Der Frei­staat Sachsen verfügt aufgrund seiner Wirt­schafts­ge­schichte über eine hohe Dichte an Indus­trie- und anderen Zweck­bauten, die jedoch infolge des Struk­tur­wan­dels zuneh­mend von Leer­stand und Verfall bedroht bzw. betroffen sind.

Auf Seiten der Betreiber, Eigen­tümer, Kommunen und Land­kreise stellt sich die Frage nach einem adäquaten Umgang mit diesen Arealen. Erfolg­reiche Initia­tiven aus der Region und dem Bundes­ge­biet zeigen, dass Nutzungs­kon­zepte unter Einbin­dung kultur- und krea­tiv­wirt­schaft­li­cher Akteu­rInnen eine Antwort auf diese Frage sein können.
Was wäre, wenn sich Alter Schlachthof, Palla oder Meis­ter­haus in ein Zentrum für Kultur- und Kreativ­wirtschaft wandelt? Welche Auswir­kungen hätte dies auf die lokale Szene, das Quar­tier und die regio­nale Wirt­schaft?
Anhand von drei konkreten Objekten in Glauchau (Schlachthof, Palla und Meis­ter­haus) wollen wir mit Ihnen über die Rahmen­be­din­gungen, Erwar­tungs­hal­tungen, Poten­ziale und Risiken von Nach­nut­zungs­kon­zepten mit kultur- und krea­tiv­wirt­schaft­li­chen Kompo­nenten für Leer­stände in Klein- und Mittel­städten ins Gespräch kommen.
Die Stadt Glauchau und Krea­tives Sachsen laden gemeinsam ein zum Work­shop
“Raum­Kom­plizen: Krea­ti­vquar­tier in Glauchau?!”am Mitt­woch, 16.05.2018 von 16.30 Uhr bis 19 Uhr in der Erich-Weinert-Grund­schule, Schlacht­hof­straße 68, 08371 Glauchau
 
Ziel­gruppe sind Akteu­rInnen der Kultur- und Kreativ­wirtschaft in Glauchau und dem Land­kreis, Vertre­te­rInnen von Bildungsrein­rich­tungen, Vereinen und öffent­li­cher Verwal­tung mit Bezug zur Branche.
Inter­es­sierte können sich bereits um 16.00 Uhr vor dem Schlachthof (Kant­straße 11) einfinden, einen kurzen Blick auf das Areal werfen und dann gemeinsam mit den Veran­stal­tern zum Schul­ge­bäude gehen.
Nach kurzen Impulsen von Nach­nut­zungs­i­n­i­ta­tiven aus dem Bundes­ge­biet (Kühl­haus Görlitz /ange­fragt, Haus- und WagenRat e.V. aus Leipzig, Zwischen­Zeit­Zen­trale aus Bremen) werden wir dort mit Ihnen in Arbeits­gruppen disku­tieren, ob und unter welchen Voraus­set­zungen eine neue Nutzung der Areale in Frage kommt.
Die Veran­stal­tung richtet sich an Kultur- und Krea­tiv­schaf­fende, Vertre­te­rInnen aus öffent­li­cher Verwal­tung, Bildungs­ein­rich­tungen sowie Initia­tiven, Verbänden und Mitt­ler­or­ga­ni­sa­tionen mit Bezug zur Kultur- und Kreativ­wirtschaft.
Die Teil­nahme ist kosten­frei. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Um Anmel­dung bis zum 13.05.2018 wir gebeten.