Welche Probleme und Heraus­for­de­rungen haben Handwerker:innen der Elbe­re­gion Meißen und wie können sie gelöst werden? Das disku­tierten wir in Meißen und gaben dort gleich­zeitig Anre­gungen für den IdeenJam für das Hand­werk von morgen, bei dem krea­tive Ideen und Lösungen für ein zukunfts­fä­higes Hand­werk prämiert werden.

Zum Beginn der Bewer­bungs­phase des Ideen­Jams spra­chen fünf Handwerker:innen Klar­text über ihre konkreten Problem­stel­lungen, was sie sich für zukunfts­fä­higes Hand­werk wünschen und wo Kultur- und Krea­tiv­schaf­fende mit ihrem Know-How ansetzen können.

WAS BRAUCHT DAS HAND­WERK FÜR EINE ERFOLG­REICHE ZUKUNFT?
Einig waren sich alle Ober­meister in punkto Fach­kräf­te­mangel. Thomas Möbius, Ober­meister der Bauin­nung Riesa-Großenhain und Inhaber der TSM Bau GmbH befand das hohe Durch­schnitts­alter der Mitar­beiter und die Probleme der Fach­kräf­te­ge­win­nung als große Herausforderung.

Robert Mühl­berg, Ober­meister der Tisch­le­r­in­nung Meißen-Riesa-Großenhain und Inhaber der Mühl­berg Bau- und Möbel­tisch­lerei sprach sich dafür aus, dass das Image des Hand­werks aufpo­liert werden müsse. Das Hand­werk muss seine Einzig­ar­tig­keit gegen­über der Indus­trie herausstellen.

Zu ihren aktu­ellen Heraus­for­de­rungen und mögli­chen Lösungs­an­sätzen haben sich folgende Handwerker:innen mit Kultur- und Krea­tiv­schaf­fenden vor Ort ausge­tauscht: BMS F. Hoff­mann GmbH & Co. KG (Riesa), TSM Bau GmbH (Riesa), Tisch­lerei F. Mühl­berg (Klipp­hausen), Dach­de­cker Heinitz GmbH & Co. KG (Lommatzsch), Dach­de­cker­meister R. Heil­scher (Diera-Zehren), Bäckerei-Kondi­torei Liebe e.K. (Nossen), Innen­stadt-Manage­ment Riesa (Riesa), Tisch­ler­meister R. Mühl­berg (Klipp­hausen), F.Kühne Förder­technik (Lommatzsch), Bäckerei Kondi­torei Claus GmbH & Co. KG (Coswig), Bäckerei Jung GmbH (Riesa), Dach­de­cker­meister Held (Großenhain), Metallbau E. Wachtel (Käbschütztal).

Während des aktiven Work­shop-Teils der Veran­stal­tung stellte sich im Bereich Demo­gra­fi­scher Wandel die Image­pflege als klares Ziel heraus. Im Bereich der Digi­ta­li­sie­rung wünscht sich das Hand­werk vor allem einen klaren Über­blick über lohnens­werte Bran­chen­soft­ware. Beim Thema neue Kunden und neue Märkte erhofft sich das Hand­werk außerdem Unter­stüt­zung bei der Produkt­ent­wick­lung und Design.

Ihr habt Ideen oder Lösungen, die Handwerker:innen bei ihren aktu­ellen Problemen helfen? Bewerbt Euch beim IdeenJam!

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