Aktu­elle Corona-Beschlüsse für Kultur- und Krea­tiv­schaf­fende

CORONA-BESCHLÜSSE

Hilfs­pro­gramme für Kultur- und Krea­tiv­schaf­fende

Für Krea­tive in ganz Sachsen

Wer wird geför­dert?

Der Zuschuss richtet sich an

  • gemein­nützig aner­kannte juris­ti­sche Personen des Privat­rechts,
  • juris­ti­sche Personen des Privat­rechts ohne aner­kannte Gemein­nüt­zig­keit (auch Perso­nen­ge­sell­schaften),
  • Unter­nehmen des Privat­rechts in Form von Perso­nen­ge­sell­schaften,
  • Träger von kleinen und mitt­leren kultu­rellen Spiel­stätten in den Berei­chen Darstel­lende Künste und Musik, die im Haupt­er­werb Einzel­un­ter­nehmer oder selb­stän­dige Ange­hö­rige der Freien Berufe sind, sofern
    • der Betrieb einer kultu­rellen Spiel­stätte ihr haupt­säch­li­cher Unter­neh­mens­zweck ist,
    • die Spiel­stätte mindes­tens 24 kultu­relle Veran­stal­tungen pro Jahr vorweisen kann (Nach­weis anhand des Jahres­pro­gramms 2019),
    • die Veran­stal­tungen allge­mein öffent­lich zugäng­lich sind und
    • die Spiel­stätte maximal 2.000 Besu­cher­plätze (sitzend/stehend) hat.

die satzungs­gemäß als freie Träger in einem der folgenden Bereiche der Förde­rung von Kunst und Kultur tätig sind:

  • Biblio­theken, Lite­ratur
  • Bildende Kunst
  • Darstel­lende Künste
  • Film
  • Heimat- und sons­tige Kultur­pflege, einschließ­lich Festi­vals
  • Kultu­relle Bildung (Kultu­relle Spiel­stätten)
  • Museen, Samm­lungen, Ausstel­lungen
  • Musik
  • Sozio­kultur
  • Zoolo­gi­sche und Bota­ni­sche Gärten, Land­schafts­parks

Frei­be­ruf­le­rInnen sind nicht antrags­be­rech­tigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mitt­leren kultu­rellen Spiel­stätten in den Berei­chen Darstel­lende Künste und Musik.

Was wird geför­dert?

  • Mit dem Zuschuss unter­stützt der Frei­staat Sachsen freie Träger im Bereich Kunst und Kultur, die infolge amtli­cher Maßnahmen während der Corona-Pandemie mit Einschrän­kungen konfron­tiert sind, die sich auf die wirt­schaft­liche Leis­tungs­fä­hig­keit dieser Träger auswirken.
  • Ziel ist es, durch den Zuschuss finan­zi­elle Engpässe zu über­brü­cken, die im Verlauf des Jahres 2020 entstehen, und so die Exis­tenz der Träger zu sichern sowie zum Fort­be­stand der viel­fäl­tigen Kultur­land­schaft beizu­tragen.
  • Im Rahmen der Förde­rung können Sie Liqui­di­täts­be­darf geltend machen, der aus unab­weis­baren Einnah­me­aus­fällen (coro­nabe­dingte Minder­ein­nahmen) und/oder notwen­dige zusätz­liche Betriebs­aus­gaben (coro­nabe­dingte Mehr­aus­gaben, z. B. für Hygie­ne­maß­nahmen, digi­tale Ange­bote als Veran­stal­tungs­er­satz) entsteht.

Wie wird geför­dert?

  • Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach erklärtem Liqui­di­täts­be­darf bis zu 10.000 Euro jeweils für 2020 und 2021.
  • Können Sie einen höheren Liqui­di­täts­be­darf nach­weisen (Angaben im Antrag), kann der Zuschuss bis zu 50.000 Euro jeweils für 2020 und 2021 betragen.
  • Der Liqui­di­täts­be­darf ergibt sich aus der Summe der coro­nabe­dingten Mehr­aus­gaben und weiteren laufenden Betriebs­aus­gaben. Einnahmen, die zwischen 15. März 2020 und 31. Dezember 2020 bzw. zwischen 1. Januar 2021 und 31. Dezember 2021 entstehen, werden bei der Ermitt­lung des Liqui­di­täts­be­darfs abge­zogen.
  • Leis­tungen Dritter, die der Antrag­steller tatsäch­lich erhalten hat oder bean­spru­chen kann, sind als Einnahmen zu berück­sich­tigen (z. B. Zuschüsse des Landes, Zuschüsse des Bundes einschließ­lich der Über­brü­ckungs­hilfe, Leis­tungen der Kommunen und Kultur­räume, Ansprüche nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, Versi­che­rungs­leis­tungen).
  • Es ist nur möglich, gleich­zeitig mehrere Zuschuss­pro­gramme des Frei­staates Sachsen mit ähnli­cher Ziel­rich­tung in Anspruch zu nehmen, wenn die Summe der Zuschüsse den Bedarf nicht über­steigt (keine Über­kom­pen­sa­tion).

Infos & Anträge: SAB

Antrags­frist: 20. November 2021

Wer kann Projekt­ideen einrei­chen?

  • Insbe­son­dere frei­schaf­fende, haupt­be­ruf­lich tätige Künst­le­rInnen mit Haupt­wohn­sitz in Sachsen

Was wird finan­ziert?

  • Ausgaben für digi­tale Projekte, die die kultu­relle Viel­falt im Internet stei­gern und einen Bezug zu Sachsen haben.
  • Auf Basis eines zu schlie­ßenden Koope­ra­ti­ons­ver­trages werden Ausgaben beispiels­weise für Aufwands­ent­schä­di­gungen, Künst­le­rIn­nen­ho­no­rare, Künst­ler­so­zi­al­ab­gaben, für künst­le­ri­sche und krea­tive Leis­tungen wie Konzep­tion und Umset­zung einschließ­lich Anima­tion, für Compo­si­ting, tech­ni­schen und logis­ti­schen Support sowie für Aufnahme- und Über­tra­gungs­kosten berück­sich­tigt.
  • Der Inhalt der Koope­ra­tion wird indi­vi­duell abge­stimmt und orien­tiert sich an den Möglich­keiten, die Marke „So geht säch­sisch.“ möglichst öffent­lich­keits­wirksam einzu­binden. Die Projekte sollten über die Kommu­ni­ka­ti­ons­ka­näle der Kampagne (Face­book, Youtube, Insta­gram, Twitter) ausge­spielt werden und so zur Stei­ge­rung der regio­nalen und über­re­gio­nalen Bekannt­heit Sach­sens beitragen können.
  • Ein Kosten­plan für die Projek­t­um­set­zung ist vorzu­legen.
  • Denk­zeit-Stipen­dia­tInnen sind nicht antrags­be­rech­tigt, sofern es sich um ein und dasselbe Projekt handelt.

Infos & Anträge: So geht säch­sisch.

Touring Artists konzen­triert sich auf Infor­ma­tionen zu den Folgen der Pandemie für das grenz­über­schrei­tende Arbeiten und bündelt diese Infor­ma­tionen entlang wich­tiger Mobi­li­täts­themen.

Darüber hinaus verweist Touring Artists auf wich­tige News­letter, auf Quellen zu (regio­nalen) Hilfe­maß­nahmen für Künst­le­rInnen und Kultur­schaf­fende, auf Infor­ma­tionen zum Umgang mit Förder­mit­teln sowie auf inter­na­tio­nale Berichte, Initia­tiven und Kampa­gnen im Kunst und Kultur­sektor.

The touring artists HELPDESK SERVICE is in opera­tion to answer inter­na­tional artists’ indi­vi­dual ques­tions also on the current corona situa­tion. As always free of charge — not in person, but via email, tele­phone or skype. Appoint­ments via email: beratung[at]touring-artists.info.

Für Krea­tive in Leipzig

Anläss­lich der Pandemie wird das Mittel­stands­för­der­pro­gramm der Leip­ziger Wirt­schafts­för­de­rung um die Maßnahme “Corona-Krise kreativ meis­tern” erwei­tert.

Wer wird geför­dert?

Geför­dert werden können kleinste, kleine und mitt­lere Unter­nehmen mit Sitz oder Betriebs­stätte in Leipzig.

Was wird geför­dert?

Geför­dert werden konkrete Projekte, die Unter­nehmen anstoßen, um unter den beson­deren Bedin­gungen der Corona-Krise arbeits­fähig zu bleiben, wieder zu werden oder neues, weniger krisen­an­fäl­liges Geschäft in Leipzig zu gene­rieren, z. B. durch:

  • Anpas­sung des bestehenden Geschäfts­mo­dells, z. B. durch neue Marketing‑, Vertriebs‑, Beschaf­fungs- und Liefer­wege (Aufbau lokaler und regio­naler Wirt­schafts­kreis­läufe, Digi­ta­li­sie­rung von Prozessen)
  • Entwick­lung neuer krisen­re­sis­tenter Geschäfts­mo­delle
  • tech­ni­sche oder betriebs-orga­ni­sa­to­ri­sche Maßnahmen gegen eine Ausbrei­tung der Infek­tion.

Die Maßnahme muss darauf gerichtet sein, nach­haltig spürbar höhere Umsätze gegen­über dem Status Quo zu gene­rieren. Dies ist im Antrag schlüssig zu beschreiben.

Voraus­set­zungen?

  • Die Umset­zung der Maßnahme erhöht maßgeb­lich die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des antrag­stel­lenden Unter­neh­mens.
  • Mit dem Vorhaben ist noch nicht begonnen worden – es sei denn, dem Antrag­steller wurde durch das Amt für Wirt­schafts­för­de­rung ein förde­run­schäd­li­cher vorzei­tiger Vorha­bens­be­ginn gewährt.
  • Der Mindest­auf­trags­wert darf 1.000 € netto nicht unter­schreiten.
  • Eine Förde­rung in dieser Maßnahme des Mittel­stands­pro­grammes ist nur einmal möglich.
  • Zustim­mung, dass die geför­derte Maßnahme vom Amt für Wirt­schafts­för­de­rung veröf­fent­licht werden darf (www.leipzig.de). Ziel ist eine Verbrei­tung krea­tiver Ideen bei möglichst vielen Unter­nehmen in Leipzig. So können auch Unter­nehmen profi­tieren, die keine finan­zi­elle Förde­rung erhalten. Zusätz­lich steht es Ihnen frei, auch Ihren Unter­neh­mens­namen und Ansprech­partner mit zu veröf­fent­li­chen.
  • Das Vorhaben darf nicht durch Bundes- oder Landes­för­der­pro­gramme förder­fähig sein.
  • Die Förde­rung erfolgt gemäß der De-minimis-Verord­nung. Die Summe der einem Unter­nehmen von staat­li­chen Stellen insge­samt gewährten De-minimis-Beihilfen darf inner­halb des laufenden und der letzten zwei Kalen­der­jahre bis zu EUR 200.000 betragen.

Wie wird geför­dert?

  • max. 80% der zuwen­dungs­fä­higen Ausgaben.
  • Der Förder­satz kann zwischen 50 % (Regel­satz) und 80 % der bean­tragten Projekt­kosten betragen. Das Amt für Wirt­schafts­för­de­rung würdigt:
    • die Wirkung auf regio­nale Wirt­schafts­kreis­läufe, -
    • die erwar­tete Renta­bi­lität des Projektes (Umsatz­wir­kung),
    • die Ausstrah­lungs­wir­kung („Leit­pro­jekt“) auf andere Unter­nehmen.
  • Es kann eine Förder­summe von max. 10.000 € ausge­zahlt werden.

Infos & Anträge: Steck­brief zum Programm

Für Krea­tive in Dresden

Mit „Kunst trotzt Corona“ unter­stützt Wir gestalten Dresden mithilfe der Landes­haupt­stadt Dresden privat­wirt­schaft­lich orga­ni­sierte Veran­stal­tungen und Kultur­events in Zeiten von Corona. Das Programm richtet sich an Dresdner Kultur­be­triebe und die Kultur- und Kreativ­wirtschaft und ermög­licht es, Projekte und Veran­stal­tungen trotz der durch Corona entste­henden finan­zi­ellen Mehr­auf­wände umzu­setzen. Dafür stehen insge­samt 225.000 Euro zur Verfü­gung, von denen nun in der 2. Förder­runde 45.000 Euro in einem start­next Matching­fonds bereit­ge­stellt werden.

Wer wird geför­dert?

  • Kunst trotzt Corona unter­stützt Unter­nehmen und Insti­tu­tionen, Solo-Selbst­stän­dige, Frei­be­ruf­le­rInnen, gemein­nüt­zige und nicht gemein­nüt­zige Vereine sowie freie Träger des Kultur­be­triebs und der Kultur- und Kreativ­wirtschaft in Dresden, die wirt­schaft­lich von Corona betroffen sind.
  • Ihr könnt mit euern Projekten am Kunst-trotzt-Corona-Matching­fonds teil­nehmen, sofern ihr eines dieser Unter­nehmen oder Insti­tu­tionen seid und Mehr­auf­wände in euerm Projekt / eurer Veran­stal­tung durch Corona zu verzeichnen habt. Voraus­set­zung ist außerdem, dass euer Unter­neh­mens­sitz in Dresden und Umge­bung liegt (PLZ-Gebiet 01) und ihr neben- oder haupt­be­ruf­lich in der Kultur- und Kreativ­wirtschaft tätig seid. Außerdem sollte eure Veran­stal­tung / euer Projekt in Dresden statt­finden und bis zum 31.03.2021 durch­ge­führt worden sein.

Was wird geför­dert?

  • Eure Veran­stal­tungen konnten wegen Corona nicht durch­ge­führt werden, Projekte mit Publikum wurden gestri­chen? Und nun plant ihr neue Events, die sich aber aufgrund der Hygie­ne­vor­schriften kaum rechnen? Dann seid ihr hier genau richtig!
  • Mit dem Kunst-trotzt-Corona-Matching­fonds unter­stützt Wir gestalten Dresden gemeinsam mit der Landes­haupt­stadt Dresden die Durch­füh­rung von Veran­stal­tungen und Projekten aus der Kultur- und Kreativ­wirtschaft in Dresden, die aufgrund von Corona nicht ohne Weiteres umge­setzt werden konnten und können. Ziel ist es, durch finan­zi­elle Unter­stüt­zungen v.a. Veran­stal­tungen im Kultur­be­reich zu ermög­li­chen und so nicht nur Krea­tiv­schaf­fende zu supporten, sondern auch Bewohner*innen und Gästen der Stadt Dresden wieder Kultur­events zu ermög­li­chen.

Wie wird geför­dert?

  • Durch den Matching­fonds werden Crowd­fun­ding­pro­jekte aus Dresden im Veran­stal­tungs­be­reich mit bis zu 2.500 Euro pro Projekt unter­stützt. Dabei gilt das Prinzip, dass jeder über die Crowd einge­wor­bene Euro verdop­pelt wird.

Infos & Anträge: Wir gestalten Dresden

Antrags­frist: 13. Dezember 2020

Unter dem Titel „Boun­cing Forward – Resi­li­ente Kultur“ fördert das Amt für Kultur und Denk­mal­schutz der Landes­haupt­stadt Dresden frei­be­ruf­lich bzw. selbst­ständig tätige Kunst- und Kultur­schaf­fende. Ziel des Stipen­di­en­pro­gramms ist es, Kunst- und Kultur­schaf­fende aus den unter­schied­li­chen Kunst­sparten in ihrer Solo­selbst­stän­dig­keit zu unter­stützen, ihre frei­be­ruf­liche Tätig­keit nach­hal­tiger zu gestalten und auch in Krisen­zeiten in ihrer künst­le­ri­schen Praxis zu stärken.

Wer wird geför­dert?

  • frei­be­ruf­lich und im Haupt­er­werb tätige Künst­le­rInnen mit Haupt­wohn­sitz in Dresden (PLZ 01), die nicht an einer Hoch­schule imma­tri­ku­liert oder ander­weitig in Ausbil­dung sind und in den Berei­chen
  • Bildende Kunst, Darstel­lende Kunst und Musik, Film, Lite­ratur oder einer vergleich­baren Sparte arbeiten. Auch inter­dis­zi­plinär arbei­tende Künst­le­rInnen sind explizit ange­spro­chen.
  • Frei­be­ruf­lich Beschäf­tigte im Kultur­be­reich können sich eben­falls bewerben.
  • Die haupt­er­werbs­mä­ßige Tätig­keit muss durch Mitglied­schaft in der KSK, in einem entspre­chenden Berufs­ver­band oder durch eine Eides­statt­liche Erklä­rung nach­ge­wiesen werden.

Was wird geför­dert?

  • Projekt­kon­zep­tion, künst­le­ri­sche Produk­tion oder künst­le­ri­sche Ausein­an­der­set­zung mit der Krise und/oder dem Thema Resi­lienz
  • Zusätz­liche Work­shops zu Themen wie Digi­ta­li­sie­rung (Vermitt­lung von Kunst und Kultur im Digi­talen) oder Resi­lienz. Die Teil­nahme an diesem Programm ist für die ausge­wählten Stipen­dia­tInnen obli­ga­to­risch.

Wie wird geför­dert?

  • Stipen­dium in Form einer einma­ligen Zahlung in Höhe von 1.250 Euro

Infos & Anträge: Dresden.de

Antrags­frist: 04. Dezember 2020

Wer wird geför­dert?

  • Antrags­be­rech­tigt sind sowohl natür­liche als auch juris­ti­sche Personen als Musik­ver­an­stalter, sozio­kul­tu­relle Einrich­tungen, Theater, Klein­kunst­bühnen sowie Clubs mit Sitz in Dresden, die 2019 mindes­tens Veran­stal­tungen oder zwei Veran­stal­tungen monat­lich durch­ge­führt und einen Jahres­um­satz unter 1 Million Euro erzielt haben.
  • Der Antrag­steller bzw. die Antrag­stel­lerin muss von Veran­stal­tungs­ein­schrän­kungen im Zuge der Corona-Pandemie betroffen sein, insbe­son­dere müssen die in dem geför­derten Zeit­raum geplanten Veran­stal­tungen in den betref­fenden Räum­lich­keiten von den Einschrän­kungen der Corona Schutz­ver­ord­nungen des Frei­staates Sachsen betroffen gewesen sein.

Was wird geför­dert?

  • Förder­ge­gen­stand ist die aus einem lang­fris­tigen Vertrag zu zahlende Miete, Pacht oder vergleich­bare Verpflich­tung ohne Neben- und Betriebs­kosten einer Kultur­ein­rich­tung oder einer vergleich­baren Veran­stal­tungs­stätte in Dresden für maximal drei Monate im Zeit­raum März bis Dezember 2020. Diese Miete, Pacht oder vergleich­bare Verpflich­tung wird für diesen Zeit­raum bis zu 100 % geför­dert.

Infos & Anträge: dresden.de

Antrags­frist: 31. Dezember 2020

Hilfs­pro­gramme für die einzelnen Teil­märkte

Buch­markt

Unter dem Titel “Neustart Lite­ratur” hat der Deut­sche Lite­ra­tur­fonds ein Programm mit Sonder­maß­nahmen aufge­legt. Die vier Module des Förder­pro­gramms richten sich an Akteu­rinnen und Akteure der Deut­schen Kultur- und Lite­ra­tur­land­schaft.

Modul 1: “Hundert Autoren präsen­tieren ihre Arbeit im Internet

Im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“ haben Autorinnen und Autoren, die bereits durch den Deut­schen Lite­ra­tur­fonds geför­dert wurden, die Möglich­keit, für einen selbst erstellten lite­ra­ri­schen Videobei­trag eine Unter­stüt­zung zu erhalten.

Wer wird geför­dert?

  • AutorInnen, die in den vergan­genen 15 Jahren vom Deut­schen Lite­ra­tur­fonds geför­dert wurden.
  • Ange­nommen werden die ersten 100 Bewer­bungen.

Wie wird geför­dert?

  • Honorar von 500 EUR (ggfls. zzgl. MwSt.), das gegen Rech­nungstel­lung direkt ausge­zahlt wird. Weitere Kosten werden nicht erstattet.

Infos & Anträge: Lite­ra­tur­fonds und Förder­richt­linie

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Modul 2: “Tausende lite­ra­ri­sche (Wieder-)Begegnungen mit Autorinnen und Autoren” 

Das Programm zielt in die Breite des Landes, auch in den länd­li­chen Raum, und richtet sich unmit­telbar an alle Insti­tu­tionen und Veran­stal­te­rInnen, z.B. an Biblio­theken und Buch­hand­lungen, Lite­ra­tur­häuser und Lite­ra­tur­büros (insbe­son­dere jene in den klei­neren Städten), Kultur­häuser, Lese­reihen und Lese­bühnen, Museen und Theater, auch lite­ra­ri­sche Programme an Schulen und Hoch­schulen.

Wer wird geför­dert?

  • Antrags­be­rech­tigt sind ausschließ­lich Orga­ni­sa­tionen, die Kultur­ver­an­stal­tungen mit deutsch­spra­chiger Lite­ratur (ausge­nommen Sach­bü­cher und verwandte Genres) planen
  • Geför­dert werden (auch digi­tale) Einzel­ver­an­stal­tungen und Programm­pa­kete. Werden geför­derte Veran­stal­tungen pande­mie­be­dingt abge­sagt, können Ausfall­ho­no­rare gezahlt werden.

Was wird geför­dert?

  • AutorIn­nen­ho­no­rare
  • In begrün­deten Fällen auch Mittel für die in der aktu­ellen Pande­mie­si­tua­tion zur Reali­sie­rung der Veran­stal­tung erfor­der­liche Technik sowie weitere nicht anders finan­zier­bare Sach- oder Hono­rar­kosten, z.B. Aufwen­dungen für Rauman­mie­tungen, Öffent­lich­keits­ar­beit, Aufbau und Support, Mode­ra­tion oder KSK-Gebühren.

Wie wird geför­dert?

  • in Form eines nicht rück­zahl­baren Zuschusses, in der Regel als Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung
  • Der maxi­male Förder­be­trag für Programm­pa­kete beträgt 400.000 EUR, für Einzel­ver­an­stal­tungen max 1.000 EUR pro AutorIn (verpflich­tend 500 EUR zzgl. ggf. MwSt. für Honorar, dazu Reise- und Über­nach­tungs­kosten).

Infos & Anträge: Lite­ra­tur­fonds

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Modul 3: “Digi­tales inter­ak­tives Programm für Kinder und Jugend­liche

Kinder- und Jugend­liche bewegen sich beson­ders gern und im wach­senden Maß im Internet. Bei dem digi­talen inter­ak­tiven Programm des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds werden Kinder- und Jugend­liche dort abge­holt, wo sie gerne sind, dies verbunden mit für sie inter­es­santen und zugleich gehalt­vollen Inhalten.

Wer wird geför­dert?

  • Biblio­theken und vergleich­bare Einrich­tungen der Lite­ra­tur­ver­mitt­lung und der außer­schu­li­schen Bildungs­ar­beit.

Was wird geför­dert?

  • Projekte zur digi­talen, inter­ak­tiven lite­ra­ri­schen Bildung, wobei dies bewusst offen für viel­fäl­tige, auch ziel­grup­pen­spe­zi­fi­sche Ansätze zu verstehen ist.

Wie wird geför­dert?

  • Vorhaben können bis zu einer Gesamt­höhe von maximal 200.000 EUR als nicht rück­zahl­barer Zuschuss und in der Regel als Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung geför­dert werden.
  • Bean­tragt werden können sämt­liche zur Reali­sie­rung des Vorha­bens notwen­digen Kosten.
  • Wenn eine Einrich­tung oder ein Verband ein größeres Projekt mit mehreren betei­ligten Part­nern reali­siert, beispiels­weise in der gemein­samen Entwick­lung digi­taler Ange­bote und ihrer koor­di­nierten Umset­zung, können hierfür auch Orga­ni­sa­ti­ons­kosten bean­tragt werden.

Infos & Anträge: Lite­ra­tur­fonds

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Modul 4: “Hundert neue Stücke für ein großes Publikum” 

Dieses Programm sieht vor, dass die Thea­ter­texte von der jewei­ligen Bühne zur Lektüre auf die thea­ter­ei­gene Website gestellt werden, so dass die Stücke auf diese Weise eigen­ständig für ein brei­teres Publikum, als das im Theater zuge­las­sene, zugäng­lich und rezi­pierbar sind. Dieses Format lässt sich durch z.B. Video- oder Audio­auf­nahmen begleiten, das ist aber keine Voraus­set­zung für die Bewer­bung.

Wer wird geför­dert?

  • deutsch­spra­chige AutorInnen, deren Thea­ter­stücke in den Spiel­zeiten 2019/20 und 2020/21 in deut­scher Sprache zur Premiere kamen und kommen.

Was wird geför­dert?

  • Honorar in Höhe von je 1.000 EUR (ggfls. zzgl. MwSt.) für die jeweilgen Thea­ter­au­torInnen

Wie wird geför­dert?

  • Das Honorar wird gegen Rech­nungstel­lung direkt ausge­zahlt. Weitere Kosten werden nicht erstattet.
  • Die Zusage erfolgt per E‑Mail an die ersten 100 Bewer­be­rInnen, die ihre Unter­lagen voll­ständig und sach­lich korrekt einge­reicht haben.

Infos & Anträge: Lite­ra­tur­fonds

Antrags­frist: 31. Dezember 2021

Der Projekt­fonds im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“ unter­stützt Kultur­ein­rich­tungen, aber auch Akteure der freien Szene, die das Über­setzen als Kunst oder auch als soziale Praxis in den Mittel­punkt von Veran­stal­tungen, Work­shops und Initia­tiven stellen. Der Ausbau einer digi­talen Infra­struktur für Veran­stal­tungen und Vermitt­lungs­an­ge­bote mit Fokus Lite­ra­tur­über­set­zung geht damit einher.

Wer wird geför­dert?

  • Antrags­be­rech­tigt sind Kultur­ein­rich­tungen und ‑initia­tiven in Deutsch­land wie Lite­ra­tur­häuser und Theater, Museen und Archive, Kultur­ver­eine und Kultur­zen­tren, Schulen und gemein­nüt­zige Vereine und Gesell­schaften.
  • Eben­falls antrags­be­rech­tigt sind Einzel­per­sonen mit Wohn­sitz in Deutsch­land, die eine ordnungs­ge­mäße Geschäfts­füh­rung gewähr­leisten können und deren Tätig­keit in den letzten zwei Jahren einen kultu­rellen Schwer­punkt hatte (ggf. Nach­weis erfor­der­lich). Bei Anträgen von Einzel­per­sonen ist eine Koope­ra­ti­ons­zu­sage durch eine Einrich­tung wie oben vorzu­legen.
  • Pro Antragsteller·in (Institution/Einzelperson) ist nur eine Förde­rung aus Neustart-Mitteln möglich
  • Antrags­be­ra­tung, Prüfung, Gewäh­rung und Auszah­lung der Förder­mittel erfolgen durch den Deut­schen Über­set­zer­fonds. Grund­lage für die Bewil­li­gung, Auszah­lung und Abrech­nung der Mittel ist ein Zuwen­dungs­ver­trag.

Was wird geför­dert?

  • Projekte, die das Über­setzen von Lite­ratur und das Wirken von Übersetzer·innen in den Mittel­punkt stellen,
  • Aufbau oder Ausbau einer (digi­talen) Infra­struktur für Veran­stal­tungen und Vermitt­lungs­an­ge­bote mit Fokus Lite­ra­tur­über­set­zung (z.B. eine digi­tale Fort­bil­dungs­reihe, für die der Erwerb von Soft- und Hard­ware sowie Hono­rare für Webdesigner·innen, Grafik·innen, Techniker·innen, Moderator·innen und vermit­telnde Über­set­ze­rinnen bean­tragt wird)
  • Entwick­lung inno­va­tiver Konzepte der Vermitt­lung

Wie wird geför­dert?

  • Die maxi­male Förder­höhe aus Neustart-Mitteln beträgt 200.000 €.

Infos & Anträge: Deut­scher Über­set­zer­fonds

Anstrags­frist: 31. Januar 2021 und 30. April 2021

Förde­rung alter­na­tiver, auch digi­taler Ange­bote, Förde­rung digi­taler Vertriebs­an­ge­bote von Buch­hand­lungen
Wer wird geför­dert?
  • kleine und mitt­lere Buch­hand­lungen (max. 2 Mio. Euro Umsatz im letzten Geschäfts­jahr) mit Sitz oder Nieder­las­sung in Deutsch­land, deren Gesamt­um­satz sich zu mind. 50 % aus dem Verkauf von Büchern zusam­men­setzt
Was wird geför­dert?
  • Digi­ta­li­sie­rung ihrer Vertriebs­wege, u.a.:
    • die Erstel­lung oder Aktua­li­sie­rung von indi­vi­du­ellen Webshops, Webseiten, Social-Media-Accounts, News­let­tern oder Apps sowie die Teil­nahme an entspre­chenden Schu­lungen
    • die Anschaf­fung zeit­ge­mäßer Hard­ware: PCs, Note­books, Tablets, Head­sets oder Webcams sowie Schu­lungen im Bereich EDV/IT
    • die Erstel­lung profes­sio­neller digi­taler Werbe­ma­te­ria­lien (z. B. Image­filme)
    • Bera­tungs­leis­tungen
  • Es ist eine Bestä­ti­gung erfor­der­lich, dass die geför­derte Maßnahme ohne die Förder­mittel nicht, oder jeden­falls nicht zeitnah, d.h. bis zum 30.06.2021, finan­ziert werden könnte.
Wie wird geför­dert?
  • Einma­liger, projekt­be­zo­gener Zuschuss über bis zu 80 Prozent der Gesamt­aus­gaben (Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung). Die Mindest­för­der­höhe liegt bei 1.500 EUR, die maxi­male Förder­höhe beträgt 7.500 EUR.
  • Pro Buch­hand­lung kann nur ein Antrag gestellt werden.
  • Eine Kumu­lie­rung mit anderen Förder­pro­grammen, die denselben Zweck verfolgen, ist nicht möglich.

Infos & Anträge: Börsen­verein

Antrags­frist: 31. Januar 2021

Wer wird geför­dert?
  • Buch­ver­lage mit Sitz oder Nieder­las­sung in Deutsch­land, die in den letzten zwei Jahren pro Jahr mindes­tens drei Titel verschie­dener AutorInnen publi­ziert haben und nicht über­wie­gend öffent­lich finan­ziert oder recht­lich, tatsäch­lich oder wirt­schaft­lich von anderen Insti­tu­tionen abhängig sind.
  • Nicht förder­fähig sind Verlage, deren Programm ausschließ­lich Peri­odika, Lexika, Regis­ter­pro­duk­tionen (Adress­bü­cher, Formu­lar­bü­cher etc.), Werbe­ka­ta­loge, Plakate, Land‑, Post- und andere Karten oder persön­liche Publi­ka­tionen der Verlegerin/des Verle­gers (reine Selbst­ver­lage) umfasst.
Was wird geför­dert?
  • Druck­kosten, z.B. Papier, Druck inkl. Einrich­tungs­kosten und Farbe, buch­bin­de­ri­sche Verar­bei­tung und Bereit­stel­lung bei gedruckten Büchern und Hörbü­chern (Book­lets)
  • Produk­ti­ons­kosten für gedruckte Bücher, Ebooks, Kalender: Kosten externer Dienst­leister, die für die Herstel­lung eines Buches anfallen, z.B. Satz und Litho­gra­phie, Lektorat und Korrek­torat, Illus­tra­tion und Layout, soweit der/die Urhe­berIn der gestal­tenden Elemente nicht gleich­zeitig AutorIn des Buches ist (AutorIn­nen­ho­no­rare sind nicht förder­fähig).
  • Produk­ti­ons­kosten für Hörbü­cher: Studio­miete und ‑technik, Spre­che­rIn­nen­ho­no­rare, Lektorat sowie die Kosten für Erstel­lung von Booklet und Verpa­ckung
  • Es ist eine Bestä­ti­gung erfor­der­lich, dass die geför­derte Maßnahme ohne die Förder­mittel nicht, oder jeden­falls nicht zeitnah, d.h. bis zum 30.06.2021, finan­ziert werden könnte.
Wie wird geför­dert?
  • Einma­liger, projekt­be­zo­gener Zuschuss über bis zu 70 Prozent der Gesamt­aus­gaben (Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung). Die Mindest­för­der­höhe liegt bei 2.500 EUR, die maxi­male Förder­höhe beträgt 10.000 EUR (siehe Punkt 4.2 und 4.3 der Förder­grund­sätze).
  • Pro Verlag kann nur ein Antrag für einen Buch­titel gestellt werden, bei verbun­denen Unter­nehmen maximal 2 Anträge für 2 Buch­titel.
  • Eine Kumu­lie­rung mit anderen Förder­pro­grammen, die denselben Zweck verfolgen, ist nicht möglich.

Infos & Anträge: Börsen­verein

Antrags­frist: 31. Januar 2021

Mit dem Förder­pro­gramm „Wissens­Wandel“ unter­stützt der Deut­sche Biblio­theks­ver­band Biblio­theken und Archive ab November 2020 bei ihrer digi­talen Weiter­ent­wick­lung.

Wer wird geför­dert?
  • Bewerben können sich öffent­lich zugäng­liche Biblio­theken und Archive in kommu­naler, kirch­li­cher, freier oder sons­tiger nicht­staat­li­cher Träger­schaft sowie Orga­ni­sa­tionen, die im Biblio­theks- und Archiv­be­reich für die Aus- und Fort­bil­dung zuständig sind.
  • In den Stadt­staaten sind Bezirks­bi­blio­theken, auch wenn sie vom Land finan­ziert werden, antrags­be­rech­tigt.
Was wird geför­dert?
  • „Wissens­Wandel“ fördert Maßnahmen zur Schaf­fung und Ausbau von nach­hal­tigen digi­talen Ange­boten in öffent­lich zugäng­li­chen Biblio­theken und Archiven, mit dem Ziel, ein viel­fäl­tiges Angebot breit und zeit­gemäß zugäng­lich zu machen – unab­hängig von der physi­schen Öffnung der Einrich­tung. Der Förder­schwer­punkt liegt auf der Einfüh­rung und dem Ausbau inno­va­tiver Ange­bote und Services sowie neuer Nutzungs­mög­lich­keiten von Biblio­theken und Archiven.Die Maßnahmen müssen bis zum 31. August 2021 umge­setzt werden.Gefördert werden Maßnahmen in folgenden Berei­chen:
    • Digi­tales Medi­en­an­gebot
    • Vermitt­lungs­an­ge­bote von digi­taler Bildung, Kompe­tenz und Kultur (Digi­tale Trans­for­ma­tion)
    • Digi­ta­li­sie­rung und Aufbe­rei­tung von Beständen als Grund­lage für deren digi­tale Verar­bei­tung, Zugäng­lich­ma­chung und Vermitt­lung
    • Infra­struktur & Leis­tungs­an­ge­bote als Grund­lagen für die digi­tale Vermitt­lung
Wie wird geför­dert?
  • Die Mindest­an­trags­summe beträgt 10.000 €.
  • Die maxi­male Antrags­summe ist abhängig von dem gewählten Förder­be­reich und liegt zwischen 50.000–200.000 €.
  • Erfor­der­lich ist die finan­zi­elle Eigen­be­tei­li­gung der Einrich­tungen durch bare Eigen­mittel oder Dritt­mittel in Höhe von 10% der Gesamt­kosten.

Infos & Anträge: Biblio­theks­ver­band

Antrags­frist: 31. Januar 2021

Antrags­frist “Leucht­turm­pro­jekte”: 31. Dezember 2020

Wer wird geför­dert?

  • Durch die Corona-Pandemie in Not gera­tene Wort­au­torInnen und Verle­ge­rInnen 

Wie wird geför­dert?

  • Im Rahmen der aktu­ellen Situa­tion durch die Auswir­kungen der CORONA Pandemie können in Not gera­tene Wort­au­toren und Verleger ein zins­loses Darlehen bis max. 1.000,- Euro bean­tragen.
  • Ein Nach­weis der Bedürf­tig­keit ist erfor­der­lich 

Infos & Anträge: VG Wort

Markt für Darstel­lende Künste

NPN-STEP­PING OUT

Wer wird geför­dert?

  • Einzel­künst­le­rInnen, Tanz­do­zen­tInnen, Tanz­ensem­bles, Kollek­tive, Produk­ti­ons­zen­tren, Spiel­stätten, Festi­vals, Produk­ti­ons­büros und Tanz­netz­werke, natür­liche und juris­ti­sche Personen, die mit weniger als 50% öffent­li­chen Mitteln konti­nu­ier­lich geför­dert werden.

Was wird geför­dert?

  • Neue Arbeits- und Präsen­ta­ti­ons­mög­lich­keiten im Bereich Tanz und Perfor­mance, die zeitnah geplant und/oder umge­setzt werden können und eine andere künst­le­ri­sche Praxis ermög­li­chen.

Wie wird geför­dert?

  • mind. 10.000€ bis max. 50.000€. (10 % Eigen­an­teil bzw. Dritt­mittel)

Infos & Anträge: JOINT ADVEN­TURES

Antrags­frist: 15. Januar 2021

Der Fonds Darstel­lende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauf­tragten der Bundes­re­gie­rung für Kultur und Medien (BKM) finan­zierte Konjunk­tur­paket zu Erhalt und Stabi­li­sie­rung der viel­ge­stal­tigen Freien Darstel­lenden Künste – das umfas­sende Maßnah­men­paket #TakeThat auf.

#TakeThat umfasst insge­samt 11 Programme, die sich an frei produ­zie­rende Künst­le­rIn­nen/-gruppen aller Sparten sowie Produk­ti­ons­orte und Festi­vals der Freien Szene in Deutsch­land richten. Darüber hinaus ergänzen die Programme AUTONOM und GLOBAL VILLAGES PROJECTS sowie die Konzep­ti­ons­för­de­rung die Förder­an­ge­bote des Fonds Darstel­lende Künste. Anträge für die ersten #TakeThat-Programme können hier gestellt werden.

/// NEUSTART KULTUR: Fonds Darstel­lende Künste #Take­Care
Antrags­frist: 01. Februar 2021

/// AUTONOM — Sonder­pro­gramm für Projekt­vor­haben zur Künst­li­chen Intel­li­genz (KI) und Darstel­lenden Künsten
Antrags­frist: 01. Februar 2021

/// KONZEP­TI­ONS­FÖR­DE­RUNG — drei­jäh­rige Förde­rung von Produk­tionen und Konzep­tionen für Künst­le­rInnen
Antrags­frist: 01. Dezember 2020

Zuschüsse zu den Ausgaben für das künst­le­ri­sche Personal an Privat­thea­tern in der Spiel­zeit 2020/2021.

Wer wird geför­dert?

  • Antrags­be­rech­tigt sind rechts­fä­hige juris­ti­sche Personen oder Perso­nen­ge­sell­schaften mit Sitz in Deutsch­land, die nicht über­wie­gend öffent­lich finan­zierte, profes­sio­nell arbei­tende Privat­theater betreiben, sowie
  • eine ordnungs­ge­mäße Geschäfts­füh­rung gewähr­leisten und in der Lage sind, die Verwen­dung der Förder­mittel bestim­mungs­gemäß nach­zu­weisen, und
  • mindes­tens eines der folgenden Merk­male aufweisen können:
    • Auffüh­rung in der Thea­ter­sta­tistik (Abtei­lung Privat­theater) des Deut­schen Bühnen­ver­eins;
    • Regel­mä­ßiger Spiel­be­trieb von mindes­tens zwei vergan­genen Spiel­zeiten (2017/18 und 2018/19), dabei entweder Entwick­lung eigener künst­le­ri­scher Programme selbst bzw. in Kopro­duk­tion und Auffüh­rungen bzw. auch Austausch mit anderen selbst­pro­du­zie­renden Thea­tern (siehe hierzu ergän­zend unter Punkt „Regel­mä­ßiger Spiel­be­trieb“).

Was wird geför­dert?

  • Ausgaben für das künst­le­ri­sche Personal
  • Aufgrund der Viel­fäl­tig­keit der Vertrags­kon­stel­la­tionen im künst­le­ri­schen Bereich eines Privat­thea­ters können folgende künst­le­ri­sche Verträge zur Berech­nung des Gagen­vo­lu­mens heran­ge­zogen werden:
    • Arbeits­ver­träge, auch Teil­spiel­zeit­ver­träge, mit unmit­tel­barer Bezug­nahme auf den Normal­ver­trag Bühne (NV Bühne);
    • Arbeits­ver­träge ohne Bezug­nahme auf den NV Bühne, die aber aufgrund der vertrag­li­chen Tätig­keits- und/oder Aufga­ben­be­schrei­bung analog eine Zuord­nung zu den in § 1 NV Bühne fest­ge­schrie­benen über­wie­gend künst­le­risch geprägten Funk­tionen zulässt. Details hierzu unter Punkt „Normal­ver­trag Bühne“.
    • Künst­le­ri­sche Hono­rar­ver­träge, dabei sollen die Mindest­ho­no­rar­emp­feh­lungen des Bundes­ver­bandes Freie Darstel­lende Künste nicht unter­schritten werden.
  • Ausge­wie­sene vertrag­liche Neben­kosten (z.B. Über­nach­tungs­kosten, Reise­kosten) sind nicht förder­fähig.

Wie wird geför­dert?

  • Pro Privat­theater können Förder­mittel des Bundes in einer Höhe von insge­samt maximal 140.000 Euro bean­tragt und bewil­ligt werden.

Infos & Anträge: Deut­scher Bühnen­verein

Antrags­frist: 31. Januar 2021

Tele­fon­in­for­ma­ti­ons­dienst der Service­stelle Freie Szene Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter 0351 8021768.

Bundes­ver­bands Schau­spiel: Corona — Fragen und Antworten
Performing Arts Programm: Umgang mit Corona

Film­wirt­schaft

Der Ausfall­fonds erfasst sowohl perso­nen­be­zo­gene Risiken, wie eine Covid19-Erkran­kung, eine Quaran­tä­nean­ord­nung bei Crew und Cast, als auch infra­struk­tu­relle Risiken wie einen behörd­lich ange­ord­neten Lock­down.

Wer wird geför­dert?

  • Hersteller von bundes­ge­för­derten Kino­film- und HighEnd-Seri­en­pro­duk­tionen, die im Rahmen des DFFF, GMPF, der kultu­rellen Film­för­de­rung der BKM oder der Projekt­film- oder Refe­renz­film­för­de­rung der FFA geför­dert werden.

Was wird geför­dert?

  • Grund­sätz­lich können Schäden, die durch in Deutsch­land aufge­tre­tene Covid19-bedingte Produk­ti­ons­stö­rungen bis zum 30. Juni 2021 während der Risi­ko­phase einer Produk­tion entstehen, durch den Ausfall­fonds ausge­gli­chen werden. Die Risi­ko­phase umfasst die letzten vier Wochen der PrePro­duc­tion und den origi­nären Dreh. Die Absi­che­rung beginnt mit dem Zugang der Anmel­de­be­stä­ti­gung beim anmel­de­be­rech­tigten Hersteller.
    Für Projekte, die sich bei Inkraft­treten des Ausfall­fonds bereits in der Risi­ko­phase befinden, gilt eine Über­gangs­re­ge­lung. Diese Projekte können noch bis zum 20. November 2020 ange­meldet werden. Die Abde­ckung eines mögli­chen Scha­dens kommt für diese Projekte aber erst ab Zugang der Anmel­de­be­stä­ti­gung in Betracht; eine rück­wir­kende Geltung besteht nicht.

Wie wird geför­dert?

  • Produk­tionen mit einem majo­ri­tären Förder­an­teil des Bundes werden im Scha­dens­fall mit bis zu 95 Prozent des aner­kannten Scha­dens, maximal aber bis zur Höhe der Gesamt­her­stel­lungs­kosten und maximal in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro durch die BKM unter­stützt. Produk­tionen, die majo­ritär durch die Länder geför­dert sind, erhalten bundeseitig im Scha­dens­fall bis zu 750.000 Euro zusätz­liche Unter­stüt­zung. Eben­falls bis zu 750.000 Euro soll für diese Produk­tionen durch die sich am Ausfall­fonds betei­li­genden Länder bereit­ge­stellt werden (siehe dazu oben). Die Selbst­be­tei­li­gung des Herstel­lers beträgt 5 Prozent des aner­kannten Scha­dens, mindes­tens aber 10.000 Euro.

Infos & Anträge: Film­för­de­rungs­an­stalt

Antrags­frist: Die Anmel­dung zum Ausfall­fonds muss grund­sätz­lich spätes­tens sieben Wochen vor Dreh­be­ginn erfolgen.

Verleih- und Vertriebs­för­de­rung (Förder­vo­lumen: 11 Millionen Euro)

Die Förde­rung soll Anreize zur Wieder­auf­nahme des Verleihs und Vertriebs deut­scher Kino­filme und von Kopro­duk­tionen mit deut­scher Betei­li­gung zur Stär­kung zukunfts­ori­en­tierter Maßnahmen von Welt­ver­trieben und Verleih­un­ter­nehmen vor dem Hinter­grund der Wieder­eröff­nung der Kinos nach deren pande­mie­be­dingten Schlie­ßungen setzen.

Wer wird geför­dert?

  • Antrags­be­rech­tigt sind Verleih- oder Vertriebs­un­ter­nehmen mit Sitz oder Nieder­las­sung im Inland.

Was wird geför­dert?

  • Geför­dert werden können Maßnahmen entspre­chend § 116 Absatz 1 FFG für programm­fül­lende Filme
  1. zur Deckung von Vorkosten
  2. zur Herstel­lung von barrie­re­freien Fassungen
  3. für außer­ge­wöhn­liche oder beispiel­hafte Werbe­maß­nahmen
  4. für beson­deren Aufwand beim Absatz von Kinder­filmen
  5. zur Erwei­te­rung bestehender und Erschlie­ßung neuer Absatz­märkte für Filme
  6. der vertrag­lich verein­barten Zusam­men­ar­beit, die darauf gerichtet sind, den Absatz zu verbes­sern.

Für die Gesamt­fi­nan­zie­rung der Maßnahme ist eine Kumu­lie­rung der Förde­rung mit anderen öffent­li­chen Mitteln zulässig. Der Gesamt­an­teil der öffent­li­chen Mittel darf maximal 50 Prozent betragen, bei Filmen, die einen schwie­rigen Absatz erwarten lassen kann eine Erhö­hung auf 70 Prozent bean­tragt werden. Der Eigen­an­teil beträgt 30 Prozent der aner­kannten Kosten.

Wie wird geför­dert?

  • Zuwen­dungen an Verleih­un­ter­nehmen können bis zu 25 Prozent der aner­ken­nungs­fä­higen Kosten betragen, höchs­tens jedoch 600.000 Euro pro Maßnahme.
  • Zuwen­dungen an Vertriebs­un­ter­nehmen können bis zu 50 Prozent der aner­ken­nungs­fä­higen Kosten betragen, höchs­tens jedoch 50.000 Euro pro Maßnahme.
  • Es können nur Maßnahmen geför­dert werden, bei denen der Kino­start oder deren Umset­zung bis spätes­tens 31. Mai 2021 erfolgt.

Infos & Anträge: Film­för­de­run­ge­rungs­an­stalt

Der Blog der Film- und Fern­seh­branche: Corona: Bran­chen­infos
Produ­zen­ten­al­lianz: Sonder­seite zum Coro­na­virus

Kunst­markt

Das Modul dient der nach­hal­tigen Stär­kung der digi­talen Kompe­tenz und der Webprä­senz profes­sio­neller Bildender Künst­le­rInnen.

Wer wird geför­dert?

  • Profes­sio­nell arbei­tende Bildende Künst­le­rInnen mit Wohn­sitz in Deutsch­land

Was wird geför­dert?

  • A 1: Digital-Gutschein Fortbildung/Beratung
    • Zuschuss bis zu einer maxi­malen Höhe von 1.000 € für die Teil­nahme an einer Fort­bil­dungs­maß­nahme eines aner­kannten Bildungs­trä­gers oder eine indi­vi­du­elle Bera­tung durch ein aner­kanntes Unter­nehmen bzw. einen entspre­chenden Verein im Bereich Netz­auf­tritt und/oder digi­tale Medien (siehe Erläu­te­rungen)
    • Es sind bis zu drei Maßnahmen möglich, sofern die maxi­male Zuschuss­höhe nicht über­schritten wird
  • A2: Digital-Gutschein Moder­ni­sie­rung
    • Kosten für Moder­ni­sie­rungs­maß­nahmen des eigenen Online-Auftritts bis insge­samt 1.000 € brutto.
    • davon maximal 500 Euro brutto für Hard­ware
    • Lizenzen und laufende Kosten sind nicht förder­fähig
  • Die Fortbildung/Beratung oder Moder­ni­sie­rung muss zwischen dem 15. März 2021 und 30. August 2021 statt­finden.

Wie wird geför­dert?

  • in Form eines einma­ligen Zuschusses

Infos & Anträge: Deut­scher Künst­ler­bund

Antrags­frist: 01. Januar 2021 — 31. Januar 2021

Das Modul zielt darauf ab, den Erfah­rungs­aus­tausch zwischen erfah­renen Künst­le­rInnen und dem profes­sio­nellen künst­le­ri­schen Nach­wuchs zu beför­dern.

Wer wird geför­dert?

  • Profes­sio­nell arbei­tende bildende Künst­le­rInnen mit Wohn­sitz in Deutsch­land, die als Mento­rInnen für Berufs­kol­le­gInnen agieren wollen

Was wird geför­dert?

  • Die auf den Eintritt in den künst­le­ri­schen Berufs­alltag bezo­gene stra­te­gi­sche Bera­tung von Absol­ven­tInnen der Kunst­hoch­schulen oder Berufs­an­fän­ge­rInnen mit einer mindes­tens drei­jäh­rigen profes­sio­nellen Praxis
  • Mento­rInnen, die im Rahmen dieses Moduls Förder­mittel bean­tragen, bieten z.B. an Einrich­tungen, die die Ziel­gruppe nied­rig­schwellig errei­chen, Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tungen an, die Einstieg und Orien­tie­rung im Kunst­be­trieb, das Netz­werken und die wirt­schaft­liche und soziale Siche­rung zum Gegen­stand haben
  • Das Mento­ring muss zwischen dem 15. April 2021 bis 31. August 2021 statt­finden.

Wie wird geför­dert?

  • Mento­rInnen erhalten eine Förde­rung von bis zu 1.700 Euro für ihre Leis­tung.

Infos & Anträge: Deut­scher Künst­ler­bund

Bewer­bungs­frist: 01. Januar 2021 bis 31. Januar 2021

Wer wird geför­dert?

  • Teil­nah­me­be­rech­tigt sind bildende Künstler:innen mit Haupt­wohn­sitz in Sachsen, die nicht sozi­al­ver­si­che­rungs­pflichtig beschäf­tigt sind.

Was wird geför­dert?

  • Der Landes­ver­band Bildende Kunst Sachsen e.V. (LBK) vergibt einmalig und zeit­lich begrenzt Mittel zur Unter­stüt­zung der Weiter­ar­beit von unver­schuldet durch die Corona-Pandemie in finan­zi­elle Notlage gera­tenen frei­be­ruf­li­chen Künstler:innen in Sachsen, die keine Mittel aus Sofort­hilfe- oder aus Online-Bewer­bungs­ver­fahren erhalten oder bean­tragt haben.

Wie wird geför­dert?

  • Die im Hilfs­fonds bereit­ste­henden Mittel werden in festen Zuwen­dungs­be­trägen von je 500–700 Euro an die Zuwen­dungs­emp­fänger vergeben, die sich bis zum 14. Dezember posta­lisch beworben haben. Die Vergabe erfolgt, bis die zur Verfü­gung stehenden Mittel aufge­braucht sind. Der Rechtsweg ist ausge­schlossen.

Infos & Anträge: Landes­ver­band Bildende Kunst Sachsen e.V.

Antrags­frist: 14. Dezember 2020

Musik­wirt­schaft

Wer wird geför­dert?

  • Im Bereich der aktu­ellen Musik profes­sio­nell und über­wie­gend frei­schaf­fend Tätige als Musi­ke­rInn, Kompo­nis­tInn, Klang­künst­lerIn oder Musik­per­for­me­rInn. Kura­to­rInnen sind nicht antrags­be­rech­tigt.

Was wird geför­dert?

  • Diese Mittel sollen inno­va­tive Projekt­vor­haben trotz der durch die Corona-Krise erschwerten Bedin­gungen ermög­li­chen und den Neustart des kultu­rellen Lebens in Deutsch­land stimu­lieren.
    Ände­rung der mögli­chen Projekt­lauf­zeit: Projekte, die Unter­stüt­zung durch Mittel aus Neustart-Kultur bean­tragen, müssen bis zum 30.11.2021 beendet und abge­rechnet sein. Die geplanten Veran­stal­tungen müssen vor Mitte Oktober 2021 statt­finden, Verwen­dungs­nach­weise sind spätes­tens Ende November 2021 einzu­rei­chen.

Wie wird geför­dert?

  • Anträge mit einer Antrags­summe höher als 2.000 EUR bis maximal 50.000 EUR.

Infos & Anträge: Musik­fonds

Antrags­frist: 31. Januar 2021

Wer wird geför­dert?

  • Frei­schaf­fende Musi­ke­rInnen, die eine KSK-Mitglied­schaft nach­weisen können.
  • DOV-Mitglieder stellen ihren Antrag direkt bei der Deut­schen Orches­ter­ver­ei­ni­gung 

Wie wird geför­dert?

  • Im Bewil­li­gungs­fall einmalig 600 EUR

Infos & Anträge: Orches­ter­stif­tung

Wer wird geför­dert?

  • GEMA-Urhe­be­rInnen

Wie wird geför­dert?

  • Eine Voraus­zah­lung der Ausschüt­tungen (100% der Ausschüt­tungen aus 2018, die mit künf­tigen Ausschüt­tungen verrechnet werden)

Infos & Anträge: GEMA

Wer wird geför­dert?

  • frei­schaf­fende Sänge­rInnen und Beschäf­tigte des Musik­thea­ters

Wie wird geför­dert?

  • Hilfs­zah­lungen, sobald wieder Mittel verfügbar sind

Infos & Anträge: Sänger­hilfe

Sozio­kultur und spar­ten­über­grei­fende Programme

Das Sonder­pro­gramm des Fonds Sozio­kultur e.V. fördert Projekte von Einrich­tungen bzw. Trägern der kultu­rellen Bildung und Medi­en­bil­dung, der Sozio­kultur und Kultur­ar­beit in freier Träger­schaft bei der krisen­be­dingten Neuaus­rich­tung und Stär­kung ihrer Arbeit im Schnitt­feld von Kunst und Gesell­schaft. Im Fokus stehen Teams aus freien und festen Mitar­bei­te­rInnen sowie Netz­werke vor Ort, die neue Formen und Wege kultu­reller Arbeit mit gesell­schaft­li­cher Wirkung erproben und mittel­fristig etablieren möchten.

Was wird geför­dert?

Themen­aus­schrei­bung 3: Diver­sität + Inklu­sion + Viel­falt

T3 sucht Projekte, die Lücken und Leer­stellen der gesell­schaft­li­chen Viel­fäl­tig­keit in der eigenen Arbeit hinsicht­lich der Bausteine Ange­bote, Personal oder Kommu­ni­ka­tion aufspüren und Schritt für Schritt verän­dern.

  • Antrags­mög­lich­keit: 04. — 31. Januar 2021
  • Projekt­start: ab Mitte März 2021
Themen­aus­schrei­bung 4: Digi­ta­lität + Sozio­kultur

Gesucht ist die sinn­volle Nutzung der Digi­ta­lität etwa für die Sicht­bar­keit von Viel­falt, das Mitge­stalten, des neuen Story­tel­lings, der passenden Mischung aus real und digital mit neuen Formaten, Teil­habe anderer und unge­wöhn­li­cher Ästhetik.
  • Antrags­mög­lich­keit 01. — 31. März 2021
  • Projekt­start: ab Mitte Mai 2021

Infos & Anträge: Fonds Sozio­kultur

Weitere Unter­stüt­zungs­an­ge­bote

Corona-Über­brü­ckungs­hilfe für kleine und mittel­stän­di­sche Unter­nehmen (Über­brü­ckungs­hilfe II) für September bis Dezember 2020

Wer wird geför­dert?

  • Unter­nehmen, (Solo-)Selbstständige im Haupt­er­werb und gemein­nüt­zige Orga­ni­sa­tionen, die mindes­tens eines der beiden folgenden Krite­rien erfüllen:
      • Umsatz­ein­bruch von mindes­tens 50 Prozent in zwei zusam­men­hän­genden Monaten im Zeit­raum April bis August 2020 gegen­über den jewei­ligen Vorjah­res­mo­naten.
      • Umsatz­ein­bruch von mindes­tens 30 Prozent im Durch­schnitt in den Monaten April bis August 2020 gegen­über dem Vorjah­res­zeit­raum.

Was wird geför­dert? 

  • Zuschuss in Höhe von maximal 90% zu den förder­fä­higen betrieb­li­chen Fixkosten, d.h. Büro­mieten, Leasing­kosten, betrieb­liche Versi­che­rungen, Perso­nal­kosten (sofern nicht durch das Kurz­ar­bei­ter­geld gedeckt), Steu­er­be­ra­tungs­kosten, Zins­auf­wen­dungen etc. Es werden maximal 50.000 Euro pro Monat geför­dert.

Wie wird geför­dert?

  • Die Antrag­stel­lung kann ausschließ­lich durch Steu­er­be­ra­te­rInnen, Wirt­schafts­prü­fe­rInnen, Buch­prü­fe­rInnen und Rechts­an­wäl­tInnen vorge­nommen werden. 

Infos & Anträge: BMWI und FAQ

Antrags­frist: 31. Januar 2021

Außer­or­dent­liche Wirt­schafts­hilfe (‘Novem­ber­hilfe’)

Wer wird geför­dert?

  • als direkt Betrof­fene: Unter­nehmen, Betriebe, (Solo-)Selbstständige, Vereine und Einrich­tungen, die aufgrund des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäfts­be­trieb einstellen mussten, und somit direkt betroffen sind. Auch Veran­stal­tungs­stätten werden als direkt betrof­fene Unter­nehmen ange­sehen. Der Nach­weis einer direkten Betrof­fen­heit kann z.B. erfolgen durch die im Gewer­be­schein, Handels­re­gister oder der steu­er­li­chen Anmel­dung ange­ge­bene wirt­schaft­liche Tätig­keit.
  • als indi­rekt Betrof­fene: o.g. Selb­stän­dige und Orga­ni­sa­tionen, die zwar nicht direkt von einer staat­li­chen Schlie­ßungs­an­ord­nung betroffen sind, aber faktisch im November dennoch an der Ausübung ihres Gewerbes gehin­dert sind. Dies ist der Fall, wenn sie nach­weis­lich und regel­mäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schlie­ßungs­maß­nahmen betrof­fenen Unter­nehmen erzielen. Genannt wird das Beispiel einer Wäscherei, die vorwie­gend für Hotels arbeitet, die von der Schlie­ßungs­an­ord­nung direkt betroffen sind. Über­tragbar ist dies auch für bspw. Veran­stal­tungs­tech­ni­ke­rInnen, die regel­mäßig auf Hono­rar­basis von Konzert­häu­sern beauf­tragt werden.
  • als mittelbar Betrof­fene (indi­rekt über Dritte Betrof­fene): o.g Selb­stän­dige und Orga­ni­sa­tionen, die regel­mäßig 80 Prozent ihrer Umsätze durch Liefe­rung und Leis­tungen im Auftrag von Unter­nehmen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, über Dritte erzielen, z.B. Veran­stal­tungs­agen­turen und andere Unter­nehmen, die keine direkte Vertrags­be­zie­hung mit einem Unter­nehmen haben, das unmit­telbar von den Schlie­ßungs-Anord­nungen betroffen ist. Mittelbar Betrof­fene müssen zwei­fels­frei nach­weisen, dass sie wegen der aktu­ellen Schlie­ßungs­ver­ord­nungen einen Umsatz­ein­bruch von mehr als 80 Prozent erleiden. Als Nach­weis hierfür — sowie für die indi­rekte Betrof­fen­heit — können z.B. geeig­nete Umsatz­auf­stel­lungen, betrieb­liche Auswer­tungen oder Jahres­ab­schlüsse dienen.
  • Explizit antrags­be­rech­tigt sind auch gemein­nüt­zige und öffent­liche Einrich­tungen, wenn sie regel­mäßig am Markt tätig sind und Umsätze erzielen.

Was wird geför­dert? 

  • Es werden Zuschüsse in Form einer einma­ligen Kosten­pau­schale pro Tag der Schlie­ßung in Höhe von 75 Prozent des durch­schnitt­li­chen Umsatzes im November 2019 gewährt.
  • Solo­selb­stän­dige haben ein Wahl­recht: Sie können alter­nativ auch den durch­schnitt­li­chen wöchent­li­chen Umsatz aus dem gesamten Jahr 2019 ansetzen.
  • Antrags­be­rech­tigte, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäfts­tä­tig­keit aufge­nommen haben, können als Vergleichs­um­satz den durch­schnitt­li­chen Wochen­um­satz im Oktober 2020 oder den durch­schnitt­li­chen Wochen­um­satz seit Grün­dung ansetzen.
  • Solo­selb­stän­dige, die kaum oder keine Fixkosten haben, können die Novem­ber­hilfe auch für die privaten Lebens­hal­tungs­kosten verwenden. Eine Verrech­nung mit der Grund­si­che­rung erfolgt nicht.

Wie wird geför­dert?

  • Die Antrag­stel­lung erfolgt über Steu­er­be­ra­te­rInnen, Wirt­schafts­prü­fe­rInnen, verei­digte Buch­prü­fe­rInnen oder Rechts­an­wäl­tInnen. Die Antrags­be­ar­bei­tung und die Auszah­lung erfolgen in Sachsen über die Säch­si­sche Aufbau­bank (SAB).
  • Solo­selb­stän­dige sind bis zu einem Förder­höchst­satz von inge­samt 5.000 Euro direkt antrags­be­rech­tigt, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Über­brü­ckungs­hilfe gestellt haben.
  • Es können Abschlags­zah­lungen, d.h. Voraus­zah­lungen auf die eigent­liche Novem­ber­hilfe, bean­tragt werden. Solo­selb­stän­dige können hierbei max. 5.000 Euro bean­tragen, andere Unter­nehmen max. 10.000 Euro.
  • Ähnliche Leis­tungen, wie z. B. die Über­brü­ckungs­hilfe oder das Kurz­ar­bei­ter­geld, werden auf die Novem­ber­hilfe ange­rechnet. Das gilt auch für Landes­pro­gramme mit glei­chem Förder­zeit­raum. Reine Liqui­di­täts­hilfen, wie zum Beispiel rück­zahl­bare Kredite der KfW, werden nicht ange­rechnet.
  • Eben­falls ange­rechnet werden Umsätze, wenn sie 25 Prozent des ange­setzten Vergleichs­um­satzes über­steigen. Für Restau­rants gilt eine Sonder­re­ge­lung.
  • Bei Zahlungen bis zu 1 Million Euro gilt die Klein­bei­hil­fen­re­ge­lung (De-Minimis) und von 1 bis 4 Millionen Euro die Bundes­re­ge­lung Fixkos­ten­hilfe.

Infos & Anträge: BMWI und FAQ. Für Solo­selbst­stän­dige, die einen Direkt­an­trag stellen dürfen, wurde eine Service-Hotline einge­richtet: +49 30–1200 21034,
Service­zeiten Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr. Für Antrag stel­lende prüfende Dritte lautet die Nummer der Hotline:  +49 30–52685087. Es kann auch ein Kontakt­for­mular genutzt werden. 

Für Solo­selb­stän­dige: Direkt­an­trag Solo-Selb­stän­dige
Für Steu­er­be­ra­te­rInnen, Wirt­schafts­prü­fe­rInnen etc.: Anträge mit prüfender/m Dritten

Antrags­frist: 31. Januar 2021

Unsere Info­ses­sion zur Novem­ber­hilfe mit dem Säch­si­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­rium findet Ihr hier.

Wer wird geför­dert?

  • Selbst­stän­dige und Unter­nehmen, unab­hängig von der Zahl der Mitar­bei­tenden
  • die mindes­tens seit Januar 2019 am Markt sind und
  • in der Summe der Jahre 2017–2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Sofern das Unter­nehmen bislang nur für einen kürzeren Zeit­raum am Markt ist, wird dieser Zeit­raum heran­ge­zogen.

Was wird geför­dert?

  • Anschaf­fungen wie Maschinen und Ausstat­tung (Inves­ti­tionen)
  • Alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Waren­lager (Betriebs­mittel)
  • auch der eigene Unter­neh­mer­lohn ist finan­zierbar

Wie wird geför­dert?

  • Kredit mit 3,00 %  Soll­zins p.a.
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rück­zah­lung, bis zu 2 Jahre tilgungs­frei
  • keine Risi­ko­prü­fung vorab, es müssen keine Sicher­heiten gestellt werden
  • Die KfW über­nimmt 100 % des Banken­ri­sikos, für die Rück­zah­lung haftet Ihr als Kredit­neh­mende zu 100%.
  • Kredit­höhe:
    • max. 300.000 Euro bei bis zu 10 Beschäf­tigten, max. 500.000 Euro bei bis zu 50 Beschäf­tigten, max. 800.000 Euro bei über 50 Beschäf­tigten
    • Es können maximal 2 Anträge gestellt werden, wenn dadurch die Höchst­summe nicht über­schritten wird.
  • Kombi­na­tion mit Zuschüssen der Sofort­hilfe­programme des Bundes und der Länder ist möglich, soweit die Förde­rung insge­samt unter 800.000 Euro (Gesamt­nenn­betrag) pro Unter­nehmen bleibt.

Infos & Anträge: KFW

Antrags­frist: 31. Dezember 2020

Arbeit­ge­be­rInnen können ihren Arbeit­neh­me­rInnen in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unter­stüt­zungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steu­er­frei in Form von Zuschüssen und Sach­be­zügen gewähren.

Voraus­set­zung ist, dass diese zusätz­lich zum ohnehin geschul­deten Arbeits­lohn geleistet werden. Die in der Lohn­steuer-Richt­li­nien (LStR) genannten Voraus­set­zungen brau­chen nicht vorzu­liegen.

Arbeit­ge­ber­seitig geleis­tete Zuschüsse zum Kurz­ar­bei­ter­geld fallen nicht unter diese Steu­er­be­freiung. Auch Zuschüsse, die der Arbeit­geber als Ausgleich zum Kurz­ar­bei­ter­geld wegen Über­schrei­tens der Beitrags­be­mes­sungs­grenze leistet, fallen nicht unter die vorste­hende Steu­er­be­freiung.

Infos: Bundes­mi­nis­te­rium der Finanzen

Wer wird geför­dert?

  • Start-ups und kleine mittel­stän­di­sche Unter­nehmen mit einem zukunfts­fä­higen Geschäfts­mo­dell

Wie wird geför­dert?

  • Das Paket besteht aus zwei Säulen: Auf der einen Seite werden Wagnis­ka­pi­tal­fonds über die neue Corona Matching Fazi­lität Start-ups und KMUs zur Verfü­gung gestellt. So können die bestehenden Koope­ra­tionen mit öffent­li­chen Part­nern genutzt werden, um die öffent­li­chen Mittel den Start-ups schnell zu Verfü­gung zu stellen. Auf der anderen Seite sollen Start Ups und KMUs, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazi­lität haben, weitere Wege zur Sicher­stel­lung ihrer Finan­zie­rung zur Verfü­gung gestellt werden. 

Infos & Anträge: Bundes­wirt­schafts­mi­nis­te­rium

Ab sofort können kleine Unter­nehmen mit über­wie­gend regio­nalem Absatz bei der SAB Anträge auf die Corona-Auflage des Programms “Regio­nales Wachstum” stellen.

Wer wird geför­dert?

  • Kleine Unter­nehmen (10 bis 49 Ange­stellte) mit über­wie­gend regio­nalem Absatz
  • Vorhaben in Sachsen außer­halb der Städte Dresden, Leipzig und Chem­nitz

Was wird geför­dert?

  • Errich­tung einer neuen Betriebs­stätte
  • Ausbau der Kapa­zi­täten einer bestehenden Betriebs­stätte
  • Diver­si­fi­zie­rung der Produk­tion einer Betriebs­stätte in neue zusätz­liche Produkte
  • grund­le­gende Ände­rung des gesamten Produk­ti­ons­pro­zesses einer bestehenden Betriebs­stätte

Wie wird geför­dert?

  • Es wird ein antei­liger Zuschuss von bis zu 50 Prozent auf die zuwen­dungs­fä­higen Ausgaben gewährt.
  • Der maxi­male Inves­ti­ti­ons­zu­schuss beträgt 200 000 EUR.

Voraus­set­zungen?

  • das Inves­ti­ti­ons­vor­haben dient der Stei­ge­rung der betrieb­li­chen Anpas­sungs- und Wett­be­werbs­fä­hig­keit (z. B. Ange­bots­er­wei­te­rung, Umsatz­aus­wei­tung, Prozess­op­ti­mie­rung, Verbes­se­rung der Ange­bots­qua­lität)
  •  das Inves­ti­ti­ons­vo­lumen beträgt mindes­tens 20 000 EUR
  • die Produkte und Leis­tungen des Antrag­stel­lers werden über­wie­gend inner­halb eines Radius von 50 Kilo­me­tern um die zu fördernde Betriebs­stätte abge­setzt
  • der jahres­durch­schnitt­liche Inves­ti­ti­ons­be­trag über­steigt die in den letzten drei Jahren durch­schnitt­lich verdienten Abschrei­bungen um mindes­tens 50 Prozent oder der Inves­ti­ti­ons­be­trag beträgt mindes­tens 10 Prozent des jahres­durch­schnitt­li­chen Umsatzes der letzten drei Jahre (gilt nicht für die Errich­tung einer neuen Betriebs­stätte)
  • das Vorhaben soll grund­sätz­lich inner­halb von 24 Monaten durch­ge­führt werden
  • die zum Zeit­punkt der Antrag­stel­lung vorhan­denen Dauer­ar­beits­plätze müssen für mindes­tens drei Jahre nach Been­di­gung des Vorha­bens erhalten und besetzt bleiben
    die geför­derten Wirt­schafts­güter müssen für mindes­tens drei Jahre nach Abschluss des Vorha­bens im Unter­nehmen verbleiben

Infos & Anträge: SAB

Wer wird geför­dert?

Unter­nehmen mit mindes­tens einem/r Mitar­bei­terIn können Kurz­ar­bei­ter­geld bean­tragen, wenn mindes­tens 10% der Beleg­schaft von einem erheb­li­chen Arbeits­aus­fall betroffen ist.

Wie wird geför­dert?

Beim Kurz­ar­bei­ter­geld über­nimmt die Bundes­agentur für Arbeit in den ersten vier Monaten 60 Prozent (bei Eltern mit mind. einem Kind: 67 Prozent) des ausge­fal­lenen Netto­lohns, wenn eine Firma ihre Beschäf­tigten in Kurz­ar­beit schickt. Ab dem 4. Monat kann dieser Satz sukzes­sive ange­hoben werden. Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge werden den Arbeit­ge­be­rInnen bei Kurz­ar­beit komplett erstattet

Mit dem Bundes­pro­gramm „Ausbil­dungs­plätze sichern“ will die Bundes­re­gie­rung Ausbil­dungs­be­triebe in allen Berei­chen der Wirt­schaft und ausbil­dende Einrich­tungen in den Gesund­heits- und Sozi­al­be­rufen in der aktuell wirt­schaft­lich schwie­rigen Situa­tion unter­stützen und sie dazu moti­vieren, ihr Ausbil­dungs­platz­an­gebot aufrecht zu erhalten und jungen Menschen die Fort­füh­rung und den erfolg­rei­chen Abschluss ihrer Ausbil­dung zu ermög­li­chen.

Wer wird geför­dert?

  • Für die Förde­rung kommen kleine und mitt­lere Unter­nehmen (KMU) mit maximal 249 Beschäf­tigten in Betracht, die eine Berufs­aus­bil­dung in aner­kannten Ausbil­dungs­be­rufen oder in den bundes- und landes­recht­lich gere­gelten praxis­in­te­grierten Ausbil­dungen im Gesund­heits- und Sozi­al­wesen durch­führen und in erheb­li­chem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind.

Wie wird geför­dert?

  • Ausbil­dungs­prämie (Ausbil­dungs­an­gebot fort­führen): Ausbil­dende KMU, die ihre Ausbil­dungs­leis­tung trotz Pande­mie­be­las­tung im Vergleich zu den drei Vorjahren aufrecht­erhalten, werden mit einer Ausbil­dungs­prämie geför­dert. Sie erhalten für jeden für das Ausbil­dungs­jahr 2020 abge­schlos­senen Ausbil­dungs­ver­trag einmalig 2.000 Euro (nach Abschluss der Probe­zeit).
  • Ausbil­dungs­prämie plus (Ausbil­dungs­an­gebot erhöhen): Ausbil­dende KMU, die ihre Ausbil­dungs­leis­tung trotz Pande­mie­be­las­tung im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen, erhalten für jeden für das Ausbil­dungs­jahr 2020 zusätz­lich abge­schlos­senen Ausbil­dungs­ver­trag einmalig 3.000 Euro (nach Abschluss der Probe­zeit).
  • Vermei­dung von Kurz­ar­beit: KMU, die trotz erheb­li­chen Arbeits­aus­falls (mindes­tens 50 Prozent) ihre Ausbil­dungs­ak­ti­vi­täten fort­setzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbil­dungs­ver­gü­tung für jeden Monat geför­dert, in dem dies der Fall ist.
  • Auftrags- und Verbund­aus­bil­dung: Wenn KMU die Ausbil­dung pande­mie­be­dingt temporär nicht fort­setzen können, können andere KMU, Über­be­trieb­liche Berufs­bil­dungs­stätten oder andere etablierte Ausbil­dungs­dienst­leister befristet die Ausbil­dung über­nehmen und dafür eine Prämie von 4.000 Euro je Auszu­bil­dender bzw. Auszu­bil­dendem erhalten. Dies gilt, wenn der Geschäfts­be­trieb des ursprüng­lich ausbil­denden KMU voll­ständig oder zu wesent­li­chen Teilen pande­mie­be­dingt von Schlie­ßungen oder erheb­li­chen Auflagen betroffen ist, die eine Fort­set­zung des Geschäfts­be­triebs maßgeb­lich behin­dern.
  • Über­nah­me­prämie: KMU, die Auszu­bil­dende aus pande­mie­be­dingt insol­venten KMU bis zum Abschluss ihrer Ausbil­dung über­nehmen, können je Auszu­bil­dender bzw. Auszu­bil­dendem eine Prämie von 3.000 Euro erhalten.

Förde­rungen werden für folgende Zeit­räume möglich sein:

    • Ausbil­dungs­prä­mien: für das Ausbil­dungs­jahr 2020/2021.
    • Vermei­dung von Kurz­ar­beit: bis zum 31. Dezember 2020.
    • Auftrags- und Verbind­aus­bil­dung: bis zum 30. Juni 2021.
    • Über­nah­me­prämie: bis 30. Juni 2021.

Infos & Anträge: Bundes­agentur für Arbeit und Bundes­ar­beits­mi­nis­te­riumFAQ

Wer wird geför­dert?

  • Die Entschä­di­gung wird gewährt, wenn die Sorge­be­rech­tigten ihrer Tätig­keit infolge der Schlie­ßung nicht weiter nach­gehen konnten und für die Kinder (bis 12 Jahre) eine ander­wei­tige zumut­bare Betreu­ungs­mög­lich­keit nicht verfügbar ist.

Was wird geför­dert?

  • Die Landes­di­rek­tion Sachsen nimmt Anträge auf Entschä­di­gung wegen Verdienst­aus­fall entgegen, wenn die Kinder­be­treu­ungs­ein­rich­tung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde.

Wie wird geför­dert?

  • Die Entschä­di­gung in Höhe von 67 % des Netto­ein­kom­mens wird für bis zu sechs Wochen gewährt und ist auf einen monat­li­chen Höchst­be­trag von 2.016 Euro begrenzt. Selb­stän­dige müssen den Antrag als Sorge­be­rech­tigte bei der LDS selbst stellen.

Infos & Anträge: Landes­di­rek­tion Sachsen

Wer wird geför­dert?

  • Wer auf Grund des Coro­na­virus offi­ziell unter Quaran­täne gestellt wird, einem Tätig­keits­verbot unter­liegt und dadurch einen Verdienst­aus­fall erleidet, kann über die Landes­di­rek­tion Sachsen eine Entschä­di­gung bean­tragen. Nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz erhalten auch Selbst­stän­dige und Frei­be­ruf­le­rInnen den Verdienst­aus­fall ersetzt.

Wie wird geför­dert?

  • Grund­lage der Berech­nung der Entschä­di­gung ist der letzte vorlie­gende Einkom­mens­steu­er­be­scheid. Die Anträge sind inner­halb einer Frist von drei Monaten nach Tätig­keits­un­ter­bre­chung oder dem Ende der Quaran­täne bei der Landes­di­rek­tion Sachsen zu stellen.
  • Selb­stän­dige, die nicht gesetz­lich kranken‑, renten- und pfle­ge­ver­si­chert sind, haben Anspruch auf Erstat­tung ihrer Aufwen­dungen für soziale Siche­rung in ange­mes­senem Umfang.
  • Zwin­gende Voraus­set­zung für eine Entschä­di­gung ist, dass durch ein Gesund­heitsamt das Tätig­keits­verbot bzw. eine Quaran­täne ange­ordnet wurde.

Infos: KREA­TIVES SACHSEN YouTube Kanal
Anträge: hier

Die Neure­ge­lung tritt rück­wir­kend zum 1. März 2020 in Kraft und gilt vorerst bis 31. Dezember 2020.

Stun­dung und Herab­set­zung von Steu­er­zah­lungen

Auf Antrag können laufende Voraus­zah­lungen zur Einkom­men­steuer bzw. Körper­schaft­steuer herab­ge­setzt oder ausge­setzt werden. Fällige Steu­er­zah­lungen lassen sich zins­frei stunden, Säum­nis­zu­schläge können erlassen werden. Auf Voll­stre­ckungs­maß­nahmen kann vorüber­ge­hend verzichtet werden. Außerdem können alle Umsatz­steuer-Sonder­vor­aus­zah­lungen für das Jahr 2020 nach­träg­lich bis auf Null Euro herab­ge­setzt werden.

Bitte wendet Euch direkt an das für Euch zustän­dige Finanzamt. Für die schrift­liche Antrag­stel­lung könnt Ihr dieses Formular nutzen.

Mehr­wert­steu­er­sen­kung

Ab dem 1. Juli 2020 gilt unter anderem eine nied­ri­gere Mehr­wert­steuer. Der regu­läre Satz sinkt von 19 auf 16 Prozent, der ermä­ßigte von 7 auf 5 Prozent. 

Verlus­t­rück­trag

Der steu­er­liche Verlus­t­rück­trag wird für die Jahre 2020 und 2021 auf 5 Millionen Euro bzw. 10 Millionen Euro (bei Zusam­men­ver­an­la­gung) erwei­tert sowie ein Mecha­nismus einge­führt, um den Verlus­t­rück­trag für 2020 unmit­telbar finanz­wirksam schon mit der Steu­er­erklä­rung 2019 nutzbar zu machen.

Weitere Infor­ma­tionen zu steu­er­li­chen Erleich­te­rungen findet Ihr auf den Seiten des Bundes­fi­nanz­mi­nis­te­riums sowie im Eckpunk­te­pa­pier des Konjunk­tur­pro­gramms der Bundes­re­gie­rung.

Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge von Arbeit­ge­bern können nach § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV gestundet werden. Ansprech­partner sind die jewei­ligen Kran­ken­kassen, bei denen die Arbeit­neh­me­rInnen versi­chert sind.

Im Rahmen des Konjunk­tur­pro­gramms wurden die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge auf 40% gede­ckelt.

Als Selb­stän­dige könnt Ihr Euch bei Eurer Kran­ken­kasse erkun­digen und darum bitten, aufgrund der wesent­lich gerin­geren Umsatz­pro­gnose Eure Beiträge auf den Mindest­bei­trags­satz herab­zu­setzen.

Künst­le­rInnen und Publi­zis­tInnen, die in der Künst­ler­so­zi­al­kasse (KSK) versi­chert sind, können eine Ände­rungs­mit­tei­lung darüber machen, dass sich ihr Arbeits­ein­kommen ändert. 

Es kann eine Stun­dung oder Raten­zah­lung bean­tragt werden, wenn akute und schwer­wie­gende Zahlungs­schwie­rig­keiten bestehen. Hierzu genügt eine form­lose Nach­richt an die KSK.

Das Beziehen von Grund­si­che­rung führt nicht auto­ma­tisch zur Been­di­gung der Mitglied­schaft in der KSK. Weitere Infor­ma­tionen dazu findet Ihr direkt auf der Seite der Künst­ler­so­zi­al­kasse.

Auch als KSA-abga­be­pflich­tiges Unter­nehmen könnt ihr versu­chen, bei der Künst­ler­so­zi­al­kasse eine Stun­dung oder Raten­zah­lung der Künst­ler­so­zi­al­ab­gabe zu erwirken.

Die Rege­lung, dass Selbst­stän­dige, die inner­halb von 12 Monaten zwei Mal ALG I beziehen, aus der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung ausge­schlossen werden, ist vorüber­ge­hend ausge­setzt. 

Fällt die wieder­holte Arbeits­lo­sig­keit in den Zeit­raum 30. März 2020 bis 30. Juni 2021, ist eine erneute frei­wil­lige Absi­che­rung möglich. Weitere Infor­ma­tionen findet Ihr auf der Seite der Bundes­agentur für Arbeit.

Bis zum 31. März 2021 gilt ein verein­fachter Zugang zum Arbeits­lo­sen­geld II (Grund­si­che­rung). Das bedeutet eine befris­tete Einschrän­kung der Vermö­gens­prü­fung, die befris­tete Aner­ken­nung der tatsäch­li­chen Kosten für Unter­kunft und Heizung sowie Verein­fa­chungen bei der Bewil­li­gung vorläu­figer Leis­tungen. Alle Verein­fa­chungen hat das Bundes­mi­nis­te­rium für Arbeit und Soziales (BMAS) hier aufge­führt.

Bei Selbst­stän­digen wird ein Betrag von 8.000 Euro je Jahr der Selbst­stän­dig­keit als ange­mes­sene Alters­vor­sorge aner­kannt (soge­nanntes Schon­ver­mögen, siehe Weisung der Bundes­agentur für Arbeit). Auch atypi­sche Anlagen wie Spar­konten, Wert­pa­pier­de­pots oder Tages­geld­konten zählen als Alters­vor­sorge und müssen nicht ange­tastet werden. 

Im Über­gangs­zeit­raum bis zur Wieder­auf­nahme der Tätig­keit müssen Selbst­stän­dige regel­mäßig nicht vermitt­le­risch begleitet werden, sofern dies von den Betrof­fenen nicht selbst nach­ge­fragt wird.

Infos & Anträge: Bundes­agentur für Arbeit und FAQ

Die KREA­TIVES SACHSEN Info Session zur Corona-Grund­si­che­rung findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal.

Ganz unab­hängig von der Corona-Pandemie und ihren Auswir­kungen: Mit dem Wohn­geld soll Haus­halten geholfen werden, deren Einkommen nicht ausreicht, um die Kosten einer ange­mes­senen Wohnung zu tragen. Wohn­geld können Mieter­haus­halte und Haus­halte, die im selbst genutzten Wohn­ei­gentum leben, auf Antrag erhalten. 

Der Anspruch auf Wohn­geld und dessen Höhe hängt von drei Faktoren ab: Der Zahl der Haus­halts­mit­glieder, der Höhe des Gesamt­ein­kom­mens der Haus­halts­mit­glieder und der Höhe der zuschuss­fä­higen Miete bzw. Belas­tung. Wohn­geld wird als Miet­zu­schuss oder Lasten­zu­schuss bei Eigen­tü­mern gewährt. 

Empfänger anderer Sozi­al­leis­tungen (z.B. Arbeits­lo­sen­geld II und Sozi­al­geld) sowie Mitglieder aus deren “Bedarfs­ge­mein­schaft” sind vom Wohn­geld ausge­schlossen, wenn ihre Unter­kunfts­kosten bei der Berech­nung der jewei­ligen Sozi­al­leis­tung berück­sich­tigt worden sind. Wohn­geld kann hier bean­tragt und hier berechnet werden.

Wer wird geför­dert?

  • Antrag/Bewerbung der Künstlerin/des Künst­lers selbst: Ein/e in Not gera­tene ältere/r Künst­lerIn kann sich selbst an die zustän­dige Behörde (siehe unten) wenden und Leis­tungen der Deut­schen Künst­ler­hilfe gewis­ser­maßen bean­tragen bzw. sich für sie bewerben.
  • Vorschlag durch fach­kun­dige Dritte
  • Alter­nativ kann auch eine Künst­ler­or­ga­ni­sa­tion, die Inter­es­sen­ver­tre­tung oder ein Landes­ver­band eine/n Künst­lerIn oder mehrere Künst­le­rInnen bei der zustän­digen Behörde des Landes für die deut­sche Künst­ler­hilfe vorschlagen.
  • Die Hilfe richtet sich an profes­sio­nelle Kunst­schaf­fende, mit einer künst­le­ri­schen Tätig­keit als Haupt­er­werbs­quelle.
  • Grund­sätz­lich unter­stützt die Deut­sche Künst­ler­hilfe Künst­le­rInnen und Schrift­stel­le­rInnen, die mit ihrem Werk eine kultu­relle Leis­tung für die Bundes­re­pu­blik Deutsch­land erbracht haben und durch Krank­heit, Alter oder widrige Umstände in finan­zi­elle Bedrängnis geraten sind.

Voraus­set­zungen?

  • Lebens­alter: Nach Angaben des Bundes­prä­si­di­al­amtes gibt es keine fest defi­nierte Alters­grenze. Aber das Programm richtet sich eindeutig an lebens­äl­tere Künst­le­rInnen und Schriftsteller*innen, die auf ein jahr­zehn­te­langes künst­le­ri­sches Schaffen zurück­bli­cken. Erfah­rungs­gemäß dürfte es Personen unter einem Lebens­alter von etwa Mitte 50 Jahren schwer­fallen, dieses Krite­rium zu erfüllen.
  • Künst­le­ri­sche Leis­tungen: Künst­le­rInnen sollten sich von der Formu­lie­rung »Beitrag zum kultu­rellen Ansehen der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land« nicht abschre­cken lassen. Eine beleg­bare jahr­zehn­te­lange profes­sio­nelle künst­le­ri­sche Tätig­keit im Haupt­er­werb bietet viele Ansatz­punkte für einen Beitrag zum Ansehen der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land. Preise, Ehrungen, Würdi­gungen, eine beson­dere inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit, ein beson­deres Medi­en­echo, die Bezug­nahme anderer Künstler*innen auf das Werk etc. – all diese beispiel­haft ange­führten Punkte, können eine beson­dere künst­le­ri­schen Leis­tungen zusätz­lich belegen.
  • Notlage: Gemeint ist eine beson­dere finan­zi­elle Notlage – die durch verschie­denste Lebens­um­stände, Schick­sals­schläge, Kata­stro­phen oder z. B. durch eine schwere physi­sche und psychi­sche Krank­heit bedingt sein kann. Eine Einschrän­kung der künst­le­ri­schen Arbeit durch die COVID-19-Pandemie kann grund­sätz­lich auch als Ursache für eine finan­zi­elle Notlage ange­führt werden. Aber es gilt: Alle drei der oben genannten Krite­rien sollen erfüllt sein.

Wie wird geför­dert?

  • Die Künst­le­rInnen können eine solche Hilfe bei ihrer Landes­kul­tur­ver­wal­tung (z. B. beim Kultur­mi­nis­te­rium oder bei der Senats­ver­wal­tung des jewei­ligen Landes) »bean­tragen«. Die Künst­le­rInnen können gleichsam auch von ihren Inter­es­sen­ver­bänden oder Künst­le­rInnen-Orga­ni­sa­tionen vorge­schlagen werden.
  • Die Förde­rung erfolgt entweder in Form regel­mä­ßiger Zahlungen – haupt­säch­lich für lebens­äl­tere oder schwer erkrankte Künst­le­rInnen – oder als einma­lige Zuwen­dung in akuten Notlagen. Bei einer auf Dauer ange­legten Unter­stüt­zung beträgt die Zuwen­dungs­summe jähr­lich 7.500 Euro, die in drei Teil­be­trägen ausge­zahlt wird. Die Einmal­zah­lungen belaufen sich derzeit auf einen Betrag von 2.300 Euro pro Kalen­der­jahr

Infos & Anträge: bundes­ver­band freie darstel­lende künste

Menschen, die sich aufgrund der Corona Krisen­si­tua­tion oder aus anderen Gründen psychisch belastet fühlen, finden oftmals Hilfe und Unter­stüt­zung bei einer Person ihres Vertrauens in ihrem persön­li­chen Umfeld. Das können Ange­hö­rige, Freunde oder auch andere nahe­ste­hende Menschen sein. Wenn diese Unter­stüt­zung im persön­li­chen Umfeld jedoch nicht vorhanden ist oder diese nicht ausreicht, sollten sich Betrof­fene und/oder auch ihre Ange­hö­rigen Hilfe und profes­sio­nelle Unter­stüt­zung holen. Hierfür steht in Deutsch­land ein breit gefä­chertes System von Unter­stüt­zungs- und Bera­tungs­an­ge­boten zur Verfü­gung:

  • Die Tele­fon­be­ra­tung der BZgA steht Ihnen kostenlos unter 08002322783 zur Verfü­gung.
  • Die Tele­fon­seel­sorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter folgenden Rufnum­mern: 08001110111 oder 08001110222.
  • Die Nummer gegen Kummer
    • für Kinder und Jugend­liche: 116111 (Montag-Samstag von 14–20 Uhr)
    • für Eltern: 08001110550 (Montag-Freitag von 9–11 Uhr, Dienstag + Donnerstag von 17–19 Uhr)
  • Wich­tige Anlauf­stellen im Falle einer psychi­schen Belas­tung oder einer ernst­haften Krise sind Hausärzte/Hausärztinnen, Fachärztinnen/Fachärzte für Psych­ia­trie und Psycho­the­rapie sowie Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten. Die Arzt­suche der Kassen­ärzt­li­chen Bundes­ver­ei­ni­gung bietet die Möglich­keit, entspre­chende Ärzte und Psycho­the­ra­peuten gezielt nach deren Fremd­sprach­kennt­nissen zu suchen.
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Wir beraten Euch kosten­frei am Telefon zu den aktu­ellen Ange­boten und Hilfs­pro­grammen für Kultur- und Krea­tiv­schaf­fende in Sachsen.

ZUR BERA­TUNG

Was wir momentan tun

Wir haben Eure wirt­schaft­li­chen Heraus­for­de­rungen und Bedarfe, die durch die Pandemie und ihre Folgen entstanden sind, in einer Umfrage gesam­melt und weiter­ge­geben. Die Ergeb­nisse sind hier zusam­men­ge­fasst. Für November 2020 planen wir eine erneute Befra­gung zu den Auswir­kungen auf die Kultur- und Kreativ­wirtschaft.

Unser Träger, der Landes­ver­band der Kultur- und Kreativ­wirtschaft Sachsen e.V., hat eine Stel­lung­nahme zu den Auswir­kungen der Covid-19-Krise auf die Kultur- und Kreativ­wirtschaft in Sachsen veröf­fent­lich.

Über aktu­elle Corona-Hilfen infor­mieren wir regel­mäßig in unserem News­letter und auf unseren Social Media Kanälen.

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