Aktu­elle Corona-Beschlüsse für Kultur- und Kreativschaffende

CORONA-BESCHLÜSSE

Hilfs­pro­gramme für Kultur- und Kreativschaffende

Für Krea­tive in ganz Sachsen

Wer wird gefördert?

Der Zuschuss richtet sich an

  • gemein­nützig aner­kannte juris­ti­sche Personen des Privatrechts,
  • juris­ti­sche Personen des Privat­rechts ohne aner­kannte Gemein­nüt­zig­keit (auch Personengesellschaften),
  • Unter­nehmen des Privat­rechts in Form von Personengesellschaften,
  • Träger von kleinen und mitt­leren kultu­rellen Spiel­stätten in den Berei­chen Darstel­lende Künste und Musik, die im Haupt­er­werb Einzel­un­ter­nehmer oder selb­stän­dige Ange­hö­rige der Freien Berufe sind, sofern 
    • der Betrieb einer kultu­rellen Spiel­stätte ihr haupt­säch­li­cher Unter­neh­mens­zweck ist,
    • die Spiel­stätte mindes­tens 24 kultu­relle Veran­stal­tungen pro Jahr vorweisen kann (Nach­weis anhand des Jahres­pro­gramms 2019),
    • die Veran­stal­tungen allge­mein öffent­lich zugäng­lich sind und
    • die Spiel­stätte maximal 2.000 Besu­cher­plätze (sitzend/stehend) hat.

die satzungs­gemäß als freie Träger in einem der folgenden Bereiche der Förde­rung von Kunst und Kultur tätig sind:

  • Biblio­theken, Literatur
  • Bildende Kunst
  • Darstel­lende Künste
  • Film
  • Heimat- und sons­tige Kultur­pflege, einschließ­lich Festivals
  • Kultu­relle Bildung (Kultu­relle Spielstätten)
  • Museen, Samm­lungen, Ausstellungen
  • Musik
  • Sozio­kultur
  • Zoolo­gi­sche und Bota­ni­sche Gärten, Landschaftsparks

Frei­be­ruf­le­rInnen sind nicht antrags­be­rech­tigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mitt­leren kultu­rellen Spiel­stätten in den Berei­chen Darstel­lende Künste und Musik.

Was wird gefördert?

  • Mit dem Zuschuss unter­stützt der Frei­staat Sachsen freie Träger im Bereich Kunst und Kultur, die infolge amtli­cher Maßnahmen während der Corona-Pandemie mit Einschrän­kungen konfron­tiert sind, die sich auf die wirt­schaft­liche Leis­tungs­fä­hig­keit dieser Träger auswirken.
  • Ziel ist es, durch den Zuschuss finan­zi­elle Engpässe zu über­brü­cken, die im Verlauf des Jahres 2020 entstehen, und so die Exis­tenz der Träger zu sichern sowie zum Fort­be­stand der viel­fäl­tigen Kultur­land­schaft beizutragen.
  • Im Rahmen der Förde­rung können Sie Liqui­di­täts­be­darf geltend machen, der aus unab­weis­baren Einnah­me­aus­fällen (coro­nabe­dingte Minder­ein­nahmen) und/oder notwen­dige zusätz­liche Betriebs­aus­gaben (coro­nabe­dingte Mehr­aus­gaben, z. B. für Hygie­ne­maß­nahmen, digi­tale Ange­bote als Veran­stal­tungs­er­satz) entsteht.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach erklärtem Liqui­di­täts­be­darf bis zu 10.000 Euro jeweils für 2020 und 2021.
  • Können Sie einen höheren Liqui­di­täts­be­darf nach­weisen (Angaben im Antrag), kann der Zuschuss bis zu 50.000 Euro jeweils für 2020 und 2021 betragen.
  • Der Liqui­di­täts­be­darf ergibt sich aus der Summe der coro­nabe­dingten Mehr­aus­gaben und weiteren laufenden Betriebs­aus­gaben. Einnahmen, die zwischen 15. März 2020 und 31. Dezember 2020 bzw. zwischen 1. Januar 2021 und 31. Dezember 2021 entstehen, werden bei der Ermitt­lung des Liqui­di­täts­be­darfs abgezogen.
  • Leis­tungen Dritter, die der Antrag­steller tatsäch­lich erhalten hat oder bean­spru­chen kann, sind als Einnahmen zu berück­sich­tigen (z. B. Zuschüsse des Landes, Zuschüsse des Bundes einschließ­lich der Über­brü­ckungs­hilfe, Leis­tungen der Kommunen und Kultur­räume, Ansprüche nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, Versicherungsleistungen).
  • Es ist nur möglich, gleich­zeitig mehrere Zuschuss­pro­gramme des Frei­staates Sachsen mit ähnli­cher Ziel­rich­tung in Anspruch zu nehmen, wenn die Summe der Zuschüsse den Bedarf nicht über­steigt (keine Überkompensation).

Infos & Anträge: SAB

Unsere Info­ses­sion führt Euch durch den Antrag und beant­wortet die wich­tigsten Fragen.

Antrags­frist: 20. November 2021

Touring Artists konzen­triert sich auf Infor­ma­tionen zu den Folgen der Pandemie für das grenz­über­schrei­tende Arbeiten und bündelt diese Infor­ma­tionen entlang wich­tiger Mobilitätsthemen.

Darüber hinaus verweist Touring Artists auf wich­tige News­letter, auf Quellen zu (regio­nalen) Hilfe­maß­nahmen für Künst­le­rInnen und Kultur­schaf­fende, auf Infor­ma­tionen zum Umgang mit Förder­mit­teln sowie auf inter­na­tio­nale Berichte, Initia­tiven und Kampa­gnen im Kunst und Kultursektor.

The touring artists HELPDESK SERVICE is in opera­tion to answer inter­na­tional artists’ indi­vi­dual ques­tions also on the current corona situa­tion. As always free of charge — not in person, but via email, tele­phone or skype. Appoint­ments via email: beratung[at]touring-artists.info.

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind öffent­lich zugäng­liche, auch ehren­amt­lich geführte, kultu­relle Einrich­tungen, die gemein­nützig oder Körper­schaften des öffent­li­chen Rechts sind, kultur­gut­be­wah­rende Einrich­tungen gemäß § 2 KGSG sowie gemein­nüt­zige Projekt­träger mit eindeutig kultu­reller Ausrich­tung (z. B. freie Theater, Kunst­ver­eine, nicht-staat­liche Museen, musi­ka­li­sche Ensembles).

Da sich KULTUR.GEMEINSCHAFTEN insbe­son­dere an klei­nere kultu­relle Einrich­tungen und Projekt­träger (bis zu 10 voll­be­schäf­tigte Mitar­bei­tende) richtet, werden entspre­chende Förder­an­träge mit Vorrang berücksichtigt.

Was wird gefördert?

Geför­dert werden:

  • die gezielte Schu­lung sowie Aus- und Weiter­bil­dung von Mitarbeiter:innen der geför­derten Einrich­tungen in den Berei­chen der digi­talen Content-Produk­tion und digi­talen Transformation,
  • eine von Transformationsagent:innen unter­stützte Weiter­ent­wick­lung von einschlä­gigen Kompe­tenzen und Kapa­zi­täten inner­halb der Einrichtungen,
  • die Förde­rung der Produk­tion eigener digi­taler Inhalte als konkreter Anlass und Kata­ly­sator für die digi­tale Transformation
  • sowie die Unter­stüt­zung beim Aufbau von Verbund­part­ner­schaften zwischen Einrich­tungen insbe­son­dere auf lokaler und regio­naler Ebene zum Wissens- und Erfah­rungs­aus­tausch sowie zur gemein­samen Nutzung von Kompe­tenzen, Infra­struk­turen und digi­talen Anwendungen.

Das Programm fördert die drei Module “Koope­ra­tion” (K), “Quali­fi­ka­tion” (Q) und “Produk­tion” ℗. Hierbei handelt es sich um “Förder­mo­dule”, durch die eine finan­zi­elle Förde­rung gewährt wird. Hinzu kommen “Trans­fer­mo­dule”, durch die in erster Linie Wissen und Kompe­tenzen geteilt, ausge­tauscht und verbreitet werden und mit denen keine finan­zi­elle Förde­rung verbunden ist.

Wie wird gefördert?

  • Geför­dert werden Maßnahmen in den Förder­mo­dulen Q2, P1, P2, K1 mit einem Förder­vo­lumen von insge­samt mindes­tens 5.000 € und maximal 50.000 € pro Maßnahme und Einrich­tung oder Projektträger.
  • Insti­tu­tio­nelle Verbünde von mehreren (mindes­tens zwei) Einrich­tungen und / oder Projekt­trä­gern insbe­son­dere auf lokaler oder regio­naler Ebene können zusätz­lich dazu Mittel (bis maximal 25.000 Euro) im Förder­modul Q1 für den Einsatz einer/eines Transformationsagent:in beantragen.
  • Antrag­stel­lende Einrich­tungen und Projekt­träger müssen einen Eigen­an­teil in Höhe von mindes­tens 10 Prozent der zuwen­dungs­fä­higen Gesamt­aus­gaben erbringen. Dieser Eigen­an­teil kann ganz oder teil­weise durch Eigen­leis­tungen sowie durch Dritt­mittel (Stif­tungen, Spenden, weitere öffent­liche Zuwen­dungen etc.) erbracht werden und ist bei Antrag­stel­lung verbind­lich auszuweisen.

Infos & Anträge: KULTUR.GEMEINSCHAFTEN

Antrags­frist: 01. November 2021

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind wissens­ba­sierte, tech­no­lo­gie­ori­en­tiere Start-up in Sachsen, die durch die Auswir­kungen der Corona-Pandemie in Liqui­di­täts­schwie­rig­keiten geraten sind.

  • ist ein KMU mit bis zu € 75 Mio. Gruppenumsatz,
  • und kein Unter­nehmen in Schwie­rig­keiten (UiS),
  • hat seinen Sitz, seine Haupt­ver­wal­tung in Sachsen oder den Schwer­punkt seiner Geschäfts­tä­tig­keit oder mindes­tens 50% der Voll­zeit­be­schäf­tigten im Frei­staat Sachsen,
  • ist oder wird absehbar durch die Auswir­kungen der Corona-Pandemie in Liqui­di­täts­schwie­rig­keiten geraten,
  • entwi­ckelt neue oder wesent­lich verbes­serte Produkte, Verfahren, Dienst­leis­tungen und/oder führt diese am Markt ein,
  • verfügt mindes­tens über einen funk­ti­ons­fä­higen Prototyp seines Produkts,
  • hat eine klare Zukunfts­per­spek­tive und lässt ein über­durch­schnitt­li­ches Umsatz- und/oder Beschäf­ti­gungs­wachstum erwarten,
  • verfügt über einen Nach­hal­tig­keits­an­satz, dieser gilt als erfüllt, wenn insbe­son­dere eines der nach­fol­genden ökolo­gi­schen oder sozialen Krite­rien als erfüllt ange­nommen werden kann: 
    • umwelt­ge­rechtes Produkt­de­sign bzw.
    • umwelt­ge­rechtes Dienst­leis­tungs­an­gebot (je nach Branche)
    • Ausrich­tung auf ökolo­gisch nach­hal­tige, zukunfts­fä­hige, klima­freund­liche und inno­va­tive Technologien
    • Nach­wuchs­för­de­rung
    • Verein­bar­keit Beruf und Familie (i. S. v. flexi­bler und orts­un­ge­bun­dener Arbeit) und
    • Chan­cen­gleich­heit
    • Eigen­mittel: Ein Eigen­bei­trag der Unter­neh­mens­gründer oder weiterer Gesell­schafter in Höhe von 10% wird voraus­ge­setzt. Eigen­mittel, die ab dem 27. März 2020 einge­bracht wurden, können ange­rechnet werden.

Was wird gefördert?

Wie wird gefördert?

  • Stille und nach­ran­gige Betei­li­gung mit Wandel­op­tion und exit-kicker, ggf. direkte Betei­li­gung als Ergänzung 
    • bis max. € 2,0 Mio.

Infos & Anträge: Mittel­stän­di­sche Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Sachsen

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Für Krea­tive in Dresden

Wer wird gefördert?

Geför­dert werden Groß­ver­an­stal­tungen (Frei­luft­ver­an­stal­tungen über 500 Besucher:innen) in der Stadt Dresden von über­re­gio­naler Bedeutung.

Was wird gefördert?

Zu den zuwen­dungs­fä­higen Ausgaben gehören:

  • Hono­rare,
  • Vergü­tungen für gering­fügig Beschäftigte,
  • Fahrt- und Übernachtungskosten,
  • Material‑, Transport‑, Betriebs‑, Werbungs- und Druck­kosten und
  • Erstat­tungen an künst­le­ri­sche Verwertungsgesellschaften
  • Aufwen­dungen für die Entwick­lung und Umset­zung von Hygie­nekon­zepten und — maßnahmen.

Wie wird gefördert?

Die Zuwen­dungen werden als nicht rück­zahl­barer Zuschuss gewährt. Die Zuwen­dung wird grund­sätz­lich nur als Teil­fi­nan­zie­rung im Wege der Fehl­be­trags­fi­nan­zie­rung bewil­ligt und dabei auf einen Höchst­be­trag begrenzt.

Infos & Anträge: Stadt Dresden

Antrags­frist: 31. Oktober 2021 (Anträge 1. Halb­jahr 2022) und 30. April 2022 (Anträge 2. Halb­jahr 2022)

Wer wird gefördert?
Der Fonds „Wir gestalten Dresden“ unter­stützt Unter­nehmen und Insti­tu­tionen, Solo-Selbst­stän­dige, Freiberufler:innen, gemein­nüt­zige und nicht gemein­nüt­zige Vereine sowie freie Träger des Kultur­be­triebs und der Kultur- und Kreativ­wirtschaft in Dresden, die wirt­schaft­lich von Corona betroffen sind.

D. h. ihr könnt mit euren Projekten am Wir-gestalten-Dresden-Matching­fonds teil­nehmen, sofern dies auf euch zutrifft. Voraus­set­zung ist außerdem, dass euer Unter­neh­mens­sitz in Dresden und Umge­bung liegt (PLZ-Gebiet 01) und ihr neben- oder haupt­be­ruf­lich in der Kultur- und Kreativ­wirtschaft tätig seid. Außerdem sollte eure Veran­stal­tung / euer Projekt in Dresden statt­finden bzw. reali­siert werden und bis zum 31.05.2022 durch­ge­führt worden sein.

Nicht bewerben können sich öffent­lich getra­gene oder finan­zierte und insti­tu­tio­nell geför­derte Insti­tu­tionen und Unternehmen.

Was wird gefördert?
Eure Veran­stal­tungen konnten wegen Corona nicht durch­ge­führt werden, Projekte mit Publikum wurden gestri­chen und Ideen stecken in der Pipe­line fest? Und nun plant ihr neue Events, die sich aber aufgrund der Hygie­ne­vor­schriften kaum rechnen, oder wollt endlich eure Ideen in die Realität über­setzen? Dann seid ihr hier genau richtig!

Mit dem Wir-gestalten-Dresen-Matching­fonds unter­stützen wir gemeinsam mit der Landes­haupt­stadt Dresden die Durch­füh­rung von Veran­stal­tungen und Umset­zung von Projekten aus der Kultur- und Kreativ­wirtschaft in Dresden, die aufgrund von Corona nicht ohne Weiteres umge­setzt werden konnten und können. Ziel ist es, durch finan­zi­elle Unter­stüt­zungen zum Beispiel Veran­stal­tungen im Kultur­be­reich zu reali­sieren und so nicht nur Krea­tiv­schaf­fende zu supporten, sondern auch Bewohner:innen und Gästen der Stadt Dresden wieder Kultur­events ermöglichen.

Wie wird gefördert?
Durch den Matching­fonds werden Crowd­fun­ding­pro­jekte aus Dresden mit bis zu 2.500 Euro pro Projekt unter­stützt. Dabei gilt das Prinzip, dass jeder über die Crowd einge­wor­bene Euro verdop­pelt wird.

Infos & Anträge: Wir gestalten Dresden

Antrags­frist: 12. Dezember 2021

Für Krea­tive in Leipzig

Die Stadt Leipzig hat ihr Mittel­stands­för­der­pro­gramm über­ar­beitet. Alte Maßnahmen wie “Corona-Krise kreativ meis­tern” oder “Transfer krea­tiver Ideen” gehen in den insge­samt vier neuen Teil­pro­grammen auf.

Konkreten Corona-Bezug hat die Maßnahme “Unter­nehmen sichern in Krisen­si­tua­tionen und bei der Nachfolge”

Wer wird gefördert?

Geför­dert werden können kleinste, kleine und mitt­lere Unter­nehmen mit Sitz oder Betriebs­stätte in Leipzig. Die unter­neh­me­ri­sche Tätig­keit muss im Haupt­er­werb ausgeübt werden. Der Mindest­um­satz pro Jahr muss über der Grenze der Klein­ge­wer­be­reg­lung im Steu­er­recht (§19 UStG Abs. 1) liegen, derzeit 22.000 €.

Was wird gefördert?

Geför­dert werden konkrete Projekte (Vorhaben), die Unter­nehmen anstoßen, um unter den beson­deren Bedin­gungen der Pandemie oder anderen Krisen­si­tua­tionen arbeits­fähig zu bleiben, wieder zu werden oder neues, weniger krisen­an­fäl­liges Geschäft in Leipzig zu gene­rieren, z. B. durch die

  • Einfüh­rung eigener neuer Waren und Dienstleistungen
  • Umstruk­tu­rie­rung von Prozessen
  • Erschlie­ßung neuer Märkte (Kunden­gruppen und Regionen) außer­halb Leipzigs
  • Anpas­sung von Betriebs­stätten oder Produk­ti­ons­ka­pa­zi­täten in Leipzig
  • unter­neh­mens­er­hal­tende Verän­de­rung der Kapi­tal­struktur (Eigen­tümer, Fremd­fi­nan­zie­rung) unternehmenserhaltend

Die Projekte müssen darauf gerichtet sein, den Umsatz oder die Beschäf­tig­ten­an­zahl im Leip­ziger Unter­nehmen zu stabi­li­sieren. Dies ist im Antrag schlüssig zu beschreiben.

Voraus­set­zungen?

  • Mit dem Vorhaben ist noch nicht begonnen worden – es sei denn, dem Antrag­steller wurde durch das Amt für Wirt­schafts­för­de­rung ein förde­run­schäd­li­cher vorzei­tiger Vorha­bens­be­ginn gewährt.
  • Plau­si­bles Unter­neh­mens­kon­zept, inkl. einer Renta­bi­li­täts­vor­schau, bei Unter­nehmen in Grün­dung oder jungen Unter­nehmen (bis drei Jahre).
  • Eine Förde­rung in dieser Maßnahme des Mittel­stands­pro­grammes ist nur einmal in 3 Jahren möglich.
  • Das Vorhaben darf nicht durch Bundes- oder Landes­för­der­pro­gramme förder­fähig sein.
  • Zustim­mung zur Veröf­fent­li­chung von Bezeich­nung des Förder­pro­jektes, Unter­neh­mens­namen und Förder­höhe durch die Stadt Leipzig.
  • Die Förde­rung erfolgt gemäß der De-minimis-Verord­nung. Die Summe der einem Unter­nehmen von staat­li­chen Stellen insge­samt gewährten De-minimis-Beihilfen darf inner­halb des laufenden und der letzten zwei Kalen­der­jahre bis zu EUR 200.000 betragen.

Wie wird gefördert?

  • Der Förder­satz liegt zwischen 50 % (Regel­satz) und 80 % der bean­tragten Projektkosten.
  • Zu den förder­fä­higen Projekt­kosten zählen: 
    • Sach­kosten (bei Mieten netto-Kaltmieten)
    • Perso­nal­kosten (AN-brutto +15% Gemeinkosten)
    • Inves­ti­tionen
  • Das Amt für Wirt­schafts­för­de­rung würdigt dabei: 
    • Beschäf­ti­gung
    • Ausstrah­lung („Leit­pro­jekt“) auf andere Unternehmen
    • regio­nale Wertschöpfungsketten
    • Bildung größerer Unter­nehmen durch Zusammenschluss
    • ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit mit dem Ziel der Stei­ge­rung der Ressourceneffizienz.
  • Es kann eine Förder­summe von max. 70.000 € ausge­zahlt werden, für Solo­selbst­stän­dige sind es max. 2.000 €.

Infos & Anträge: Steck­brief zum Programm

Hilfs­pro­gramme für die einzelnen Teilmärkte

Buch­markt

Durch die Pandemie und die Lock­down-Maßnahmen waren und sind Kultur­ver­an­stal­tungen, der Messe­be­trieb, aber auch der statio­näre Buch­handel in beson­derem Maße beein­träch­tigt. Autor:innen mit Neuerschei­nungen in den Jahren 2020/2021 wurden beson­ders benach­tei­ligt, da sie kaum Einnah­me­mög­lich­keiten durch Veran­stal­tungen hatten und durch die fehlende öffent­liche Aufmerk­sam­keit im Zeit­raum nach dem Erscheinen weniger Buch­ver­käufe hatten. Im Förder­pro­gramm „Ausge­fallen!“ sollen diese Autor:innen eine Kompen­sa­tion für Veran­stal­tungen erhalten, die wegen der Pandemie nicht statt­finden konnten oder verschoben wurden.

Wer wird gefördert?

Autor:innen, die

  • im Zeit­raum vom 01. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2021 ein deutsch­spra­chiges lite­ra­ri­sches Buch in einem Verlag veröf­fent­licht haben, der Mitglied im Börsen­verein des Deut­schen Buch­han­dels ist oder ein eigen­stän­diges Verlags­pro­gramm mit mindes­tens drei Autoren verlegt. Publi­ka­tionen im Eigen­verlag sind ausge­schlossen. Neben Belle­tristik (erzäh­lende Lite­ratur, Lyrik, Kinder- und Jugend­buch, grafi­sche Lite­ratur) werden auch Essay­istik und lite­ra­ri­sche Biogra­fien geför­dert. Nicht geför­dert werden Über­set­zungen, Sach­bü­cher, Fach­bü­cher, wissen­schaft­liche Werke und drama­ti­sche Texte.
  • im genannten Zeit­raum zumin­dest vorüber­ge­hend Mitglied der Künst­ler­so­zi­al­kasse gewesen sind. Alter­nativ kann der Nach­weis von Einnahmen aus lite­ra­ri­scher Tätig­keit (mind. 50% der Gesamt­ein­nahmen) erfolgen.
  • nach­weisen können, dass sie mit ihrer Publi­ka­tion eine hono­rierte Veran­stal­tung oder Lesung gehabt hätten.

Was wird gefördert?

Es wird pauschal pro Autor:in einmalig die Summe von 4.000 Euro gezahlt. Jede:r Autor:in kann sich nur einmal bewerben.

Wie wird gefördert?

Anträge können ab dem 15. September 2021 gestellt werden. Der Antrag ist in digi­taler Form mit allen Unter­lagen an den Deut­schen Lite­ra­tur­fonds zu richten. Es gilt das Wind­hund­prinzip, d.h. einge­hende Anträge werden in der Reihen­folge ihres Eingangs bear­beitet, bis die verfüg­baren Mittel ausge­schöpft sind.

Infos & Antrag­stel­lung: Deut­scher Literaturfonds

Wer wird gefördert?

  • Durch die Corona-Pandemie in Not gera­tene Wort­au­torInnen und VerlegerInnen 

Wie wird gefördert?

  • Im Rahmen der aktu­ellen Situa­tion durch die Auswir­kungen der CORONA Pandemie können in Not gera­tene Wort­au­toren und Verleger ein zins­loses Darlehen bis max. 1.000,- Euro beantragen.
  • Ein Nach­weis der Bedürf­tig­keit ist erforderlich 

Infos & Anträge: VG Wort

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind Veranstalter*innen von Live-Kultur­ver­an­stal­tungen oder Veran­stal­tungs­reihen im Bereich Wort, Varieté und Klein­kunst mit über­re­gio­naler Bedeutung

Was wird gefördert?
Es soll die Entwick­lung von Programmen und Projekten unter­stützen, die einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise in der Kultur­land­schaft leisten und die Zukunftsfähigkeit der Kultur­ver­an­stal­tungs­branche in Deutsch­land sichern.

Neben der Programm­pla­nung zur Wieder­ge­win­nung eines vielfältigen kultu­rellen Live­an­ge­bots in den Metro­polen und dem ländlichen Raum stehen auch Formate der Nachwuchsförderung, Profes­sio­na­li­sie­rung oder Vernet­zung im Fokus. Auch können Maßnahmen zur Entwick­lung alter­na­tiver „pande­mie­ge­rechter“ Kultur­er­leb­nis­mo­delle (bspw. Modi­fi­ka­tionen der Veran­stal­tungs­formen, Trans­for­ma­tionen in den digi­talen Raum) ebenso wie nach­hal­tige oder barrie­re­freie Formate gefördert werden.

  • Die Förder­höhe muss mindes­tens einen Umfang von 10.000 Euro haben
  • Gefördert werden Maßnahmen, die bis zum 31. Dezember 2022 umge­setzt werden

  • Projekt­be­zo­gene Inves­ti­tionen in tech­ni­sches Equip­ment sind förder­fähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamt­aus­gaben ausmachen

Wie wird gefördert?
Die Förde­rung erfolgt als einma­lige Projekt­för­de­rung als nicht rück­zahl­barer Zuschuss im Wege einer Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung. Mit Blick auf die aktu­elle Situa­tion kann ein Schwer­punkt auch auf der Programm­pla­nung bis einschließ­lich 2023 liegen. Gleich­wohl sind nur kassen­mä­ßige Ausgaben bis zum Ende des Jahres 2022 zuwendungsfähig.

  • Die Förder­summe beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förde­rung erfolgt einmalig, projekt­be­zogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Komple­men­tär­för­de­rungen mit anderen Förder­pro­grammen des Bundes sind möglich

Infos & Anträge: DTHG

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Wer wird gefördert?

Die Über­brü­ckungs­för­de­rung wird als Stipen­dium zur Linde­rung der pande­mie­be­dingten Einbußen vergeben. Sie richtet sich an profes­sio­nelle frei­schaf­fende Bühnen­au­torinnen und ‑autoren, deren origi­näre, eigen­stän­dige, deutsch­spra­chige Thea­ter­stücke zwischen 1.1.2020 und 31.8.2021 an einem profes­sio­nellen Theater in deut­scher Sprache nach­weis­lich zur Premiere ange­setzt waren oder sind, und deren Vorstel­lungen pande­mie­be­dingt gar nicht oder nur begrenzt statt­finden konnten oder können.

Voraus­set­zung:

  • Die Bewer­berin, der Bewerber darf 2020 und 2021 nicht in Voll­zeit in einem sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tigen Beschäf­ti­gungs­ver­hältnis gestanden haben oder stehen.
  • Die jewei­lige Bühne muss im Deut­schen Bühnen­jahr­buch verzeichnet sein.

Was wird gefördert?
Im Rahmen des Neustarts Kultur der BKM startet der Deut­sche Lite­ra­tur­fonds ein Förder­pro­gramm zur Stär­kung der Dramen­li­te­ratur: Es setzt sich zum Ziel, durch die Linde­rung der pande­mie­be­dingten Einbußen den Autorinnen und Autoren eine Perspek­tive zu eröffnen, damit sie ihren Beruf fort­führen können und weiterhin für die Bühne schreiben.

Wie wird gefördert?

Die Höhe der Förde­rung richtet sich nach der Spiel­stätte, die für die Vorstel­lungen vorge­sehen waren oder sind. Man kann bis zu drei Premieren geltend machen. Die maxi­male Förder­summe beträgt EUR 8.000.

  • Kleine Spiel­stätte bis 99 Plätze: EUR 1.500 je Premiere, maximal drei.
  • Mitt­lere Spiel­stätte 100–199 Plätze: EUR 2.000 je Premiere, maximal drei.
  • Große Spiel­stätte ab 200 Plätze: EUR 4.000 je Premiere, maximal zwei.

Infos & Anträge: Deut­scher Literaturfonds

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Wer wird gefördert?

Die Über­brü­ckungs­för­de­rung wird als Stipen­dium zur Linde­rung der pande­mie­be­dingten Einbußen vergeben. Sie richtet sich an profes­sio­nelle frei­schaf­fende Bühnen­au­torinnen und ‑autoren, deren origi­näre, eigen­stän­dige, deutsch­spra­chige Thea­ter­stücke zwischen 1.1.2020 und 31.8.2021 an einem profes­sio­nellen Theater in deut­scher Sprache nach­weis­lich zur Premiere ange­setzt waren oder sind, und deren Vorstel­lungen pande­mie­be­dingt gar nicht oder nur begrenzt statt­finden konnten oder können.

Voraus­set­zung:

  • Die Bewer­berin, der Bewerber darf 2020 und 2021 nicht in Voll­zeit in einem sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tigen Beschäf­ti­gungs­ver­hältnis gestanden haben oder stehen.
  • Die jewei­lige Bühne muss im Deut­schen Bühnen­jahr­buch verzeichnet sein.

Was wird gefördert?
Im Rahmen des Neustarts Kultur der BKM startet der Deut­sche Lite­ra­tur­fonds ein Förder­pro­gramm zur Stär­kung der Dramen­li­te­ratur: Es setzt sich zum Ziel, durch die Linde­rung der pande­mie­be­dingten Einbußen den Autorinnen und Autoren eine Perspek­tive zu eröffnen, damit sie ihren Beruf fort­führen können und weiterhin für die Bühne schreiben.

Wie wird gefördert?

Die Höhe der Förde­rung richtet sich nach der Spiel­stätte, die für die Vorstel­lungen vorge­sehen waren oder sind. Man kann bis zu drei Premieren geltend machen. Die maxi­male Förder­summe beträgt EUR 8.000.

  • Kleine Spiel­stätte bis 99 Plätze: EUR 1.500 je Premiere, maximal drei.
  • Mitt­lere Spiel­stätte 100–199 Plätze: EUR 2.000 je Premiere, maximal drei.
  • Große Spiel­stätte ab 200 Plätze: EUR 4.000 je Premiere, maximal zwei.

Infos & Anträge: Deut­scher Literaturfonds

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Wer wird gefördert?
Bewerben können sich öffent­lich zugäng­liche Biblio­theken und Archive in kommu­naler, kirch­li­cher, freier oder sons­tiger nicht­staat­li­cher Träger­schaft sowie Orga­ni­sa­tionen, die im Biblio­theks- und Archiv­be­reich für die Aus- und Fort­bil­dung zuständig sind.

Einrich­tungen, die sich in Träger­schaft des Bundes oder der Länder befinden oder vom Bund oder den Ländern über­wie­gend finan­ziert werden, sind nicht antrags­be­rech­tigt. Eben­falls nicht antrags­be­rech­tigt sind Biblio­theken und Archive an Hoch­schulen und außer­uni­ver­si­tären Forschungseinrichtungen.

In den Stadt­staaten sind Bezirks­bi­blio­theken, auch wenn sie vom Land finan­ziert werden, antrags­be­rech­tigt. Eine Mitglied­schaft beim Deut­schen Biblio­theks­ver­band (dbv) oder beim Verband deut­scher Archi­va­rinnen und Archi­vare (VdA) ist für die Antrag­stel­lung nicht verpflichtend.

Was wird gefördert?
„Wissens­Wandel“ fördert Maßnahmen zur Schaf­fung und Ausbau von nach­hal­tigen digi­talen Ange­boten in öffent­lich zugäng­li­chen Biblio­theken und Archiven, mit dem Ziel, ein viel­fäl­tiges Angebot breit und zeit­gemäß zugäng­lich zu machen – unab­hängig von der physi­schen Öffnung der Einrich­tung. Der Förder­schwer­punkt liegt auf der Einfüh­rung und dem Ausbau inno­va­tiver Ange­bote und Services sowie neuer Nutzungs­mög­lich­keiten von Biblio­theken und Archiven.
Geför­dert werden Maßnahmen in folgenden Bereichen:

  1. Digi­tales Medienangebot
  2. Vermitt­lungs­an­ge­bote von digi­taler Bildung, Kompe­tenz und Kultur (Digi­tale Transformation)
  3. Digi­ta­li­sie­rung und Aufbe­rei­tung von Beständen als Grund­lage für deren digi­tale Verar­bei­tung, Zugäng­lich­ma­chung und Vermittlung
  4. Infra­struktur & Leis­tungs­an­ge­bote als Grund­lagen für die digi­tale Vermittlung

Der Deut­sche Biblio­theks­ver­band berät, unter­stützt und begleitet die Antrag­steller bei den geplanten Maßnahmen.

Wie wird gefördert?
Es können einmalig Förder­mittel bean­tragt werden. Die maxi­male Antrags­summe ist abhängig von dem gewählten Förder­be­reich und liegt zwischen 50.000–200.000 €. Erfor­der­lich ist die finan­zi­elle Eigen­be­tei­li­gung der Einrich­tungen durch bare Eigen­mittel oder Dritt­mittel in Höhe von 10% der Gesamtkosten.

Anträge werden ab dem 15.09.2021 laufend entge­gen­ge­nommen und in Reihen­folge ihres Eingangs bear­beitet und geprüft. Das Auswahl­ver­fahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden. Es wird drin­gend empfohlen, die Online-Anträge so früh wie möglich einzureichen

Infos & Anträge: Biblio­theks­ver­band

Wer wird gefördert?

Bewerben können sich deutsch­spra­chige Autorinnen und Autoren, deren Thea­ter­stücke in den Spiel­zeiten 2019/20 und 2020/21 in deut­scher Sprache zur Premiere kamen und kommen.

Was wird gefördert?
Das Programm des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds sieht vor, dass die Thea­ter­texte von der jewei­ligen Bühne zur Lektüre auf die theater­ei­gene Website gestellt werden, so dass die Stücke auf diese Weise eigen­ständig für ein brei­teres Publikum, als das im Theater zuge­las­sene, zugäng­lich und rezi­pierbar sind. Dieses Format kann durch z.B. Video- oder Audio­auf­nahmen begleitet werden, das ist aber keine Voraus­set­zung für die Bewerbung.

Wie wird gefördert?

Für sie über­nimmt der Deut­sche Lite­ra­tur­fonds im Rahmen von „Neustart Kultur“ ein Honorar in Höhe von je 1.000 EUR (ggfls. zzgl. MwSt.). Das Honorar wird gegen Rech­nungstel­lung direkt ausge­zahlt. Weitere Kosten werden nicht erstattet.

Für dieses Programm kann sich jede:r Autor:in maximal dreimal mit unter­schied­li­chen Stücken bewerben.

Infos & Anträge: Deut­scher Literaturfonds

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Kunst­markt

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind nur öffent­liche Museen und Sammlungen.

Wie wird gefördert?

Geeignet sind Projekte von klei­neren Restau­rie­rungs­ar­beiten oder abgrenz­bare Teil­auf­träge an kunst­his­to­risch rele­vanten Objekten in Muse­ums­ei­gentum (2.000 € – 25.000 €), Zuar­beiten oder Schluss­stein­fi­nan­zie­rungen für Bestands­ka­ta­loge, Werk­ver­zeich­nisse oder Ausstel­lungs­ka­ta­loge (2.000 € – 15.000 €), die an Selb­stän­dige vergeben werden.

Infos & Anträge: Ernst von Siemens Kunststiftung

Markt für Darstel­lende Künste

Resi­denz­för­de­rung

Wer wird gefördert?

Künstler:innen /-gruppen und Kurator:innen der Freien Darstel­lenden, sowie Absolvent:innen einschlä­giger künst­le­ri­scher und kunst­naher Studi­en­gänge der Darstel­lenden Künste, die in Verbin­dung mit einer der Spiel­stätten des Bündnis inter­na­tio­naler Produk­ti­ons­häuser (BiP), des flausen+bundesnetzwerks oder des Netz­werks Freier Theater (NFT) stehen.

Was wird gefördert?

Ergeb­nis­of­fene Vorhaben wie Recher­chen, Labore und Konzep­tionen in Verbin­dung mit einer Spiel­stätte des Bünd­nisses inter­na­tio­naler Produk­ti­ons­häuser, des flausen+bundesnetzwerkes oder dem Netz­werk Freier Theater

Wie wird gefördert?

5.000 € (Einzel­per­sonen)
5 x 5.000 € (Kollek­tive und Gruppen) in gebün­delten Einzelanträgen

Infos & Anträge: Fonds Darstel­lende Künste

Antrags­frist:  01. Dezember 2021

Prozess­för­de­rung

Wer wird gefördert?

Profes­sio­nelle Künstler:innen /-gruppen, Ensem­bles, Kollek­tive und Projekte aller Sparten und Genres der Freien Darstel­lenden Künste mit Sitz und Arbeits­schwer­punkt in Deutschland

Was wird gefördert?

Format- und ergeb­nis­of­fene künst­le­ri­sche (auch digi­tale) Arbeits­pro­zesse in den Freien Darstel­lenden Künsten, die der Erar­bei­tung und ggf. Präsen­ta­tion von Produk­tionen dienen

Wie wird gefördert?

10.000 € – 50.000 €, bzw. in ausführ­lich begrün­deten Ausnah­me­fällen bis 80.000 €

Infos & Anträge: Fonds Darstel­lende Künste

Antrags­frist:  01. November 2021

Wieder­auf­nah­me­för­de­rung

Wer wird gefördert?

Profes­sio­nelle Künstler:innen /-gruppen, Ensem­bles, Kollek­tive und Projekte aller Sparten und Genres der Freien Darstel­lenden Künste mit Sitz und Arbeits­schwer­punkt in Deutschland

Was wird gefördert?

Pande­mie­maß­nah­men­ge­rechte Wieder­auf­nahmen bzw. künst­le­ri­sche oder formale Umar­bei­tungen von Produk­tionen der Freien Darstel­lenden Künste

Wie wird gefördert?

10.000 € – 25.000 €

Infos & Anträge: Fonds Darstel­lende Künste

Antrags­frist:  15. Oktober 2021

Konzep­ti­ons­för­de­rung

Wer wird gefördert?

Lang­jährig erfolg­reich profes­sio­nelle Künstler.innen/-gruppen der Freien Darstel­lenden Künste mit Sitz und Arbeits­schwer­punkt in Deutschland

Was wird gefördert?

Drei­jäh­rige Konzep­tionen – mit entweder drei Neupro­duk­tionen oder zwei Neupro­duk­tionen und einem stra­te­gisch-orga­ni­sa­to­ri­schen Vorhaben

Wie wird gefördert?

75.000 € – 200.000 €

Infos & Anträge: Fonds Darstel­lende Künste

Antrags­frist:  01. Dezember 2021

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind Kultur­ein­rich­tungen deren Regel­be­trieb nicht über­wie­gend von der öffent­li­chen Hand finan­ziert wird.

  • Theater: künst­le­ri­sche Produk­ti­ons­orte, Fest­spiel­häuser, auch Festivals
  • Klein­kunst­bühnen und Varieté-Theater

Es kann nur ein Antrag pro Kultur­ein­rich­tung gestellt werden. Erneute Anträge, Aufsto­ckungen oder Erwei­te­rungen früherer Anträge in diesem Programm sind nicht möglich.

Was wird gefördert?

Geför­dert werden inves­tive Umbau‑, Moder­ni­sie­rungs- und Ausstat­tungs­maß­nahmen von Kultur­ein­rich­tungen (orts­feste und kultu­relle Träger mit dezen­tralen Akti­vi­täten) sowie im Rahmen von Festi­vals und anderen kultu­rellen Veran­stal­tungen, die zur nach­hal­tigen Reduk­tion von Anste­ckungs­ge­fahren (insbe­son­dere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in deren öffent­li­chen und nicht-öffent­li­chen Berei­chen erfor­der­lich sind, sowie projekt­be­zo­gene Personal- und Sachausgaben.

Förder­fä­hige Maßnahmen sind z.B.

  • Einbau von Schutz­vor­rich­tungen (z.B. Schutz­scheiben an Kassen, Garde­roben, Probe­räumen, Arbeits­plätzen usw.)
  • Opti­mie­rung der Besu­cher­steue­rung vor und in der Einrich­tung. Dazu zählen beispiel­weise die Umstruk­tu­rie­rung von Einlass­kon­trollen und der Wege­füh­rung bzw. Perso­nen­leit­sys­teme wie auch ggf. der Umbau, die Erwei­te­rung oder der Ersatz von Ausstat­tungs­ge­gen­ständen, z.B. fester Bestuh­lungen und Bühnen
  • Erstel­lung und Veröf­fent­li­chung von Hinweisen v.a. für Besu­cher vor und in der Einrich­tung (z.B. Infor­ma­tionen, Aushänge, Beschil­de­rungen und sons­tige Visualisierungen
  • Anschaf­fung von Technik und Ausstat­tung für Open-Air-Veran­stal­tungen und dezen­tralen Einsatz, mobile Formate
  • Maßnahmen zum Ausbau der eigenen IT-Infra­struktur (z.B. Telefon- und Video­kon­fe­renz-Technik; Laptops und sichere Internet-Lösungen für „Mobiles Arbeiten“)
  • Tech­ni­sche und sons­tige Ausstat­tung und Anwen­dungen einschließ­lich Program­mie­rung (z.B. bargeld­lose Kassen­sys­teme, Online-Ticke­ting-Systeme ggf. mit Termin-/Platz­ver­gabe-Tool, Laut­spre­cher-Anlagen, digi­tale Präsentations‑, Veran­stal­tungs- und Bühnen­technik, Audio­guides, App-Tech­niken, markt­un­ab­hän­gige Streamingdienste)
  • Beschaf­fung von Reini­gungs- und Infek­ti­ons­schutz­aus­stat­tung inkl. Bedarf an Desin­fek­ti­ons­mit­teln, Einweg-Hand­schuhen und Mund-Nasen-Bedeckungen
  • Moder­ni­sie­rung und Einbau von sani­tären Einrichtungen
  • Klima- bzw. Belüf­tungs­sys­teme inkl. entspre­chender Filteranlagen
  • Pande­mie­be­dingt notwen­dige Erwei­te­rung oder Verän­de­rung der Nutz­flä­chen für Publikum, Künstler und Verwaltung/Organisation

Wie wird gefördert?

  • Es sollen mindes­tens 10% an Eigen- und/oder Dritt­mit­teln einge­bracht werden. In begrün­deten Ausnah­me­fällen kann hiervon abge­wi­chen werden.
  • Der Eigen­an­teil kann durch zweck­ge­bun­dene Zuwen­dungen Dritter (auch Spon­so­ring, Spenden) und durch Eigen­mittel erbracht werden. Hierzu zählen auch Einnahmen aus allen Formen von Bezahl­an­ge­boten und Teilnehmergebühren.
  • Bundes­mittel können in einer Höhe von 5.000 Euro bis 100.000 Euro pro Kultur­ein­rich­tung bzw. ‑akteur bewil­ligt werden. Ausnahmen sind in begrün­deten Einzel­fällen möglich.
  • Pro Kultur­ein­rich­tung wird maximal eine Zuwen­dung aus diesem Programm­teil gewährt. Aufsto­ckungs­an­träge sind grund­sätz­lich ausgeschlossen.
  • Die nach § 15 des UStG als Vorsteuer abzieh­bare Umsatz­steuer ist nicht zuwendungsfähig.
  • Die Bundes­mittel stehen nur einmalig zur Verfü­gung. Aus einer Förde­rung erwächst kein Anspruch auf etwaige weitere Förderungen
  • Die Auszah­lung der Mittel richtet sich nach den geltenden haus­halts­recht­li­chen Bestim­mungen. Die Zuwen­dung darf nur auf Anfor­de­rung ausge­zahlt und nur inso­weit und nicht eher ange­for­dert werden, als sie alsbald, d.h. inner­halb von sechs Wochen nach der Auszah­lung, für fällige Zahlungen benö­tigt wird.

Infos & Anträge: Deut­sche Thea­ter­tech­ni­sche Gesellschaft

Antrags­frist: 30. November 2021

Das Akti­ons­bündnis Darstel­lende Künste vergibt erneut spen­den­fi­nan­zierte Sofort­hilfen an frei­be­ruf­liche Thea­ter­schaf­fende, die Corona-bedingt in Exis­tenznot geraten sind und finan­zi­elle Unter­stüt­zung benötigen.

Gewährt wird eine Einmal­zah­lung in Höhe von 1000 Euro für, Studie­rende erhalten 500 Euro. In der aktuell anlau­fenden 5. Runde gibt es eben­falls die Möglich­keit einen Kinder­zu­schlag von 200€ pro Kind im Haus­halt unter 18 Jahren zu beantragen.

Antrag­stel­lende müssen, sofern sie keine Thea­ter­stu­die­rende sind, Mitglied in einem der zum Akti­ons­bündnis gehö­renden Verbände sein.

Eine wieder­holte Bewer­bung bereits geför­derter Anträge aus den voran gegan­genen Bewer­bungs­runden ist mit neuer­li­chen Nach­weisen der Bedürf­tig­keit möglich.

Infos und Anträge: ensemble netz­werk

Das Stipen­di­en­pro­gramm “Neue Perspek­tiven für Drama­ti­ke­rinnen und Drama­tiker” setzt sich zum Ziel, durch die Linde­rung der pande­mie­be­dingten Einbußen den Autorinnen und Autoren eine Perspek­tive zu eröffnen, damit sie ihren Beruf fort­führen können und weiterhin für die Bühne schreiben.

Wer wird gefördert?

  • profes­sio­nelle frei­schaf­fende Bühnenautor:innen, deren origi­näre, eigen­stän­dige, deutsch­spra­chige Thea­ter­stücke zwischen 1.1.2020 und 31.8.2021 an einem profes­sio­nellen Theater in deut­scher Sprache nach­weis­lich zur Premiere ange­setzt waren oder sind, und deren Vorstel­lungen pande­mie­be­dingt gar nicht oder nur begrenzt statt­finden konnten oder können.
  • Die Bewerber:in darf 2020 und 2021 nicht in Voll­zeit in einem sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tigen Beschäf­ti­gungs­ver­hältnis gestanden haben oder stehen.
  • Die jewei­lige Bühne muss im Deut­schen Bühnen­jahr­buch verzeichnet sein.

Was wird gefördert?

  • Über­brü­ckungs­för­de­rung in Form eines Stipen­diums zur Linde­rung der pande­mie­be­dingten Einbußen
  • Eine Förde­rung im Rahmen des Programms „Neue Stücke für ein großes Publikum“ des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds ist kein Bewerbungshindernis.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe der Förde­rung richtet sich nach der Größe der Spiel­stätte, die für die Vorstel­lungen vorge­sehen waren oder sind.
  • Man kann bis zu drei Premieren geltend machen. 
    • Kleine Spiel­stätte bis 99 Plätze: EUR 1.500 je Premiere, maximal drei.
    • Mitt­lere Spiel­stätte 100–200 Plätze: EUR 2.000 je Premiere, maximal drei.
    • Große Spiel­stätte ab 200 Plätze: EUR 4.000 je Premiere, maximal zwei.
  • Die maxi­male Förder­summe beträgt insge­samt EUR 8.000.

Infos & Antrag­stel­lung: Deut­scher Literaturfonds

Frist: Anträge können fort­lau­fend gestellt werden. Es gilt das Wind­hund­prinzip. Die Gesamt­summe der Förder­gelder liegt bei 1 Mio. Euro.

NEUSTART KULTUR — Junges Publikum will alle Theater unter­stützen, die Ange­bote für junges Publikum machen. Mit “Theater” meinen wir hier Einzelkünstler*innen mit eigenem Gast­spiel­pro­gramm, freie Theater mit und ohne Spiel­stätte, mobile Theater sowie Spiel­stätten und Thea­ter­häuser, die nicht in öffent­li­cher Träger­schaft sind (Vereine, GmbHs, GbRs).

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind profes­sio­nelle Kinder- und Jugend­theater in freier Träger­schaft mit Sitz in Deutsch­land, die folgende Krite­rien erfüllen:

  • Theater erhalten entweder unter 50% ihres Gesamt­etats aus öffent­li­cher (insti­tu­tio­neller) Förde­rung oder die öffent­li­chen Zuwen­dungen (insti­tu­tio­nelle Förde­rung) betragen bis zu 70% des Gesamt­etats, sind aber nied­riger als die regel­mä­ßigen Perso­nal­kosten einschließ­lich regel­mäßig anfal­lender Hono­rar­kosten z.B. für Technik, Gäste und Theaterpädagogik.
  • Theater zeigen mindes­tens 30 Auffüh­rungen pro Spiel­zeit für junges Publikum.
  • Theater haben in den Spiel­zeiten 2017/18 und 2018/19 mindes­tens eine Neuin­sze­nie­rung für junges Publikum zur Premiere gebracht.
  • Theater bieten für Gruppen einen ermä­ßigten Preis des Einzel­ti­ckets in Höhe von maximal 10 Euro an.
  • Profes­sio­nelle Ausbil­dung und/oder entspre­chende Berufs­er­fah­rung des künst­le­ri­schen Personals.
  • Mindes­tens 2‑jährige Tätig­keit im Bereich Kinder- und Jugendtheater

Man braucht kein eigenes Haus oder eine eigene Spielstätte.

Wie wird gefördert?

Modul A: Reali­sie­rung aktu­eller Spiel­be­trieb (SAVE)
Förder­summe: 5.000 € — 200.000 €
Mit diesem Modul sollen bereits konzi­pierte und vorbe­rei­tete Spiel­pläne auch unter den einschrän­kenden Maßnahmen zur Eindäm­mung der Pandemie reali­siert und umge­setzt werden. Diese Förde­rung soll dazu beitragen, Kinder- und Jugend­theater als Kultur­orte zu erhalten. Sie richtet sich vor allem an Theater mit eigener Spiel­stätte. Es können bis zu 80% der Ausgaben für künst­le­ri­sches Personal über­nommen werden. Der Eigen­an­teil an den Gesamt­aus­gaben muss mindes­tens 20% betragen.
Modul B: Gast­spiel­rea­li­sie­rung (SHOW)
Förder­summe: 5.000 € — 200.000 €
Ziel ist, auch unter erschwerten Bedin­gungen Gast­spiele zu ermög­li­chen, und das Theater auch im Rahmen einer aktiven Publi­kums­ge­win­nung an andere Orte zu bringen, um Kindern und Jugend­li­chen Thea­ter­er­leb­nisse zu ermög­li­chen. Die Förde­rung ermög­licht Thea­tern und Einzelkünstler*innen Gast­spiele vor Ort. 80% der Ausgaben für künst­le­ri­sches Personal werden über­nommen. Der Eigen­an­teil an den Gesamt­aus­gaben muss mindes­tens 20% betragen.
Infos & Anträge: ASSITEJ

Antrags­frist Modul A und B: 15. Oktober 2021

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind Veranstalter*innen von Live-Kultur­ver­an­stal­tungen oder Veran­stal­tungs­reihen im Bereich Wort, Varieté und Klein­kunst mit über­re­gio­naler Bedeutung

Was wird gefördert?
Es soll die Entwick­lung von Programmen und Projekten unter­stützen, die einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise in der Kultur­land­schaft leisten und die Zukunftsfähigkeit der Kultur­ver­an­stal­tungs­branche in Deutsch­land sichern.

Neben der Programm­pla­nung zur Wieder­ge­win­nung eines vielfältigen kultu­rellen Live­an­ge­bots in den Metro­polen und dem ländlichen Raum stehen auch Formate der Nachwuchsförderung, Profes­sio­na­li­sie­rung oder Vernet­zung im Fokus. Auch können Maßnahmen zur Entwick­lung alter­na­tiver „pande­mie­ge­rechter“ Kultur­er­leb­nis­mo­delle (bspw. Modi­fi­ka­tionen der Veran­stal­tungs­formen, Trans­for­ma­tionen in den digi­talen Raum) ebenso wie nach­hal­tige oder barrie­re­freie Formate gefördert werden.

  • Die Förder­höhe muss mindes­tens einen Umfang von 10.000 Euro haben
  • Gefördert werden Maßnahmen, die bis zum 31. Dezember 2022 umge­setzt werden

  • Projekt­be­zo­gene Inves­ti­tionen in tech­ni­sches Equip­ment sind förder­fähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamt­aus­gaben ausmachen

Wie wird gefördert?
Die Förde­rung erfolgt als einma­lige Projekt­för­de­rung als nicht rück­zahl­barer Zuschuss im Wege einer Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung. Mit Blick auf die aktu­elle Situa­tion kann ein Schwer­punkt auch auf der Programm­pla­nung bis einschließ­lich 2023 liegen. Gleich­wohl sind nur kassen­mä­ßige Ausgaben bis zum Ende des Jahres 2022 zuwendungsfähig.

  • Die Förder­summe beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förde­rung erfolgt einmalig, projekt­be­zogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Komple­men­tär­för­de­rungen mit anderen Förder­pro­grammen des Bundes sind möglich

Infos & Anträge: DTHG

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind sowohl Frei­licht­theater, Amateur­thea­ter­bühnen und ‑vereine, die mit profes­sio­nellem Künstler:innen/-gruppen der Freien Darstel­lenden Künste zusam­men­ar­beiten als auch profes­sio­nelle Künstler:innen/-gruppen selbst, die an der Schnitt­stelle zu Laien- und Amateur­thea­ter­pro­duk­tionen arbeiten. Voraus­set­zung sind jeweils Sitz und Arbeits­schwer­punkt in Deutsch­land sowie eine nicht über­wie­gend konti­nu­ier­liche öffent­liche Grundförderung.

Was wird gefördert?
Das Programm beför­dert künst­le­ri­sche Arbeits- und Produk­ti­ons­zu­sam­men­hänge der Freien Darstel­lenden Künste im Bereich semi­pro­fes­sio­nelle Ensem­bles und Frei­licht­bühnen in den Freien Darstel­lenden Künsten für ein bis zwei Produktionszeiträume.

Wie wird gefördert?
Die Antrags­summe beträgt mindes­tens 8.000 € und maximal 25.000 €.

Kofi­nan­zie­rungen bzw. Eigenmittel/Eigenleistungen in Höhe von min. 10% der Antrags­summe waren für das bean­tragte Vorhaben bereits zur Antrag­stel­lung darzu­stellen und nachzuweisen.

Infos & Anträge: 01. November 2021
Antrags­frist: Fonds Darstel­lende Künste

Tele­fon­in­for­ma­ti­ons­dienst der Service­stelle Freie Szene
Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter 0351 8021768.

Bundes­ver­bands Schau­spiel: Corona — Fragen und Antworten
Performing Arts Programm: Umgang mit Corona

Film­wirt­schaft

Zukunfts­pro­gramm Kino I

Um die Kinos in der aktu­ellen Krisen­lage weiterhin bei nach­hal­tigen Moder­ni­sie­rungen zu unter­stützen, wird das Zukunfts­pro­gramm Kino I in der aktu­ellen Fassung im Jahr 2021 fortgesetzt.

Wer wird gefördert?

  • Die Förde­rung können Kinos mit bis zu sieben Lein­wänden bean­tragen, die mindes­tens eines der drei folgenden Krite­rien erfüllen: 
    • Sitz in einer Gemeinde bis maximal 50.000 Einwohner oder
    • Auszeich­nung mit dem Kino­pro­gramm­preis der BKM, dem Kino­preis des Kine­ma­theks­ver­bundes oder einem Kino­pro­gramm­preis der Länder (s. Anhang der Förder­grund­sätze) inner­halb der vergan­genen drei Jahre vor Antrag­stel­lung oder
    • Besu­cher­an­teil von durch­schnitt­lich mindes­tens 40 % für deut­sche und euro­päi­sche Filme oder Programm­an­teil von durch­schnitt­lich mindes­tens 40 % deut­sche und euro­päi­sche Filme in den letzten drei Kalenderjahren.

    Das Kino muss seinen Sitz in einem Bundes­land haben, das eine Kino­för­de­rung bereit­ge­stellt. Weiterhin muss die Wirt­schaft­lich­keit des Kino­be­triebs nach­ge­wiesen werden (275 Vorfüh­rungen und mindes­tens neun Monate fort­lau­fender Spiel­be­trieb in den letzten drei Jahren). Die Förde­rung wird als nicht rück­zahl­bare Zuwen­dung (Zuschuss) bewilligt.

    Was wird gefördert?

  • inves­tive Maßnahmen, u.a. Erwei­te­rung der Nutz­flä­chen, Einbau von Schutz­vor­rich­tungen, Umbauten zur Opti­mie­rung der Besu­cher­steue­rung, Beschil­de­rungen und Anschaf­fung tech­ni­scher Ausstat­tung (Hard- und Software)

Wie wird gefördert?

  • bis zu 80 % der förder­fä­higen Ausgaben, höchs­tens jedoch 60.000 Euro für Kinos mit einem Saal bzw. 45.000 Euro pro Lein­wand für Kinos ab zwei Sälen, maximal jedoch 315.000 Euro pro Kino.
  • Es können mehrere Anträge pro Kino gestellt werden, solange der Förder­höchst­grenze nicht erreicht wird.

Infos & Anträge: Film­för­de­rungs­an­stalt

Wer wird gefördert?

Was wird gefördert?

  • Kosten für inves­tive Umbau‑, Moder­ni­sie­rungs- und Ausstat­tungs­maß­nahmen zur Redu­zie­rung von Anste­ckungs­ge­fahren (insbe­son­dere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in den öffent­li­chen und nicht-öffent­li­chen Berei­chen des Kinos, u.a.
    • bargeld­lose Kassen­sys­teme, Online-Ticke­ting-Systeme sowie nach­hal­tige und umwelt­scho­nende Verfahren wie die Moder­ni­sie­rung und der Einbau von sani­tären Einrich­tungen und Klima- bzw. Belüftungssysteme

Wie wird gefördert?

  • Zuschuss von bis zu 80 % der förder­fä­higen Kosten.
  • Die maxi­male Förder­summe beträgt 60.000 € für Kinos mit einem Saal bzw. 45.000 € pro Lein­wand für Kinos ab zwei Sälen, maximal jedoch 315.000,00 € pro Kino.

Infos & Anträge: Film­för­de­rungs­an­stalt

Der Ausfall­fonds erfasst sowohl perso­nen­be­zo­gene Risiken, wie eine Covid19-Erkran­kung, eine Quaran­tä­nean­ord­nung bei Crew und Cast, als auch infra­struk­tu­relle Risiken wie einen behörd­lich ange­ord­neten Lockdown.

Wer wird gefördert?

  • Hersteller von bundes­ge­för­derten Kino­film- und HighEnd-Seri­en­pro­duk­tionen, die im Rahmen des DFFF, GMPF, der kultu­rellen Film­för­de­rung der BKM oder der Projekt­film- oder Refe­renz­film­för­de­rung der FFA geför­dert werden.

Was wird gefördert?

  • Grund­sätz­lich können Schäden, die durch in Deutsch­land aufge­tre­tene Covid19-bedingte Produk­ti­ons­stö­rungen bis zum 30. Juni 2021 während der Risi­ko­phase einer Produk­tion entstehen, durch den Ausfall­fonds ausge­gli­chen werden. Die Risi­ko­phase umfasst die letzten vier Wochen der PrePro­duc­tion und den origi­nären Dreh. Die Absi­che­rung beginnt mit dem Zugang der Anmel­de­be­stä­ti­gung beim anmel­de­be­rech­tigten Hersteller.
    Für Projekte, die sich bei Inkraft­treten des Ausfall­fonds bereits in der Risi­ko­phase befinden, gilt eine Über­gangs­re­ge­lung. Diese Projekte können noch bis zum 20. November 2020 ange­meldet werden. Die Abde­ckung eines mögli­chen Scha­dens kommt für diese Projekte aber erst ab Zugang der Anmel­de­be­stä­ti­gung in Betracht; eine rück­wir­kende Geltung besteht nicht.

Wie wird gefördert?

  • Produk­tionen mit einem majo­ri­tären Förder­an­teil des Bundes werden im Scha­dens­fall mit bis zu 95 Prozent des aner­kannten Scha­dens, maximal aber bis zur Höhe der Gesamt­her­stel­lungs­kosten und maximal in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro durch die BKM unter­stützt. Produk­tionen, die majo­ritär durch die Länder geför­dert sind, erhalten bunde­seitig im Scha­dens­fall bis zu 750.000 Euro zusätz­liche Unter­stüt­zung. Eben­falls bis zu 750.000 Euro soll für diese Produk­tionen durch die sich am Ausfall­fonds betei­li­genden Länder bereit­ge­stellt werden (siehe dazu oben). Die Selbst­be­tei­li­gung des Herstel­lers beträgt 5 Prozent des aner­kannten Scha­dens, mindes­tens aber 10.000 Euro.

Infos & Anträge: Film­för­de­rungs­an­stalt

Antrags­frist: Die Anmel­dung zum Ausfall­fonds muss grund­sätz­lich spätes­tens sieben Wochen vor Dreh­be­ginn erfolgen.

Verleih- und Vertriebs­för­de­rung (Förder­vo­lumen: 11 Millionen Euro)

Die Förde­rung soll Anreize zur Wieder­auf­nahme des Verleihs und Vertriebs deut­scher Kino­filme und von Kopro­duk­tionen mit deut­scher Betei­li­gung zur Stär­kung zukunfts­ori­en­tierter Maßnahmen von Welt­ver­trieben und Verleih­un­ter­nehmen vor dem Hinter­grund der Wieder­eröff­nung der Kinos nach deren pande­mie­be­dingten Schlie­ßungen setzen.

Wer wird gefördert?

  • Antrags­be­rech­tigt sind Verleih- oder Vertriebs­un­ter­nehmen mit Sitz oder Nieder­las­sung im Inland.

Was wird gefördert?

  • Geför­dert werden können Maßnahmen entspre­chend § 116 Absatz 1 FFG für programm­fül­lende Filme
  1. zur Deckung von Vorkosten
  2. zur Herstel­lung von barrie­re­freien Fassungen
  3. für außer­ge­wöhn­liche oder beispiel­hafte Werbemaßnahmen
  4. für beson­deren Aufwand beim Absatz von Kinderfilmen
  5. zur Erwei­te­rung bestehender und Erschlie­ßung neuer Absatz­märkte für Filme
  6. der vertrag­lich verein­barten Zusam­men­ar­beit, die darauf gerichtet sind, den Absatz zu verbessern.

Für die Gesamt­fi­nan­zie­rung der Maßnahme ist eine Kumu­lie­rung der Förde­rung mit anderen öffent­li­chen Mitteln zulässig. Der Gesamt­an­teil der öffent­li­chen Mittel darf maximal 50 Prozent betragen, bei Filmen, die einen schwie­rigen Absatz erwarten lassen kann eine Erhö­hung auf 70 Prozent bean­tragt werden. Der Eigen­an­teil beträgt 30 Prozent der aner­kannten Kosten.

Wie wird gefördert?

  • Zuwen­dungen an Verleih­un­ter­nehmen können bis zu 25 Prozent der aner­ken­nungs­fä­higen Kosten betragen, höchs­tens jedoch 600.000 Euro pro Maßnahme.
  • Zuwen­dungen an Vertriebs­un­ter­nehmen können bis zu 50 Prozent der aner­ken­nungs­fä­higen Kosten betragen, höchs­tens jedoch 50.000 Euro pro Maßnahme.
  • Es können nur Maßnahmen geför­dert werden, bei denen der Kino­start oder deren Umset­zung bis spätes­tens 31. Mai 2021 erfolgt.

Infos & Anträge: Film­för­de­run­ge­rungs­an­stalt

Wer wird gefördert?

Anmelde- und leis­tungs­be­rech­tigt sind die Produk­ti­ons­un­ter­nehmen von TV-Produk­tionen, die ihren Haupt­sitz in einem Bundes­land haben, das mit finan­zi­ellen Mitteln am Ausfall­fonds II betei­ligt ist. Folgende Bundes­länder sind ab Programm­start an dem Fonds betei­ligt: Nord­rhein-West­falen, Bayern, Hamburg, Sachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Berlin, Bran­den­burg, Hessen.

Was wird gefördert?

Grund­sätz­lich können Schäden, die bis zum 30. Juni 2021 während der Risi­ko­phase einer Produk­tion entstehen, durch den Ausfall­fonds II ausge­gli­chen werden. Die Risi­ko­phase umfasst die letzten vier Wochen der PrePro­duc­tion und den origi­nären Dreh. Es werden Leis­tungen für Produk­tionen gewährt, die ab dem 01. November 2020 in die Risi­ko­phase einge­treten sind.

Der Ausfall­fonds II erfasst sowohl perso­nen­be­zo­gene Risiken, wie eine Covid19-Erkran­kung, eine Quaran­tä­nean­ord­nung bei Crew und Cast, als auch infra­struk­tu­relle Risiken wie einen behörd­lich ange­ord­neten Lock­down. Voraus­set­zung ist, dass sich das scha­dens­aus­lö­sende Ereignis in Deutsch­land ereignet.

Wie wird gefördert?

Pro Projekt kann die Höhe der Ausgleichs­leis­tungen bis zu 57,5% des aner­kannten Covid19-Ausfall­scha­dens betragen, maximal jedoch 57,5 % der kalku­lierten Produk­ti­ons­kosten und maximal die nach TV-Formaten fest­ge­legten Höchst­summe (zwischen 57.500 Euro und 402.500 Euro). Die Selbst­be­tei­li­gung des Herstel­lers beträgt 10 Prozent des aner­kannten Scha­dens, mindes­tens aber 10.000 Euro. Der Auftrag­geber der TV-Produk­tion muss sich mit mind. 32,5 % der aner­kannten Scha­dens­summe bzw. mit mind. 32,5 % der Höchst­summe beteiligen.

Infos & Anträge: Die FFA

Der Blog der Film- und Fern­seh­branche: Corona: Bran­chen­infos
Produ­zen­ten­al­lianz: Sonder­seite zum Coronavirus

Musik­wirt­schaft

Coro­nabe­dingt weitet die Initia­tive Musik ihre Tour­för­de­rung vorüber­ge­hend auf Strea­ming­kon­zerte aus. Eine Teil­nahme an digi­talen, inter­na­tional ausge­rich­teten Veran­stal­tungen soll damit auch ohne physi­schen Auftritt im Ausland gesi­chert werden.

Wer wird gefördert?

  • Solis­ten/-innen oder Ensem­bles aus den Berei­chen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Heavy Metal und elek­tro­ni­sche Musik, die sich an digi­talen, inter­na­tional ausge­rich­teten Stea­ming-Events (z.B. digi­tale Show­case-Festi­vals) betei­ligen, welche sich vorrangig an ein Fach­pu­blikum richten. Im Mittel­punkt der Förde­rung stehen Strea­mings mit Fokus auf absatz­starke Ziel­märkte wie die USA, Kanada, Japan, Südkorea, Austra­lien sowie Europa.

Was wird gefördert?

  • Ausgaben, die im Zusam­men­hang mit den Auftritten entstehen, z.B. Anmie­tung von Equipment/Technik und Studios, Hono­rare für Ton/LichttechnikerInnen
  • zusätz­lich kann ein Zuschuss für beglei­tende PR gezahlt werden.
  • Konzerte, die sich ausschließ­lich an Endkon­su­men­tInnen richten, sind nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe der bewil­ligten Förder­summe richtet sich nach der Höhe der unge­deckten Ausgaben, mit einem maxi­malen Förder­be­trag von 1.500 Euro pro Solo­künst­lerIn bzw. Band; es sind bis zu 3 Anträge pro Kalen­der­jahr möglich.
  • Bei der Finan­zie­rung sind mindes­tens 10 Prozent Eigen­mittel erforderlich.

Infos & Anträge: Initia­tive Musik

Wer wird gefördert?

  • GEMA-Urhe­be­rInnen

Wie wird gefördert?

  • Eine Voraus­zah­lung der Ausschüt­tungen (100% der Ausschüt­tungen aus 2018, die mit künf­tigen Ausschüt­tungen verrechnet werden)

Infos & Anträge: GEMA

Der Wacken Foun­da­tion Rescue Fond unter­stützt Künstler:innen aus dem Bereich Heavy Metal & Hard Rock mit einer Einmal­zah­lung von max. 1.000 EUR.

Antrags­be­rech­tigt ist, wer z.B.

  • Verluste aus kurz­fristig abge­sagten Tour­neen hat
  • Verbind­lich­keiten hat, die auf Grund ausfal­lender Enga­ge­ments nicht mehr bedient werden können
  • als Veranstalter:in, Crew­mit­glied (Sound, Licht, Stage­hand etc.) von Metal Konzerten, Kosten durch kurz­fris­tige Konzert­ab­sagen hat,
  • die Proben­raum­miete nicht mehr zahlen kann (z.B. durch Kurz­ar­beit; ausge­fal­lene Enga­ge­ments, Hono­rare, Gagen etc.)

Die Anträge sind formlos an rescue-fund@wacken-foundation.com zu stellen und sollten den Sach­ver­halt umschreiben, sowie eine plau­sible Kalku­la­tion enthalten.

Infos & Antrag: Wacken Foun­da­tion

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind Veran­stal­te­rinnen und Veran­stalter von:

  • Live­musik-Programmen und/oder musi­ka­li­schen Veran­stal­tungs­reihen, die:
  • keine eigene feste Spiel­stätte betreiben,
  • pande­mie­be­dingt in 2020 Veran­stal­tungen absagen mussten und
  • die vor dem 15. März 2020 in den davor­lie­genden zwölf Monaten für mindes­tens eine Künstlerin/einen Künstler bzw. Band, Orchester und/oder Ensemble im Inland 24 Konzerte oder eine thema­tisch geschlos­sene Programm­reihe (mindes­tens 12 Live­musik-Veran­stal­tungen im Jahr, die in einem Zeit­raum von mindes­tens 12 Wochen statt­finden) reali­siert haben.

oder

  • Musik­fes­ti­vals mit über­re­gio­naler Bedeutung:
  • die mehr­tägig aufein­an­der­fol­gend veran­staltet werden,
  • die mindes­tens schon zwei Mal inner­halb der letzten sechs Jahre statt­ge­funden haben und für den Festi­val­zeit­raum mindes­tens 900 verkaufte Eintritts­karten nachweisen,
  • bei denen das Publikum über­wie­gend die Eintritts­karten im öffent­li­chen Verkauf erwerben kann,
  • bei denen Live­musik-Darbie­tungen program­ma­tisch über­wiegen und die ein zusam­men­hän­gendes kura­tiertes Gesamt­pro­gramm mit mindes­tens fünf unter­schied­li­chen musi­ka­li­schen Programm­punkten vorweisen,
  • bei denen über­wie­gend Künst­le­rinnen und Künstler mit eigenem Reper­toire und/oder künst­le­ri­sche DJs auftraten bzw. auftreten sollten.

Was wird gefördert?
Geför­dert werden sollen insbe­son­dere Projekte, die einen Beitrag zur Bewäl­ti­gung der Corona-Krise in der Musik­land­schaft leisten und die Zukunfts­fä­hig­keit von musi­ka­li­schen Kultur­ver­an­stal­tungen in Deutsch­land sichern. Neben der Programm­pla­nung zur Wieder­ge­win­nung eines viel­fäl­tigen musi­ka­li­schen Ange­bots in den Metro­polen und dem länd­li­chen Raum stehen auch Formate der Nach­wuchs­för­de­rung, Gender Equa­lity, Profes­sio­na­li­sie­rung, Vernet­zung, Förde­rung der Akzep­tanz von Live­musik anhand von Modell­pro­jekten oder einer Kampagne im Fokus. Auch können Maßnahmen zur Entwick­lung alter­na­tiver „pande­mie­ge­rechter“ Kultur­er­leb­nis­mo­delle (bspw. Modi­fi­ka­tionen der Veran­stal­tungs­formen, Trans­for­ma­tionen in den digi­talen Raum) ebenso wie nach­hal­tige oder barrie­re­freie Live­musik-Veran­stal­tungs­for­mate geför­dert werden.

Durch die geför­derten Projekte sollen sich posi­tive Effekte für die Musik­szene und — wirt­schaft insge­samt ergeben. Daher muss die Förder­höhe für das einge­reichte Projekt mindes­tens einen Umfang von 10.000 Euro haben. Dauer­för­de­rungen und die Förde­rung von Baumaß­nahmen sind ausgeschlossen.

Wie wird gefördert?

  • Die Förder­summe beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förde­rung erfolgt einmalig, projekt­be­zogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Die Förder­höhe muss mindes­tens einen Umfang von 10.000 Euro haben
  • Projekt­be­zo­gene Inves­ti­tionen in tech­ni­sches Equip­ment sind förder­fähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamt­aus­gaben ausmachen

Infos & Anträge: Initia­tive Musik

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Wer wird gefördert?

  • profes­sio­nell, im Haupt­er­werb tätige frei­be­ruf­liche oder auf Produk­ti­ons­dauer beschäf­tigte ausübende Künstler:innen der Bereiche Musik, Schau­spiel, Synchron und Wort sowie Tanz; Studie­rende sind nicht antragsberechtigt
  • Antrags­stel­lende müssen keine Berech­tigten der GVL sein, da die künst­le­ri­sche Tätig­keit auch ander­weitig nach­ge­wiesen werden kann.
  • Das Gesamt­ein­kommen im Jahr 2020 darf 60.000 EUR nicht überschreiten.

Wie wird gefördert?

  • künst­le­ri­sche Projekte wie Darbie­tungen, Produk­tionen oder Online-Formate
  • Die Projekte können sich noch im Entwick­lungs­sta­dium befinden, es kann sich um Koope­ra­tionen oder um Recher­che­pro­jekte für künf­tige Produk­tionen handeln.
  • Das Stipen­dium unter­stützt auch Künstler:innen, die sich neue Tech­niken und Arbeits­weisen im Rahmen einer Fort­bil­dung aneignen möchten, wenn diese für die Umset­zung eines Entwick­lungs­vor­ha­bens erfor­der­lich sind.

Wie wird gefördert?

  • Das Stipen­di­en­pro­gramm umfasst Stipen­dien in Höhe von EUR 5.000,00 pro Person für eine Stipen­di­en­dauer von vier Monaten

Infos & Antrag­stel­lung: GVL

Antrags­frist: 31. Oktober 2021
Info­hot­line von Montag bis Sonntag von 6:00 bis 22:00 Uhr unter 0202–2515 57305

Wer wird gefördert?
Amateur­mu­sik­ensem­bles aus dt. Kommunen von max. 20.000 Einwohner:innen mit regel­mä­ßiger Akti­vität in den letzten Jahren. Pro Ensemble kann nur ein Antrag gestellt werden.

Was wird gefördert?
Das Programm zielt darauf ab, dem Amateur­mu­si­zieren in länd­li­chen Räumen Impulse und Moti­va­ti­ons­hilfen zur nach­hal­tigen Stär­kung und erhöhter Sicht­bar­keit für den zeit­nahen Neustart zu geben. Die Ensem­bles sollen zur schnellen Wieder­auf­nahme der Proben- und Konzert­tä­tig­keit befä­higt werden und Unter­stüt­zung bei durch die Pandemie beschleu­nigten Trans­for­ma­ti­ons­pro­zessen in den Berei­chen (Wieder-) Gewin­nung von Mitglie­dern und Digi­ta­lität erhalten. Beson­ders begrüßt werden Projekte, welche unter­schied­liche Akteur:innen vor Ort einbe­ziehen und Vernet­zung sowie Wissens­transfer fördern.

  • Modul A: Krea­tiver Neustart, z.B. durch Gemein­schafts­kon­zerte oder inno­va­tive Proben- und Auffüh­rungs­formen 
  • Modul B: Mitglie­der­ge­win­nung, z.B. durch neue Formen der Ansprache oder Projekte mit breiter Teil­habe und Diver­sität 
  • Modul C: Struk­tur­stär­kung, z.B. durch Weiter­bildungen, Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung, digi­tales Arbeiten

Wie wird gefördert?
Förder­mittel können grund­sätz­lich ab einer Höhe von mindes­tens 2.500 Euro bis zu einer Höhe von maximal 15.000 Euro pro Antrag­steller bean­tragt werden. Pro Antragsteller:in wird maximal ein Antrag aus diesem Programm bewilligt.

Eigen­an­teil: 10 % der Antrags­summe, ehren­amt­liche Arbeit darf einbe­rechnet werden
Förder­fähig: z. B. Hono­rare, Sach­aus­gaben sowie Weiter­bildungen. 

Infos & Anträge: Bundes­mu­sik­ver­band
Antrags­frist: 31. Oktober 2021

Wer wird gefördert?
Gemein­nüt­zige Orga­ni­sa­tionen (e.V., Stif­tung …), kommu­nale Träger freie oder öffent­liche Träger der Jugend­hilfe,  i.d.R. lokal verortet (in Ausnah­me­fällen über­re­gio­nale Träger)

Was wird gefördert?
Vorrangig geför­dert werden:
Wirk­same Impulse für Moti­va­tion, Attrak­ti­vität, Gemein­schaft Ihres Jugend­or­ches­ters – oder einer wich­tigen Voraus­set­zung für Proben unter Coro­nabe­din­gungen, erprobte Konzepte und Ideen (kein Innovationsprogramm)

Förder­fähig sind:
Hono­rare für (pädago­gi­sche) Fach­kräfte und Hilfskräfte
Aufent­halts­kosten (Unterkunft/Verpflegung)
Raum­kosten, Mieten
Mate­ria­lien, die für die Akti­vität erfor­der­lich sind (z.B. Noten)

Wie wird gefördert?
i.d.R. 3.000 € bis 5.000 €

Infos & Anträge: Jeunesses Musi­cales Deutschland
Antrags­frist: 31. Oktober 2021

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind Veranstalter:innen von Kleinst‑, Eintages- und “Umsonst & Draußen”-Musikfestivals mit über­re­gio­naler Bedeutung

Was wird gefördert?

Die Förde­rung erfolgt einmalig, projekt­be­zogen und im Rahmen einer Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung. Projekt­be­zo­gene Inves­ti­tionen in tech­ni­sches Equip­ment sind förder­fähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamt­aus­gaben ausmachen

Wie wird gefördert?

  • Die Förder­summe beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förder­höhe muss mindes­tens einen Umfang von 7.500 Euro haben

Infos & Anträge: Initia­tive Musik

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind Betreiber:innen von klei­neren und mitt­leren Live­musik-Spiel­stätten (Musik­clubs):

  • mit einer Gesamt­ka­pa­zität von bis zu 2.000 unbe­stuhlten Plätzen und einer Veran­stal­tungs­fläche von bis zu 1.000 qm,
  • die fest und orts­ge­bunden sind,
  • die vor dem 15. März 2020 einen Live­musik-Konzert­be­trieb von mindes­tens zwölf zusam­men­hän­genden Monaten nach­weisen können und die in diesem Zeit­raum wenigs­tens fünf Monate lang für Publi­kums­ver­kehr geöffnet waren,
  • die über­wie­gend für Live­musik-Veran­stal­tungen genutzt werden und
  • in denen mindes­tens 12 (im länd­li­chen Raum mit bis zu 20.000 Einwoh­ne­rinnen und Einwohner), 18 (in kreis­freien Städten 20.001 bis 50.000 Einwoh­ne­rinnen und Einwohner) bzw. mindes­tens 24 (in Städten ab 50.001 Einwoh­ne­rinnen und Einwoh­nern) kura­tierte Live­musik-Konzerte (einschließ­lich künst­le­ri­scher Live-DJ-Ereig­nisse) von verschie­denen Künst­le­rinnen und Künst­lern pro Jahr darge­boten wurden. Live­musik-Konzerte in diesem Sinne sind gezielte Auffüh­rungen von Musi­ke­rinnen und Musi­kern (einschließ­lich Ereig­nisse mit kreativen/künstlerischen/selbst produ­zie­renden DJs) grund­sätz­lich auf einer Bühne vor einem Publikum. Für die Konzerte wurde speziell geworben. Das Publikum ist wegen der musi­ka­li­schen Darbie­tung in die Spiel­stätte gekommen.

Was wird gefördert?
Geför­dert werden insbe­son­dere spiel­zeit­be­zo­gene Projekt­maß­nahmen, die einen Beitrag zur Bewäl­ti­gung der Corona-Krise in der Club­land­schaft leisten und ihre Zukunfts­fä­hig­keit sichern. Neben der Programm­pla­nung für ein viel­fäl­tiges musi­ka­li­sches Angebot stehen auch Formate der Nach­wuchs­för­de­rung, zur Wieder­ge­win­nung des Publi­kums, Gender Equa­lity, Profes­sio­na­li­sie­rung, Vernet­zung im Fokus. Auch können Maßnahmen zur Entwick­lung neuer „pande­mie­ge­rechter Kultur­er­leb­nis­mo­delle“ (bspw. Modi­fi­ka­tionen der Veran­stal­tungs­formen, Trans­for­ma­tionen in den digi­talen Raum) geför­dert werden. Ausdrück­lich begrüßt werden Maßnahmen, die auch ökolo­gisch sinn­volle Möglich­keiten berück­sich­tigen und barrie­re­freie Zugangs­mög­lich­keiten beinhalten.

Wie wird gefördert?
Die Förde­rung erfolgt als einma­lige Projekt­för­de­rung. Ein Projekt kann in diesem Fall z.B. die Programm­pla­nung für die kommende Spiel­zeit sein (von der Planung über das künst­le­ri­sche Booking, die Öffent­lich­keits­ar­beit bis zur Umset­zung und Durch­füh­rung der Konzerte), ebenso wie die Entwick­lung eines (neuen) Konzert-Formats. Die Profes­sio­na­li­sie­rung oder Neuaus­rich­tung sowie neue Stra­te­gien in der Öffent­lich­keits­ar­beit und die Entwick­lung alter­na­tiver (pande­mie­ge­rechter) Veran­stal­tungs­formen (z.B. Online-Streams) sind eben­falls mögliche Projekte.

Es können auch mehrere Maßnahmen in einem Projekt gebün­delt werden. Damit richtet sich das Programm Neustart Kultur in die Zukunft. Projekte dürfen im Rahmen dieser Förde­rung noch nicht begonnen haben, bevor ein Förder­ver­trag mit der Initia­tive Musik abge­schlossen wurde. Es ist jedoch möglich, einen „förde­run­schäd­li­chen vorzei­tigen Maßnah­men­be­ginn“ zu bean­tragen. Kosten aus der Vergan­gen­heit insbe­son­dere Schulden oder Ausfall­gagen sind nicht förderfähig.

Durch die geför­derten Projekte sollen sich posi­tive Effekte für die Musik­szene und — wirt­schaft insge­samt ergeben. Daher muss die Förder­höhe für das einge­reichte Projekt mindes­tens einen Umfang von 10.000 Euro haben. Förder­mittel können als Zuschüsse grund­sätz­lich pro Antrag entspre­chend der nach­fol­genden Kate­go­rien und für den Zeit­raum bis zum 31. Dezember 2022 bewil­ligt werden.

  • Kate­gorie 1 – Zuschuss von bis zu 40.000 Euro für Musik­clubs mit bis zu 250 unbe­stuhlten Plätzen
  • Kate­gorie 2 – Zuschuss von bis zu 90.000 Euro für Musik­clubs mit bis zu 1.000 unbe­stuhlten Plätzen
  • Kate­gorie 3 – Zuschuss von bis zu 125.000 Euro für Musik­clubs mit bis zu 2.000 unbe­stuhlten Plätzen

Infos & Anträge: Initia­tive Musik

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Sozio­kultur und teil­markt­über­grei­fende Programme

Ziel des Programms ist es, freie Träger der Sozio­kultur, Kultu­rellen Bildung und Medi­en­kul­tur­ar­beit auf der Basis der Pandemie-Erfah­rungen bei Entwick­lungs­pro­zessen zu unter­stützen, die ihrer mittel­fris­tigen Stabi­li­sie­rung und struk­tu­rellen Veran­ke­rung vor Ort dienen.

Wer wird gefördert?

  • freie gemein­nüt­zige juris­ti­sche Träger, d.h. einge­tra­gene Vereine (e.V.), gGmbH, gUG und gemein­nüt­zige Stif­tungen mit mindes­tens zwei­jäh­riger Exis­tenz (seit 2020 oder früher) und aus den Feldern der Kultur­ar­beit, der Sozio­kultur, der Kultu­rellen Bildung sowie der Medi­en­kul­tur­ar­beit aus Deutschland
  • Koope­ra­ti­ons­ver­bünde aus bis zu drei Trägern/Partnern, bei denen der Haupt­an­trag­stel­lende gemein­nüt­ziger juris­ti­scher Träger (mind. 2 Jahre Exis­tenz, s.o.) ist. Verbund­partner können gerne (jüngere) freie Initiativen/Arbeitskreise sowie GmbH/GbR sein. Einzelpersonen
  • Öffent­liche und kirch­liche Träger sind sowohl als Haupt­an­trag­stel­lende als auch als Verbund­partner ausgeschlossen.

Was wird gefördert?

Akti­vi­täten zur eigenen Entwick­lung, die auf der Basis von Frage­stel­lungen der antrag­stel­lenden Träger dazu beitragen, dass

  • das eigene Profil und Poten­zial für gesell­schaft­lich rele­vante, parti­zi­pa­tive Kultur­ar­beit geschärft wird
  • gesell­schaft­lich drän­gende Fragen und Aufgaben aufge­griffen und die Bedeutung/Bedarfe für Orga­ni­sa­tion, Ange­bote, Personal und Ziel­gruppen geklärt werden
  • Ressourcen und mögliche Syner­gien mit anderen Einrichtungen/Partnern unter­sucht werden: Räume, Orte, Mate­rial, Ideen, Konzepte, Ausstat­tung, Finanzen, Personal, Admi­nis­tra­tion etc.
  • Sicht­bar­keit erhöht wird und Kommu­ni­ka­tion und Austausch mit lokalen oder regio­nalen Stake­hol­dern, der Verwal­tung und Koope­ra­ti­ons­part­nern funktioniert
  • Finan­zie­rungs- und Beschäf­ti­gungs­mo­delle ggf. im Verbund mit Koope­ra­ti­ons­part­nern und/oder der Verwal­tung entwi­ckelt werden

Vorhaben und Akti­vi­täten dürfen frühes­tens im Februar 2022 starten und müssen bis Dezember 2022 abge­schlossen sein.

Wie wird gefördert?

  • mind. 5.000 Euro bis zu 30.000 Euro / max. 80% der Gesamtsumme
  • mind. 5.000 Euro bei Verbund­vor­haben von zwei Part­nern bis zu 40.000 Euro / max. 80% der Gesamtsumme
  • mind. 5.000 Euro bei Verbund­vor­haben von drei Part­nern bis zu 50.000 Euro / max. 80% der Gesamtsumme

Infos & Antrag­stel­lung: Fonds Sozio­kultur. Es finden auch regel­mä­ßige Info­ver­an­stal­tungen statt.

Frist: 15. Oktober 2021

Weitere Unter­stüt­zungs­an­ge­bote

Wer wird gefördert?
Antrags­be­rech­tigt sind private und öffent­liche Unter­nehmen, die als Veran­stalter Messen oder Ausstel­lungen in Deutsch­land orga­ni­sieren und durch­führen. Die Absi­che­rung deckt das Risiko einer Corona-bedingten Veran­stal­tungs­ab­sage ab. Grund für die Absage muss eine behörd­liche Unter­sa­gung im Zusam­men­hang mit der Corona-Pandemie sein. Das Risiko einer Verschie­bung oder Teil­ab­sage (im Sinne einer Kapa­zi­täts­re­du­zie­rung) ist aus beihil­fe­recht­li­chen Gründen von der Absi­che­rung nicht umfasst.

Was wird gefördert?
Ähnlich wie bei der durch die Bundes­re­gie­rung ange­bo­tenen Über­brü­ckungs­hilfe gibt es eine feste Liste der berück­sich­ti­gungs­fä­higen Kosten. Abge­deckt von der Absi­che­rung sind zum Beispiel Betriebs­kosten, Kosten für Personal, Anmie­tung, Waren­ein­sätze, beauf­tragte Dienst­leis­te­rinnen und Dienst­leister etc. Kosten können auch dann geltend gemacht werden, wenn sie vor der Regis­trie­rung oder Antrag­stel­lung ange­fallen sind.

Wie wird gefördert?
Im Falle einer pande­mie­be­dingten Absage über­nimmt die Absi­che­rung maximal 80 Prozent der dadurch entstan­denen veran­stal­tungs­be­zo­genen Kosten. Die maxi­male Entschä­di­gungs­summe beträgt 8 Millionen Euro pro Veran­stal­tung. Sofern vorhanden, werden die erzielten veran­stal­tungs­be­zo­genen Einnahmen sowie etwaige Versi­che­rungs­leis­tungen und Förde­rungen von den Ausfall­kosten abgezogen.

Infos & Aufträge: SoMA

Antrags­frist: 28. Februar 2022

Der Sonder­fonds des Bundes für Kultur­ver­an­stal­tungen soll die Wieder­auf­nahme von kosten­pflich­tigen, im Inland statt findenden Kultur­ver­an­stal­tungen durch Zuschüsse (Programm: Wirt­schaft­lich­keits­hilfe) und Entschä­di­gungen (Programm: Ausfall­ab­si­che­rung) erleich­tern. Dafür stehen bis zu 2,5 Milli­arden Euro zur Verfügung.

Bei der Regis­trie­rung beider Programme gilt das Wind­hund­prinzip. Es lohnt sich also, geplante Veran­stal­tungen zeitnah anzumelden!

Wer wird gefördert?

  • antrags­be­rech­tigt für die Wirt­schaft­lich­keits­hilfe sind private und öffent­lich getra­gene Veranstalter:innen
  • zwin­gende Voraus­set­zung für eine Förde­rung ist die Regis­trie­rung der Veran­stal­tung vor dem geplanten Veran­stal­tungs­datum. Mit Regis­trie­rung wird der mögliche Förder­be­trag geblockt.
  • förder­fähig sind Kultur­ver­an­stal­tungen wie Konzerte, Festi­vals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musi­cals, Comedy, Lesungen, Ausstel­lungen etc., die 
    • ab dem 1.7.21 geplant sind und max. 500 Gäste unter den geltenden Infek­ti­ons­schutz­be­stim­mungen zulassen
    • ab dem 1.8.21 geplant sind und max. 2.000 Gäste unter den geltenden Infek­ti­ons­schutz­be­stim­mungen zulassen.

Was wird gefördert?

  • Erstat­tung von Einnah­me­aus­fällen aufgrund verrin­gerter Ticket­kon­tin­gente für die ersten 1.000 Tickets 
    • bei einer coro­nabe­dingten Verrin­ge­rung des Ticket­kon­tin­gents um mind. 20%: Verdopp­lung der Ticketeinnahmen
    • bei einer coro­nabe­dingten Verrin­ge­rung des Ticket­kon­tin­gents um mind. 75% : Verdrei­fa­chung der Ticketeinnahmen
    • NEU: Für Veran­stal­tungen, die ab dem 8.10.2021 regis­triert werden, gilt die Verdopp­lung bzw. Verdrei­fa­chung der Ticket­ein­nahmen auch dann, wenn die Platz­ka­pa­zität frei­willig durch die Veranstalter:in um mind. 20% redu­ziert wird.

Wie wird gefördert?

  • Zeit­li­cher Ablauf: Regis­trie­rung der Veran­stal­tung inkl. erwar­teter Besucher:innenzahl, Kosten und Einnahmen VOR dem Veran­stal­tungstag. Nach der Veran­stal­tung kann dann unter Angabe der tatsäch­li­chen Zahlen der eigent­liche Förder­an­trag gestellt werden.
  • Die Förder­höhe ergibt sich aus den veran­stal­tungs­be­zo­genen Kosten zzgl. einer Durch­füh­rungs­pau­schale von 10% abzüg­lich der erzielten Einnahmen. 
    • Beispiel Regu­läre Kapa­zität: 1.500 Personen, coro­na­kon­form 500, also 66% gerin­gere Auslas­tung. Es werden 400 Tickets à 50 EUR verkauft, die Einnahmen liegen also bei 20.000 EUR. Die Wirt­schaft­lich­keits­hilfe legt diesen Betrag theo­re­tisch nochmal oben drauf (Verdopp­lung der Ticket­ein­nahmen). Prak­tisch erfolgt eine Gegen­über­stel­lung von Veran­stal­tungs­kosten und ‑einnahmen. Bei  Kosten von z.B. 33.000 EUR (30.000 EUR Kosten + 10% Durch­füh­rungs­pau­schale) und Ticket­ein­nahmen von 20.000 EUR bleibt eine Diffe­renz von 13.000 EUR, die als Wirt­schaft­lich­keits­hilfe ausbe­zahlt wird.
  • Einnah­me­aus­fälle unter 1.000 EUR werden nicht erstattet; es können aber mehrere kleine Veran­stal­tungen zusammen gefasst werden, um die Baga­tell­grenze zu überschreiten.

Infos & Anträge: sonder­fonds-kultur­ver­an­stal­tungen

Info­hot­line: 0800 6648430

Die Kolleg:innen von Kreativ Kultur Berlin haben hier umfang­rei­ches Info­ma­te­rial sowie Info­ses­sions zum Sonder­fonds zusammengestellt.

Der Sonder­fonds des Bundes für Kultur­ver­an­stal­tungen soll die Wieder­auf­nahme von kosten­pflich­tigen, im Inland statt findenden Kultur­ver­an­stal­tungen durch Zuschüsse (Programm: Wirt­schaft­lich­keits­hilfe) und Entschä­di­gungen (Programm: Ausfall­ab­si­che­rung) erleich­tern. Dafür stehen bis zu 2,5 Milli­arden Euro zur Verfügung.

Bei der Regis­trie­rung beider Programme gilt das Wind­hund­prinzip. Es lohnt sich also, geplante Veran­stal­tungen zeitnah anzumelden!

Wer wird gefördert?

  • antrags­be­rech­tigt sind nicht über­wie­gend öffent­lich finan­zierte Veranstalter:innen
  • förder­fähig sind im Inland statt findende, kosten­pflich­tige Kultur­ver­an­stal­tungen wie Konzerte, Festi­vals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musi­cals, Comedy, Lesungen, Ausstel­lungen etc.,
  • die ab dem 1.9.21 geplant sind und mehr als 2.000 Gäste unter den geltenden Infek­ti­ons­schutz­be­stim­mungen zulassen
  • Zwin­gende Voraus­set­zung für eine Förde­rung ist die Regis­trie­rung der Veran­stal­tung vor dem geplanten Veran­stal­tungs­datum. Dabei sind ein Hygie­nekon­zept sowie eine durch prüfende Dritte bestä­tigte Kosten­kal­ku­la­tion vorzulegen.

Was wird gefördert?

  • Erstat­tung von Veran­stal­tungs­kosten bei coro­nabe­dingter Absage, Teil­ab­sage oder Verschiebung.

Wie wird gefördert?

  • Zeit­li­cher Ablauf: Regis­trie­rung der Veran­stal­tung inkl. erwar­teter Besucher:innenzahl, Kosten und Einnahmen VOR dem Veran­stal­tungstag. Nach der Veran­stal­tung kann dann unter Angabe der tatsäch­li­chen Zahlen der eigent­liche Förder­an­trag gestellt werden.
  • Erstat­tung von max. 80% der Veran­stal­tungs­kosten bei coro­nabe­dingter Absage, Teil­ab­sage oder Verschie­bung. Die Förde­rung ist auf 8 Mio. EUR pro Veran­stal­tung gedeckelt.
  • Zu den förder­fä­higen Veran­stal­tungs­kosten gehören z.B.
    • Betriebs- und Perso­nal­kosten, Anmie­tung, Waren­ein­sätze, Künstler:innengagen, beauf­tragte Dienstleister:innen
  • Even­tu­elle veran­stal­tungs­be­zo­gene Einnahmen werden von den Ausfall­kosten abgezogen.
  • Veran­stal­tungs­kosten bzw. der entstan­dene Verlust muss durch eine:n prüfende:n Dritte:n bestä­tigt werden.

Infos & Anträge: sonder­fonds-kultur­ver­an­stal­tungen

Wer wird gefördert?

Die Härte­fall­hilfen richten sich an Unter­nehmen, Selbst­stän­dige, Vereine und andere am Markt tätige Orga­ni­sa­tionen, die aus den bishe­rigen Corona-Hilfs­pro­grammen des Bundes ausge­schlossen und durch die Krise in eine exis­tenz­be­dro­hende wirt­schaft­liche Lage geraten sind.

Voraus­set­zungen:
  • Antragsteller:in ist aufgrund außer­ge­wöhn­li­cher Fall­ge­stal­tungen in den Corona-Hilfs­pro­grammen im jewei­ligen Leis­tungs­zeit­raum nicht antrags­be­rech­tigt und hat keinen Zugang zu einem Corona-Hilfs­pro­gramm des Bundes, der Länder oder der Kommunen. Das betrifft z.B. Fälle, in denen wegen Krank­heit, Eltern­zeit oder Umbau­maß­nahmen keine Refe­renz­um­sätze aus 2019 vorhanden sind.
  • Antragsteller:in hat pande­mie­be­dingt außer­or­dent­liche Belas­tungen zu tragen, die absehbar die wirt­schaft­liche Exis­tenz bedrohen
  • Haupt­er­werb­liche Tätigkeit

Was wird gefördert?

Der Leis­tungs­um­fang richtet sich nach den Leis­tungen im Programm Über­brü­ckungs­hilfe im jewei­ligen Leis­tungs­zeit­raum. Es werden also bestimmte betrieb­liche Fixkosten wie die Miete, Versi­che­rungs­bei­träge usw. anteilig erstattet.

Als förder­fä­hige Härte­fälle sind im Frei­staat Sachsen insbe­son­dere die nach­fol­gend aufge­führten Fall­kon­stel­la­tionen zu bewerten. Diese Aufzäh­lung ist nicht abschlie­ßend und dient als orien­tie­rungs­ge­bende Grundlage.

Förder­fä­hige Härte­fälle können vorliegen, wenn die vorge­se­henen oder auf Grund bestimmter Härten mögli­chen alter­na­tiven Vergleichs­mo­nate der Über­brü­ckungs­hilfen I‑III beispiels­weise aufgrund der nach­fol­genden Umstände zu außer­or­dent­lich nied­rigen oder voll­ständig entfal­lenden Umsätzen in den Refe­renz­zeit­räumen, inklu­sive in den bestehenden Hilfen mögli­chen Alter­na­tiven auf Grund von Härte­fällen, geführt haben (nicht abschließend):

  • Sanie­rungen,
  • Reno­vie­rungen oder Umbau­maß­nahmen im Geschäftsbetrieb,
  • Krank­heit,
  • Schwan­ger­schaft,
  • Pflege- oder Erziehungszeit,
  • nicht selbst verschul­dete Unfälle mit Scha­dens­er­eig­nissen (z. B. Brand, Hochwasser),
  • Witte­rungs­be­din­gungen,
  • auf Grund behörd­li­cher Auflagen im Zusam­men­hang mit der Corona-Pandemie
  • Einschrän­kungen während der Anlauf­phase bei Unternehmensgründungen

Als alter­na­tive Vergleichs­zeit­räume können unter Wahrung der beihil­fe­recht­li­chen Vorgaben einzelne Monate oder Durch­schnitts­werte mehrerer Monate zurück­lie­gend bis einschließ­lich Januar 2018 ange­setzt werden.

Wie wird gefördert?

  • Decke­lung der Leis­tung auf 100.000 Euro pro Unter­nehmen im Regelfall
  • Der Antrag wird durch den prüfenden Dritten (durch eine:n vom Antrag­stel­lenden beauf­tragten Steuerberater:in, Wirtschaftsprüfer:in, verei­digten Buchprüfer:in, Steuerbevollmächtigte:n oder Rechtsanwält:innen) im Namen des Antrags­stel­lenden über die digi­tale Schnitt­stelle www.haertefallhilfen.de an die Bewil­li­gungs­stellen, die Säch­si­sche Aufbau­bank — Förder­bank, einge­reicht. So sollen eine möglichst schnelle Antrags­be­wil­li­gung ermög­licht und Miss­brauchs­fälle ausge­schlossen werden. Direkt­an­träge sind nicht zuge­lassen. Hier geht es zum Antrag­sportal.
  • Der maxi­male Förder­zeit­raum umfasst Juni 2020 bis Juni 2021

Infos & Anträge: haer­te­fall­hilfen

Antrags­frist: 30. September 2021

Die Über­brü­ckungs­hilfe III Plus ist die Fort­set­zung der Über­brü­ckungs­hilfe III für die Monate Juli bis September 2021. Die Bedin­gungen entspre­chen denen der Über­brü­ckungs­hilfe III. Neu ist u.a. eine Perso­nal­kos­ten­hilfe („Restart-Prämie“), sowie die erwei­terte Möglich­keit der Geltend­ma­chung von Ausfall­kosten für die Kultur- und Veranstaltungsbranche.

Wer wird gefördert?

  • Unter­nehmen, Solo­selbst­stän­dige sowie Frei­be­ruf­le­rinnen und Frei­be­rufler im Haupt­er­werb mit einem jähr­li­chen Umsatz von bis zu 750 Millionen Euro.
  • Sitz oder Betriebs­stätte im Inland und bereits vor dem 1. November 2020 am Markt tätig.
  • Umsatz­ein­bruch im Zeit­raum Juli 2021 bis September 2021 von mindes­tens 30 Prozent in einem Monat im Vergleich zum Refe­renz­monat im Jahr 2019. Für Unter­nehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Oktober 2020 gegründet wurden und in begrün­deten Fällen bei außer­ge­wöhn­li­chen betrieb­li­chen Umständen gelten beson­dere Vorschriften.

Was wird gefördert?

Es werden betrieb­liche Fixkosten bezu­schusst. Siehe hierzu die Ausfüh­rungen zur Über­brü­ckungs­hilfe III auf dieser Infoseite.

  • Der Zeit­raum, in dem erstat­tungs­fä­hige Ausfall­kosten bei Corona-bedingten Absagen von Veran­stal­tungen berück­sichtig werden können, beträgt nun Januar bis August 2021.
  • Der Eigen­ka­pi­tal­zu­schuss für Unter­nehmen mit mind. 50% Umsatz­ein­bruch kann auch für die Monate Juli bis September 2021 bean­tragt werden.
  • Restart-Prämie (nur für Juli-September): Statt der Perso­nal­kostenpauschale kann alter­nativ eine Perso­nal­kostenhilfe (Restart-Prämie) bean­tragt werden, wenn im Zuge der Wieder­eröff­nung sozi­al­ve­ri­sche­rungs­pflich­tige Beschäf­ti­gung (wieder-)aufgebaut wird, z.B. bei Rück­ho­lung von Mitarbeiter:innen aus Kurz­ar­beit, Neuein­stel­lung, Auft­sto­ckung von Arbeits­zeit. Hono­rar­kosten für externe Dienstleister:innen sind nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?

Die Höhe der Betriebs­kos­ten­zu­schusses richtet sich nach der Höhe des Umsatz­ein­bruchs, die Höhe des Eigen­ka­pi­tal­zu­schusses nach der Anzahl der Monate mit mehr als 50% Umsatz­ein­bruch. Siehe hierzu die Ausfüh­rungen zur Über­brü­ckungs­hilfe III auf dieser Infoseite.

Die Höhe der Restart-Prämie ist gestaf­felt. Zugrunde gelegt werden die Perso­nal­kosten im Mai 2021, erstattet wird anteilig die Diffe­renz zwischen diesen Perso­nal­kosten und jenen im Juli (Zuschuss in Höhe von 60% der Diffe­renz), im  August (40%) und im September (20%).

Infos & Anträge:  ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Die Bean­tra­gung muss über prüfende Dritte (Steuerberater:innen u.a.) erfolgen.

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Neustart­hilfe für Soloselbständige

Solo­selbst­stän­dige und Teilhaber:innen von Personen- und Kapi­tal­ge­sell­schaften können statt einer Einzel­er­stat­tung von förder­fä­higen Fixkosten eine einma­lige Betriebs­kos­ten­pau­schale bean­tragen, die auch für den Lebens­un­ter­halt genutzt werden darf.

Eine kombi­nierte Inan­spruch­nahme von Neustart­hilfe Plus und Über­brü­ckungs­hilfe III Plus ist nicht möglich. Einzige Ausnahme bilden Kapi­tal­ge­sell­schaften mit Gesellschafter:innen, die weniger als 25 Prozent der Anteile an der Kapi­tal­ge­sell­schaft halten.

Wer wird gefördert?

  • Solo­selbst­stän­dige und Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften, die ihr Einkommen im Refe­renz­zeit­raum (im Normal­fall das Jahr 2019) zu mindes­tens 51 % aus ihrer selb­stän­digen Tätig­keit erzielt haben. Bei Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften muss die Gesellschafter:in 100% der Anteile halten und mind. 20 h/Woche von der Gesell­schaft beschäf­tigt werden.
  • Mehr-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften, sofern mindes­tens eine der Gesellschafter:innen mind. 25% der Anteile hält, mind. 20 h/Woche von der Gesell­schaft beschäf­tigt wird und die Kapi­tal­ge­sell­schaft mind. 51 % der Einkünfte aus Tätig­keiten erzielt wird, die bei Solo­selbst­stän­digen als frei­be­ruf­lich oder gewerb­lich einge­stuft wird. (vgl. Punkt 2.2. und 2.4. der FAQ)
  • Die Geschäfts­tä­tig­keit muss vor dem 01.November 2020 aufge­nommen worden sein.
  • Im Rahmen der Neustart­hilfe Plus können auch kurz befris­tete Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse (mit Dauer von bis zu 14 Wochen) in den Darstel­lenden Künsten sowie unstän­dige Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse (mit Dauer von bis zu sieben aufein­an­der­fol­genden Kalen­der­tagen) im Vergleichs­zeit­raum berück­sich­tigt werden. Voraus­set­zung ist hierfür, dass die Antrag­stel­lenden für Juli 2021 kein Arbeits­losen- oder Kurz­ar­bei­ter­geld bezogen haben.

Was wird gefördert?

  • Gezahlt wird eine Pauschale in Höhe von 50 Prozent eines drei­mo­na­tigen Vergleichs­zeit­raums für die Monate Juli 2021 bis September 2021 sowie für Oktober 2021 bis Dezember 2021, maximal insge­samt 4.500 Euro für Solo­selbst­stän­dige und Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften, sowie bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften und Genossenschaften.
  • Beispiel­rech­nung: 18.000 Euro Umsatz in 2019, Refe­renz­um­satz = 18.000 / 12 *3 =  4.500 Euro. Davon werden 50% gezahlt, also insge­samt 2.250 Euro für die Monate Juli — September 2021.
  • Der VGSD und ISDV stellen ein Bere­chungs­tool zur Verfü­gung (Excel-Down­load)
  • In die Berech­nung der Neustart­hilfe fließen neben den Umsätzen aus der eigenen freiberuflichen/gewerblichen Tätig­keit auch ein: 
    • Einnahmen aus Ange­stell­ten­ver­hält­nissen, sofern der Anteil des Einkom­mens aus selbst­stän­diger Tätig­keit im Refe­renz­zeit­raum mindes­tens 51% beträgt
    • im Ausland gene­rierte Umsätze
    • Umsätze aus Betei­li­gungen an Personen- und Kapitalgesellschaften
  • Stipen­dien, Weiter­bil­dungs-Bafög und Einnahmen aus Crowd­fun­ding gelten nicht als Umsätze.
  • Wer 2019 keine Refe­renz­um­sätze vorweisen kann (aufgrund von Krank­heit, Neugrün­dung, Umbau­ar­beiten etc.), darf alter­na­tive Zeit­räume in 2020 angeben (vgl. Punkte 3.3 und 6.2 der FAQ). Wer 2019 in Eltern­zeit war, kann das Eltern­geld für die Berech­nung des Refe­renz­um­satzes heran­ziehen (vgl. Punkt 6.3 der FAQ).

Wie wird gefördert?

  • Die Neustart­hilfe wird als Liqui­di­täts­vor­schuss gezahlt, da bei Antrag­stel­lung nur Prognosen über die Umsatz­ent­wick­lung gestellt werden können. Stellt sich am Ende des Förder­zeit­raums (Juli — September 2021) heraus, dass Ihr mehr als 40% des Refe­renz­um­satzes aus 2019 erzielt habt (also weniger als 60% Umsatz­ein­bußen habt), muss die Neustart­hilfe anteilig zurück gezahlt werden. Dabei gilt: Erzielter Umsatz + erhal­tene Förde­rung = maximal 90% des Refe­renz­um­satzes. Was darüber hinaus geht, müsst Ihr zurück­zahlen. Vgl. Punkt 3.4 der FAQ.
  • Die Neustart­hilfe wird nicht auf die Grund­si­che­rung sowie die Berech­nung des Kinder­zu­schlags ange­rechnet. Sie stellt eine steu­er­pflich­tige Einnahme dar.
  • Natür­liche Personen, die Umsätze aus ihrer eigenen selbst­stän­digen Tätig­keit und ggf.  antei­lige Umsätze aus Perso­nen­ge­sell­schaften geltend machen wollen, können dies per Direkt­an­trag mit ELSTER-Zerti­fikat tun. Kapi­tal­ge­sell­schaften müssen dafür einen Prüfenden Dritten beauf­tragen (Antrag­stel­lung aktuell noch nicht möglich).
  • Achtung: Es kann nur 1 Antrag auf Neustart­hilfe Plus gestellt werden. Solltet Ihr antei­lige Umsätze aus Personen- oder Kapi­tal­ge­sell­schaften haben, diese aber nicht zur Berech­nung der Neustart­hilfe Plus heran­ziehen wollen, seid Ihr dennoch verpflichtet, diese Umsätze in der Endab­rech­nung anzugeben.

Der Verband der Gründer und Selbst­stän­digen Deutsch­land (VGSD) e.V. fasst hier die wich­tigsten Infor­ma­tionen zur Neustart­hilfe Plus zusammen.

Infos & Anträge: Bundes­fi­nanz­mi­nis­te­rium und FAQ, Anträge beim Portal für Direkt­an­träge.

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Die Über­brü­ckungs­hilfe unter­stützt Unter­nehmen, Solo­selbst­stän­dige sowie Frei­be­ruf­le­rInnen, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämp­fung beson­ders stark betroffen sind. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurück­ge­zahlt werden müssen. Die Über­brü­ckungs­hilfe II wurde als Über­brü­ckungs­hilfe III bis Ende Juni 2021 verlän­gert und erwei­tert. Sie kann nur durch prüfende Dritte (Steuerberater:innen u.a.) bean­tragt werden.

Wer wird gefördert?
  • Unter­nehmen, Solo­selbst­stän­dige sowie Frei­be­ruf­le­rinnen und Frei­be­rufler im Haupt­er­werb mit einem jähr­li­chen Umsatz von bis zu 750 Millionen Euro.
  • Sitz oder Betriebs­stätte im Inland und bereits vor dem 1. Mai 2020 am Markt tätig.
  • Umsatz­ein­bruch im Zeit­raum November 2020 bis Juni 2021 von mindes­tens 30 Prozent in einem Monat im Vergleich zum Refe­renz­monat im Jahr 2019.
  • Eine Doppel­för­de­rung ist ausge­schlossen, daher sind Unter­nehmen, die November bzw. Dezem­ber­hilfe erhalten haben, für diese beiden Monate nicht antrags­be­rech­tigt, Leis­tungen nach der Über­brü­ckungs­hilfe II für diese Monate werden angerechnet

Was wird gefördert? 

  • unter anderem Mieten und Pachten
  • Finan­zie­rungs­kosten und ähnliche Kosten, die nicht umsatz­ab­hängig sind (Kosten für Auszu­bil­dende oder Grundsteuern)
  • Aufwen­dungen für Personal, das Kurz­ar­beit nicht nutzen kann (Pauschale in Höhe von 20 Prozent der übrigen förder­fä­higen Fixkosten)
  • Modernisierungs‑, Reno­vie­rungs- und Umbau­maß­nahmen zur Umset­zung von Hygie­nekon­zepten bis zu 20.000 Euro pro Monat
  • Inves­ti­tionen in Digi­ta­li­sie­rung (z.B. Aufbau oder Erwei­te­rung eines Online-Shops), sofern sie im Zeit­raum März 2020 bis Juni 2021 anfallen, bis zu 20.000 Euro pro Monat
  • Abschrei­bungen von Wirt­schafts­gü­tern bis zu 50 %
  • Einzel­händ­le­rInnen können unter bestimmten Voraus­set­zungen zusätz­lich Waren­ab­schrei­bungen auf Saison­ware (z.B. Weih­nachts­ar­tikel) bis zu 100 % als Fixkosten ansetzen
  • Marke­ting- und Werbe­kosten (maximal in Höhe der entspre­chenden Ausgaben im Jahr 2019)

Weite Teile der Kultur- und Kreativ­wirtschaft dürfen aufgrund ihrer beson­deren Betrof­fen­heit durch die Pandemie weitere Kosten geltend machen, u.a. Disko­theken, Film­pro­duk­ti­ons­firmen, Künst­ler­agen­turen, Tonstu­dios, Verlage sowie selbst­stän­dige Künstler:innen und Dienstleister:innen. Welche Unter­nehmen diese Sonder­re­ge­lung geltend machen können, findet Ihr unter Punkt 2.7 der FAQ zur Überbrückungshilfe.

  • Erstat­tung von Ausfall- und Vorbe­rei­tungs­kosten für geschäft­liche Akti­vi­täten für Veran­stal­tungen, die im Zeit­raum von März bis Dezember 2020 statt finden sollten (diese Kosten dürfen in bis zu 12 Monate vor Veran­stal­tungs­datum ange­fallen sein). Die Kosten  umfassen sowohl interne projekt­be­zo­gene (v. a. Perso­nal­auf­wen­dungen) als auch externe Kosten (etwa Kosten für beauf­tragte Dritte (z. B. Grafiker:in). Selbst­stän­dige Einzelunternehmer:innen können geleis­tete veran­stal­tungs­be­zo­gene Arbeits­stunden (zu einem bran­chen­üb­li­chen Stun­den­satz) geltend machen. (vgl. A1.5 Punkt 2.2 der FAQ)
  • Voraus­set­zungen:
    • die Veran­stal­tungen waren öffent­lich oder an einen defi­nierten Gäste­kreis gerichtet und maßgeb­lich über Eigen­mittel, Eintritts­gel­der/­Teil­nahme-/Stand­ge­bühren oder andere Förder­mittel finanziert
    • zum Zeit­punkt der Planung konnte nicht von einer Corona-bedingten Absage ausge­gangen werden
  • Antrags­be­rech­tigt sind primär (also nicht ausschließ­lich) Veranstalter:innen
  • Wer kein/e Veranstalter:in ist, ist antrags­be­rech­tigt, wenn eine der beiden Bedin­gungen vorliegt: 
    • Rück­tritt des Veranstalters/der Veran­stal­terin auf Grund von Force Majeure/Corona: wenn der/die Veranstalter:in vom Vertrag zurück­ge­treten ist, ist auch der/die Dienstleister:in antrags­be­rech­tigt und kann tatsäch­liche, veran­stal­tungs­be­zo­gene Kosten geltend machen.
    • Betei­ligte Dienstleister:innen/Schausteller:innen/Anbieter:innen auf eigene Rech­nung: Wenn das Unter­nehmen nach­weis­lich an der Veran­stal­tung betei­ligt gewesen, und dort auf eigene Rech­nung Dienst­leis­tungen an Teilnehmer:innen verkauft hätte, können die entstan­denen und förder­fä­higen Kosten geltend gemacht werden.
  • #Alarm­st­ufeRot hat Muster­blätter für den Nach­weis der Ausfall­kosten erstellt, die hier herun­ter­ge­laden werden können.

Wie wird gefördert?

Über­brü­ckungs­hilfe III für jeden Monat gezahlt, in dem ein Umsatz­ein­bruch von mind. 30 % nach­ge­wiesen werden kann. Der maxi­male Förder­zeit­raum umfasst November 2020 bis Juni 2021 (acht Monate).

Der Förder­höchst­be­trag beträgt bei Unter­nehmen mit starken Umsatz­rück­gängen 1,5 Millionen Euro pro Monat. Die Höhe der Zuschüsse orien­tiert sich wie bisher auch am Ausfall der Umsätze. Dabei gilt: je höher der Umsatz­aus­fall im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie, desto höher die Über­brü­ckungs­hilfe. Die Über­brü­ckungs­hilfe kompen­siert die Fixkosten dabei wie folgt:

  • bis zu 100% der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
  • 60 % der Fixkosten bei Umsatz­rück­gang von 50 % bis 70 %
  • 40 % der Fixkosten bei Umsatz­ein­bruch von mehr als 30 %

Zusätz­lich wird ein Aufschlag auf die Über­brü­ckungs­hilfe (sog. ‘Eigen­ka­pi­tal­zu­schuss’) für jeden einzelnen Monat im Förder­zeit­raum (Nov. ’20 — Juni ’21) gezahlt, in dem der Umsatz­ein­bruch mindes­tens 50% beträgt. Die Monate müssen nicht aufein­ander folgen. Die Höhe des Aufschlags richtet sich nach der Anzahl der betrof­fenen Monate:

  • 25 % auf die Summe der Fixkos­ten­er­stat­tung bei einem Umsatz­rück­gang von mindes­tens 50 % in drei Monaten,
  • 35 % bei einem Umsatz­rück­gang von mindes­tens 50 % in vier Monaten,
  • 40 % bei einem Umsatz­rück­gang von mindes­tens 50 % in fünf oder mehr Monaten.

Achtung: Berech­nungs­grund­lage für den Aufschlag sind nur die Punkte 1–11 der förder­fä­higen Fixkosten. Moder­ni­sie­rungs- und Digi­ta­li­sie­rungs­kosten (Punkt 14) werden nicht einkal­ku­liert. Die Liste der förder­fä­higen Fixkosten findet Ihr unter Punkt 2.4 der FAQ.

Infos & Anträge:  ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Die Bean­tra­gung muss über prüfende Dritte (Steuerberater:innen u.a.) erfolgen.

Antrags­frist: 31. Oktober 2021

Neustart­hilfe für Soloselbständige

Teil der Über­brü­ckungs­hilfe III ist die Neustart­hilfe. Solo­selbst­stän­dige und Teilhaber:innen von Personen- und Kapi­tal­ge­sell­schaften können hier statt einer Einzel­er­stat­tung von förder­fä­higen Fixkosten eine einma­lige Betriebs­kos­ten­pau­schale bean­tragen, die auch für den Lebens­un­ter­halt genutzt werden darf.

Ihr müsst Euch entscheiden, ob Ihr die Über­brü­ckungs­hilfe III oder die Neustart­hilfe bean­tragen wollt, beides zusammen ist nicht bean­tragbar. Es soll die Möglich­keit geschaffen werden, diese Entschei­dung im Rahmen der Schluss­ab­rech­nung (siehe unten) noch einmal rück­wir­kend zu ändern.

Wer wird gefördert?

  • Solo­selbst­stän­dige und Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften, die ihr Einkommen im Refe­renz­zeit­raum (im Normal­fall das Jahr 2019) zu mindes­tens 51 % aus ihrer selb­stän­digen Tätig­keit erzielt haben. Bei Ein-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften muss die Gesellschafter:in 100% der Anteile halten und mind. 20 h/Woche von der Gesell­schaft beschäf­tigt werden.
  • Mehr-Personen-Kapi­tal­ge­sell­schaften, sofern mindes­tens eine der Gesellschafter:innen mind. 25% der Anteile hält, mind. 20 h/Woche von der Gesell­schaft beschäf­tigt wird und die Kapi­tal­ge­sell­schaft mind. 51 % der Einkünfte aus Tätig­keiten erzielt wird, die bei Solo­selbst­stän­digen als frei­be­ruf­lich oder gewerb­lich einge­stuft wird. (vgl. Punkt 2.2. und 2.4. der FAQ)
  • Die Geschäfts­tä­tig­keit muss vor dem 01.November 2020 aufge­nommen worden sein.
  • Im Rahmen der Neustart­hilfe können auch kurz befris­tete Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse (mit Dauer von bis zu 14 Wochen) in den Darstel­lenden Künsten sowie unstän­dige Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse (mit Dauer von bis zu sieben aufein­an­der­fol­genden Kalen­der­tagen) im Vergleichs­zeit­raum berück­sich­tigt werden. Voraus­set­zung ist hierfür, dass die Antrag­stel­lenden für Januar 2021 kein Arbeits­losen- oder Kurz­ar­bei­ter­geld bezogen haben.

Was wird gefördert?

  • Gezahlt wird eine Pauschale in Höhe von 50 Prozent eines sechs­mo­na­tigen Vergleichs­zeit­raums für die Monate Januar 2021 bis Juni 2021, maximal insge­samt 7.500 Euro. Verein­facht ausge­drückt: Die Neustart­hilfe beträgt maximal ein Viertel des Jahres­ein­kom­mens (Umsatz aus selbst­stän­diger Tätig­keit + Einkommen aus Ange­stell­ten­ver­hält­nissen) aus 2019. 
    • Beispiel­rech­nung: 18.000 Euro Umsatz in 2019, Refe­renz­um­satz für einen 6‑Monatszeitraum = 18.000 / 12 * 6 = 9.000 Euro. Davon werden 50% gezahlt, also insge­samt 4.500 Euro für die Monate Januar — Juni 2021.
    • Eine Berech­nungs­hilfe als Excel­ta­belle gibt es bei verdi.
  • In die Berech­nung der Neustart­hilfe fließen neben den Umsätzen aus der eigenen freiberuflichen/gewerblichen Tätig­keit auch ein: 
    • Einnahmen aus Ange­stell­ten­ver­hält­nissen, sofern der Anteil des Einkom­mens aus selbst­stän­diger Tätig­keit im Refe­renz­zeit­raum mindes­tens 51% beträgt
    • im Ausland gene­rierte Umsätze
    • Umsätze aus Betei­li­gungen an Personengesellschaften 
      • Die Antrag­stel­lung unter Berück­sich­ti­gung von Umsätzen aus Betei­li­gungen an Kapi­tal­ge­sell­schaften (mit bis zu 4 Gesellschafter:innen) soll zu einem späteren Zeit­punkt möglich sein. Vgl. Punkt 2.2 der FAQ.
  • Stipen­dien, Weiter­bil­dungs-Bafög und Einnahmen aus Crowd­fun­ding gelten nicht als Umsätze.
  • Wer 2019 keine Refe­renz­um­sätze vorweisen kann (aufgrund von Krank­heit, Neugrün­dung, Umbau­ar­beiten etc.), darf alter­na­tive Zeit­räume in 2020 angeben (vgl. Punkte 3.3 und 6.2 der FAQ). Wer 2019 in Eltern­zeit war, kann das Eltern­geld für die Berech­nung des Refe­renz­um­satzes heran­ziehen (vgl. Punkt 6.3 der FAQ).

Wie wird gefördert?

  • Die Neustart­hilfe wird als Liqui­di­täts­vor­schuss gezahlt, da bei Antrag­stel­lung nur Prognosen über die Umsatz­ent­wick­lung gestellt werden können. Stellt sich am Ende des Förder­zeit­raums heraus, dass Ihr mehr als 40% des Refe­renz­um­satzes aus 2019 erzielt habt (also weniger als 60% Umsatz­ein­bußen habt), muss die Neustart­hilfe anteilig zurück gezahlt werden. Erreicht Ihr im ersten Halb­jahr 90% oder mehr des Refe­renz­um­satzes aus 2019, muss die Neustart­hilfe komplett zurück gezahlt werden.
  • Die Neustart­hilfe wird nicht auf die Grund­si­che­rung sowie die Berech­nung des Kinder­zu­schlags ange­rechnet. Sie stellt eine steu­er­pflich­tige Einnahme dar.
  • Natür­liche Personen, die Umsätze aus ihrer eigenen selbst­stän­digen Tätig­keit und ggf.  antei­lige Umsätze aus Perso­nen­ge­sell­schaften geltend machen wollen, können dies per Direkt­an­trag mit ELSTER-Zerti­fikat tun. Kapi­tal­ge­sell­schaften müssen dafür einen Prüfenden Dritten beauftragen.
  • Achtung: Es kann nur 1 Antrag auf Neustart­hilfe gestellt werden. Solltet Ihr antei­lige Umsätze aus Personen- oder Kapi­tal­ge­sell­schaften haben, diese aber nicht zur Berech­nung der Neustart­hilfe heran­ziehen wollen, seid Ihr dennoch verpflichtet, diese Umsätze in der Endab­rech­nung anzugeben.

Infos & Anträge: Bundes­fi­nanz­mi­nis­te­rium und FAQ, Anträge beim Portal für Direkt­an­träge.

Antrags­frist: 31. Oktober 2021

Der Verband der Gründer und Selbst­stän­digen Deutsch­land (VGSD) e.V. führt hier Schritt für Schritt durch den Antrag.

Gewährt werden finan­zi­elle Zuschüsse für die Um- und Aufrüs­tung von statio­nären, zentralen RLT-Anlagen in öffent­li­chen Gebäuden und Versamm­lungs­stätten. Zu den förder­fä­higen Maßnahmen gehören nicht nur der Erwerb und Einbau von Filter­technik mit Viren­schutz­funk­tion, sondern auch umfang­reiche Umbaumaßnahmen.

Wer wird gefördert?

Antrags­be­rech­tigt sind:

  • Länder
  • Kommunen
  • Unter­nehmen*
  • Univer­si­täten / Hochschulen*
  • Träger öffent­li­cher Einrichtungen*
  • insti­tu­tio­neller Zuwendungsempfänger*

Nicht antrags­be­rech­tigt ist der Bund.

*Eine Antrags­be­rech­ti­gung besteht, sofern die Finan­zie­rung durch Betei­li­gung oder sons­tige Weise zu mindes­tens 50 Prozent durch den Bund, die Länder oder Kommunen erfolgt.

Was wird gefördert?

Geför­dert werden Maßnahmen an bestehenden statio­nären, zentralen RLT-Anlagen in öffent­li­chen Gebäuden und Versamm­lungs­stätten. Die RLT-Anlage muss mindes­tens einen Raum, der für größere Perso­nen­an­samm­lungen bestimmt ist (Versamm­lungs­raum), mit einem Regel­luft­vo­lu­men­strom von 1.500 m³/h oder mehr versorgen. Die Maßnahmen müssen dazu dienen, das Infek­ti­ons­ri­siko ausge­hend von poten­ziell virus­be­la­denen Aero­solen durch unzu­rei­chende Lüftung in geschlos­senen Räumen zu senken. Es dürfen ausschließ­lich eigens für die Maßnahmen neu erwor­bene Kompo­nenten verwendet und einge­baut werden.

Förder­fä­hige Maßnahmen sind insbesondere:

  • Der Erwerb und der Einbau von hoch­wer­tigen Filtern in bestehende Filterstufen
    (Der Erwerb von bis zu 3 voll­stän­digen Filter­sätzen ist förderfähig)
  • Maßnahmen zur Erhö­hung des Frisch­luft­an­teils durch die Umrüs­tung von Umluft- auf Zu-/ Abluftbetrieb
  • Umbauten an der RLT-Anlage durch Zubau von Filter­stufen oder durch Ergän­zung und Opti­mie­rung der Rege­lungs­technik sowie die Erstel­lung eines Konzeptes zum infek­ti­ons­schutz­ge­rechten Lüften

Darüber hinaus werden Begleit­maß­nahmen, die den zuvor genannten Maßnahmen eindeutig zuge­ordnet werden können, bezuschusst.

Weitere Infor­ma­tionen stehen im tech­ni­schen Merk­blatt zur Förder­richt­linie „Bundes­för­de­rung Corona-gerechte Um- und Aufrüs­tung von raum­luft­tech­ni­schen Anlagen in öffent­li­chen Gebäuden und Versammlungsstätten“.

Wie wird gefördert?

Geför­dert werden die Inves­ti­ti­ons­aus­gaben sowie die Ausgaben für Planung und Montage in Höhe von bis zu 80 Prozent der förder­fä­higen Ausgaben. Die maxi­male Förde­rung beträgt 200.000 Euro pro RLT-Anlage.

Es bestehen folgende Baga­tell­grenzen, ab der eine Förde­rung gewährt werden kann:

Maßnahmen (nach 5.1.1 bis 5.1.2 der Richt­linie des Förderprogramms) Baga­tell­grenzen in Bezug auf die förder­fä­higen Ausgaben
Filter­maß­nahmen (5.1.1) 2.000 €
Maßnahmen zur Erhö­hung des Frisch­luft­an­teils (5.1.2) 2.000 €
Maßnahmen zur Erhö­hung der Frisch­luft­zu­fuhr (5.1.2) 2.000 €
Alle anderen förder­fä­higen Maßnahmen nach 5.1.2 5.000 €

Infos & Anträge: Bundesamt für Wirt­schaft und Ausfuhrkontrolle

Wer wird gefördert?

  • Selbst­stän­dige und Unter­nehmen, unab­hängig von der Zahl der Mitarbeitenden
  • die mindes­tens seit Januar 2019 am Markt sind und
  • in der Summe der Jahre 2017–2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Sofern das Unter­nehmen bislang nur für einen kürzeren Zeit­raum am Markt ist, wird dieser Zeit­raum herangezogen.

Was wird gefördert?

  • Anschaf­fungen wie Maschinen und Ausstat­tung (Inves­ti­tionen)
  • Alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Waren­lager (Betriebs­mittel)
  • auch der eigene Unter­neh­mer­lohn ist finanzierbar

Wie wird gefördert?

  • Kredit mit 3,00 %  Soll­zins p.a.
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rück­zah­lung, bis zu 2 Jahre tilgungsfrei
  • keine Risi­ko­prü­fung vorab, es müssen keine Sicher­heiten gestellt werden
  • Die KfW über­nimmt 100 % des Banken­ri­sikos, für die Rück­zah­lung haftet Ihr als Kredit­neh­mende zu 100%.
  • Kredit­höhe:
    • max. 300.000 Euro bei bis zu 10 Beschäf­tigten, max. 500.000 Euro bei bis zu 50 Beschäf­tigten, max. 800.000 Euro bei über 50 Beschäftigten
    • Es können maximal 2 Anträge gestellt werden, wenn dadurch die Höchst­summe nicht über­schritten wird.
  • Kombi­na­tion mit Zuschüssen der Sofort­hilfe­programme des Bundes und der Länder ist möglich, soweit die Förde­rung insge­samt unter 800.000 Euro (Gesamt­nenn­betrag) pro Unter­nehmen bleibt.

Infos & Anträge: KfW

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Weitere KfW-Sonder­pro­gramme findet Ihr hier.

Arbeitgeber:innen konnten ihren Beschäf­tigten in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unter­stüt­zungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steu­er­frei in Form von Zuschüssen und Sach­be­zügen gewähren. Diese Rege­lung wurde bis Märze 2022 verlängert.

Diese Möglich­keit des steu­er­freien Zuschusses besteht unab­hängig vom Umfang der Tätig­keit (Voll­zeit, Teil­zeit, gering­fügig beschäf­tigt), und auch unab­hängig davon, ob Kurz­ar­bei­ter­geld gezahlt wird.

Voraus­set­zung ist jedoch, dass dieser Zuschuss zusätz­lich zum ohnehin geschul­deten Arbeits­lohn geleistet wird. Die in der Lohn­steuer-Richt­li­nien (LStR) genannten Voraus­set­zungen brau­chen nicht vorzuliegen.

Infos: FAQ ‘Steuern’ des Bundes­mi­nis­te­riums der Finanzen

Wer wird gefördert?

  • Start-ups und kleine mittel­stän­di­sche Unter­nehmen mit einem zukunfts­fä­higen Geschäftsmodell

Wie wird gefördert?

  • Das Paket besteht aus zwei Säulen: Auf der einen Seite werden Wagnis­ka­pi­tal­fonds über die neue Corona Matching Fazi­lität Start-ups und KMUs zur Verfü­gung gestellt. So können die bestehenden Koope­ra­tionen mit öffent­li­chen Part­nern genutzt werden, um die öffent­li­chen Mittel den Start-ups schnell zu Verfü­gung zu stellen. Auf der anderen Seite sollen Start Ups und KMUs, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazi­lität haben, weitere Wege zur Sicher­stel­lung ihrer Finan­zie­rung zur Verfü­gung gestellt werden. 

Infos & Anträge: Bundes­wirt­schafts­mi­nis­te­rium

Wer wird gefördert?

Unter­nehmen mit mindes­tens einem/r Mitar­bei­terIn können Kurz­ar­bei­ter­geld bean­tragen, wenn mindes­tens 10% der Beleg­schaft von einem erheb­li­chen Arbeits­aus­fall betroffen ist.

Wie wird gefördert?

Beim Kurz­ar­bei­ter­geld über­nimmt die Bundes­agentur für Arbeit 60 Prozent (bei Eltern mit mind. einem Kind: 67 Prozent) des ausge­fal­lenen Netto­lohns, wenn eine Firma ihre Beschäf­tigten in Kurz­ar­beit schickt. Ab dem 4. Monat kann dieser Satz sukzes­sive ange­hoben werden. Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge werden den Arbeit­ge­be­rInnen bei Kurz­ar­beit komplett erstattet

Ziel der zweiten Förder­richt­linie ist die stär­kere Nutzung von Verbund- oder Auftragsaus­bildung im Ausbil­dungs­jahr 2020/21 zugunsten Auszu­bil­dender kleiner und mitt­lerer Unter­nehmen (KMU), die ihre Ausbil­dung temporär nicht im eigenen Betrieb (im Folgenden: Stamm­aus­bil­dungs­be­trieb) beginnen oder weiter­führen können, weil dieser voll­ständig oder zu wesent­li­chen Teilen aufgrund der Corona-Pandemie von Schlie­ßungen oder erheb­li­chen Einschrän­kungen betroffen ist, die eine Fort­set­zung des Geschäfts­be­triebs maßgeb­lich behin­dern oder die Einstel­lung desselben bedingen.

Wer wird gefördert?

  • Zuwen­dungs­emp­fänger sind ausbil­dende KMU mit bis zu 249 Mitar­bei­tenden (Inte­rims-Ausbil­dungs­be­triebe und ausbil­dende Einrich­tungen im Sinne dieser Förder­richt­linie), die die pande­mie­be­dingte befris­tete Auftrags- oder Verbund­aus­bil­dung durchführen.

Was wird gefördert?

  • Gegen­stand der Förde­rung ist die zwischen Stamm­aus­bil­dungs­be­trieb und Inte­rims-Ausbil­dungs­be­trieb, ÜBS oder Ausbil­dungs­dienst­leister verein­barte befris­tete Auftrags- oder Verbund­aus­bil­dung für jede Auszu­bil­dende und jeden Auszu­bil­denden, die oder der sich beim Stamm­aus­bil­dungs­be­trieb in einem Ausbil­dungs­ver­hältnis befindet und deren oder dessen Ausbil­dung aus pande­mie­be­dingten Gründen zeit­weise beim Stamm­aus­bil­dungs­be­trieb nicht begonnen oder fort­ge­setzt werden kann.

Wie wird gefördert?

  • Die Zuwen­dung beträgt einmalig 4 000 Euro für jede oder jeden inte­rims­weise über­nom­mene Auszu­bil­dende oder über­nom­menen Auszu­bil­denden. Für jede Auszu­bil­dende bzw. jeden Auszu­bil­denden kann nur eine Zuwen­dung nach dieser Förder­richt­linie gezahlt werden.

Infos & Anträge: Bundes­ar­beits­mi­nis­te­rium

Antrags­frist: 30. September 2021

Wer wird gefördert?

  • Die Entschä­di­gung wird gewährt, wenn die Sorge­be­rech­tigten ihrer Tätig­keit infolge der Schlie­ßung nicht weiter nach­gehen konnten und für die Kinder (bis 12 Jahre) eine ander­wei­tige zumut­bare Betreu­ungs­mög­lich­keit nicht verfügbar ist.

Was wird gefördert?

  • Die Landes­di­rek­tion Sachsen nimmt Anträge auf Entschä­di­gung wegen Verdienst­aus­fall entgegen, wenn die Kinder­be­treu­ungs­ein­rich­tung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde.

Wie wird gefördert?

  • Die Entschä­di­gung in Höhe von 67 % des Netto­ein­kom­mens wird für bis zu sechs Wochen gewährt und ist auf einen monat­li­chen Höchst­be­trag von 2.016 Euro begrenzt. Selb­stän­dige müssen den Antrag als Sorge­be­rech­tigte bei der LDS selbst stellen.

Infos & Anträge: Landes­di­rek­tion Sachsen

Wer wird gefördert?

  • Wer auf Grund des Coro­na­virus offi­ziell unter Quaran­täne gestellt wird, einem Tätig­keits­verbot unter­liegt und dadurch einen Verdienst­aus­fall erleidet, kann über die Landes­di­rek­tion Sachsen eine Entschä­di­gung bean­tragen. Nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz erhalten auch Selbst­stän­dige und Frei­be­ruf­le­rInnen den Verdienst­aus­fall ersetzt.

Wie wird gefördert?

  • Grund­lage der Berech­nung der Entschä­di­gung ist der letzte vorlie­gende Einkom­mens­steu­er­be­scheid. Die Anträge sind inner­halb einer Frist von drei Monaten nach Tätig­keits­un­ter­bre­chung oder dem Ende der Quaran­täne bei der Landes­di­rek­tion Sachsen zu stellen.
  • Selb­stän­dige, die nicht gesetz­lich kranken‑, renten- und pfle­ge­ver­si­chert sind, haben Anspruch auf Erstat­tung ihrer Aufwen­dungen für soziale Siche­rung in ange­mes­senem Umfang.
  • Zwin­gende Voraus­set­zung für eine Entschä­di­gung ist, dass durch ein Gesund­heitsamt das Tätig­keits­verbot bzw. eine Quaran­täne ange­ordnet wurde.

Infos: KREA­TIVES SACHSEN YouTube Kanal
Anträge: hier

Stun­dung und Herab­set­zung von Steuerzahlungen

Auf Antrag können laufende Voraus­zah­lungen zur Einkom­men­steuer bzw. Körper­schaft­steuer herab­ge­setzt oder ausge­setzt werden. Fällige Steu­er­zah­lungen lassen sich zins­frei stunden, Säum­nis­zu­schläge können erlassen werden. Auf Voll­stre­ckungs­maß­nahmen kann vorüber­ge­hend verzichtet werden. Außerdem können alle Umsatz­steuer-Sonder­vor­aus­zah­lungen für das Jahr 2020 nach­träg­lich bis auf Null Euro herab­ge­setzt werden.

Bitte wendet Euch direkt an das für Euch zustän­dige Finanzamt. Für die schrift­liche Antrag­stel­lung könnt Ihr dieses Formular nutzen.

Steu­er­pflich­tige, die durch die Corona-Krise unmit­telbar und nicht uner­heb­lich negativ wirt­schaft­lich betroffen sind, konnten bei ihrem Finanzamt bis 31. März 2021 einen Antrag auf (Anschluss-)Stundung grund­sätz­lich aller Ansprüche aus dem Steu­er­schuld­ver­hältnis stellen. Weitere Infos hier.

Auf Voll­stre­ckungen und Säum­nis­zu­schläge bei bis zum 31. März 2021 fällig gewor­denen Steuern wird bis zum 30. Juni 2021 verzichtet, wenn eine unmit­tel­bare und nicht uner­heb­liche Auswir­kung der Corona-Pandemie vorliegt. Dies betrifft die Einkommen- und Körper­schaft­steuer sowie die Umsatzsteuer.

Die Frist für die Abgabe der Steu­er­erklä­rung für 2020 wurde auf den 31.10.2021 verlegt; wird sie durch Dritte erstellt (Steuerberater:innen, Lohn­steu­er­hil­fe­ver­eine), verlän­gert sich die Frist auf den 31.05.2022.

Verlust­rück­trag

Der steu­er­liche Verlust­rück­trag wird für die Jahre 2020 und 2021 auf 5 Millionen Euro bzw. 10 Millionen Euro (bei Zusam­men­ver­an­la­gung) erwei­tert sowie ein Mecha­nismus einge­führt, um den Verlust­rück­trag für 2020 unmit­telbar finanz­wirksam schon mit der Steu­er­erklä­rung 2019 nutzbar zu machen.

Weitere Infor­ma­tionen zu steu­er­li­chen Erleich­te­rungen findet Ihr auf den Seiten des Bundes­fi­nanz­mi­nis­te­riums sowie im Eckpunk­te­pa­pier des Konjunk­tur­pro­gramms der Bundes­re­gie­rung.

Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge von Arbeit­ge­bern können nach § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV gestundet werden. Ansprech­partner sind die jewei­ligen Kran­ken­kassen, bei denen die Arbeit­neh­me­rInnen versi­chert sind.

Im Rahmen des Konjunk­tur­pro­gramms wurden die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge auf 40% gedeckelt.

Als Selb­stän­dige könnt Ihr Euch bei Eurer Kran­ken­kasse erkun­digen und darum bitten, aufgrund der wesent­lich gerin­geren Umsatz­pro­gnose Eure Beiträge auf den Mindest­bei­trags­satz herabzusetzen.

Künst­le­rInnen und Publi­zis­tInnen, die in der Künst­ler­so­zi­al­kasse (KSK) versi­chert sind, können eine Ände­rungs­mit­tei­lung darüber machen, dass sich ihr Arbeits­ein­kommen ändert. 

Es kann eine Stun­dung oder Raten­zah­lung bean­tragt werden, wenn akute und schwer­wie­gende Zahlungs­schwie­rig­keiten bestehen. Hierzu genügt eine form­lose Nach­richt an die KSK.

Als KSA-abga­be­pflich­tiges Unter­nehmen könnt ihr versu­chen, bei der Künst­ler­so­zi­al­kasse eine Stun­dung oder Raten­zah­lung der Künst­ler­so­zi­al­ab­gabe zu erwirken.

Das Beziehen von Grund­si­che­rung oder die Aufnahme einer nicht-künst­le­ri­schen oder publi­zis­ti­schen Tätig­keit führt nicht auto­ma­tisch zur Been­di­gung der Mitglied­schaft in der KSK. Weitere Infor­ma­tionen dazu findet Ihr direkt auf der Seite der Künst­ler­so­zi­al­kasse.

Vom 23.07.2021 bis zum 31.12.2021 gilt zudem eine erhöhte Zuver­dienst­grenze für KSK-Versi­cherte. Durch diese Rege­lung wird ein Zuver­dienst von bis zu 1.300 Euro im Monat aus einer selbst­stän­digen nicht künst­le­ri­schen Tätig­keit ermög­licht, ohne dass der Versi­che­rungs­schutz in der gesetz­li­chen Kranken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung nach dem Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rungs­ge­setz entfällt. Weitere Infos hier.

Die Rege­lung, dass Selbst­stän­dige, die inner­halb von 12 Monaten zwei Mal ALG I beziehen, aus der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung ausge­schlossen werden, ist vorüber­ge­hend ausge­setzt. Fällt die wieder­holte Arbeits­lo­sig­keit in den Zeit­raum 30. März 2020 bis 30. Juni 2021, ist eine erneute frei­wil­lige Absi­che­rung möglich. 

Außerdem endet die frei­wil­lige Versi­che­rung derzeit nicht auto­ma­tisch, wenn aufgrund der Corona-Krise Versi­che­rungs­bei­träge nicht gezahlt werden können. In diesem Fall gilt aktuell ein Zahlungs­auf­schub bis Juli 2021. Die Agentur für Arbeit wird Euch anschlie­ßend auffor­dern, die laufenden monat­li­chen Zahlungen wieder­auf­zu­nehmen und ausste­hende Beiträge nach­zu­zahlen. Hierfür ist eine Raten­zah­lung von monat­lich mindes­tens 20 Euro vorgesehen.

Weitere Infor­ma­tionen findet Ihr auf der Seite der Bundes­agentur für Arbeit.

Wer wird gefördert?

  • Antrag/Bewerbung der Künstlerin/des Künst­lers selbst: Ein/e in Not gera­tene ältere/r Künst­lerIn kann sich selbst an die zustän­dige Behörde (siehe unten) wenden und Leis­tungen der Deut­schen Künst­ler­hilfe gewis­ser­maßen bean­tragen bzw. sich für sie bewerben.
  • Vorschlag durch fach­kun­dige Dritte
  • Alter­nativ kann auch eine Künst­ler­or­ga­ni­sa­tion, die Inter­es­sen­ver­tre­tung oder ein Landes­ver­band eine/n Künst­lerIn oder mehrere Künst­le­rInnen bei der zustän­digen Behörde des Landes für die deut­sche Künst­ler­hilfe vorschlagen.
  • Die Hilfe richtet sich an profes­sio­nelle Kunst­schaf­fende, mit einer künst­le­ri­schen Tätig­keit als Haupterwerbsquelle.
  • Grund­sätz­lich unter­stützt die Deut­sche Künst­ler­hilfe Künst­le­rInnen und Schrift­stel­le­rInnen, die mit ihrem Werk eine kultu­relle Leis­tung für die Bundes­re­pu­blik Deutsch­land erbracht haben und durch Krank­heit, Alter oder widrige Umstände in finan­zi­elle Bedrängnis geraten sind.

Voraus­set­zungen?

  • Lebens­alter: Nach Angaben des Bundes­prä­si­di­al­amtes gibt es keine fest defi­nierte Alters­grenze. Aber das Programm richtet sich eindeutig an lebens­äl­tere Künst­le­rInnen und Schriftsteller*innen, die auf ein jahr­zehn­te­langes künst­le­ri­sches Schaffen zurück­bli­cken. Erfah­rungs­gemäß dürfte es Personen unter einem Lebens­alter von etwa Mitte 50 Jahren schwer­fallen, dieses Krite­rium zu erfüllen.
  • Künst­le­ri­sche Leis­tungen: Künst­le­rInnen sollten sich von der Formu­lie­rung »Beitrag zum kultu­rellen Ansehen der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land« nicht abschre­cken lassen. Eine beleg­bare jahr­zehn­te­lange profes­sio­nelle künst­le­ri­sche Tätig­keit im Haupt­er­werb bietet viele Ansatz­punkte für einen Beitrag zum Ansehen der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land. Preise, Ehrungen, Würdi­gungen, eine beson­dere inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit, ein beson­deres Medi­en­echo, die Bezug­nahme anderer Künstler*innen auf das Werk etc. – all diese beispiel­haft ange­führten Punkte, können eine beson­dere künst­le­ri­schen Leis­tungen zusätz­lich belegen.
  • Notlage: Gemeint ist eine beson­dere finan­zi­elle Notlage – die durch verschie­denste Lebens­um­stände, Schick­sals­schläge, Kata­stro­phen oder z. B. durch eine schwere physi­sche und psychi­sche Krank­heit bedingt sein kann. Eine Einschrän­kung der künst­le­ri­schen Arbeit durch die COVID-19-Pandemie kann grund­sätz­lich auch als Ursache für eine finan­zi­elle Notlage ange­führt werden. Aber es gilt: Alle drei der oben genannten Krite­rien sollen erfüllt sein.

Wie wird gefördert?

  • Die Künst­le­rInnen können eine solche Hilfe bei ihrer Landes­kul­tur­ver­wal­tung (z. B. beim Kultur­mi­nis­te­rium oder bei der Senats­ver­wal­tung des jewei­ligen Landes) »bean­tragen«. Die Künst­le­rInnen können gleichsam auch von ihren Inter­es­sen­ver­bänden oder Künst­le­rInnen-Orga­ni­sa­tionen vorge­schlagen werden.
  • Die Förde­rung erfolgt entweder in Form regel­mä­ßiger Zahlungen – haupt­säch­lich für lebens­äl­tere oder schwer erkrankte Künst­le­rInnen – oder als einma­lige Zuwen­dung in akuten Notlagen. Bei einer auf Dauer ange­legten Unter­stüt­zung beträgt die Zuwen­dungs­summe jähr­lich 7.500 Euro, die in drei Teil­be­trägen ausge­zahlt wird. Die Einmal­zah­lungen belaufen sich derzeit auf einen Betrag von 2.300 Euro pro Kalenderjahr

Infos & Anträge: bundes­ver­band freie darstel­lende künste

Der Kinder­zu­schlag ist eine zusätz­liche finan­zi­elle Unter­stüt­zung für erwerbs­tä­tige Eltern, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzu­kommen. Er beträgt seit dem 01.01.2021 bis zu 205 Euro für jedes im Haus­halt lebende Kind, das unver­hei­ratet,  unter 25 Jahre alt und kinder­geld­be­rech­tigt ist.

Euer Einkommen darf eine gewisse Mindest­grenze nicht unter­schreiten. Diese Mindest­grenze liegt bei 900 Euro brutto für Paare und 600 Euro brutto für Allein­er­zie­hende. Das Einkommen ist für die vergan­genen sechs Monate nachzuweisen.

Weitere Infor­ma­tionen zum Kinder­zu­schlag findet Ihr hier. Einen Schnell­check zur Antrags­be­rech­ti­gung gibt es hier.

Ganz unab­hängig von der Corona-Pandemie und ihren Auswir­kungen: Mit dem Wohn­geld soll Haus­halten geholfen werden, deren Einkommen nicht ausreicht, um die Kosten einer ange­mes­senen Wohnung zu tragen. Wohn­geld können Mieter­haus­halte und Haus­halte, die im selbst genutzten Wohn­ei­gentum leben, auf Antrag erhalten. 

Der Anspruch auf Wohn­geld und dessen Höhe hängt von drei Faktoren ab: Der Zahl der Haus­halts­mit­glieder, der Höhe des Gesamt­ein­kom­mens der Haus­halts­mit­glieder und der Höhe der zuschuss­fä­higen Miete bzw. Belas­tung. Wohn­geld wird als Miet­zu­schuss oder Lasten­zu­schuss bei Eigen­tü­mern gewährt. 

Empfänger anderer Sozi­al­leis­tungen (z.B. Arbeits­lo­sen­geld II und Sozi­al­geld) sowie Mitglieder aus deren “Bedarfs­ge­mein­schaft” sind vom Wohn­geld ausge­schlossen, wenn ihre Unter­kunfts­kosten bei der Berech­nung der jewei­ligen Sozi­al­leis­tung berück­sich­tigt worden sind. Wohn­geld kann hier bean­tragt und hier berechnet werden.

Bis zum 31. Dezember 2021 gilt ein verein­fachter Zugang zum Arbeits­lo­sen­geld II (Grund­si­che­rung). Das bedeutet eine befris­tete Einschrän­kung der Vermö­gens­prü­fung, die befris­tete Aner­ken­nung der tatsäch­li­chen Kosten für Unter­kunft und Heizung sowie Verein­fa­chungen bei der Bewil­li­gung vorläu­figer Leis­tungen. Alle Verein­fa­chungen hat das Bundes­mi­nis­te­rium für Arbeit und Soziales (BMAS) hier aufgeführt.

Bei Selbst­stän­digen wird ein Betrag von 8.000 Euro je Jahr der Selbst­stän­dig­keit als ange­mes­sene Alters­vor­sorge aner­kannt (soge­nanntes Schon­ver­mögen, siehe Weisung der Bundes­agentur für Arbeit). Auch atypi­sche Anlagen wie Spar­konten, Wert­pa­pier­de­pots oder Tages­geld­konten zählen als Alters­vor­sorge und müssen nicht ange­tastet werden. 

Im Über­gangs­zeit­raum bis zur Wieder­auf­nahme der Tätig­keit müssen Selbst­stän­dige regel­mäßig nicht vermitt­le­risch begleitet werden, sofern dies von den Betrof­fenen nicht selbst nach­ge­fragt wird.

Die Bundes­re­gie­rung hat ange­kün­digt, den verein­fachten Zugang zur Grund­si­che­rung bis Ende 2021 zu verlän­gern. Außerdem soll es einen einma­ligen ‘Coro­na­zu­schuss’ in Höhe von 150 Euro für erwach­sene Grundsicherungsempfänger:innen geben.

Infos & Anträge: Bundes­agentur für Arbeit und FAQ

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Verdi hat außerdem hier eine Basis­bro­schüre zur Grund­si­che­rung für Selbst­stän­dige online gestellt.

Die KREA­TIVES SACHSEN Info Session zur Corona-Grund­si­che­rung findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal.

Wer wird gefördert?

  • Geför­dert werden Eltern und Allein­er­zie­hende* mit ihren Kindern oder Pfle­ge­kin­dern bis 18 Jahre und Kindern mit einer Behin­de­rung, für die ein Kinder­geld­an­spruch besteht, die ihren Haupt­wohn­sitz oder stän­digen Aufent­halt im Frei­staat Sachsen haben (förder­fä­hige Fami­li­en­mit­glieder). — * Als Allein­er­zie­hende gelten Mütter und Väter, die den Fami­li­en­haus­halt ohne Lebens­partner führen.

Was wird gefördert? 

  • Pro Kalen­der­jahr ist ein Urlaubs­auf­ent­halt für die Dauer von sieben bis vier­zehn Tagen förder­fähig. Erho­lungs­maß­nahmen unter 7 Tagen werden nicht geför­dert. Aufent­halte über 14 Tagen sind grund­sätz­lich möglich, werden aber nur bis zu max. 14 Tagen geför­dert. Bei der Berech­nung des Zuschusses werden An- und Abrei­setag als ein Aufent­haltstag gerechnet.
  • Erho­lungs­auf­ent­halte in Deutsch­land in Fami­li­en­fe­ri­en­stätten der Verbände der freien Wohl­fahrts­pflege und der Fami­li­en­ver­bände sowie in Einrich­tungen, die für die Fami­li­en­er­ho­lung als geeignet aner­kannt werden (z. B. Bauern­höfe, Ferienwohnungen).
  • Verwand­ten­be­suche und sons­tige private Besuche werden nicht gefördert.

Wie wird gefördert? 

  • Der Zuschuss beträgt pro teil­neh­mendes förder­fä­higes Fami­li­en­mit­glied und Aufent­haltstag bis zu 9 EUR Berech­nungs­grund­lage ist das monat­liche Netto­ein­kommen aller zum Haus­halt gehö­renden Fami­li­en­mit­glieder ohne gesetz­li­ches Kinder­geld, Kinder­pflege- und Pfle­ge­geld, Wohn­geld, Kinder­zu­schlag, Landes­blin­den­geld und Landes­er­zie­hungs­geld oder den Mindest­be­trag des Eltern­geldes. Die indi­vi­du­elle Einkom­mens­be­rech­nung wird nach Einrei­chung der notwen­digen Unter­lagen bei den unten genannten Antrag­stellen für Fami­li­en­ur­laube durchgeführt.

Infos & Anträge: Kommu­naler Sozi­al­ver­band Sachsen

Die Unter­lagen sind spätes­tens einen Monat nach Been­di­gung des Urlaubs bei der Antrag­stelle einzu­rei­chen. Ansonsten verfällt der Urlaubs­zu­schuss automatisch.

Menschen, die sich aufgrund der Corona Krisen­si­tua­tion oder aus anderen Gründen psychisch belastet fühlen, finden oftmals Hilfe und Unter­stüt­zung bei einer Person ihres Vertrauens in ihrem persön­li­chen Umfeld. Das können Ange­hö­rige, Freunde oder auch andere nahe­ste­hende Menschen sein. Wenn diese Unter­stüt­zung im persön­li­chen Umfeld jedoch nicht vorhanden ist oder diese nicht ausreicht, sollten sich Betrof­fene und/oder auch ihre Ange­hö­rigen Hilfe und profes­sio­nelle Unter­stüt­zung holen. Hierfür steht in Deutsch­land ein breit gefä­chertes System von Unter­stüt­zungs- und Bera­tungs­an­ge­boten zur Verfügung:

  • Die Tele­fon­be­ra­tung der BZgA steht Ihnen kostenlos unter 08002322783 zur Verfügung.
  • Die Tele­fon­seel­sorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter folgenden Rufnum­mern: 08001110111 oder 08001110222.
  • Die Nummer gegen Kummer
    • für Kinder und Jugend­liche: 116111 (Montag-Samstag von 14–20 Uhr)
    • für Eltern: 08001110550 (Montag-Freitag von 9–11 Uhr, Dienstag + Donnerstag von 17–19 Uhr)
  • Wich­tige Anlauf­stellen im Falle einer psychi­schen Belas­tung oder einer ernst­haften Krise sind Hausärzte/Hausärztinnen, Fachärztinnen/Fachärzte für Psych­ia­trie und Psycho­the­rapie sowie Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten. Die Arzt­suche der Kassen­ärzt­li­chen Bundes­ver­ei­ni­gung bietet die Möglich­keit, entspre­chende Ärzte und Psycho­the­ra­peuten gezielt nach deren Fremd­sprach­kennt­nissen zu suchen.
  • Mental Health in MusicVerband zur Förde­rung der mentalen Gesund­heit in der Musikbranche
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Kosten­freie Bera­tung für Kultur- und Kreativschaffende

Wir beraten Euch kosten­frei am Telefon zu den aktu­ellen Ange­boten und Hilfs­pro­grammen für Kultur- und Krea­tiv­schaf­fende in Sachsen.

ZUR BERA­TUNG

Was wir momentan tun

Wir haben Eure wirt­schaft­li­chen Heraus­for­de­rungen und Bedarfe, die durch die Pandemie und ihre Folgen entstanden sind, in einer Umfrage gesam­melt und weiter­ge­geben. Die Ergeb­nisse sind hier zusam­men­ge­fasst. Eine weitere bundes­weiten Umfrage des Bundes­ver­bands Krea­tive Deutsch­land und dem Netz­werk PCI, zieht die Bilanz des Corona-Jahrs 2020 für die Branche. Die Ergeb­nisse findet Ihr hier.

Unser Träger, der Landes­ver­band der Kultur- und Kreativ­wirtschaft Sachsen e.V., hat eine Stel­lung­nahme zu den Auswir­kungen der Covid-19-Krise auf die Kultur- und Kreativ­wirtschaft in Sachsen veröffentlicht.

Über aktu­elle Corona-Hilfen infor­mieren wir regel­mäßig in unserem News­letter und auf unseren Social Media Kanälen.

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