Das Rettungs­pro­gramm NEUSTART KULTUR fördert verschie­dene Bereiche von Kultur und Medien. DiePro­gramme für pande­mie­be­dingte Inves­ti­tionen sowie spezi­elle Programme für die Musik­wir­schaft, Darstel­lende Künste, Sozio­kultur, Film­wirt­schaft, Buch­markt, Kunst­markt und Über­set­ze­rInnen sind teil­weise schon bean­tragbar.

  • für nicht über­wie­gend öffent­lich geför­derte Kultur­ein­rich­tungen wie z.B. Kinos, Museen, Theater, Musik­clubs und Festi­vals, Lite­ra­tur­häuser und sozio­kul­tu­relle Zentren, Klein­kunst­bühnen und Varie­té­theater und Zirkusse
  • für pande­mie­be­dingte inves­tive Umbau‑, Moder­ni­sie­rungs- und Ausstat­tungs­maß­nahmen, z.B. Siche­rungs­maß­nahmen in Kassen­be­rei­chen, Umbau von Lüftungs­an­lagen oder Sani­tär­be­rei­chen, Ausbau von IT-Infra­struktur und Tech­nik­aus­stat­tung, räum­liche Erwei­te­rungen
  •  5.000 — 100.000 EUR Förder­höhe, Abwei­chungen im Ausnah­me­fall möglich
  • mindes­tens 10% an Eigen- und/oder Dritt­mit­teln erfor­der­lich (auch Spenden/Sponsoring), Abwei­chungen im Ausnah­me­fall möglich

INITIA­TIVE MUSIK (Förder­vo­lumen 27 Mio. Euro)
Erhalt und Stär­kung der Musik­in­fra­struktur in Deutsch­land (Musik­clubs)

Dieser Programm­bau­stein von NEUSTART KULTUR richtet sich an Betrei­be­rInnen von über­wie­gend privat­wirt­schaft­lich geführten klei­neren und mitt­leren Live­musik-Spiel­stätten (Musik­clubs) zur Planung und Durch­füh­rung der Wieder­auf­nahme des Live­mu­sik­pro­gramms (einschl. DJ Sets).

Wer wird geför­dert?
  • natür­liche Personen, rechts­fä­hige juris­ti­sche Personen oder Perso­nen­ge­sell­schaften mit Sitz in Deutsch­land
  • Betrei­be­rInnen von klei­neren und mitt­leren Live­musik-Spiel­stätten (Musik­clubs), die nicht über­wie­gend öffent­lich geför­dert werden, eine Gesamt­ka­pa­zität von max. 2.000 unbe­stuhlten Plätzen und eine Veran­stal­tungs­fläche von max. 1.000 qm aufweisen, und die nach­weis­lich und über­wie­gend als Konzert­ver­an­stal­tungsort genutzt werden (weitere Voraus­set­zungen siehe Punkt 3.2 der Förder­grund­sätze)
Was wird geför­dert?
  • Vorrangig Ausgaben, die zur konkreten Programm­pla­nung, konzep­tio­nellen und program­ma­ti­schen Neuori­en­tie­rung sowie öffent­lich­keits­wirk­samen Präsen­ta­tion von Musik­erleb­nissen während und nach Been­di­gung der verord­neten Schließ­zeit beitragen. Das schließt u.a. auch Gagen und Miet­kosten für Equip­ment ein.
  • Förder­fähig sind eben­falls Formate der Nach­wuchs­för­de­rung, Gender Equa­lity, Profes­sio­na­li­sie­rung, Vernet­zung sowie Modell­pro­jekte und Kampa­gnen zur Förde­rung der Akzep­tanz von Live­musik
Wie wird geför­dert?
  • Einma­liger, projekt­be­zo­gener Zuschuss über bis zu 90 Prozent der Gesamt­aus­gaben (Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung). Die Mindest­för­der­höhe liegt bei 10.000 EUR. Die Höhe der Förde­rung richtet sich nach Kapa­zität des Musik­clubs.
  • Inves­ti­tionen in tech­ni­sches Equip­ment sind förder­fähig (max. 30 Prozent der Gesamt­aus­gaben).
  • Komple­men­tär­för­de­rungen mit anderen Förder­pro­grammen des Bundes sind möglich.

Eine Antrag­stel­lung ist bis spätes­tens 31. Oktober 2020 möglich.

Infos & Antrag­stel­lung: www.initiative-musik.de/neustart-kultur/­mu­sik­clubs/
Förder­grund­sätze: www.initiative-musik.de/wp-content/uploads/2020/08/NEUSTARTKULTUR_FG_Musikclubs_2020_08_20.pdf

Ansprech­partnerinnen bei der Initia­tive Musik:
Linnéa Oelmann | linnea.oelmann [ät] initia­tive-musik.de | 030 531 475 45 – 62
Alex­andra Köth | alexandra.koeth [ät] initia­tive-musik.de | 030 531 475 45 – 61

INITIA­TIVE MUSIK (Förder­vo­lumen 80 Mio. Euro)
Erhalt und Stär­kung der Musik­in­fra­struktur (Live­musik-Veran­stal­tungen und Musik­fes­ti­vals)

Wer wird geför­dert?
  • natür­liche Personen, rechts­fä­hige juris­ti­sche Personen oder Perso­nen­ge­sell­schaften mit Sitz in Deutsch­land
  • Veran­stal­te­rinnen und Veran­stalter von Live­musik-Programmen, musi­ka­li­schen Veran­stal­tungs­reihen und Musik­fes­ti­vals (weitere Voraus­set­zungen siehe Punkt 3.2 der Förder­grund­sätze).
Was wird geför­dert?
  • Programm­pla­nung zur Wieder­ge­win­nung eines viel­fäl­tigen musi­ka­li­schen Ange­bots in den Metro­polen und dem länd­li­chen Raum
  • Formate der Nach­wuchs­för­de­rung, Gender Equa­lity, Profes­sio­na­li­sie­rung, Vernet­zung
  • Förde­rung der Akzep­tanz von Live­musik anhand von Modell­pro­jekten oder Kampa­gnen
  • Maßnahmen zur Entwick­lung alter­na­tiver „pande­mie­ge­rechter“ Kultur­er­leb­nis­mo­delle (bspw. Modi­fi­ka­tionen der Veran­stal­tungs­formen, Trans­for­ma­tionen in den digi­talen Raum)
  • nach­hal­tige oder barrie­re­freie Live­musik-Veran­stal­tungs­for­mate
Wie wird geför­dert?
  • Einma­liger, projekt­be­zo­gener Zuschuss über bis zu 80 Prozent der Gesamt­aus­gaben (Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung). Die Mindest­för­der­höhe liegt bei 10.000 EUR. Die Höhe der Förde­rung richtet sich nach der Anzahl der Veran­stal­tungen und verkauften Tickets in den Jahren 2017–2019.
  • Inves­ti­tionen in tech­ni­sches Equip­ment sind förder­fähig (max. 15 Prozent der Gesamt­aus­gaben).
  • Komple­men­tär­för­de­rungen mit anderen Förder­pro­grammen des Bundes sind möglich.

Eine Antrag­stel­lung ist vom 07.09.2020 bis spätes­tens 31.10.2020 möglich.

Infos & Antrag­stel­lung: www.initiative-musik.de/neustart-kultur/veranstalterinnen-festivals
Förder­grund­sätze: www.initiative-musik.de/wp-content/uploads/2020/08/NEUSTARTKULTUR_FG_VeranstalterInnen-und-Festivals_2020_08_20.pdf

DIS-TANZ-SOLO – Förder­pro­gramm für solo­selb­stän­dige Tanz­schaf­fende

  • Wer? Alle, die an künst­le­ri­schen Prozessen profes­sio­nell betei­ligt sind (z.B. Choreo­gra­fInnen, Tänze­rInnen, Drama­tur­g­Innen, Tech­ni­ke­rInnen etc.)
  • Was? Hono­rare für Vorhaben, die z.B. das eigene Werk doku­men­tieren, archi­vieren (u.a. Requi­siten, Bühnen­bilder, Programm­hefte, Videos, etc.), eigene Arbeits-Methoden reflek­tieren, Wissen erwei­tern, neue Felder auspro­bieren und neue Methoden oder Theo­rien kennen- bzw. erlernen.
  • Wieviel? Mind. 4.500€ und max. 13.500€ für mind. 3 bis max. 9 Monate
  • Wann? Antrags­frist ist der 23. November 2020
  • Wo? Dach­ver­band Tanz

DIS-TANZ-IMPULS – Impuls­för­de­rung Tanz­päd­agogik für Tanz­schulen und Tanz­päd­agogik in kultu­rellen Einrich­tungen

  • Wer? Tanz­schulen und kultu­relle Einrich­tungen für den Bereich der Tanz­päd­agogik, juris­ti­sche und natür­liche Personen
  • Was? Inves­ti­tionen und Anschaf­fungen, Personal- und Hono­rar­kosten sowie Werbungs­kosten, die es ermög­li­chen, den Wieder­be­ginn des Betriebs zu unter­stützen
  • Wieviel? mind. 10.000€ bis max. 20.000€.
  • Wann? Antrags­frist ist am 30. November 2020.
  • Wo? Dach­ver­band Tanz

NPN-STEP­PING OUT

  • Wer? Einzel­künst­le­rInnen, Tanz­do­zen­tInnen, Tanz­ensem­bles, Kollek­tive, Produk­ti­ons­zen­tren, Spiel­stätten, Festi­vals, Produk­ti­ons­büros und Tanz­netz­werke, natür­liche und juris­ti­sche Personen, die mit weniger als 50% öffent­li­chen Mitteln konti­nu­ier­lich geför­dert werden.
  • Was? Neue Arbeits- und Präsen­ta­ti­ons­mög­lich­keiten im Bereich Tanz und Perfor­mance, die zeitnah geplant und/oder umge­setzt werden können und eine andere künst­le­ri­sche Praxis ermög­li­chen.
  • Wieviel? mind. 10.000€ bis max. 50.000€. (10 % Eigen­an­teil bzw. Dritt­mittel)
  • Wann? 15. Januar 2021
  • W0? JOINT ADVEN­TURES

BÖRSEN­VEREIN DES DEUT­SCHEN BUCH­HAN­DELS (Förder­vo­lumen 20 Mio. Euro)

für VERLAGE
(„Förde­rung von Druck- und Produk­ti­ons­kos­ten­zu­schüssen für Verlage“)

Wer wird geför­dert?
  • Buch­ver­lage mit Sitz oder Nieder­las­sung in Deutsch­land, die in den letzten zwei Jahren pro Jahr mindes­tens drei Titel verschie­dener AutorInnen publi­ziert haben und nicht über­wie­gend öffent­lich finan­ziert oder recht­lich, tatsäch­lich oder wirt­schaft­lich von anderen Insti­tu­tionen abhängig sind.
  • Nicht förder­fähig sind Verlage, deren Programm ausschließ­lich Peri­odika, Lexika, Regis­ter­pro­duk­tionen (Adress­bü­cher, Formu­lar­bü­cher etc.), Werbe­ka­ta­loge, Plakate, Land‑, Post- und andere Karten oder persön­liche Publi­ka­tionen der Verlegerin/des Verle­gers (reine Selbst­ver­lage) umfasst.
Was wird geför­dert?
  • Druck­kosten, z.B. Papier, Druck inkl. Einrich­tungs­kosten und Farbe, buch­bin­de­ri­sche Verar­bei­tung und Bereit­stel­lung bei gedruckten Büchern und Hörbü­chern (Book­lets)
  • Produk­ti­ons­kosten für gedruckte Bücher, Ebooks, Kalender: Kosten externer Dienst­leister, die für die Herstel­lung eines Buches anfallen, z.B. Satz und Litho­gra­phie, Lektorat und Korrek­torat, Illus­tra­tion und Layout, soweit der/die Urhe­berIn der gestal­tenden Elemente nicht gleich­zeitig AutorIn des Buches ist (AutorIn­nen­ho­no­rare sind nicht förder­fähig).
  • Produk­ti­ons­kosten für Hörbü­cher: Studio­miete und ‑technik, Spre­che­rIn­nen­ho­no­rare, Lektorat sowie die Kosten für Erstel­lung von Booklet und Verpa­ckung
  • Es ist eine Bestä­ti­gung erfor­der­lich, dass die geför­derte Maßnahme ohne die Förder­mittel nicht, oder jeden­falls nicht zeitnah, d.h. bis zum 31.03.2021, finan­ziert werden könnte.
Wie wird geför­dert?
  • Einma­liger, projekt­be­zo­gener Zuschuss über bis zu 70 Prozent der Gesamt­aus­gaben (Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung). Die Mindest­för­der­höhe liegt bei 2.500 EUR, die maxi­male Förder­höhe beträgt 10.000 EUR (siehe Punkt 4.2 und 4.3 der Förder­grund­sätze).
  • Pro Verlag kann nur ein Antrag für einen Buch­titel gestellt werden, bei verbun­denen Unter­nehmen maximal 2 Anträge für 2 Buch­titel.
  • Eine Kumu­lie­rung mit anderen Förder­pro­grammen, die denselben Zweck verfolgen, ist nicht möglich.

Antrags­frist: 31.10.2020.

Infos & Antrag­stel­lung: www.boersenverein.de/foerderung-neustart-kultur/foerderung-fuer-verlage

Kontakt für Rück­fragen:
Telefon: +49 69 1306325
Mail: verlag_neustartkultur@boev.de

für BUCH­HAND­LUNGEN
(„Förde­rung alter­na­tiver, auch digi­taler Ange­bote“, Förde­rung digi­taler Vertriebs­an­ge­bote von Buch­hand­lungen)
Wer wird geför­dert?
  • kleine und mitt­lere Buch­hand­lungen (max. 2 Mio. Euro Umsatz im letzten Geschäfts­jahr) mit Sitz oder Nieder­las­sung in Deutsch­land, deren Gesamt­um­satz sich zu mind. 50 % aus dem Verkauf von Büchern zusam­men­setzt
Was wird geför­dert?
  • Digi­ta­li­sie­rung ihrer Vertriebs­wege, u.a.:
    • die Erstel­lung oder Aktua­li­sie­rung von indi­vi­du­ellen Webshops, Webseiten, Social-Media-Accounts, News­let­tern oder Apps sowie die Teil­nahme an entspre­chenden Schu­lungen
    • die Anschaf­fung zeit­ge­mäßer Hard­ware: PCs, Note­books, Tablets, Head­sets oder Webcams sowie Schu­lungen im Bereich EDV/IT
    • die Erstel­lung profes­sio­neller digi­taler Werbe­ma­te­ria­lien (z. B. Image­filme)
    • Bera­tungs­leis­tungen
  • Es ist eine Bestä­ti­gung erfor­der­lich, dass die geför­derte Maßnahme ohne die Förder­mittel nicht, oder jeden­falls nicht zeitnah, d.h. bis zum 31.03.2021, finan­ziert werden könnte.
Wie wird geför­dert?
  • Einma­liger, projekt­be­zo­gener Zuschuss über bis zu 80 Prozent der Gesamt­aus­gaben (Fest­be­trags­fi­nan­zie­rung). Die Mindest­för­der­höhe liegt bei 1.500 EUR, die maxi­male Förder­höhe beträgt 7.500 EUR.
  • Pro Buch­hand­lung kann nur ein Antrag gestellt werden.
  • Eine Kumu­lie­rung mit anderen Förder­pro­grammen, die denselben Zweck verfolgen, ist nicht möglich.
Kontakt für Rück­fragen:
Telefon: +49 69 1306306
Mail: buchhandlung_neustartkultur@boev.de

Das Sonder­pro­gramm des Fonds Sozio­kultur e.V. fördert Projekte von Einrich­tungen bzw. Trägern der kultu­rellen Bildung und Medi­en­bil­dung, der Sozio­kultur und Kultur­ar­beit in freier Träger­schaft bei der krisen­be­dingten Neuaus­rich­tung und Stär­kung ihrer Arbeit im Schnitt­feld von Kunst und Gesell­schaft. Im Fokus stehen Teams aus freien und festen Mitarbeiter*innen sowie Netz­werke vor Ort, die neue Formen und Wege kultu­reller Arbeit mit gesell­schaft­li­cher Wirkung erproben und mittel­fristig etablieren möchten.

Geför­dert werden Projekte, die rasche Unter­stüt­zung benö­tigen, um die Reali­sie­rung mit den einge­planten Teams zu ermög­li­chen. Hier­unter fallen zum Beispiel Projekte, die bereits geplant waren, jedoch aufgrund fehlender Förder­mittel oder pande­mie­be­dingt „in der Warte­schleife“ stecken. Dabei ist das Ziel, mit den bisher einge­planten Teams, insbe­son­dere den freien Mitarbeiter*innen rasch arbeiten zu können.

T1: Netz­werke + Neue Schnitt­stellen
* Antrags­mög­lich­keit: vom 01. — 31. Oktober 2020
* Projekt­start: ab Anfang Dezember 2020

T2: Young Experts + Ko-Produk­tion
* Antrags­mög­lich­keit: 01. — 30. November 2020
* Projekt­start: ab Mitte Januar 2021

T3: Diver­sität + Inklu­sion + Viel­falt
* Antrags­mög­lich­keit: 04. — 31. Januar 2021
* Projekt­start: ab Mitte März 2021

T4: Digi­ta­lität + Sozio­kultur
* Antrags­mög­lich­keit 01. — 31. März 2021
* Projekt­start: ab Mitte Mai 2021

Infor­ma­tion und Antrag­stel­lung: www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/sonderprogramm-neustart-kultur.html

Der Fonds Darstel­lende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauf­tragten der Bundes­re­gie­rung für Kultur und Medien (BKM) finan­zierte Konjunk­tur­paket zu Erhalt und Stabi­li­sie­rung der viel­ge­stal­tigen Freien Darstel­lenden Künste – das umfas­sende Maßnah­men­paket #TakeThat auf.

#TakeThat umfasst insge­samt 11 Programme, die sich an frei produ­zie­rende Künst­le­rIn­nen/-gruppen aller Sparten sowie Produk­ti­ons­orte und Festi­vals der Freien Szene in Deutsch­land richten. Darüber hinaus ergänzen die Programme AUTONOM und GLOBAL VILLAGES PROJECTS sowie die Konzep­ti­ons­för­de­rung die Förder­an­ge­bote des Fonds Darstel­lende Künste. Anträge für die ersten #TakeThat-Programme können hier gestellt werden.

/// NEUSTART KULTUR: Fonds Darstel­lende Künste #Take­Ca­re­Resi­denzen
Einreich­frist: 15.Oktober 2020

/// NEUSTART KULTUR: Fonds Darstel­lende Künste #Take­Care
Einreich­frist: 01. November 2020

/// NEUSTART KULTUR: Fonds Darstel­lende Künste #Take­Note
Einreich­frist: 15. November 2020

/// NEUSTART KULTUR: Fonds Darstel­lende Künste #Take­Place
Einreich­frist: 15. November 2020

/// NEUSTART KULTUR: Fonds Darstel­lende Künste #Take­Part
Einreich­frist: 15. November 2020

/// AUTONOM — Sonder­pro­gramm für Projekt­vor­haben zur Künst­li­chen Intel­li­genz (KI) und Darstel­lenden Künsten
Einreich­frist: 01. Februar 2021

/// GLOBAL VILLAGE PROJECTS —  Förde­rung von Produk­tionen in länd­li­chen Räumen für Künstler*innen
Anträge:
ab November

/// KONZEP­TI­ONS­FÖR­DE­RUNG — drei­jäh­rige Förde­rung von Produk­tionen und Konzep­tionen für Künstler*innen
Einreich­frist: 01. Dezember 2020

Theater in Bewe­gung
Mit dem Programm NEUSTART KULTUR – Hilfs­pro­gramm für Gast­spiel­theater / INTHEGA-Häu- ser sollen die Wieder­auf­nahme und Stabi­li­sie­rung des Spiel­be­triebes in den Gastspielhäusern in der Spiel­zeit 2020/2021 ermöglicht werden, die aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung zur Pandemie gänzlich gestoppt sind. Es richtet sich an die Veran­stalter mit Gastspielbühnen, die insbe­son­dere im ländlichen Raum die kultu­relle Grund­ver­sor­gung sicher­stellen. Ziel ist es, Theater wieder statt- finden zu lassen und damit die drin­gend notwen­dige Wieder­ge­win­nung dieses Kultur­ange­botes, welches jenseits der Metro­polen von elemen­tarer Bedeu­tung ist, zu ermöglichen.

  • Wann? Antrags­frist ist der 30. Oktober 2020
  • Wo? INTHEGA

Förder­pro­gramm für Gale­rien
Gale­rien zeit­ge­nös­si­scher bildender Kunst mit Sitz in Deutsch­land können Zuschüsse für Ausstel­lungs­vor­haben, die im Zeit­raum vom 1. Januar bis zum 31. Mai 2021 umge­setzt oder begonnen werden, in Höhe von 5.000 bis 35.000 Euro bean­tragen. 10 Prozent Eigen­an­teil sind erfor­der­lich.

Wann? Eine Antrag­stel­lung ist bis spätes­tens 31. Oktober 2020 möglich.
Wo? STIF­TUNG KUNST­FONDS

Modul C: inno­va­tive Projekte
Dieses Förder­modul dient der Weiter­ent­wick­lung künst­le­ri­scher Praxis und Präsen­ta­tion. Drei Aspekte sollen für Konzept­ent­wick­lung und Umset­zung maßgeb­lich sein:

  1. Das Kunst­pro­jekt schafft eine Inter­ak­tion zwischen Digital und Analog. Dies kann sowohl die künst­le­ri­schen Inhalte der entwi­ckelten und/oder präsen­tierten Werke als auch deren Präsen­ta­tion betreffen.
  2. Die Umset­zung schließt mit einer Präsen­ta­tion und Vermitt­lung sowie öffent­li­chen Rezep­tion des Werks/der Werke ab und regt so die öffent­liche Ausein­an­der­set­zung mit den Inhalten der präsen­tierten Kunst an.
  3. Das Kunst­pro­jekt kann auch inno­va­tive Formate erproben sowie diese zukunfts­ori­en­tiert und damit nach­haltig vermit­teln.

Wann? Eine Antrag­stel­lung ist bis spätes­tens 15. November möglich.
Wo? Bundes­ver­band Bildender Künst­le­rinnen und Künstler

Modul D: Digi­tale Vermitt­lungs­for­mate
Das Stipen­dium ist für profes­sio­nell arbei­tende bildende Künstler*innen mit Wohn­sitz in Deutsch­land bestimmt, um inno­va­tive Vorhaben im Bereich zeit­ge­nös­si­scher digi­taler und medi­en­ba­sierter Kunst zu entwi­ckeln. Mit Hilfe krea­tiver Medi­en­tech­no­lo­gien sollen rich­tungs­wei­sende Ideen für (audio)visuelle Inhalte auf (neuen) digi­talen Platt­formen entworfen werden.

Das halb­jähr­liche Stipen­dium in Höhe von je 6.000 Euro soll die Erschlie­ßung, Entwick­lung, Fort­füh­rung und/oder Veröf­fent­li­chung und Vermitt­lung eigener digi­taler Formate, Thema­tiken und Tech­niken ermög­li­chen.

Wann? Eine Antrag­stel­lung ist bis spätes­tens 30. November möglich.
Wo? Deut­scher Künst­ler­bund

Kultur.Gemeinschaften
KULTUR.GEMEINSCHAFTEN will insbe­son­dere klei­nere, auch ehren­amt­lich geführte Kultur­ein­rich­tungen sowie Projekt­träger mit eindeutig kultu­reller Ausrich­tung kurz- und mittel­fristig in die Lage versetzen, ihre Arbeit sowie die Ergeb­nisse ihrer Arbeit digital zu doku­men­tieren, ggf. inhalt­lich sowie tech­nisch aufzu­be­reiten und in anspre­chender Form im Internet und in den sozialen Medien zu veröf­fent­li­chen.

Die durch KULTUR.GEMEINSCHAFTEN ermög­lichte digi­tale Content-Produk­tion (z. B. Audio­pod­cast, Video, Live­stream) soll in bestehende, nach­hal­tige Konzepte oder Stra­te­gien für die digital gestützte Kultur­kom­mu­ni­ka­tion und Kultur­ver­mitt­lung der geför­derten Insti­tu­tionen und Projekt­träger einge­bettet sein, entspre­chende Kompe­tenzen und Kapa­zi­täten dieser Kultur­ein­rich­tungen stärken und damit mittel­fristig auch einen Beitrag zu ihrer digi­talen Trans­for­ma­tion leisten. KULTUR.GEMEINSCHAFTEN knüpft an bestehende Förder­pro­gramme, Initia­tiven und Projekte der Länder und des Bundes in diesem Bereich an und wird sich eng mit diesen vernetzen.

Wann? Eine Antrag­stel­lung ist bis spätes­tens 15. November möglich.
Wo? Kultur­stif­tung der Länder

 

Ausfall­fonds
Der Ausfall­fonds erfasst sowohl perso­nen­be­zo­gene Risiken, wie eine Covid19-Erkran­kung, eine Quaran­tä­nean­ord­nung bei Crew und Cast, als auch infra­struk­tu­relle Risiken wie einen behörd­lich ange­ord­neten Lock­down.

Anmel­de­be­rech­tigt beim Ausfall­fonds des Bundes sind grund­sätz­lich Hersteller von bundes­ge­för­derten Kino­film- und HighEnd-Seri­en­pro­duk­tionen, die im Rahmen des DFFF, GMPF, der kultu­rellen Film­för­de­rung der BKM oder der Projekt­film- oder Refe­renz­film­för­de­rung der FFA geför­dert werden. Eine flan­kie­rende Absi­che­rung durch sich dem Ausfall­fonds anschlie­ßende Länder ist grund­sätz­lich möglich. Nähere Infor­ma­tionen hierzu werden bereit­ge­stellt, sobald sich Länder betei­ligt haben.

Wo? Film­för­de­rungs­an­stalt