei­bungen auf Saison­ware (z.B. Weih­nachts­ar­tikel) bis zu 100 % als Fixkosten ansetzen
  • Marke­ting- und Werbe­kosten (maximal in Höhe der entspre­chenden Ausgaben im Jahr 2019)

Weite Teile der Kultur- und Kreativ­wirtschaft dürfen aufgrund ihrer beson­deren Betrof­fen­heit durch die Pandemie weitere Kosten geltend machen, u.a. Disko­theken, Film­pro­duk­ti­ons­firmen, Künst­ler­agen­turen, Tonstu­dios, Verlage sowie selbst­stän­dige Künstler:innen und Dienstleister:innen. Welche Unter­nehmen diese Sonder­re­ge­lung geltend machen können, findet Ihr unter Punkt 2.7 der FAQ zur Überbrückungshilfe.

  • Erstat­tung von Ausfall- und Vorbe­rei­tungs­kosten für geschäft­liche Akti­vi­täten für Veran­stal­tungen, die im Zeit­raum von März bis Dezember 2020 statt finden sollten (diese Kosten dürfen in bis zu 12 Monate vor Veran­stal­tungs­datum ange­fallen sein). Die Kosten  umfassen sowohl interne projekt­be­zo­gene (v. a. Perso­nal­auf­wen­dungen) als auch externe Kosten (etwa Kosten für beauf­tragte Dritte (z. B. Grafiker:in). Selbst­stän­dige Einzelunternehmer:innen können geleis­tete veran­stal­tungs­be­zo­gene Arbeits­stunden (zu einem bran­chen­üb­li­chen Stun­den­satz) geltend machen. (vgl. A1.5 Punkt 2.2 der FAQ)
  • Voraus­set­zungen:
    • die Veran­stal­tungen waren öffent­lich oder an einen defi­nierten Gäste­kreis gerichtet und maßgeb­lich über Eigen­mittel, Eintritts­gel­der/­Teil­nahme-/Stand­ge­bühren oder andere Förder­mittel finanziert
    • zum Zeit­punkt der Planung konnte nicht von einer Corona-bedingten Absage ausge­gangen werden
  • Antrags­be­rech­tigt sind primär (also nicht ausschließ­lich) Veranstalter:innen
  • Wer kein/e Veranstalter:in ist, ist antrags­be­rech­tigt, wenn eine der beiden Bedin­gungen vorliegt: 
    • Rück­tritt des Veranstalters/der Veran­stal­terin auf Grund von Force Majeure/Corona: wenn der/die Veranstalter:in vom Vertrag zurück­ge­treten ist, ist auch der/die Dienstleister:in antrags­be­rech­tigt und kann tatsäch­liche, veran­stal­tungs­be­zo­gene Kosten geltend machen.
    • Betei­ligte Dienstleister:innen/Schausteller:innen/Anbieter:innen auf eigene Rech­nung: Wenn das Unter­nehmen nach­weis­lich an der Veran­stal­tung betei­ligt gewesen, und dort auf eigene Rech­nung Dienst­leis­tungen an Teilnehmer:innen verkauft hätte, können die entstan­denen und förder­fä­higen Kosten geltend gemacht werden.
  • #Alarm­st­ufeRot hat Muster­blätter für den Nach­weis der Ausfall­kosten erstellt, die hier herun­ter­ge­laden werden können.

Wie wird gefördert?

Über­brü­ckungs­hilfe III für jeden Monat gezahlt, in dem ein Umsatz­ein­bruch von mind. 30 % nach­ge­wiesen werden kann. Der maxi­male Förder­zeit­raum umfasst November 2020 bis Juni 2021 (acht Monate).

Der Förder­höchst­be­trag beträgt bei Unter­nehmen mit starken Umsatz­rück­gängen 1,5 Millionen Euro pro Monat. Die Höhe der Zuschüsse orien­tiert sich wie bisher auch am Ausfall der Umsätze. Dabei gilt: je höher der Umsatz­aus­fall im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie, desto höher die Über­brü­ckungs­hilfe. Die Über­brü­ckungs­hilfe kompen­siert die Fixkosten dabei wie folgt:

  • bis zu 100% der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
  • 60 % der Fixkosten bei Umsatz­rück­gang von 50 % bis 70 %
  • 40 % der Fixkosten bei Umsatz­ein­bruch von mehr als 30 %

Zusätz­lich wird ein Aufschlag auf die Über­brü­ckungs­hilfe (sog. ‘Eigen­ka­pi­tal­zu­schuss’) für jeden einzelnen Monat im Förder­zeit­raum (Nov. ’20 — Juni ’21) gezahlt, in dem der Umsatz­ein­bruch mindes­tens 50% beträgt. Die Monate müssen nicht aufein­ander folgen. Die Höhe des Aufschlags richtet sich nach der Anzahl der betrof­fenen Monate:

  • 25 % auf die Summe der Fixkos­ten­er­stat­tung bei einem Umsatz­rück­gang von mindes­tens 50 % in drei Monaten,
  • 35 % bei einem Umsatz­rück­gang von mindes­tens 50 % in vier Monaten,
  • 40 % bei einem Umsatz­rück­gang von mindes­tens 50 % in fünf oder mehr Monaten.

Achtung: Berech­nungs­grund­lage für den Aufschlag sind nur die Punkte 1–11 der förder­fä­higen Fixkosten. Moder­ni­sie­rungs- und Digi­ta­li­sie­rungs­kosten (Punkt 14) werden nicht einkal­ku­liert. Die Liste der förder­fä­higen Fixkosten findet Ihr unter Punkt 2.4 der FAQ.

Infos & Anträge:  ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Die Bean­tra­gung muss über prüfende Dritte (Steuerberater:innen u.a.) erfolgen.

Antrags­frist: 31. August 2021

Neustart­hilfe für Soloselbständige

Teil der Über­brü­ckungs­hilfe III ist die Neustart­hilfe. Solo­selbst­stän­dige und Teilhaber:innen von Personen- und Kapi­tal­ge­sell­schaften können hier statt einer Einzel­er­stat­tung von förder­fä­higen Fixkosten eine einma­lige Betriebs­kos­ten­pau­schale bean­tragen, die auch für den Lebens­un­ter­halt genutzt werden darf.

Ihr müsst Euch entscheiden, ob Ihr die Über­brü­ckungs­hilfe III oder die Neustart­hilfe bean­tragen wollt, beides zusammen ist nicht bean­tragbar. Es soll die Möglich­keit geschaffen werden, diese Entschei­dung im Rahmen der Schluss­ab­rech­nung (siehe unten) noch einmal rück­wir­kend zu ändern.

Wer wird gefördert?

  • Solo­selbst­stän­dige und Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften, die ihr Einkommen im Refe­renz­zeit­raum (im Normal­fall das Jahr 2019) zu mindes­tens 51 % aus ihrer selb­stän­digen Tätig­keit erzielt haben. Bei Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften muss die Gesellschafter:in 100% der Anteile halten und mind. 20 h/Woche von der Gesell­schaft beschäf­tigt werden.
  • Mehr-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften, sofern mindes­tens eine der Gesellschafter:innen mind. 25% der Anteile hält, mind. 20 h/Woche von der Gesell­schaft beschäf­tigt wird und die Kapi­tal­ge­sell­schaft mind. 51 % der Einkünfte aus Tätig­keiten erzielt wird, die bei Solo­selbst­stän­digen als frei­be­ruf­lich oder gewerb­lich einge­stuft wird. (vgl. Punkt 2.2. und 2.4. der FAQ)
  • Die Geschäfts­tä­tig­keit muss vor dem 01.November 2020 aufge­nommen worden sein.
  • Im Rahmen der Neustart­hilfe können auch kurz befris­tete Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse (mit Dauer von bis zu 14 Wochen) in den Darstel­lenden Künsten sowie unstän­dige Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse (mit Dauer von bis zu sieben aufein­an­der­fol­genden Kalen­der­tagen) im Vergleichs­zeit­raum berück­sich­tigt werden. Voraus­set­zung ist hierfür, dass die Antrag­stel­lenden für Januar 2021 kein Arbeits­losen- oder Kurz­ar­bei­ter­geld bezogen haben.

Was wird gefördert?

  • Gezahlt wird eine Pauschale in Höhe von 50 Prozent eines sechs­mo­na­tigen Vergleichs­zeit­raums für die Monate Januar 2021 bis Juni 2021, maximal insge­samt 7.500 Euro. Verein­facht ausge­drückt: Die Neustart­hilfe beträgt maximal ein Viertel des Jahres­ein­kom­mens (Umsatz aus selbst­stän­diger Tätig­keit + Einkommen aus Ange­stell­ten­ver­hält­nissen) aus 2019. 
    • Beispiel­rech­nung: 18.000 Euro Umsatz in 2019, Refe­renz­um­satz für einen 6‑Monatszeitraum = 18.000 / 12 * 6 = 9.000 Euro. Davon werden 50% gezahlt, also insge­samt 4.500 Euro für die Monate Januar — Juni 2021.
    • Eine Berech­nungs­hilfe als Excel­ta­belle gibt es bei verdi.
  • In die Berech­nung der Neustart­hilfe fließen neben den Umsätzen aus der eigenen freiberuflichen/gewerblichen Tätig­keit auch ein: 
    • Einnahmen aus Ange­stell­ten­ver­hält­nissen, sofern der Anteil des Einkom­mens aus selbst­stän­diger Tätig­keit im Refe­renz­zeit­raum mindes­tens 51% beträgt
    • im Ausland gene­rierte Umsätze
    • Umsätze aus Betei­li­gungen an Personengesellschaften 
      • Die Antrag­stel­lung unter Berück­sich­ti­gung von Umsätzen aus Betei­li­gungen an Kapi­tal­ge­sell­schaften (mit bis zu 4 Gesellschafter:innen) soll zu einem späteren Zeit­punkt möglich sein. Vgl. Punkt 2.2 der FAQ.
  • Stipen­dien, Weiter­bil­dungs-Bafög und Einnahmen aus Crowd­fun­ding gelten nicht als Umsätze.
  • Wer 2019 keine Refe­renz­um­sätze vorweisen kann (aufgrund von Krank­heit, Neugrün­dung, Umbau­ar­beiten etc.), darf alter­na­tive Zeit­räume in 2020 angeben (vgl. Punkte 3.3 und 6.2 der FAQ). Wer 2019 in Eltern­zeit war, kann das Eltern­geld für die Berech­nung des Refe­renz­um­satzes heran­ziehen (vgl. Punkt 6.3 der FAQ).

Wie wird gefördert?

  • Die Neustart­hilfe wird als Liqui­di­täts­vor­schuss gezahlt, da bei Antrag­stel­lung nur Prognosen über die Umsatz­ent­wick­lung gestellt werden können. Stellt sich am Ende des Förder­zeit­raums heraus, dass Ihr mehr als 40% des Refe­renz­um­satzes aus 2019 erzielt habt (also weniger als 60% Umsatz­ein­bußen habt), muss die Neustart­hilfe anteilig zurück gezahlt werden. Erreicht Ihr im ersten Halb­jahr 90% oder mehr des Refe­renz­um­satzes aus 2019, muss die Neustart­hilfe komplett zurück gezahlt werden.
  • Die Neustart­hilfe wird nicht auf die Grund­si­che­rung sowie die Berech­nung des Kinder­zu­schlags ange­rechnet. Sie stellt eine steu­er­pflich­tige Einnahme dar.
  • Natür­liche Personen, die Umsätze aus ihrer eigenen selbst­stän­digen Tätig­keit und ggf.  antei­lige Umsätze aus Perso­nen­ge­sell­schaften geltend machen wollen, können dies per Direkt­an­trag mit ELSTER-Zerti­fikat tun. Kapi­tal­ge­sell­schaften müssen dafür einen Prüfenden Dritten beauftragen.
  • Achtung: Es kann nur 1 Antrag auf Neustart­hilfe gestellt werden. Solltet Ihr antei­lige Umsätze aus Personen- oder Kapi­tal­ge­sell­schaften haben, diese aber nicht zur Berech­nung der Neustart­hilfe heran­ziehen wollen, seid Ihr dennoch verpflichtet, diese Umsätze in der Endab­rech­nung anzugeben.

Infos & Anträge: Bundes­fi­nanz­mi­nis­te­rium und FAQ, Anträge beim Portal für Direkt­an­träge.

Antrags­frist: 31. August 2021

Der Verband der Gründer und Selbst­stän­digen Deutsch­land (VGSD) e.V. führt hier Schritt für Schritt durch den Antrag.

Gewährt werden finan­zi­elle Zuschüsse für die Um- und Aufrüs­tung von statio­nären, zentralen RLT-Anlagen in öffent­li­chen Gebäuden und Versamm­lungs­stätten. Zu den förder­fä­higen Maßnahmen gehören nicht nur der Erwerb und Einbau von Filter­technik mit Viren­schutz­funk­tion, sondern auch umfang­reiche Umbaumaßnahmen.

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind:

  • Länder
  • Kommunen
  • Unter­nehmen*
  • Univer­si­täten / Hochschulen*
  • Träger öffent­li­cher Einrichtungen*
  • insti­tu­tio­neller Zuwendungsempfänger*

Nicht antrags­be­rech­tigt ist der Bund.

*Eine Antrags­be­rech­ti­gung besteht, sofern die Finan­zie­rung durch Betei­li­gung oder sons­tige Weise zu mindes­tens 50 Prozent durch den Bund, die Länder oder Kommunen erfolgt.

Was wird gefördert?

Geför­dert werden Maßnahmen an bestehenden statio­nären, zentralen RLT-Anlagen in öffent­li­chen Gebäuden und Versamm­lungs­stätten. Die RLT-Anlage muss mindes­tens einen Raum, der für größere Perso­nen­an­samm­lungen bestimmt ist (Versamm­lungs­raum), mit einem Regel­luft­vo­lu­men­strom von 1.500 m³/h oder mehr versorgen. Die Maßnahmen müssen dazu dienen, das Infek­ti­ons­ri­siko ausge­hend von poten­ziell virus­be­la­denen Aero­solen durch unzu­rei­chende Lüftung in geschlos­senen Räumen zu senken. Es dürfen ausschließ­lich eigens für die Maßnahmen neu erwor­bene Kompo­nenten verwendet und einge­baut werden.

Förder­fä­hige Maßnahmen sind insbesondere:

  • Der Erwerb und der Einbau von hoch­wer­tigen Filtern in bestehende Filterstufen
    (Der Erwerb von bis zu 3 voll­stän­digen Filter­sätzen ist förderfähig)
  • Maßnahmen zur Erhö­hung des Frisch­luft­an­teils durch die Umrüs­tung von Umluft- auf Zu-/ Abluftbetrieb
  • Umbauten an der RLT-Anlage durch Zubau von Filter­stufen oder durch Ergän­zung und Opti­mie­rung der Rege­lungs­technik sowie die Erstel­lung eines Konzeptes zum infek­ti­ons­schutz­ge­rechten Lüften

Darüber hinaus werden Begleit­maß­nahmen, die den zuvor genannten Maßnahmen eindeutig zuge­ordnet werden können, bezuschusst.

Weitere Infor­ma­tionen stehen im tech­ni­schen Merk­blatt zur Förder­richt­linie „Bundes­för­de­rung Corona-gerechte Um- und Aufrüs­tung von raum­luft­tech­ni­schen Anlagen in öffent­li­chen Gebäuden und Versammlungsstätten“.

Wie wird gefördert?

Geför­dert werden die Inves­ti­ti­ons­aus­gaben sowie die Ausgaben für Planung und Montage in Höhe von bis zu 80 Prozent der förder­fä­higen Ausgaben. Die maxi­male Förde­rung beträgt 200.000 Euro pro RLT-Anlage.

Es bestehen folgende Baga­tell­grenzen, ab der eine Förde­rung gewährt werden kann:

Maßnahmen (nach 5.1.1 bis 5.1.2 der Richt­linie des Förderprogramms) Baga­tell­grenzen in Bezug auf die förder­fä­higen Ausgaben
Filter­maß­nahmen (5.1.1) 2.000 €
Maßnahmen zur Erhö­hung des Frisch­luft­an­teils (5.1.2) 2.000 €
Maßnahmen zur Erhö­hung der Frisch­luft­zu­fuhr (5.1.2) 2.000 €
Alle anderen förder­fä­higen Maßnahmen nach 5.1.2 5.000 €

Infos & Anträge: Bundesamt für Wirt­schaft und Ausfuhrkontrolle

Wer wird gefördert?

  • Selbst­stän­dige und Unter­nehmen, unab­hängig von der Zahl der Mitarbeitenden
  • die mindes­tens seit Januar 2019 am Markt sind und
  • in der Summe der Jahre 2017–2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Sofern das Unter­nehmen bislang nur für einen kürzeren Zeit­raum am Markt ist, wird dieser Zeit­raum herangezogen.

Was wird gefördert?

  • Anschaf­fungen wie Maschinen und Ausstat­tung (Inves­ti­tionen)
  • Alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Waren­lager (Betriebs­mittel)
  • auch der eigene Unter­neh­mer­lohn ist finanzierbar

Wie wird gefördert?

  • Kredit mit 3,00 %  Soll­zins p.a.
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rück­zah­lung, bis zu 2 Jahre tilgungsfrei
  • keine Risi­ko­prü­fung vorab, es müssen keine Sicher­heiten gestellt werden
  • Die KfW über­nimmt 100 % des Banken­ri­sikos, für die Rück­zah­lung haftet Ihr als Kredit­neh­mende zu 100%.
  • Kredit­höhe:
    • max. 300.000 Euro bei bis zu 10 Beschäf­tigten, max. 500.000 Euro bei bis zu 50 Beschäf­tigten, max. 800.000 Euro bei über 50 Beschäftigten
    • Es können maximal 2 Anträge gestellt werden, wenn dadurch die Höchst­summe nicht über­schritten wird.
  • Kombi­na­tion mit Zuschüssen der Sofort­hilfe­programme des Bundes und der Länder ist möglich, soweit die Förde­rung insge­samt unter 800.000 Euro (Gesamt­nenn­betrag) pro Unter­nehmen bleibt.

Infos & Anträge: KfW

Antrags­frist: 31.12.2021

Weitere KfW-Sonder­pro­gramme findet Ihr hier.

Arbeitgeber:innen konnten ihren Beschäf­tigten in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unter­stüt­zungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steu­er­frei in Form von Zuschüssen und Sach­be­zügen gewähren. Diese Rege­lung wurde bis Märze 2022 verlängert.

Diese Möglich­keit des steu­er­freien Zuschusses besteht unab­hängig vom Umfang der Tätig­keit (Voll­zeit, Teil­zeit, gering­fügig beschäf­tigt), und auch unab­hängig davon, ob Kurz­ar­bei­ter­geld gezahlt wird.

Voraus­set­zung ist jedoch, dass dieser Zuschuss zusätz­lich zum ohnehin geschul­deten Arbeits­lohn geleistet wird. Die in der Lohn­steuer-Richt­li­nien (LStR) genannten Voraus­set­zungen brau­chen nicht vorzuliegen.

Infos: FAQ ‘Steuern’ des Bundes­mi­nis­te­riums der Finanzen

Wer wird gefördert?

  • Start-ups und kleine mittel­stän­di­sche Unter­nehmen mit einem zukunfts­fä­higen Geschäftsmodell

Wie wird gefördert?

  • Das Paket besteht aus zwei Säulen: Auf der einen Seite werden Wagnis­ka­pi­tal­fonds über die neue Corona Matching Fazi­lität Start-ups und KMUs zur Verfü­gung gestellt. So können die bestehenden Koope­ra­tionen mit öffent­li­chen Part­nern genutzt werden, um die öffent­li­chen Mittel den Start-ups schnell zu Verfü­gung zu stellen. Auf der anderen Seite sollen Start Ups und KMUs, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazi­lität haben, weitere Wege zur Sicher­stel­lung ihrer Finan­zie­rung zur Verfü­gung gestellt werden. 

Infos & Anträge: Bundes­wirt­schafts­mi­nis­te­rium

Wer wird gefördert?

Unter­nehmen mit mindes­tens einem/r Mitar­bei­terIn können Kurz­ar­bei­ter­geld bean­tragen, wenn mindes­tens 10% der Beleg­schaft von einem erheb­li­chen Arbeits­aus­fall betroffen ist.

Wie wird gefördert?

Beim Kurz­ar­bei­ter­geld über­nimmt die Bundes­agentur für Arbeit 60 Prozent (bei Eltern mit mind. einem Kind: 67 Prozent) des ausge­fal­lenen Netto­lohns, wenn eine Firma ihre Beschäf­tigten in Kurz­ar­beit schickt. Ab dem 4. Monat kann dieser Satz sukzes­sive ange­hoben werden. Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge werden den Arbeit­ge­be­rInnen bei Kurz­ar­beit komplett erstattet

Ziel der zweiten Förder­richt­linie ist die stär­kere Nutzung von Verbund- oder Auftragsaus­bildung im Ausbil­dungs­jahr 2020/21 zugunsten Auszu­bil­dender kleiner und mitt­lerer Unter­nehmen (KMU), die ihre Ausbil­dung temporär nicht im eigenen Betrieb (im Folgenden: Stamm­aus­bil­dungs­be­trieb) beginnen oder weiter­führen können, weil dieser voll­ständig oder zu wesent­li­chen Teilen aufgrund der Corona-Pandemie von Schlie­ßungen oder erheb­li­chen Einschrän­kungen betroffen ist, die eine Fort­set­zung des Geschäfts­be­triebs maßgeb­lich behin­dern oder die Einstel­lung desselben bedingen.

Wer wird gefördert?

  • Zuwen­dungs­emp­fänger sind ausbil­dende KMU mit bis zu 249 Mitar­bei­tenden (Inte­rims-Ausbil­dungs­be­triebe und ausbil­dende Einrich­tungen im Sinne dieser Förder­richt­linie), die die pande­mie­be­dingte befris­tete Auftrags- oder Verbund­aus­bil­dung durchführen.

Was wird gefördert?

  • Gegen­stand der Förde­rung ist die zwischen Stamm­aus­bil­dungs­be­trieb und Inte­rims-Ausbil­dungs­be­trieb, ÜBS oder Ausbil­dungs­dienst­leister verein­barte befris­tete Auftrags- oder Verbund­aus­bil­dung für jede Auszu­bil­dende und jeden Auszu­bil­denden, die oder der sich beim Stamm­aus­bil­dungs­be­trieb in einem Ausbil­dungs­ver­hältnis befindet und deren oder dessen Ausbil­dung aus pande­mie­be­dingten Gründen zeit­weise beim Stamm­aus­bil­dungs­be­trieb nicht begonnen oder fort­ge­setzt werden kann.

Wie wird gefördert?

  • Die Zuwen­dung beträgt einmalig 4 000 Euro für jede oder jeden inte­rims­weise über­nom­mene Auszu­bil­dende oder über­nom­menen Auszu­bil­denden. Für jede Auszu­bil­dende bzw. jeden Auszu­bil­denden kann nur eine Zuwen­dung nach dieser Förder­richt­linie gezahlt werden.

Infos & Anträge: Bundes­ar­beits­mi­nis­te­rium

Antrags­frist: 30. September 2021

Wer wird gefördert?

  • Die Entschä­di­gung wird gewährt, wenn die Sorge­be­rech­tigten ihrer Tätig­keit infolge der Schlie­ßung nicht weiter nach­gehen konnten und für die Kinder (bis 12 Jahre) eine ander­wei­tige zumut­bare Betreu­ungs­mög­lich­keit nicht verfügbar ist.

Was wird gefördert?

  • Die Landes­di­rek­tion Sachsen nimmt Anträge auf Entschä­di­gung wegen Verdienst­aus­fall entgegen, wenn die Kinder­be­treu­ungs­ein­rich­tung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde.

Wie wird gefördert?

  • Die Entschä­di­gung in Höhe von 67 % des Netto­ein­kom­mens wird für bis zu sechs Wochen gewährt und ist auf einen monat­li­chen Höchst­be­trag von 2.016 Euro begrenzt. Selb­stän­dige müssen den Antrag als Sorge­be­rech­tigte bei der LDS selbst stellen.

Infos & Anträge: Landes­di­rek­tion Sachsen

Wer wird gefördert?

  • Wer auf Grund des Coro­na­virus offi­ziell unter Quaran­täne gestellt wird, einem Tätig­keits­verbot unter­liegt und dadurch einen Verdienst­aus­fall erleidet, kann über die Landes­di­rek­tion Sachsen eine Entschä­di­gung bean­tragen. Nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz erhalten auch Selbst­stän­dige und Frei­be­ruf­le­rInnen den Verdienst­aus­fall ersetzt.

Wie wird gefördert?

  • Grund­lage der Berech­nung der Entschä­di­gung ist der letzte vorlie­gende Einkom­mens­steu­er­be­scheid. Die Anträge sind inner­halb einer Frist von drei Monaten nach Tätig­keits­un­ter­bre­chung oder dem Ende der Quaran­täne bei der Landes­di­rek­tion Sachsen zu stellen.
  • Selb­stän­dige, die nicht gesetz­lich kranken‑, renten- und pfle­ge­ver­si­chert sind, haben Anspruch auf Erstat­tung ihrer Aufwen­dungen für soziale Siche­rung in ange­mes­senem Umfang.
  • Zwin­gende Voraus­set­zung für eine Entschä­di­gung ist, dass durch ein Gesund­heitsamt das Tätig­keits­verbot bzw. eine Quaran­täne ange­ordnet wurde.

Infos: KREA­TIVES SACHSEN YouTube Kanal
Anträge: hier

Stun­dung und Herab­set­zung von Steuerzahlungen

Auf Antrag können laufende Voraus­zah­lungen zur Einkom­men­steuer bzw. Körper­schaft­steuer herab­ge­setzt oder ausge­setzt werden. Fällige Steu­er­zah­lungen lassen sich zins­frei stunden, Säum­nis­zu­schläge können erlassen werden. Auf Voll­stre­ckungs­maß­nahmen kann vorüber­ge­hend verzichtet werden. Außerdem können alle Umsatz­steuer-Sonder­vor­aus­zah­lungen für das Jahr 2020 nach­träg­lich bis auf Null Euro herab­ge­setzt werden.

Bitte wendet Euch direkt an das für Euch zustän­dige Finanzamt. Für die schrift­liche Antrag­stel­lung könnt Ihr dieses Formular nutzen.

Steu­er­pflich­tige, die durch die Corona-Krise unmit­telbar und nicht uner­heb­lich negativ wirt­schaft­lich betroffen sind, konnten bei ihrem Finanzamt bis 31. März 2021 einen Antrag auf (Anschluss-)Stundung grund­sätz­lich aller Ansprüche aus dem Steu­er­schuld­ver­hältnis stellen. Weitere Infos hier.

Auf Voll­stre­ckungen und Säum­nis­zu­schläge bei bis zum 31. März 2021 fällig gewor­denen Steuern wird bis zum 30. Juni 2021 verzichtet, wenn eine unmit­tel­bare und nicht uner­heb­liche Auswir­kung der Corona-Pandemie vorliegt. Dies betrifft die Einkommen- und Körper­schaft­steuer sowie die Umsatzsteuer.

Verlust­rück­trag

Der steu­er­liche Verlust­rück­trag wird für die Jahre 2020 und 2021 auf 5 Millionen Euro bzw. 10 Millionen Euro (bei Zusam­men­ver­an­la­gung) erwei­tert sowie ein Mecha­nismus einge­führt, um den Verlust­rück­trag für 2020 unmit­telbar finanz­wirksam schon mit der Steu­er­erklä­rung 2019 nutzbar zu machen.

Weitere Infor­ma­tionen zu steu­er­li­chen Erleich­te­rungen findet Ihr auf den Seiten des Bundes­fi­nanz­mi­nis­te­riums sowie im Eckpunk­te­pa­pier des Konjunk­tur­pro­gramms der Bundes­re­gie­rung.

Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge von Arbeit­ge­bern können nach § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV gestundet werden. Ansprech­partner sind die jewei­ligen Kran­ken­kassen, bei denen die Arbeit­neh­me­rInnen versi­chert sind.

Im Rahmen des Konjunk­tur­pro­gramms wurden die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge auf 40% gedeckelt.

Als Selb­stän­dige könnt Ihr Euch bei Eurer Kran­ken­kasse erkun­digen und darum bitten, aufgrund der wesent­lich gerin­geren Umsatz­pro­gnose Eure Beiträge auf den Mindest­bei­trags­satz herabzusetzen.

Künst­le­rInnen und Publi­zis­tInnen, die in der Künst­ler­so­zi­al­kasse (KSK) versi­chert sind, können eine Ände­rungs­mit­tei­lung darüber machen, dass sich ihr Arbeits­ein­kommen ändert. 

Es kann eine Stun­dung oder Raten­zah­lung bean­tragt werden, wenn akute und schwer­wie­gende Zahlungs­schwie­rig­keiten bestehen. Hierzu genügt eine form­lose Nach­richt an die KSK.

Als KSA-abga­be­pflich­tiges Unter­nehmen könnt ihr versu­chen, bei der Künst­ler­so­zi­al­kasse eine Stun­dung oder Raten­zah­lung der Künst­ler­so­zi­al­ab­gabe zu erwirken.

Das Beziehen von Grund­si­che­rung oder die Aufnahme einer nicht-künst­le­ri­schen oder publi­zis­ti­schen Tätig­keit führt nicht auto­ma­tisch zur Been­di­gung der Mitglied­schaft in der KSK. Weitere Infor­ma­tionen dazu findet Ihr direkt auf der Seite der Künst­ler­so­zi­al­kasse.

Achtung: Die von Arbeits- und Sozi­al­mi­nister Hubertus Heil ange­kün­digte Erhö­hung des Zuver­dienstes aus einer selb­stän­digen nicht künst­le­ri­schen / nicht publi­zis­ti­schen Neben­tä­tig­keit von 450 Euro auf 1.300 Euro monat­lich ist noch nicht in Kraft getreten. Die KSK infor­miert darüber, sobald dies geschieht.

Die Rege­lung, dass Selbst­stän­dige, die inner­halb von 12 Monaten zwei Mal ALG I beziehen, aus der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung ausge­schlossen werden, ist vorüber­ge­hend ausge­setzt. Fällt die wieder­holte Arbeits­lo­sig­keit in den Zeit­raum 30. März 2020 bis 30. Juni 2021, ist eine erneute frei­wil­lige Absi­che­rung möglich. 

Außerdem endet die frei­wil­lige Versi­che­rung derzeit nicht auto­ma­tisch, wenn aufgrund der Corona-Krise Versi­che­rungs­bei­träge nicht gezahlt werden können. In diesem Fall gilt aktuell ein Zahlungs­auf­schub bis Juli 2021. Die Agentur für Arbeit wird Euch anschlie­ßend auffor­dern, die laufenden monat­li­chen Zahlungen wieder­auf­zu­nehmen und ausste­hende Beiträge nach­zu­zahlen. Hierfür ist eine Raten­zah­lung von monat­lich mindes­tens 20 Euro vorgesehen.

Weitere Infor­ma­tionen findet Ihr auf der Seite der Bundes­agentur für Arbeit.

Wer wird gefördert?

  • Antrag/Bewerbung der Künstlerin/des Künst­lers selbst: Ein/e in Not gera­tene ältere/r Künst­lerIn kann sich selbst an die zustän­dige Behörde (siehe unten) wenden und Leis­tungen der Deut­schen Künst­ler­hilfe gewis­ser­maßen bean­tragen bzw. sich für sie bewerben.
  • Vorschlag durch fach­kun­dige Dritte
  • Alter­nativ kann auch eine Künst­ler­or­ga­ni­sa­tion, die Inter­es­sen­ver­tre­tung oder ein Landes­ver­band eine/n Künst­lerIn oder mehrere Künst­le­rInnen bei der zustän­digen Behörde des Landes für die deut­sche Künst­ler­hilfe vorschlagen.
  • Die Hilfe richtet sich an profes­sio­nelle Kunst­schaf­fende, mit einer künst­le­ri­schen Tätig­keit als Haupterwerbsquelle.
  • Grund­sätz­lich unter­stützt die Deut­sche Künst­ler­hilfe Künst­le­rInnen und Schrift­stel­le­rInnen, die mit ihrem Werk eine kultu­relle Leis­tung für die Bundes­re­pu­blik Deutsch­land erbracht haben und durch Krank­heit, Alter oder widrige Umstände in finan­zi­elle Bedrängnis geraten sind.

Voraus­set­zungen?

  • Lebens­alter: Nach Angaben des Bundes­prä­si­di­al­amtes gibt es keine fest defi­nierte Alters­grenze. Aber das Programm richtet sich eindeutig an lebens­äl­tere Künst­le­rInnen und Schriftsteller*innen, die auf ein jahr­zehn­te­langes künst­le­ri­sches Schaffen zurück­bli­cken. Erfah­rungs­gemäß dürfte es Personen unter einem Lebens­alter von etwa Mitte 50 Jahren schwer­fallen, dieses Krite­rium zu erfüllen.
  • Künst­le­ri­sche Leis­tungen: Künst­le­rInnen sollten sich von der Formu­lie­rung »Beitrag zum kultu­rellen Ansehen der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land« nicht abschre­cken lassen. Eine beleg­bare jahr­zehn­te­lange profes­sio­nelle künst­le­ri­sche Tätig­keit im Haupt­er­werb bietet viele Ansatz­punkte für einen Beitrag zum Ansehen der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land. Preise, Ehrungen, Würdi­gungen, eine beson­dere inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit, ein beson­deres Medi­en­echo, die Bezug­nahme anderer Künstler*innen auf das Werk etc. – all diese beispiel­haft ange­führten Punkte, können eine beson­dere künst­le­ri­schen Leis­tungen zusätz­lich belegen.
  • Notlage: Gemeint ist eine beson­dere finan­zi­elle Notlage – die durch verschie­denste Lebens­um­stände, Schick­sals­schläge, Kata­stro­phen oder z. B. durch eine schwere physi­sche und psychi­sche Krank­heit bedingt sein kann. Eine Einschrän­kung der künst­le­ri­schen Arbeit durch die COVID-19-Pandemie kann grund­sätz­lich auch als Ursache für eine finan­zi­elle Notlage ange­führt werden. Aber es gilt: Alle drei der oben genannten Krite­rien sollen erfüllt sein.

Wie wird gefördert?

  • Die Künst­le­rInnen können eine solche Hilfe bei ihrer Landes­kul­tur­ver­wal­tung (z. B. beim Kultur­mi­nis­te­rium oder bei der Senats­ver­wal­tung des jewei­ligen Landes) »bean­tragen«. Die Künst­le­rInnen können gleichsam auch von ihren Inter­es­sen­ver­bänden oder Künst­le­rInnen-Orga­ni­sa­tionen vorge­schlagen werden.
  • Die Förde­rung erfolgt entweder in Form regel­mä­ßiger Zahlungen – haupt­säch­lich für lebens­äl­tere oder schwer erkrankte Künst­le­rInnen – oder als einma­lige Zuwen­dung in akuten Notlagen. Bei einer auf Dauer ange­legten Unter­stüt­zung beträgt die Zuwen­dungs­summe jähr­lich 7.500 Euro, die in drei Teil­be­trägen ausge­zahlt wird. Die Einmal­zah­lungen belaufen sich derzeit auf einen Betrag von 2.300 Euro pro Kalenderjahr

Infos & Anträge: bundes­ver­band freie darstel­lende künste

Der Kinder­zu­schlag ist eine zusätz­liche finan­zi­elle Unter­stüt­zung für erwerbs­tä­tige Eltern, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzu­kommen. Er beträgt seit dem 01.01.2021 bis zu 205 Euro für jedes im Haus­halt lebende Kind, das unver­hei­ratet,  unter 25 Jahre alt und kinder­geld­be­rech­tigt ist.

Euer Einkommen darf eine gewisse Mindest­grenze nicht unter­schreiten. Diese Mindest­grenze liegt bei 900 Euro brutto für Paare und 600 Euro brutto für Allein­er­zie­hende. Das Einkommen ist für die vergan­genen sechs Monate nachzuweisen.

Weitere Infor­ma­tionen zum Kinder­zu­schlag findet Ihr hier. Einen Schnell­check zur Antrags­be­rech­ti­gung gibt es hier.

Ganz unab­hängig von der Corona-Pandemie und ihren Auswir­kungen: Mit dem Wohn­geld soll Haus­halten geholfen werden, deren Einkommen nicht ausreicht, um die Kosten einer ange­mes­senen Wohnung zu tragen. Wohn­geld können Mieter­haus­halte und Haus­halte, die im selbst genutzten Wohn­ei­gentum leben, auf Antrag erhalten. 

Der Anspruch auf Wohn­geld und dessen Höhe hängt von drei Faktoren ab: Der Zahl der Haus­halts­mit­glieder, der Höhe des Gesamt­ein­kom­mens der Haus­halts­mit­glieder und der Höhe der zuschuss­fä­higen Miete bzw. Belas­tung. Wohn­geld wird als Miet­zu­schuss oder Lasten­zu­schuss bei Eigen­tü­mern gewährt. 

Empfänger anderer Sozi­al­leis­tungen (z.B. Arbeits­lo­sen­geld II und Sozi­al­geld) sowie Mitglieder aus deren “Bedarfs­ge­mein­schaft” sind vom Wohn­geld ausge­schlossen, wenn ihre Unter­kunfts­kosten bei der Berech­nung der jewei­ligen Sozi­al­leis­tung berück­sich­tigt worden sind. Wohn­geld kann hier bean­tragt und hier berechnet werden.

Bis zum 31. Dezember 2021 gilt ein verein­fachter Zugang zum Arbeits­lo­sen­geld II (Grund­si­che­rung). Das bedeutet eine befris­tete Einschrän­kung der Vermö­gens­prü­fung, die befris­tete Aner­ken­nung der tatsäch­li­chen Kosten für Unter­kunft und Heizung sowie Verein­fa­chungen bei der Bewil­li­gung vorläu­figer Leis­tungen. Alle Verein­fa­chungen hat das Bundes­mi­nis­te­rium für Arbeit und Soziales (BMAS) hier aufgeführt.

Bei Selbst­stän­digen wird ein Betrag von 8.000 Euro je Jahr der Selbst­stän­dig­keit als ange­mes­sene Alters­vor­sorge aner­kannt (soge­nanntes Schon­ver­mögen, siehe Weisung der Bundes­agentur für Arbeit). Auch atypi­sche Anlagen wie Spar­konten, Wert­pa­pier­de­pots oder Tages­geld­konten zählen als Alters­vor­sorge und müssen nicht ange­tastet werden. 

Im Über­gangs­zeit­raum bis zur Wieder­auf­nahme der Tätig­keit müssen Selbst­stän­dige regel­mäßig nicht vermitt­le­risch begleitet werden, sofern dies von den Betrof­fenen nicht selbst nach­ge­fragt wird.

Die Bundes­re­gie­rung hat ange­kün­digt, den verein­fachten Zugang zur Grund­si­che­rung bis Ende 2021 zu verlän­gern. Außerdem soll es einen einma­ligen ‘Coro­na­zu­schuss’ in Höhe von 150 Euro für erwach­sene Grundsicherungsempfänger:innen geben.

Infos & Anträge: Bundes­agentur für Arbeit und FAQ

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Verdi hat außerdem hier eine Basis­bro­schüre zur Grund­si­che­rung für Selbst­stän­dige online gestellt.

Die KREA­TIVES SACHSEN Info Session zur Corona-Grund­si­che­rung findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal.

Wer wird gefördert?

  • Geför­dert werden Eltern und Allein­er­zie­hende* mit ihren Kindern oder Pfle­ge­kin­dern bis 18 Jahre und Kindern mit einer Behin­de­rung, für die ein Kinder­geld­an­spruch besteht, die ihren Haupt­wohn­sitz oder stän­digen Aufent­halt im Frei­staat Sachsen haben (förder­fä­hige Fami­li­en­mit­glieder). — * Als Allein­er­zie­hende gelten Mütter und Väter, die den Fami­li­en­haus­halt ohne Lebens­partner führen.

Was wird gefördert? 

  • Pro Kalen­der­jahr ist ein Urlaubs­auf­ent­halt für die Dauer von sieben bis vier­zehn Tagen förder­fähig. Erho­lungs­maß­nahmen unter 7 Tagen werden nicht geför­dert. Aufent­halte über 14 Tagen sind grund­sätz­lich möglich, werden aber nur bis zu max. 14 Tagen geför­dert. Bei der Berech­nung des Zuschusses werden An- und Abrei­setag als ein Aufent­haltstag gerechnet.
  • Erho­lungs­auf­ent­halte in Deutsch­land in Fami­li­en­fe­ri­en­stätten der Verbände der freien Wohl­fahrts­pflege und der Fami­li­en­ver­bände sowie in Einrich­tungen, die für die Fami­li­en­er­ho­lung als geeignet aner­kannt werden (z. B. Bauern­höfe, Ferienwohnungen).
  • Verwand­ten­be­suche und sons­tige private Besuche werden nicht gefördert.

Wie wird gefördert? 

  • Der Zuschuss beträgt pro teil­neh­mendes förder­fä­higes Fami­li­en­mit­glied und Aufent­haltstag bis zu 9 EUR Berech­nungs­grund­lage ist das monat­liche Netto­ein­kommen aller zum Haus­halt gehö­renden Fami­li­en­mit­glieder ohne gesetz­li­ches Kinder­geld, Kinder­pflege- und Pfle­ge­geld, Wohn­geld, Kinder­zu­schlag, Landes­blin­den­geld und Landes­er­zie­hungs­geld oder den Mindest­be­trag des Eltern­geldes. Die indi­vi­du­elle Einkom­mens­be­rech­nung wird nach Einrei­chung der notwen­digen Unter­lagen bei den unten genannten Antrag­stellen für Fami­li­en­ur­laube durchgeführt.

Infos & Anträge: Kommu­naler Sozi­al­ver­band Sachsen

Die Unter­lagen sind spätes­tens einen Monat nach Been­di­gung des Urlaubs bei der Antrag­stelle einzu­rei­chen. Ansonsten verfällt der Urlaubs­zu­schuss automatisch.

Menschen, die sich aufgrund der Corona Krisen­si­tua­tion oder aus anderen Gründen psychisch belastet fühlen, finden oftmals Hilfe und Unter­stüt­zung bei einer Person ihres Vertrauens in ihrem persön­li­chen Umfeld. Das können Ange­hö­rige, Freunde oder auch andere nahe­ste­hende Menschen sein. Wenn diese Unter­stüt­zung im persön­li­chen Umfeld jedoch nicht vorhanden ist oder diese nicht ausreicht, sollten sich Betrof­fene und/oder auch ihre Ange­hö­rigen Hilfe und profes­sio­nelle Unter­stüt­zung holen. Hierfür steht in Deutsch­land ein breit gefä­chertes System von Unter­stüt­zungs- und Bera­tungs­an­ge­boten zur Verfügung:

  • Die Tele­fon­be­ra­tung der BZgA steht Ihnen kostenlos unter 08002322783 zur Verfügung.
  • Die Tele­fon­seel­sorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter folgenden Rufnum­mern: 08001110111 oder 08001110222.
  • Die Nummer gegen Kummer
    • für Kinder und Jugend­liche: 116111 (Montag-Samstag von 14–20 Uhr)
    • für Eltern: 08001110550 (Montag-Freitag von 9–11 Uhr, Dienstag + Donnerstag von 17–19 Uhr)
  • Wich­tige Anlauf­stellen im Falle einer psychi­schen Belas­tung oder einer ernst­haften Krise sind Hausärzte/Hausärztinnen, Fachärztinnen/Fachärzte für Psych­ia­trie und Psycho­the­rapie sowie Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten. Die Arzt­suche der Kassen­ärzt­li­chen Bundes­ver­ei­ni­gung bietet die Möglich­keit, entspre­chende Ärzte und Psycho­the­ra­peuten gezielt nach deren Fremd­sprach­kennt­nissen zu suchen.
  • Mental Health in MusicVerband zur Förde­rung der mentalen Gesund­heit in der Musikbranche
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Was wir momentan tun

Wir haben Eure wirt­schaft­li­chen Heraus­for­de­rungen und Bedarfe, die durch die Pandemie und ihre Folgen entstanden sind, in einer Umfrage gesam­melt und weiter­ge­geben. Die Ergeb­nisse sind hier zusam­men­ge­fasst. Eine weitere bundes­weiten Umfrage des Bundes­ver­bands Krea­tive Deutsch­land und dem Netz­werk PCI, zieht die Bilanz des Corona-Jahrs 2020 für die Branche. Die Ergeb­nisse findet Ihr hier.

Unser Träger, der Landes­ver­band der Kultur- und Kreativ­wirtschaft Sachsen e.V., hat eine Stel­lung­nahme zu den Auswir­kungen der Covid-19-Krise auf die Kultur- und Kreativ­wirtschaft in Sachsen veröffentlicht.

Über aktu­elle Corona-Hilfen infor­mieren wir regel­mäßig in unserem News­letter und auf unseren Social Media Kanälen.

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