Gute Nach­richten für Grün­de­rInnen und klei­nere Unter­nehmen: Die Umsatz­grenze für Klein­un­ter­nehmen wird ab 2020 ange­hoben.

DAS IST NEU
Die Umsatz­grenze wird von 17.500 EUR auf 22.000 EUR ange­hoben. Ab dem 01.01.2020 tritt diese Ände­rung in Kraft und gilt damit für Umsätze von 2019. Die Ände­rung ist Teil des “Büro­kra­tie­ent­las­tungs­ge­setz III”.

DAS IST DIE KLEIN­UN­TER­NEH­MER­RE­GE­LUNG
Unter­nehmen, deren Gesamt­um­satz im voran­ge­gan­genen Jahr 22.000 EUR (bisher 17.500 EUR) nicht über­stiegen hat und im laufenden Jahr voraus­sicht­lich 50.000 EUR nicht über­steigt, können die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung in Anspruch nehmen. Das ist für viele Unter­neh­me­rInnen von Vorteil, denn wer als Klein­un­ter­nehmer gilt, muss keine Umsatz­steuer in Rech­nungen ausweisen und auch die Umsatz­steuer-Voranmel­dungen an das Finanzamt entfällt.

Mit der Anhe­bung der Umsatz­grenze ab 2020 dürfen dann deut­lich mehr Unter­nehmen die Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung in Anspruch nehmen.

WEITERE ÄNDE­RUNGEN FÜR 2020
Grün­de­rInnen eines Unter­neh­mens müssen ihre Umsatz­steuer-Voranmel­dung in Zukunft nicht mehr monat­lich abgeben, sondern können das vier­tel­jähr­lich tun. Diese neue Rege­lung gilt aber nur, wenn die Umsatz­steuer voraus­sicht­lich die Grenze von 7.500 EUR nicht über­schreitet. Wird das Unter­nehmen mitten im Jahr gegründet, muss die Jahres­steuer hoch­ge­rechnet werden.

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